Und gleich noch mein zweitliebstes Gedicht......

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EstherNilsJohannaFiona
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Und gleich noch mein zweitliebstes Gedicht......

Beitragvon EstherNilsJohannaFiona » 08.08.2006, 23:11

Ich möchte,


eine tür haben
für den rhythmus meines lebens

sie öffnen
um andere einzulassen
sich auf andere einzulassen

sie auch wieder schließen
um mit mir selbst allein zu sein

eine tür haben
ein pendel
für nähe und distanz
für zuwendung und abwendung
für unruhe und stille

eine tür haben
für den rhythmus meines lebens

Esther (12/89)


Leider kann ich nicht mehr rekonstruieren wann und warum dieses Gedicht entstanden ist, aber es regt mich immer wieder zum Nachdenken an...... geht es euch ähnlich?

Liebe Grüße,
Esther mit Nils, Johanna und Fiona
"Man kann in Kinder nichts hineinprügeln, aber furchtbar viel herausstreicheln!" -Astrid Lindgren-

Musik ist die erste Muttersprache aller Menschen!

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Brigitte 1953
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Beitragvon Brigitte 1953 » 09.08.2006, 06:54

Guten Morgen Esther,

beeindruckende Worte.

Aber wir Alle haben diese Tür. Wir müssen nur lernen, sie zum richtigen Zeitpunkt auf und zu zu machen. Und wir haben auch den Pendel, nur müssen wir ihn auch benutzen.

Ich habe es auch erst lernen müssen, dass ich es ja selber in der Hand habe, wen ich, wann , in mein Leben und mein Haus hinein lassen will.

Ganz lieben Gruss

Brigitte :D

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EstherNilsJohannaFiona
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Beitragvon EstherNilsJohannaFiona » 09.08.2006, 08:21

Hallo Brigitte,
ja, da hast Du recht! Eigentlich hat uns unser Schöpfer alles mitgegeben, was wir brauchen..... auch Tür und Pendel! Aber manchmal kommt es mir vor, als sei die Gebrauchsanweisung verloren gegangen :wink: ! Und manchmal werde ich auch derart von Ereignissen, Eindrücken und Erlebnissen überrollt, das ich völlig aus dem Takt komme.....
Es wird wohl gerade so ein Moment gewesen sein, an dem diese Zeilen entstanden!

Liebe Grüße,
Esther
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