Mitochondriopathie-Wehenmittel; bekamen Kinder Medikamente?

Hier geht es um genetische Syndrome und Stoffwechselerkrankungen.

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ninalehmann
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Mitochondriopathie-Wehenmittel; bekamen Kinder Medikamente?

Beitragvon ninalehmann » 17.07.2006, 21:37

Hallo!

Ich wüsste gerne, wer von euch Wehenfördernde Mitel während der Geburt bekam. Wenn ja, welches?
(Weiß meins leider noch nicht)

Oder aber, ob eure Kinder nach der Geburt Medikamente bekamen.
(Sina bekam nach einer Neugeboreneninfektion Antibiotika i.v.)

Meine Heilpraktikerin sagt nämlich, dass die Störung eventuell daher kommen könnte.
Nina (*12/1977) mit Sina (*03/2002) Mitochondriopathie(Complex 1 und 2), Entwicklungsverzögerung; *Therapie: Ergo, Logo, Q10, Vit. C, Vit. B
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Beitragvon ehemalige Userin » 17.07.2006, 21:56

Hallo, ich hatte nichts wehenförderndes bei Malte, allerdings eine PDA.
LG Vera

anjash
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Beitragvon anjash » 17.07.2006, 21:58

Hallo Nina.

Also ich hing bei Romans Geburt am Wehentropf. Was kann es denn da für einen Zusammenahng geben? Hat sie es genauer erklärt????

gruss, anja
Anja mit Tochter (5/02) BPES - Blepharophimose-Ptose-Epikanthus inversus-Syndrom, V.a. HB und Sohn (11/04) tiefe Analatresie mit perinealer Fistel, Hüftdysplasie, muskuläre Hypotonie, ehem. KISS, rezividierende Paukenergüsse und obstruktive Bronchitis

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Beitragvon ninalehmann » 17.07.2006, 21:59

Oh, ja habe ich vergessen. Hatte auch eine PDA.


Also: 3. Oder hattet ihr eine PDA
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Beitragvon ninalehmann » 17.07.2006, 22:01

anjash hat geschrieben:Hallo Nina.

Also ich hing bei Romans Geburt am Wehentropf. Was kann es denn da für einen Zusammenahng geben? Hat sie es genauer erklärt????

gruss, anja


Sie sagt, dass die Mittel im Körper des Kindes verblieben sein könnten und somit ein Ungleichgewicht ausgelöst haben könnten.

Es klingt für mich logisch. Bis zur Geburt war Sina normal entwickelt. Keine Probleme. Super Apgar-Werte.
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Beitragvon ConnyT » 17.07.2006, 22:03

Hallo Nina,

bei Annes Geburt bekam ich eine PDA.

LG conny
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Beitragvon Kaesmann » 17.07.2006, 22:04

Hallo,

kann es sein, dass da Deine Heilpraktikerin nicht ganz richtig liegt?

Mitochondriopathien sind genetisch bedingt und somit sozusagen ab der Befruchtung vorbestimmt.

Mitochondrien sind ja sozusagen die Kraftwerke der Zelle. Sie besitzen ein eigenes Genom (mtDNA), das neben dem Kerngenom für einen Teil ihrer Proteine kodiert.

Die Vererbung kann sowohl durch die mitochondriale DNA (maternaler Erbgang) als auch durch die kernkodierte DNA (Mendel'scher Erbgang) erfolgen. Im Falle einer Mutation der mitochondrialen DNA liegen in einer Zelle oft mutierte und nicht mutierte DNA-Kopien nebeneinander vor (Heteroplasmie). Das bedeutet, dass man diese Veränderungen also bereits feststellen kann / könnte, bevor die werdende Mutter weiss, dass sie schwanger ist.

Die große Variabilität der mitochondrialen Erkrankungen ist bedingt durch unterschiedliche Art und Lokalisation der zugrundeliegenden Gendefekte, sowie durch variierende Organmanifestationen.

siehe auch weiterführende Informationen:
http://141.84.43.121/mitonet/

Gruss,
Barbara
Wir freuen uns über Unterstützung, siehe hier:
www.augenkinder.de

Prof. Dr. Barbara Käsmann
Kinderophthalmologie,
sehbehinderte / blinde mehrfachbeh. Kinder
Univ.-Augenklinik, 66421 Homburg (Saar)
Landesärztin f. Blinde und Sehbeh. des Saarlandes
www.albinismus.info
www.aniridie-wagr.de

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Beitragvon ninalehmann » 17.07.2006, 22:10

Kaesmann hat geschrieben:Hallo,

kann es sein, dass da Deine Heilpraktikerin nicht ganz richtig liegt?

......
Gruss,
Barbara


Klar kann das sein. Fand die Hypothese nur sehr interessant. Vor allem, wegen der guten Entwicklung bis zur Geburt.
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Beitragvon karin_b » 18.07.2006, 09:45

Hallo Nina,

man muß trotzdem vorsichtig sein, dass man hier nicht Ursache und Wirkung verwechselt. Erkrankungen der Mitochondrien führen zu einem Energiemangel und eine Geburt ist auch für ein Baby Schwerstarbeit. Wenn die Geburt daher nicht komplikationslos bzw. langsam vonstatten geht,steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die Mutter Wehenmittel erhält. Die kausalen Zusammenhänge sind dann also gerade umgekehrt. Der Rückschluß, dass die wehenfördernden Mittel die Krankheit auslösen, kommt mir doch weit hergeholt vor.
Liebe Grüße
Karin

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Beitragvon Nellie » 18.07.2006, 10:24

Hallo Nina,

ich möchte mich Barbara und Karin anschließen! Eine genetische Erkrankung löst man nicht durch Wehenmittel oder PDA aus.

Stell mal die Frage in einem Forum mit gesunden Kindern. Da sind auch sehr viele mit PDA oder Wehenmitteln! Und Antibiotika nach der Geburt haben auch viele heute gesunde Kinder bekommen. Ich sehe gerade wegen der genetischen Ursache bei Mitochondriopathie keine Möglichkeit, dass es da einen Zusammenhang gibt.

LG
Nellie
Linn *2004, schwerste Mehrfachbehinderung durch pontocerebelläre Hypoplasie Typ 2a (PCH 2a), Button, Epilepsie, Tracheostoma, nachts beatmet
A. *2009
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