Epilepsie, Adhs , Bindungsstörung

Hier geht es um Epilepsie und die Behandlung verschiedener Epilepsie-Formen mit Medikamenten.

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_Lisa_
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Epilepsie, Adhs , Bindungsstörung

Beitrag von _Lisa_ »

Bindungsstörung des Kindesalters Enthemmung Einfache Aktivitäts- und Aufmerksamaatsstörung
F942
F90.0
Fokale Epilepsie mit komplex fokaten Anfallen
G402

Hallo ihr Lieben , das sind unsere diagnosen.
Seit 4 Jahren geht es bei meinen Sohn bergauf und bergab . (8jahre aktuell) ich bin mit meinen Nerven mittlerweile am Ende. Er schreit aktuell sehr viel , wird wieder sehr aggressiv und sehr impulsiv. Es ist kein ankommen bei ihn. Reden tut er nicht, ich kann ihn nicht verstehen. Letztes Jahr Oktober war der letzte Klinik Aufenthalt, er war da selbst nach 3 Jahren trotz Medikamente nicht anfallsfrei.

Man hat mir erklärt aufgrund der nächtlichen Anfällen kommt er nicht in die Tiefschlafphase und somit auch nicht übern Tag.

Medikamente sind wir auf Lacosamid , Risperidon sowie Kinecteen eingestellt.
Das Risperidon bekommt er 0.25 morgens und 0.25 abends . Das darf leider nicht höher dosiert werden da er Nebenwirkung bekommt.

Beim Neurologen werden wir ständig abgewimmelt unserer Psychologe kann auch nicht viel machen .

Die Klinik bei uns wo wir sonst immer sind taugt auch nicht viel.

Habt ihr Ideen für mich ?
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Manuela1304
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Re: Epilepsie, Adhs , Bindungsstörung

Beitrag von Manuela1304 »

Hallo

Wir waren gerade 4 Wochen in der Kinderklinik Schömberg zur Intensivtherapie,NPK und dort gibt es viele Kinder mit Epilepsie. Dort wird z.b. auch ein 24 Stunden EEG durchgeführt und bei Bedarf die Medikamente angepasst.
Man bleibt da etwa 4 Wochen, ggf auch länger, 2-3 Wochen gehen auch wenn man nicht so lange weg bleiben möchte oder kann.
Unser Sohn hat auch ADHS und war unter anderem deswegen auch dort. Eine subtile Bindungsstörung wurde dort auch diagnostiziert was bei seiner Vorgeschichte auch nicht wunderlich ist.
Es ist eine neurologische Fachklinik die Reha und Intensivtherapie anbietet.
Ich war mit 2 Therapiekinder da und beide wurden sehr individuell behandelt.
Es läuft dort wie eine Reha, aber Diagnostik läuft auch.
Sie haben dort Psychologen, wir hatten eine sehr gute Psychologin die sehr engagiert und wohlwollend uns gegenüber war. Sie hat vieles erklärt warum er so reagiert wie er reagiert und hat auch Test durchgeführt.
Bei uns ging es aber hauptsächlich darum das es untermauert wird das er auf eine Förderdchule kommt.

Unser 10 jähriger war dort hauptsächlich wegen dem Essen aber nebenbei wurde z.b. seine Wirbelsäule und Hüfte geröngt da das noch nie gemacht wurde.
Ich möchte damit sagen das sie wirklich zuhören wo die Probleme liegen und dann wird geschaut was man an der Situation verbessern kann.

Ganz liebe Grüße
Manu
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