Oli mit Sohn (19, FASD-ähnlich)

Hier könnt ihr euch und euer Kind bzw. eure Kinder vorstellen.

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Anjali
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Re: Oli mit Sohn (19, FASD-ähnlich)

Beitrag von Anjali »

Hallo,

wieso hakst Du dich so an FASD fest?
Die beschriebenen Verhaltensauffälligkeiten könnten auch dem -unbehandelten- ADS zugeschrieben werden.
Die Symptombreite bei ADS gäbe dies auf jeden Fall her.
Dass dein Sohn Dir so ähnlich sei, spricht auch nicht gerade für FASD, es sei denn Du vermutest bei Dir selbst auch ein FASD.

LG
Anja
Viele Grüße
Anja

Mutter mit Sohn (21 Jahre / Asperger-Autismus)
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Kallisto
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Re: Oli mit Sohn (19, FASD-ähnlich)

Beitrag von Kallisto »

Hi
ich hake mich nicht fest; ich klopfe eher ab. Wenn nicht FASD -was sich nun doch wohl auch aufgrund anderer Erfahrungen hier - nicjht hinkommt ist es ja schon mal ok.
Aber es wird wohl die Folge seiner langsamen allgemeinen Entwicklung sein und den vielen negativen Erfahrungen, die er in den vergangenen Jahren machen musste, was auch an seiner jahrelangen Enuresis nocturna lag und den daraus folgenden 'introvertierung' seinerseits und den nicht immer schönen 'Kommentaren' gleichaltriger lag. Er war bzw. ist mit seinen 19 Jahren ca. 1-1,5 Jahre zurück, was Lernfähigkeiten und das soziale miteinander angeht, auch bei dem anderen Geschlecht oder unter Bekannten oder im Verein. Seine viel zu langsamere allgem. Entwicklung hat auch quasi-primär mit eben dieser Enuresis zu tun, welche seit seiner Geburt schon da war. Diese ist aber auf einem Mal mit 17 Jahren (innerhalb drei Monaten) bis heute vollständig verschwunden. Jedoch nicht ohne Medis. Diese ausgeschlichen und abgesetzt hat dann gebracht -und auch mit Hilfe eines kompetenten Arztes.
OK.. aber es wird. Erhat neue Ziele, ist immernoch in seiner Ausbildung motiviert und wo es notwendig bekommt er alles an unterstützung und Zuneigung jeglicher Art.
Wenn das Leben einfach wäre, hätten wir alle eine Gebrauchsanweisung mitbekommen...
sandra8374
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Re: Oli mit Sohn (19, FASD-ähnlich)

Beitrag von sandra8374 »

FASD überschneidet sich mit AD(H)S, Autismus, Trauma und Gendefekten.

Ich würde sehen, ob das schon diagnostizierte ADS nicht doch medikamentös behandelt werden sollte. Da hat sich mit den Jahren viel getan bei den Medikamenten.

Und dann könnte man noch zur Humangenetik und wegen Gendefekt gucken. Es gibt mehrere Gendefekte, die ähnliche Auswirkungen haben.
LG Sandra

S+F mit PT(*00 FAS, Microdelitation 16p11.2, ADHS, GB, Z.n.Absencen?, Sehfehler, Lordierung LWS, Skoliose 17,8%, Beckenschiefstand, Hüftkontraktur, Korsettversorgung, mit SBA 90 HBG) u. PS (*01 ADS, GB, Sehfehler, Knick-Senk-Füße, Z.n.Epilepsie, mit SBA 60)
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