Hallo, wollte mich und meine Familie vorstellen

Hier könnt ihr euch und euer Kind bzw. eure Kinder vorstellen.

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Kathi1989
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Re: Hallo, wollte mich und meine Familie vorstellen

Beitrag von Kathi1989 »

kati543 hat geschrieben: 11.11.2021, 08:06 Hallo Kathi,
Willkommen hier im Forum.

Da ich ebenfalls Epileptiker bin und 2 Jungs habe, bei denen es mit der Zeit immer stärkere und mehr Auffälligkeiten gab, möchte ich dir mal eine Frage stellen, da bei uns die Ursache gefunden wurde.

Welche Medikamente hast du in der Schwangerschaft genommen?

Sucht euch einen sehr guten Neuropädiater, der deine Epilepsie in die Diagnostik mit einfließen lässt. Das kann ganz andere Perspektiven eröffnen.

Ja, bei uns gab es dann irgendwann die Diagnose Autismus, weil man dem Kind einen Namen geben musste. Nur eben Autismus, der nicht genetisch verankert ist, sondern vorgeburtlich durch Medikamente ausgelöst wurde.

LG
Katrin

Herjee, liebe Katrin, ich habe nicht gesehen, dass weiter geantwortet wurde.
Warum gibt es dann zu Private Nachrichten noch Benachrichtigungen? Oder wofür stehen die?
Ich dachte, war wird angezeigt, wenn jemand auf einen eigenen Beitrag antwortet...

Naja...

Das Medikament heißt Lamotrigin und ist in der Schwangerschaft und Stillzeit erlaubt.

Liebe Grüße, Kathrin
Junge 13 J.
Junge 4,7 - Tourette-Syndrom, entwicklungsverzögert
Mädchen 3,6 J.
Junge 2 Jahre - Sprachentwicklungsverzögert
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Kathi1989
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Re: Hallo, wollte mich und meine Familie vorstellen

Beitrag von Kathi1989 »

Stella20142019 hat geschrieben: 10.11.2021, 21:45 Hallo,
von Problemen mit der Grundschule können wir auch ein Lied singen.
Unser Sohn, Autist, ist seit 8 Wochen in der Grundschule. Seine Klassenlehrerin hat schon vor Schulbeginn alles versucht, um ihn "loszuwerden".
Wir hatten bereits Monate vorher das Gespräch gesucht und uns um eine Integrationshilfe gekümmert und dann gehofft, dass sich unser Sohn bald an die neue Situation in der Schule gewöhnen würde.

Leider erhielten wir schon am dritten Schultag einen Anruf der Klassenlehrerin, in welchem sie sagte, unser Kind sei "eine absolute Katastrophe" und sie wolle "wegen ihm ihren Job hinwerfen". Bei allem Verständnis für die Herausforderungen, die ein autistisches Kind mit sich bringt - aber ein Kind schon am dritten Tag komplett abzuschreiben und abzuurteilen?! Das wirkt auf mich nicht sehr pädagogisch. Zumal in diesen drei Anfangstagen definitiv kein routinierter Schultag stattfand.

Was mich am meisten frustriert, ist die Tatsache, dass diese Klassenlehrerin diese Aussage am ersten Elternabend, eine Woche später, vor allen anwesenden Eltern wiederholte. "Unser Kind sei so furchtbar, dass sie wegen ihm ihren Job an den Nagel hängen wollte!" Sie hat unser Kind damit vor allen bloßgestellt. Ist das zulässig? Darf die so etwas? Ich persönlich fand das sehr unprofessionell.
Was würdet ihr an meiner Stelle tun? Kann ich dagegen etwas unternehmen?
Wird sie meinem Kind je eine faire Chance geben?

Während des Unterrichts isoliert sie ihn meistens von den anderen, da er "untragbar sei", sitzt er alleine nebenan in der Abstellkammer. Die für ihn gedachte Integrationshilfe widmet sich in dieser Zeit den anderen SchülerInnen, weil "man meinem Sohn wegen seines Verhaltens keine Aufmerksamkeit schenken dürfe". Ist das so rechtens? Ich dachte, die Integrationshilfe sie speziell für ihn?
Gleichzeitig frage ich mich, ob das Verhalten meines Sohnes wirklich so schlimm sein kann, denn er kommt seit drei Wochen stets mit der vollen Anzahl an erreichbaren Smileys für positives Verhalten im Unterricht nach Hause. Das passt doch nicht wirklich zusammen, oder?

Ich habe das Gespräch gesucht, sowohl zur Integrationskraft (diese hat gesagt, dazu könne sie nichts sagen und hat mich an die Klassenlehrerin verwiesen) als auch zur Klassenlehrerin. Der Klassenlehrerin habe ich einen sehr höflichen Brief geschrieben, mit der Bitte, mir die Situation genauer zu erklären und der Frage, wann und in welcher Form unser Sohn seinen Nachteilsausgleich erhält. Statt einer Antwort der Klassenlehrerin erhielt ich prompt eine schriftliche Antwort der Schulleitung: Ich solle mich nicht in schulische Angelegenheiten einmischen, über den Unterrichts entscheide allein die Klassenlehrerin und sie müsse da auch nichts zu erklären. Eine tatsächliche Antwort auf meine Fragen erhielt ich nicht.
Ich bin wirklich fassungslos und verzweifelt, da ich keine Antworten erhalte und hilflos ansehen muss, wie mein Sohn leidet.
Ich hätte nicht gedacht, dass hier eine solche Willkür herrscht und da ich keinen anderen Ausweg sehe, bin ich drauf und dran, meinen Sohn von der Schule zu nehmen. Aber wohin?
Was kann ich tun? Habt ihr Vorschläge für mich?
Hallo, das tut mir schon beim Lesen weh....
Es ist nicht nur unprofessionell, sondern, wenn sie auch eurem Sohn so auftritt, seelische/psychische Verletztung.
Ein Autist ist noch lange nicht dumm.
Schade, dass die Schulleitung so reagiert.
Ich wäre spätestens nach dem Elternabend dort vorstellig geworden.
Ich selber würde anhand der Vorkommnisse mein Kind von dieser Schule nehmen.

Liebe Grüße
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