zwingender Wechsel der Schule(GB) Nrw wegen Umzug verhindern

Integrative Kindertagesstätte oder Sonderkindergarten? Kann mein Kind die Regelschule schaffen oder muss es doch eine Sonderschule besuchen? Hier dreht sich alles um Kindergarten- und Schulbesuch.

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Caroline27
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zwingender Wechsel der Schule(GB) Nrw wegen Umzug verhindern

Beitrag von Caroline27 »

Hallo zusammen,

es geht um folgende Situation. Wir ziehen nächsten Monat in die Nachbarstadt. Mein Sohn besucht die GB Schule in unserer Stadt . Er ist gerade nach fünf Jahren in die Mittelstufe gekommen und brauchte sechs Wochen um sich an die neue Klasse etc. zu gewöhnen. Wir haben auch ein tolles Lehrerteam.
Ich habe mit der Schulleitung gesprochen und Sie sagte das mein Sohn höchstens bis zum Ende des Halbjahres an der Schule bleiben könne. Er besucht die Schule jetzt im sechsten Jahr und wir sind sehr zufrieden. Der Fahrtweg von unserer neuen Wohnung zur Schule ist nicht viel weiter weg als der jetzige Weg.
Eine komplett neue Schule wäre für meinen Sohn kaum zu schaffen, nach Corona sind die Kinder auch schon genug geschädigt. Auch an meinem Sohn geht so eine schwierige Zeit nicht spürbar vorbei.
Lange Rede kurzer Sinn : Wir Eltern möchten das unser Sohn an der Schule bleiben kann. Wir machen den Transport schon seit längerem selbstständig. Es entstehen dem Träger keine Kosten. Wir wohnen in Nrw.
Wenn Ihr irgendwelche Schlupflöcher kennt oder Tipps habt sehr gerne :-)
Von uns Eltern wird sich die Schulleitung nicht umstimmen lassen.
Liebe Grüsse
Caroline
Ich (Ehlers-Danlos- Syndrom, Fibromyalgie ,chronische Erschöpfung)
Der Grosse *2003 Diagnosen frühkindlichen Autismus, Adhs und Verdacht auf Marfan Syndrom.
Der Kleine *2010 frühkindlichen Autismus mit schwerem Verlauf ,kaum aktive Sprache bei gutem Sprachverständnis ,inkontinent.2018 Diagnose Ehlers-Danlos Syndrom bekommen.
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Anne_mit_2
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Re: zwingender Wechsel der Schule(GB) Nrw wegen Umzug verhindern

Beitrag von Anne_mit_2 »

Hallo Caroline,

das hängt ein bischen von der Begründung der Schulleitung ab. Wenn diese argumentiert, dass sie total überlastet sind und schon den von ihnen verpflichtend zu betreuenden Kindern nicht gerecht werden können, dann kommt man dagegen kaum an. Wenn diese aber argumentiert, dass sie einfach nicht mehr zuständig sind und solch eine Entscheidung nicht treffen dürfen, dann kann man versuchen, die medizinische Notwendigkeit der Kontinuität (Bescheinigung durch KJP) ins Feld zu führen, und mal abwarten, wie das Schulamt reagiert. Gerade wenn die neu aufnehmende Schule viel stärker ausgelastet ist als die abgebende, dann kann man dort in einem Fall wie Eurem auch mal Glück haben und eine Extrawurst gebraten bekommen (weil es gerade gut in die Statistik passt...).

Viele Grüße,
Anne
Antonia V.
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Re: zwingender Wechsel der Schule(GB) Nrw wegen Umzug verhindern

Beitrag von Antonia V. »

Hallo!
Würde es denn funktionieren, wenn Euer Kind noch einen zweiten Wohnsitz im Schulsprengel anmelden könnte - vorausgesetzt, Ihr habt jemanden, bei dem er offiziell wohnen kann, z.B. ist formal noch Platz bei der Oma da?
Gruß Toni
Antonia mit Alexandra , *2005, Autismus, Skoliose, Asthma und diverse andere kleinere Baustellen
Britta70
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Re: zwingender Wechsel der Schule(GB) Nrw wegen Umzug verhindern

Beitrag von Britta70 »

Hallo,
ich schließe mich Tonis Idee an, hier in der Gegend haben das etliche so gemacht (z. B. Tagesmutter in der Nähe angegeben), um in die Wunsch-Regelschule zu kommen.
Wenn ihr den Transport selbst organisiert, müsste das klappen.
LG
Britta
Amelie (*05), hypoxischer Hirnschaden durch near-missed SIDS, Z. n. BNS-Epilepsie, Button, Tetraspastik, Tetraparese, cerebral blind, Baclofenpumpe (seit 2013), Hüftluxation links (operiert 2014), starke Skoliose (operiert 2016)
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Re: zwingender Wechsel der Schule(GB) Nrw wegen Umzug verhindern

Beitrag von JasminsMama »

Hallo,

so wie Toni es beschreibt, haben wir auch argumentiert: Oma/Tante/Bezugsperson... wohnt dort, er/sie betreut das Kind nach der Schule... Wir mussten nicht mal einen Zweitwohnsitz anmelden, sondern nur die Person mit Adresse benennen.

Es kann sein, dass Ihr dann keinen Anspruch auf einen Fahrdienst habt, das Problem hatten wir auch. Wir haben dann die Mehrkosten (Differenz zwischen altem Haus und neuem Haus) selbst getragen, das hat gut geklappt.

LG
Sandra
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Jasmin Marie 05/02 globale Entwicklungsverzögerung, vis. Wahrnehmungsstörung, Lernbehinderung, starke Hyperopie rechts, hochpathologisches EEG (Besserung seit Jan. 12),
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Caroline27
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Re: zwingender Wechsel der Schule(GB) Nrw wegen Umzug verhindern

Beitrag von Caroline27 »

Hallo,
Vielen Dank für Eure Antworten. Die Bescheinigung von unserer KJP Praxis habe ich schon.
Mit dem Zweitwohnsitz wird es etwas schwierig, wir haben hier leider niemanden der das machen würde.
Ich bin für weitere Tipps dankbar.
LG Caroline
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JasminsMama
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Re: zwingender Wechsel der Schule(GB) Nrw wegen Umzug verhindern

Beitrag von JasminsMama »

Hallo Caroline,

wie gesagt, benötigten wir keinen Zweitwohnsitz, sondern nur die Info, dass Oma, Tagesmutter, Betreuung, die das Kind nach der Schule betreuen könnte, dort wohnt.

Wohnt keine Freundin oder Oma oder andere Familienmitglieder in der Nähe der alten Schule? Du könntest dann einfach argumentieren, dass diese Person das Kind oft nach der Schule betreut, so haben wir es gemacht.

Wir hatten unseren Antrag auf Besuch der Schule, die nicht Sprengelschule war, an die Schule und das Schulamt geschickt und es hat super geklappt. Oma wohnt in dem Ort, in dem die Schule ist, und betreut das Kind des Öfteren nach der Schule. Fertig. Da wurde gar nicht weiter gefragt. Vielleicht solltet ihr das Schulamt mit ins Boot holen und dort noch mal argumentieren.

Ich finde es schon komisch, dass die Schule das mit dem Umzug begründet, denn da das Kind sich in der Schule aufgehoben fühlt, ihr mit den Lehrern zufrieden seid und ihr den Transport übernehmt, hat die Schule ja gar keine Nachteile...außer natürlich sie wäre sehr überlaufen, dann wären sie wahrscheinlich froh über jeden Schüler der geht.

LG und alles Gute
Sandra
Sandra 06/76
Jasmin Marie 05/02 globale Entwicklungsverzögerung, vis. Wahrnehmungsstörung, Lernbehinderung, starke Hyperopie rechts, hochpathologisches EEG (Besserung seit Jan. 12),
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