Tina mit Sohn (Asperger mit ADHS)

Hier könnt ihr euch und euer Kind bzw. eure Kinder vorstellen.

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Tina_123
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Tina mit Sohn (Asperger mit ADHS)

Beitrag von Tina_123 »

Hallo,
ich bin Tina, 42 Jahre alt und habe 3 Jungs (3, 9 und 11).
Mein mittlerer Sohn ist Asperger Autist und hat außerdem ADHS. Diagnostiziert wurde er kurz vor der Einschulung.
Ich lese schon eine Weile still hier mit, möchte mich aber nun auch aktiv mit euch austauschen.
Tina mit Herbstkind 2009, Frühjahrskind 2012 (Asperger mit ADHS) und Winterkind 2017

Lisaneu
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Re: Tina mit Sohn (Asperger mit ADHS)

Beitrag von Lisaneu »

Hallo Tina!

Herzlich willkommen hier. Mein älterer Sohn hat dieselben Diagnosen wie dein Sohn. Er ist im 5. Schuljahr und in der 1. Klasse Gymnasium. Ich selbst habe auch ADHS, eas mir dabei hilft, abzugrenzen, aus welche "Ecke" (ADHS oder ASS) bestimmte Auffälligkeiten kommen :wink: .
Sohn 3/2010 hochfunktionaler Asperger-Autist + ADHS
Sohn 7/2012, gehörlos + kurzsichtig + frühkindlicher Autist
Mama ADHS (mit 49 diagnostiziert)

MamaMonika0912
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Re: Tina mit Sohn (Asperger mit ADHS)

Beitrag von MamaMonika0912 »

Hallo Tina,

ich habe hier auch einen Sohn mit diesen Diagnosen. Er macht sich generell super mit immer wieder aufkommenden Stolpersteinen, die viele hier kennen. Ich lese deswegen auch gerne einfach mit.
Mein Sohn hatte seine Diagnose in der 1. Klasse bekommen und geht seitdem mit Schulbegleitung zur Schule. Mittlerweile ist er in der 6. Klasse (noch mit Schulbegleitung).

LG Monika

Tina_123
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Re: Tina mit Sohn (Asperger mit ADHS)

Beitrag von Tina_123 »

Hallo ihr Beiden,

ja, wir wollen es jetzt auch mit Schulbegleitung versuchen und werden eine beantragen. In MV soll das wohl ziemlich kompliziert sein. Na, ich bin gespannt. :wink:
Tina mit Herbstkind 2009, Frühjahrskind 2012 (Asperger mit ADHS) und Winterkind 2017

Lisaneu
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Re: Tina mit Sohn (Asperger mit ADHS)

Beitrag von Lisaneu »

Hallo Tina!

Hat dein Sohn aktuell Schwierigkeiten in der Schule und wenn ja welcher Art sind sie (Konzentration, soziale Akzeptanz, Frusttoleranz, Impulsivität, Zurückgezogenheit,...)?

Mein Sohn hat seit dem Wechsel aufs Gymnasium eine Schulbegleitung. In der Grundschule war noch keine notwendig, weil seine Klassenlehrerinnen ihn gut "händeln" konnten und von keiner Seite (weder von ihm noch von der Schule) Leidensdruck bestanden hat. Mein Sohn war in der Grundschule in einer Mehrstufen -I-Klasse mit 2 Lehrerinnen, davon eine Grundschullehrerin und eine Sonderpädagogin. Da er seine Diagnosen erst mit 7 bzw. 9 Jahren bekommen hat war er als Regelschulkind dort. Das war in dem Kontext aber egal, da in seiner Klasse sehr individuell auf die Bedürfnisse der Kinder eingegangen wurde.

Der Wechsel ins Gymnasium hingegen war sehr schwierig. Damit hatte ich gerechnet und daher hatte er dort von Anfang an eine Schulbegleitung. Ohne sie wäre er vermutlich jetzt schon nicht mehr dort. Er ist echt von einem Overload in den nächsten gekippt und Corona hat die Situation nochmal verschärft.

So konnte sich mein Sohn z.B. in der Grundschule gut "runterholen" indem er in den Pausen in der Klasse geblieben ist und auf seinem Platz Comics gelesen hat. Das war am Gymnasium wegen Corona nicht möglich, alle Kinder mussten in allen Pausen in den Schulhof, damit die Klassen gelüftet werden konnten.

Bei meinrm Sohn kommt es sehr auf die äußeren Umstände an, wie gut er z.B. mit neuen Situationen zurecht kommt. Dabei ist eine unterstützende Bezugsperson (aktuell die SB) extrem wichtig. In der Grundschule waren nur wenig neue Situationen, das hat die Evi (die Sonderpädagogin in seiner Klasse) ausgereicht. Jetzt sind in jedem Fach andere Lehrer, ein riesiges Schulgebäude, oft fallen Stunden aus oder werden verschoben, oder es kommen Vertretungslehrer, die mein Sohn noch nicht kennt. Ohne die Unterstzung durch die SB hätte er den Einstieg ins "System Gymnasium" nie geschafft.

Vom Schulstoff her gab es nie Schwierigkeiten. Ähnlich mir kann mein Sohn seine Konzentrationsschwierigkeiten (noch) gut mit seiner Intelligenz kompensieren, auch wenn die Motivation, sich für schulische Dinge anzustrengen, sehr bescheiden ist :wink: .
Sohn 3/2010 hochfunktionaler Asperger-Autist + ADHS
Sohn 7/2012, gehörlos + kurzsichtig + frühkindlicher Autist
Mama ADHS (mit 49 diagnostiziert)

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