Gebärdensprachunterricht

Hier könnt ihr euch rund ums Thema Sprachverzögerung/Sprachstörung austauschen und Erfahrungen bezüglich UK (unterstützter Kommunikation) weitergeben. Logopäden dürfen natürlich auch gerne hier Tipps geben!

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Laimalett
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Gebärdensprachunterricht

Beitrag von Laimalett »

Hallo ihr Lieben!
Ich wollte nur kurz Eltern mit den Kindern mit Sprachentwicklungsstörung darauf aufmerksam machen, dass neben den UK Talkern und Kommunikationsgeräten eine Möglichkeit des Gebärdensprache besteht. Wir haben einen Antrag auf die kostenübernahme beim Sozialamt und Jugendamt gestellt. Beide Ämter haben bewilligt. Jetzt kriegt meine Tochter Unterricht in der Schule und wir (Familie) zuhause! Das hat unsere Maus 🐁 soweit gebracht! Die Hände ehrt man im Gegensatz zum Talker immer dabei, und sie hat innerhalb eines Jahres viel größeres Wortschatz erlernt, als mit dem Talker!
Klar, Talker braucht Sie weiterhin, immerhin verstehen nicht alle die Gebärden! Aber es ist schön zu sehen, wie sie aufblüht, wenn sie selber über ihren Tag in der Schule erzählt oder, was sie so am Wochenende gemacht hat! Und das nach nur einem Jahr lernen!!! :D :wink:
Amelie geb. 2013 Harnstoffzyklusdefekt CPS-1-Mangel, LTX, Hirnschäden in Folge von Ammoniakvergiftung, globale Entwicklungsverzögerung

Lisaneu
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Re: Gebärdensprachunterricht

Beitrag von Lisaneu »

Hallo Laimalett!

Danke für deinen Hinweis, ich finde es sehr gut, das Thema Gebärdensprache hier mal klar als Alternative bzw. Ergänzung zum Talker anzusprechen. Selbst habe ich ja durch die Gehörlosigkeit meines jüngeren Sohnes (der außerdem noch Autist ist) einen anderen Zugang zur Gebärdensprache, weil mir von Anfang an klar war, dass das Erlernen von Gebärdensprache notwendig sein wird.

Aber ich erlebe immer wieder, dass Eltern von normal hörenden, nicht sprechenden Kindern Vorurteile gegenüber Gebärdensprache haben und diese Möglichkeit auch längst nicht den Bekanntheitsgrad hat wie ein Talker. Dabei stößt man beim Talker gerade bei komplizierteren Gesprächsthemen viel leichter Grenzen als bei Gebärden. Für die Kinder selbst ist erst mal nicht so viel Unterschied, sie müssen sowohl beim Talker als auch bei Gebärden erst mal grundsätzlich lernen, wie man sich „damit“ gut verständigt. Für die Eltern hingegen ist der Talker viel einfacher, weil elektronische Mediem wie Handy, Tablett und Laptop ihnen ohnehin geläufig sind und weil sie die Wörter und Symbole am Talker selbst alle schon kennen. Es gibt auch Kinder, die mit dem Talker besser kommunizieren können als mit Gebärden. Das kann verschiedene Ursachen haben, z.B. eine eingeschränkte Beweglichkeit der Hände oder auch schlichtweg Probleme mit dieser Art der visuellen Informationverarbeitung.

Aber es gibt eben auch Kinder wie deine Tochter, die mit Gebärden viel besser zurechtkommen als mit einem Talker. Und da finde ich einfach schade wenn diese gar nicht erst die Möglichkeit dazu bekommen. Auch Schriftsprache (also schriftliches Deutsch) kann schon bei jungen Kindern (eine gewisse kognitive Fitness voraussetzt) ein guter Weg zur Kommunikation sein. Mein Sohn erkannte schon mit 3 Jahren verschiedene schriftliche Wortbilder und konnte mit nicht mal 5 Jahren einfache Dinge auch schon schriftlich mitteilen. Wichtig ist, dem Kind die Möglichkeit zu geben, die verschiedenen Möglichkeiten der Kommunikation ausreichend auszuprobieren.

Im Fall von Gebärden bedeutet das, auch viele Gebärden anzubieten, und als Eltern selbst auch lernbereit zu sein. Individuelle Förderung zu Hause, wie ihr sie bekommt, ist natürlich super. Leider sind Gebärden für viele Menschen (leider auch Therapeuten, Lehrer und Behindertenbetreuer) nur ein bißchen Tralala. Man gebärdet immer dasselbe Lied, es gibt in der Schule eine „Gebärde der Woche“, aber tatsächlich sind alle bestenfalls auf Level A2 und können daher Gebärdensprache gar nicht als vollwertige Sprache anbieten. Das ist wie ein Talker, auf dem z.B. nur 200 Wörter zur Verfügung stehen :evil: .

Leider wird das Erlernen von Gebärdensprache auch längst nicht immer finanziell unterstützt oder gar finanziert. Mein Sohn hat CIs im Wert von über 100.000 Euro finanziert bekommen (die sich letztendlich als nutzlos erwiesen haben), aber alle Gebärdensprachkurse für mich waren „Privatvergnügen“. mein Sohn hatte eine gebärdensprachkompetente Frühförderin und besuchte einen bilingualen Kindergarten (Deutsch und österreichische Gebärdensprache). Alles andere , unter anderem eine gebärdensprachkompetnte Logopädin und Ergotherapeutin, war Privatvergnügen. Jetzt besucht mein Sohn eine Sonderklasse, wo er gebärdensprachigen Unterricht bekommt. Er ist ein guter Schüler.

Selbst habe ich mehrer tausend Euro für meinen eigenen Gebärdensprachunterricht ausgegeben. Aktuell nehme ich noch wöchentlich über Zoom (coronabedingt) Privatstunden bei einer Muttersprachlerin. Dort kann ich individuell genau die Gebärden lernen, die wir zur Kommunikation benötigen. Denn ab B–Level wird es immer schwieriger, wen zu finden, der das vermitteln kann.

Mittlerweile lerne ich auch von meinem 8jährigen Gehörlosen Sohn neue Gebärden. Er gebärdet sie und buchstabiert sie mir dann mit dem Fingeralphabet. Wir diskutieren über Mondphasen, Urlaubspläne und Leben nach dem Tod. Wenn uns die Gebärden ausgehen, dann schriftlich. Der Talker ist schon jahrelang nicht mehr in Verwendung :wink: .
Sohn 3/2010 hochfunktionaler Asperger-Autist + ADHS
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Laimalett
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Re: Gebärdensprachunterricht

Beitrag von Laimalett »

Hallo Lisaneu,
Kommst du aus Deutschland oder Österreich?
In Deutschland wissen viele nicht, das die Förderung des Unerreichts für Eltern beim Jugendamt zu beantragen ist. Die Argumentation ist, dass die erlernung der Sprache wichtig für die Erziehung des Kindes ist.
Vielleicht findest du auch die Möglichkeit das von einem Amt zu finanzieren, immerhin ist echt viel Geld, das du dafür ausgibst und wie du selbst merkst, es ist für euch sinnvoll!
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Silvia & Iris
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Re: Gebärdensprachunterricht

Beitrag von Silvia & Iris »

Hallo,

wir sind aus Österreich, da gibt es diese Angebote nicht, die in D üblich sind...
Das wäre schön, wenn Ämter hier helfen würden, ist mir aber nicht bekannt... zumindest nicht in NÖ...
Liebe Grüße
Silvia
Tochter *03/2003, PCH, Tetraparese, HG-versorgt, ein Sonnenschein
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Re: Gebärdensprachunterricht

Beitrag von LasseUndJohannes »

Hi Laimalett,
danke für deinen Post. Benedikt kommt dieses Jahr in die Schule. Der Kindergarten ist gut und hat viel geschafft. Mein Sohn ist non verbal bis auf das eine Wort "Ja", welches er klar verständlich sprechen kann. Er kann viel non verbal kommunizieren. Was ich mich trotzdem frage ist, ob es nicht doch mehr Möglichkeiten gäbe, eine Kommunikation zu ermöglichen. Ich versuchte jetzt erstmal eine zweite Meinung zu bekommen von einer UK Beratung, die auf geistig Behinderte "spezialisiert" ist. Corona bedingt wird es da aber wohl erst im Sommer einen persönlichen Termin mit Kind geben können.
Auch im Kindergarten werden Gebärden benutzt. Ich tue mich damit aber selbst eher schwer. Wenn es individuelle Möglichkeiten zur Schulung von uns Eltern gäbe wäre das toll.
Was hast du genau beantragt? Inwieweit musstest du vorab begründen, warum es helfen/funktionieren würde? Und wer unterrichtet euch Eltern und eurer Kind? Wie habt ihr die gefunden? Und wie viele Stunden werden übernommen? Viele Fragen von mir, ich weiß.
VG
Lasse

Johannes 2008, extremes ADHS, Fehldiagnose (?) Autismus
Benedikt 2014, süßeste FraXi-Maus der Welt (Fragiles X), non verbal, früher auto aggressiv, ADHS, v.a. frühkindlicher Autismus

Lisaneu
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Re: Gebärdensprachunterricht

Beitrag von Lisaneu »

In Österreich (Wien) gab es seinerzeit über den Verein "Kinderhände" die Möglichkeit der "Familiensprachförderung". Da kam eine Muttersprachlerin (in unserem Fall ÖGS) zu uns nach Hause und hat mit der ganzen Familie Gebärdensprache geübt. Wir haben das 1x in Anspruch genommen als Alexander noch ein Baby war und es war toll, familiär und professionell gleichzeitig. Wir hatten insgesamt 40 Stunden, für die nur ein vertretbarer Selbstbehalt zu zahlen war, den Rest hat der Verein über Spenden finanziert.

Zwei Jahre später wollten wir das nochmal machen. Aber da waren die Bedingungen anders, die Stunden weniger, der Slbstbehalt trotzdem deutlich höher und der "Familiensprachförderer" (dieses Mal ein Mann) hätte nur zu Zeiten kommen können wo mein Mann in der Arbeit und mein älterer Sohn im Kidergarten war. Unter diesen Bedingungen wäre es einem Einzelunterricht gleichgekommen, den ich mit dem Gutschein der österr.Arbeiterkammer (den jeder Arbeitnehmer bekommen kann) bei der Volkshochschule deutlich billiger bekommen konnte.

Generell ist es hier in Österreich viel schwieriger, Förderungen zu bekommen. Meine eigene ÖGS-Ausbildung habe ich praktisch komplett selbst finanziert und auch organisiert. In Österreich lässt sich nicht mal schlüssig erklären, dass ein rein gebärdensprachiges Kind auch eine gebärdensprachkompetente Logopädin braucht. Da es keine Kassen-Logopäden gibt, die ÖGS können, bleiben nur Privatlogopäden. Und selbst für den Kostenersatz (Euro 422,- von Euro 800,- für 10 Einheiten) muss man jedes Mal neu von der Krankenkasse eine Bewilligung holen (für Ergo sogar chefärztlich bestätigt) - so, als würde ein komplett gehörloses, autistisches Kind nach 10 Einheiten vielleicht gar keine Logo oder Ergo mehr brauchen...

Aber zurück zur Gebärdensprache: ich bin sehr froh, da drangeblieben zu sein, auch wenn es teuer und schwierig war. Die UK-Spezialisten, die uns seinerzeit beraten haben, hatten übrigens allesamt gar keine Ahnung von Gebärdensprache. Die wussten über Talker, Kommunikationsprogramme, Time Timer und Aufnahmegeräte Bescheid, kannten aber kaum eine Gebärde und waren sogar erstaunt, wenn sie mitbekommen haben, wie gut ich mit meinem Sohn mit ÖGS kommunizieren kann.
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Laimalett
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Re: Gebärdensprachunterricht

Beitrag von Laimalett »

Hallo Ihr Lieben,
es ist wirklich schade, dass in Österreich die betroffenen Familien so im Stich gelassen werden. Aber auch in Deutschland füllt man sich manchmal nicht gut aufgeklärt und muss vieles mit viel Kraftakt selber erarbeiten.

Während eines Reha Aufenthaltes habe ich eine Familie mit einem schwerhörigen Kind kennengelernt. Die Mutter hat mir dann erzählt, dass deren Taub- und Stummen-Verein ihr geholfen hat den Antrag auf den Gebärdensprachunterricht zu stellen. Hochmotiviert habe ich in hiesigen Verein angerufen. Dort wurde mir erklärt, dass sie für uns nichts machen können. Es müssen medizinische Indikationen für Taubheit oder Stumm sein vorliegen. Amelie ist weder Taub, noch stumm, sie hat einfach eine Störung bei der Wortbildung - es kommt außer AAAA- und OOOO- manchmal Ta-Ta, la-la, Mama, Papa, Ja und Nein nichts raus... :-(

Dann dachte ich mir - ok, ich brauche keine Hilfe von dem Verein, ich rufe mal selber beim Sozialamt an. Die Dame am Telefon war etwas verwirrt, sie sagte, sie hat von den Kostenübernahme seitens des Sozialamtes noch nie was gehört. Sie bat mich einen Antrag auf die Integrationshilfe zu stellen. Das habe ich dann gemacht und Amelie wurde zu einer Amtsärztin geschickt. Amtsärztin sagte, sie hatte so einen Fall noch nie in Ihrer Praxis, hat aber die Notwendigkeit des Unterrichts bestätigt. Vom Sozialamt haben wir einen Brief bekommen, dass sie uns die Kostenübernahme gerne bewilligen würden, bräuchten aber noch einen Unterrichtskonzept-Plan und Kostenvoranschlag.

Da begann die Suche nach den geeigneten Lehrer, den das Sozialamt auch akzeptieren würde. Irgendwann mal habe ich bei dem oben gennanten Verein für Taub-Stummen angerufen. Die müssen ja wissen, wo man an die Lehrer kommt! Sie konnten mir immer noch nicht helfen, aber haben mir einen Tipp gegeben bei der Fa. LOOR ENS in Köln nachzufragen. Da wurde mir geholfen! Die Fa. auf vielen Gebieten was Gebärdensprache angeht spezialisiert und gibt Unterricht auch den geistig behinderten Kindern und deren Eltern.

Es wurde mir erklärt dass das Sozialamt übernimmt die Kosten des Unterrichts für Amelie. Die Kosten für mein Unterricht sollte das Jugendamt tragen. Sie haben mir auch geholfen den Antrag beim Jugendamt zu stellen. Solange ich keine Bewilligung vom Jugendamt hatte, kam die Lehrerin für Amelie zu uns nach Hause und ich wohnte dem Unterricht bei, habe mitgelernt und war begeistert, wie schnell man mit einem auf persönliche Bedürfnisse Unterricht lernen kann. Wir konnten das erlernte sofort umsetzten und bereits nach kurzer Zeit schon verschiedene Spiele spielen! Das hätten wir mit den "Gebärden der Woche" von der Schule nie erreicht!

Wegen der Corona, bekommt Amelie ihr Unterricht nicht in der Schule, sondern zuhause. Das heißt, die Lehrerin kommt zu uns zwei mal die Woche. Einmal nur für Amelie (aber ich profitiere immer noch davon) und einmal abends, wo die ganze Familie zusammen lernt.

Ich kann jeden nur empfehlen, wenn man denkt, dass das Kind die Gebärdensprache annehmen könnte, diese Gelegenheit nicht zu verpassen. Es ist eine Bereicherung, Amelie hat auch Kognitiv eine große Entwicklung dadurch gemacht!

Ich denke, die Fa. LOOR ENS aus Köln könnte vielleicht Kontakte mit anderen ähnlichen Firmen aus anderen Bundesländern herstellen. Einfach sich durchfragen!

LG
Natalija
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Rita2
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Re: Gebärdensprachunterricht

Beitrag von Rita2 »

Hallo,

in Heidelberg gibt es auch eine Gebärdenschule (mit Zweigstelle in Leipzig) : www.gebaerdenverstehen.de

LG
Rita
Rita mit Sohn *Dezember 1995, ohne Diagnose,
cerebrale Koordinations- und Tonusregulationsstörung mit Zehenspitzengang, kognitive und sprachliche Entwicklungsstörung, süßer Bengel

Lisaneu
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Re: Gebärdensprachunterricht

Beitrag von Lisaneu »

@Laimalett: Super dass du so "drangeblieben" bist, und dass ihr so viel von der Gebärdensprache profitiert. Auch ich beobachte eine sehr positive Wirkung auf die kognitiven Fähigkeiten von Alexander. Das hat schon damit begonnen, dass Alex mit 3 Jahren das komplette Fingeralphabet konnte (vorwärts und rückwärts). Damals stand offiziell geistige Behinderung im Raum, was dann aber schnell vom atisch war. Ohne Gebärdensprache hätten wir auch erst viel später bemerkt dass Alex sogar Bereiche hat, wo er hochbegabt ist.
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