Kieferluxation

Hier geht es um Epilepsie und die Behandlung verschiedener Epilepsie-Formen mit Medikamenten.

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Rosi.K
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Kieferluxation

Beitrag von Rosi.K »

Hallo,
unsere Tochter heißt Nadine und hat Epilepsie ,zunächst das West-Syndrom mit Übergang in das Lennox-Gastaut-Syndrom,
Spastik. komplexe Hirnfehlbildung usw.
Wir haben das Problem, das bei unserer schwerstmehrfach Behinderten Tochter der Kiefer mehrmals am Tag luxiert.
An spitzen Tagen bis zu zehn mal, daß seit Anfang dieses Jahres.
Wir haben schon mehrere Ärzte aufgesucht und keine wirklichen Lösungen für das Problem bekommen. Dann haben wir uns für eine BotoxTherapie entschieden, was bei der ersten Sitzung auch sehr gut angeschlagen hat und zwei Monate keine Luxation mehr hatten.
Bei der zweiten Therapiesitzung hatten wir das Problem, dass der Kiefer wieder ständig luxierte, trotz mehrmaligem nachspritzen.
Meine Frage in die Runde, hat jemand Erfahrungswerte, kann mir Ärzte oder Therapievorschläge nennen.
Ich freue mich über jeden einzeln Kommentar ,der mir weiter helfen kann.
Danke schon mal im Voraus

SaharaMo
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Re: Kieferluxation

Beitrag von SaharaMo »

Hi Rosi,

Habe deinen 1.Eintrag schon gelesen gehabt und hab mir so gewünscht, dass dir jmd antwortet. Ich hab leider mit diesem Thema gar keine Erfahrungen, sonst hätte ich dir gleich geschrieben .
Hoffentlich kommt noch etwas, was dir weiter hilft.
Ich schicke dir weiterhin viel Power!
❤️
Ich: 32Jahre alt
Mein Sohn Léon: geboren am 18.12.2019
CLIFAHDD Syndrom

Makbuled
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Re: Kieferluxation

Beitrag von Makbuled »

Guten Abend ich bin Selbstbetroffen habe auch Kieferluxatien bei ist es wegen Spastik :oops: LG Makbule
Geboren am 22.06.1995 Tetraspastik,Epilepsie,Muskelhypotonie Rumpfbetont,Shuntversorgter Hydrocephalus Asthma Balkenfehlbildung, Neurologische Schluckstörung Speiseröhre Funktionstörung , Rollstuhlfahrerin seit 2008 Shunt-Op 05/2018 V.a Unklare Gendefekt

ehemalige Userin

Re: Kieferluxation

Beitrag von ehemalige Userin »

Hallo Rosi,

ich kann Dir vermutlich nicht richtig helfen, aber weiß man denn, woran es liegt?
Mein Unterkiefer renkt auch regelmäßig aus, wenn ich den Mund zu weit öffne.
Bei mir kommen erhöhte Muskelspannung im Hals und Kaumuskeln zusammen mit krankheitsbedingt lockeren Gelenken.

Ich habe es phasenweise schlimmer und jetzt im Moment zum Beispiel ist es fast normal solange ich aufpasse. Wenn es schlimm ist, dann geht der Kiefer gar nicht richtig rein und bleibt subluxiert, auch wenn der Mund zugeht. Vielleicht ist er bei Deiner Tochter auch gar nicht richtig drin, sondern nur so "halb"? Dann geht der Mund zwar zu, aber es renkt sich bei der nächsten größeren Bewegung wieder aus.

Mir hilft Physiotherapie, Logopädie, Baclofen und dann habe ich noch ein Vibrationsgerät, das ich vom Logopäden kenne. Das macht Vibrationen unterschiedlicher Intensität und muss mehrmals täglich an die betroffenen Muskeln/Muskelansätze gehalten werden, damit sie lockerer werden. Danach fällt auch für ein paar Stunden Sprechen und Schlucken leichter und das hat mir sehr geholfen.
Vielleicht versucht ihr es mal mit einem Logopäden?

Das Problem an Ausrenken ist, dass es immer wieder passieren wird wenn es eh schon so oft ist. Die Weichteile leiern gewissermaßen aus.

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