Zusammenhang: Epi/ Kopfschmerzen?

Hier geht es um Epilepsie und die Behandlung verschiedener Epilepsie-Formen mit Medikamenten.

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LovisAnnaLarsMama
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Zusammenhang: Epi/ Kopfschmerzen?

Beitrag von LovisAnnaLarsMama »

Guten Morgen,
zu diesem Thema hatte ich schon die Suche bemüht bin aber nicht ganz sicher, ob die Aussage passt.
Besteht ein Zusammenhang zwischen Kopfweh und epileptischer Aktivität?
J. klagt seit Tagen ab und zu über Kopfweh, meistens nach Momenten, in denen er sich an einer Nichtigkeit aufgehängt hat und extremes Theater gemacht hat.
Vor zwei Jahren hatten wir schon mal so eine Phase, wo er dann schreiend aufgeschreckt ist.
Er sabbert seit einigen Tagen wieder stark und ist öfter gestolpert, ansonsten hatte ich eigentlich einen guten Eindruck. Er ist aufmerksam, sprachlich entwickelt er sich weiter. Ein Mal wöchentlich gönnt er sich auch noch eine Phase mit seltsamer Körperspannung/ Geräuschen- da kann man ihn mit einer gezielten Frage aber herausholen.
Habt ihr eine Korrelation zwischen Kopfschmerzen- vermehrter epileptischer Aktivität bemerkt?
Lg LovisAnnaLarsMama
Meine drei kleinen Wunder: Wunderkind (2009), Schneckenkind (2011) und der kleine Bruder (2015): Hemiparese, expressive Sprachenwicklungsstörung, Epilepsie und diverse Baustellen nach Asphyxie/Frühgeburt

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Alexandra2014
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Re: Zusammenhang: Epi/ Kopfschmerzen?

Beitrag von Alexandra2014 »

LovisAnnaLarsMama hat geschrieben:
16.09.2020, 07:57
Guten Morgen,
zu diesem Thema hatte ich schon die Suche bemüht bin aber nicht ganz sicher, ob die Aussage passt.
Besteht ein Zusammenhang zwischen Kopfweh und epileptischer Aktivität?
J. klagt seit Tagen ab und zu über Kopfweh, meistens nach Momenten, in denen er sich an einer Nichtigkeit aufgehängt hat und extremes Theater gemacht hat.
Dieses an Nichtigkeiten aufhängen kenne ich auch. Vor allem, wenn das Kind schlecht eingestellt ist. Bei uns hat es mit der epileptischen Aktivität im Frontallappen zu tun. Das ist leider total typisch und so können sich auch Anfälle darstellen. Wir hatten da anfangs nachts ganz kuriose Geschichten. 🙈

Und klar, Kopfschmerzen stehen in Zusammenhang mit epileptischer Aktivität. Wir hatten ja in den vergangenen zwei Jahren (vor allem im ersten Jahr davon) ganz viele Versivanfälle und danach fast immer auch Kopfweh.

Gruß
Alex
R. *12/2007, Autismus-Spektrum-Störung, okzipitale Epilepsie mit Ausbreitung nach frontozentral

kati543
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Re: Zusammenhang: Epi/ Kopfschmerzen?

Beitrag von kati543 »

Hallo,
falls es dir hilft:
nach jedem Anfall habe ich Kopfschmerzen. An das „Davor“ kann ich mich nicht erinnern...
Mit meinem Sohn kann ich darüber nicht sprechen. Daher weiß ich nicht, ob er Kopfschmerzen hat.

LG
Katrin
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D. (geistige Behinderung, Frühk. Autismus, Epilepsie, Esstörung, Trigonoceph., Hypertonie, Opticushypoplasie, Amblyopie, Mikrodeletion 3p26.3, Vd. Valproatembryopathie, Z.n. Schädelbasisfraktur)

GretchenM
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Re: Zusammenhang: Epi/ Kopfschmerzen?

Beitrag von GretchenM »

Hallo,

das kenne ich auch. Ich habe das ohne ausreichende Medikation oft auch dann vorher eine extreme Unausgeglichenheit, bin dann vollig "jaulig".

Ich habe sowohl Migräne als auch Epilepsie, meist bleibt der große Anfal aus wenn ich starke Kopfschmerzen bekomme.

LovisAnnaLarsMama
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Re: Zusammenhang: Epi/ Kopfschmerzen?

Beitrag von LovisAnnaLarsMama »

Ich danke euch!
Leider habe ich von letztens immer noch keine Arztberichte- mich würde jetzt doch mal interessieren, wo der Spiegel vom OH- Oxcarbacepim liegt.
Sieht aber ganz so aus, als ob er etwas höher sein sollte.
Lg LovisAnnaLarsMama
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Alexandra2014
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Re: Zusammenhang: Epi/ Kopfschmerzen?

Beitrag von Alexandra2014 »

LovisAnnaLarsMama hat geschrieben:
16.09.2020, 11:36
Ich danke euch!
Leider habe ich von letztens immer noch keine Arztberichte- mich würde jetzt doch mal interessieren, wo der Spiegel vom OH- Oxcarbacepim liegt.
Sieht aber ganz so aus, als ob er etwas höher sein sollte.
Lg LovisAnnaLarsMama
Wieviel mg bekommt er am Tag bei welchem Gewicht?

Unser letzter Spiegel lag bei 20,8 (Referenzbereich 10-30).
Kind bekommt 28,33 mg/kg am Tag.
R. *12/2007, Autismus-Spektrum-Störung, okzipitale Epilepsie mit Ausbreitung nach frontozentral

LovisAnnaLarsMama
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Re: Zusammenhang: Epi/ Kopfschmerzen?

Beitrag von LovisAnnaLarsMama »

Hallo Alex,
17,6 mg/ kg sollten es sein. Da ist wäre ein Versuch höher zu gehen locker drin. Letztes Jahr waren wir im Herbst mit der Dosis wesentlich höher- vielleicht zu hoch... allerdings sah da auch das EEG schöner aus...
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Re: Zusammenhang: Epi/ Kopfschmerzen?

Beitrag von LovisAnnaLarsMama »

Ich Idiot- mir kam das so wenig vor, ist es auch.
Richtig ist die doppelte Menge pro kg Körpergewicht pro Tag, also über 35 mg...
Unsere Ärztin meinte man könnte auch ganz locker über die 40 mg/ kg Körpergewicht gehen. Das hatten wir ja schon probiert und es ging nicht.
Eventuell sollten wir dann doch zu einem ergänzenden Medikament zurückkehren...
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Alexandra2014
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Re: Zusammenhang: Epi/ Kopfschmerzen?

Beitrag von Alexandra2014 »

LovisAnnaLarsMama hat geschrieben:
16.09.2020, 13:09
Ich Idiot- mir kam das so wenig vor, ist es auch.
Richtig ist die doppelte Menge pro kg Körpergewicht pro Tag, also über 35 mg...
Unsere Ärztin meinte man könnte auch ganz locker über die 40 mg/ kg Körpergewicht gehen. Das hatten wir ja schon probiert und es ging nicht.
Eventuell sollten wir dann doch zu einem ergänzenden Medikament zurückkehren...
Genau deswegen die Frage!
Levetiracetam in Kombi mit OxC war bei uns die Lösung.

Nur lasst euch nicht drängen. Dosiert es, wenn, dann ganz langsam auf. Wir haben bis heute keinerlei Nebenwirkungen vom Leve, nachdem wir nur in 2x 125 mg Schritten alle 2 Wochen aufdosiert haben.
R. *12/2007, Autismus-Spektrum-Störung, okzipitale Epilepsie mit Ausbreitung nach frontozentral

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