Mirii mit Sohn (Autist, Wunschschule Förderschule nicht direktes Einzugsgebiet)

Hier könnt ihr euch und euer Kind bzw. eure Kinder vorstellen.

Moderator: Moderatorengruppe

Antworten
mirii
Neumitglied
Neumitglied
Beiträge: 2
Registriert: 26.11.2019, 11:14

Mirii mit Sohn (Autist, Wunschschule Förderschule nicht direktes Einzugsgebiet)

Beitrag von mirii »

Hallo zusammen, ich versuche mich kurz zu halten=)

Also unser Sohn ist frühkindlicher Autist und wurde für dieses Schuljahr zurückgestellt.

Da ich mich immer um alles kümmer, habe ich jetzt schon angefangen mich mit nächstem Schuljahr21 zu beschäftigen *lach*

Er hat die Förderschwerpunkte sozi-emo./Sprache und Lernen. Eine Förderschule mit genau diesen Bereichen haben wir uns letztes Jahr schon angesehen, da wir nicht an eine Rückstellung gedacht haben..
Wir waren "begeistert", sie war klein gehalten, Lehrer sehr toll, es war nicht gespielt..Einziger Haken, fast 20km von uns entfernt, eine mit gleichen Förderpunkten wäre von uns 5km entfernt, aber hatte früher nicht den besten Ruf.

So nun zur Frage an Euch:
Unser Schulleiter ist echt klasse, er fragte mich, wie es dieses Jahr aussieht, als ich sagte Testung ist durch und Inklusion ist zu utopisch, sagte er wir machen dann das AO-SF damit er zur Förderschule kann.

Förderschule kontaktiert und das zog mir den Boden weg, das es gut sein kann, je nach dem wie der Andrang ist,wir vllt nicht genommen werden..Aber es gibt doch Wunschrecht,oder?
Wieder Schulleite angerufen und er sagte wir sollen etwas aufsetzen, was er mit dem AO-SF mitschickt.

Hat das schon mal einer gemacht?wie schreib ich das?

Danke schonmal im vorraus!!
Liebe Grüße
kleiner Prinz(2013) mit frühkindlichem Autismus

kati543
REHAkids Urgestein
REHAkids Urgestein
Beiträge: 4842
Registriert: 12.05.2009, 17:48

Re: Wunschschule Förderschule nicht direktes Einzugsgebiet

Beitrag von kati543 »

Hallo,
naja, eigentlich schreibst du einfach eine Begründung, warum dein Kind unbedingt diese Schule besuchen soll und nicht die andere. Dazu nennst du ausschließlich Gründe des Kindes oder behinderungsbedingte Gründe.
Ein Wunschrecht gibt es nicht wirklich. Das Schulamt weist die Schule zu. Die Eltern werden gehört, mehr nicht.
Falls dein Kind in die Wunschschule kommt und das Schulamt das auch so deklariert (also nicht als zugewiesene Schule), dann weiß ich nicht, wie das mit der Schülerbeförderung ist. Hast du dich damit mal befasst?

Also „der Ruf“ ist leider kein triftiger Grund. Aber eine geringe Schüleranzahl, besseres Lehrer/Schüler/Verhältnis, ... schon. Suche heraus, was dein Kind an Schule A kann, was an Schule B nicht geht. Das muss alles in die Begründung.
Im Grunde muss aber eigentlich der Schulleiter dem Schulamt bestätigen, dass er die Voraussetzungen hat um das Kind zu beschulen. Das wird eben eine Gastbeschulung. Du wirst erst ganz am Ende die Zusage bekommen.

Meine Kinder sind jetzt übrigens in der 7. bzw. 8. Klasse und seit der 1. Klasse inklusiv beschult. Die Diagnosen stehen in der Signatur - es kann also durchaus klappen, selbst bei autistischen GE-Kindern mit Körperbehinderungen. Der große Vorteil der Regelschule bei einer derartigen Behinderung liegt einfach in der Schulbegleitung, die dann ja 1:1 genehmigt wird. In dem Setting lernen Kinder super.

LG
Katrin
Katrin (Epilepsie)
O. (Frühk. Autismus (HFA), Sprachentwicklungsstörung, Ptosis, Hypotonie, AVWS, LRS, Vd. Valproatembryopathie)
D. (geistige Behinderung, Frühk. Autismus, Epilepsie, Esstörung, Trigonoceph., Hypertonie, Opticushypoplasie, Amblyopie, Mikrodeletion 3p26.3, Vd. Valproatembryopathie, Z.n. Schädelbasisfraktur)

CarolaBerlin
Stamm-User
Stamm-User
Beiträge: 531
Registriert: 28.10.2010, 14:32
Wohnort: Berlin

Re: Wunschschule Förderschule nicht direktes Einzugsgebiet

Beitrag von CarolaBerlin »

Hallo mirii,

falls die Schule ein Schulprogramm hat, gib dies als Grund mit an.

LG Carola

mirii
Neumitglied
Neumitglied
Beiträge: 2
Registriert: 26.11.2019, 11:14

Re: Wunschschule Förderschule nicht direktes Einzugsgebiet

Beitrag von mirii »

Danke für Euere Antworten=)
ich wollte die andere Schule gar nicht erwähnen, finde das nicht gerade gut.Also mich würde das selbst nicht überzeugen..
Ich weiß halt nicht wie ich beginnen soll, es sind ja schon hohe Ämter :/
Uns hat die Größe überzeugt, sie ist wirklich klein(150) gehalten, was uns wichtig ist da unser Kind schnell in Reizüberflutung fällt, die andere hat 400Kinder, man hat uns dort viele Fragen und Ängste genommen und wir sind da echt mit einem guten Bauchgefühl heraus gegangen.

Mit der Beförderung habe ich mich noch nicht ganz so befasst, kurios ist auch das letztes Jahr 2 Kinder aus seinem Kiga, genau dahin konnten.
Die beiden Familien haben sich damit nicht befasst(ohne das es böse klingt aber da steckte auch nicht viel hinter,leider) und ich muss auch sagen wir hatten nicht so den Draht zueinander.
Aber was ich hörte, sie gingen zur Schuleingangsuntersuchung und danach wurden sie von der Förderschule angerufen, angeblich nicht anmelden an der Grundschule des Bezirks..
Und werden mit dem Schulbus(also den für behinderte Kinder) abgeholt.

Ich hab da was ganz anderes nun gehört.
-Post das man schulfähig wird
-Schule im Bezirk anmelden, Untersuchung gehen
-AOSF eröffnen, warten..
kleiner Prinz(2013) mit frühkindlichem Autismus

kati543
REHAkids Urgestein
REHAkids Urgestein
Beiträge: 4842
Registriert: 12.05.2009, 17:48

Re: Wunschschule Förderschule nicht direktes Einzugsgebiet

Beitrag von kati543 »

mirii hat geschrieben:
22.08.2020, 10:52
Danke für Euere Antworten=)
ich wollte die andere Schule gar nicht erwähnen, finde das nicht gerade gut.Also mich würde das selbst nicht überzeugen..
Ich weiß halt nicht wie ich beginnen soll, es sind ja schon hohe Ämter :/
Uns hat die Größe überzeugt, sie ist wirklich klein(150) gehalten, was uns wichtig ist da unser Kind schnell in Reizüberflutung fällt, die andere hat 400Kinder, man hat uns dort viele Fragen und Ängste genommen und wir sind da echt mit einem guten Bauchgefühl heraus gegangen.

Mit der Beförderung habe ich mich noch nicht ganz so befasst, kurios ist auch das letztes Jahr 2 Kinder aus seinem Kiga, genau dahin konnten.
Die beiden Familien haben sich damit nicht befasst(ohne das es böse klingt aber da steckte auch nicht viel hinter,leider) und ich muss auch sagen wir hatten nicht so den Draht zueinander.
Aber was ich hörte, sie gingen zur Schuleingangsuntersuchung und danach wurden sie von der Förderschule angerufen, angeblich nicht anmelden an der Grundschule des Bezirks..
Und werden mit dem Schulbus(also den für behinderte Kinder) abgeholt.

Ich hab da was ganz anderes nun gehört.
-Post das man schulfähig wird
-Schule im Bezirk anmelden, Untersuchung gehen
-AOSF eröffnen, warten..
Hallo,

du sollst ja auch nicht die nähere Schule namentlich benennen und quasi schlecht machen. Du sollst nur die deutlich schlechteren Eigenschaften der näheren Schule benennen um die positiven Eigenschaften der Wunschschule hervorzuheben. Also eben z.B. eine „sehr, sehr kleine Schülerzahl“. Das begründest du nun - also warum ist das wichtig für dein Kind. Reizüberflutung ist da schon einmal ein Stichwort, wenn du noch eine Diagnose hast, wäre es besser.
Was „Letztes Jahr“ war, muss dieses Jahr längst nicht so sein. Das war schon bei meinem Ältesten damals so...aber jetzt hatten wir Corona. Gott weiß, was es da noch für Extra-Regeln gibt.
Bei uns war es eigentlich so, dass wir ein Schreiben des Schulamtes bekamen, nachdem der Förderbedarf durch war. Dort wurden wir offiziell gefragt, welche Beschulung wir wünschen (inklusiv oder Förderschule) und ob wir eine Wunschschule haben und womit wir das begründen. Gleichzeitig wurde uns aber auch gesagt, dass wir darauf keinen Anspruch haben.

LG
Katrin
Katrin (Epilepsie)
O. (Frühk. Autismus (HFA), Sprachentwicklungsstörung, Ptosis, Hypotonie, AVWS, LRS, Vd. Valproatembryopathie)
D. (geistige Behinderung, Frühk. Autismus, Epilepsie, Esstörung, Trigonoceph., Hypertonie, Opticushypoplasie, Amblyopie, Mikrodeletion 3p26.3, Vd. Valproatembryopathie, Z.n. Schädelbasisfraktur)

Antworten

Zurück zu „Vorstellungsrunde“