Maskenpflicht für Ärzte?

Mit einem besonderen Kind sind Eltern oft Dauergäste beim Kinderarzt. Hinzu kommen Krankenhausaufenthalte und Besuche bei Spezialisten und im Sozialpädiatrischen Zentrum.
Welche Untersuchungen machen Sinn? Wo ist mein Kind in guten Händen? Zahlt die Krankenkasse alle Behandlungen? Fragen über Fragen...

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Sheila0505
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Re: Maskenpflicht für Ärzte?

Beitrag von Sheila0505 »

Anders gedacht: hätte ich nur die Wahl zwischen zwei Kieferorthopäden die nachweislich infiziert wären, dann würde ich definitiv denjenigen der Beiden wählen, der einen MNS trägt. Denn selbst wenn die Ansteckungswahrscheinlichkeit nur minimal gesenkt wäre, wäre mir das definitiv lieber.

Symbolwert hätte es, wenn es die Ansteckungswahrscheinlichkeit überhaupt nicht beeinflussen würde. Aber dem ist halt nachweislich nicht so, selbst wenn speziell in diesem Fall eine Ansteckung per se sehr wahrscheinlich wäre.
Die Symbolwirkung an sich, finde ich aber zusätzlich sehr wichtig. Die zwei Damen beim Empfang bei meinem Arztbesuch völlig ohne MNS, vermitteln ihren Patienten gegenüber einen völlig leichtfertigen Umgang mit der Pandemie. Hier in Bayern müssen sie zudem wohl offenbar MNS tragen. Beim nächsten Mal werde ich das also auch ansprechen.

VG

RikemitSohn
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Re: Maskenpflicht für Ärzte?

Beitrag von RikemitSohn »

Hallo,

scheint ein Problem von Kieferorthopäden zu sein. Ich war in den letzten Wochen bei zwei KO und in beiden Praxen wurden keine Masken getragen. Ich empfinde, dass als Arroganz und Missachtung gegenüber den Patienten. Egal wieviel die Maske letztendlich bringt, ist sie momentan erbeten und gerade Ärzte haben Vorbildfunktion.
Beruhigend empfinde ich einen Arzt ohne Maske ganz und gar nicht. Ein Arzt, der beim Geschlechtsverkehr auf Kondome verzichtet, weil er HIV nicht so gefährlich findet, ist für mich auch nicht beruhigend, sondern dumm.

LG Rike
Mama mit Sohn 2004 ADHS und HB

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Alexandra2014
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Re: Maskenpflicht für Ärzte?

Beitrag von Alexandra2014 »

Anjali hat geschrieben:
06.08.2020, 08:41
Würdest su dich (wissentlich) von einem infizierten Kieferorthopäden, der lediglich einen Mund-Nasenschutz trägt, behandeln lassen? Mir wäre dies zu riskant. Insofern haben (für mich) Mund-Nasenschutze in gewissen Situationen nur einen Symbolwert.
Ein wissentlich infizierter Kieferorthopäde wäre in Quarantäne, also stellt sich die Frage nicht.

Und wenn man nicht weiß, ob jemand infiziert ist oder nicht, ist mit MNS auf jeden Fall besser, als ohne. Auch die Frage stellt sich nicht.
R. *12/2007, Autismus-Spektrum-Störung, okzipitale Epilepsie mit Ausbreitung nach frontozentral

*Katha*
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Re: Maskenpflicht für Ärzte?

Beitrag von *Katha* »

Mein Zahnarzt sowie die damalige Kieferorthopädin haben beide schon vor Corona Mundschutz getragen.

Finde es sehr gut, ich habe eine erhöte Gefahr auf Endokratitis.. würden sie beim Eingriff keine Maske tragen, könnte das durchaus bei Zahnfleisch entzündungen etc mitaus tödlich für mich enden wenn da Bakterien in das saubere Blut gelangt!
Aber gut ich muss eh bei jedem eingriff Antibiotika nehmen da mit nichts passiert..

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