Kerstin mit Tochter (Depression)

Hier könnt ihr euch und euer Kind bzw. eure Kinder vorstellen.

Moderator: Moderatorengruppe

lisa08
Stamm-User
Stamm-User
Beiträge: 347
Registriert: 16.03.2015, 18:47

Re: Kerstin mit Tochter (Depression)

Beitrag von lisa08 »

Hallo Kerstin,

wird deine Tochter denn medikamentös unterstützt? Gerade bei Depressionen kann es Sinn machen, unterstützend mit Medikamenten zu arbeiten, weil man sich dann besser auf die Therapie einlassen kann.

LG,
Lisa
Selbstbetroffen: Gerinnungsstörung, Epilepsie, ASS

Juler
REHAkids Urgestein
REHAkids Urgestein
Beiträge: 1899
Registriert: 28.11.2012, 13:54
Wohnort: Bayern
Kontaktdaten:

Re: Kerstin mit Tochter (Depression)

Beitrag von Juler »

Hallo Kerstin,
ich habe dir eine PN geschrieben.

Viele Grüße,

Juler
Selbstbetroffen
P07.12
G91.9
VP-Shunt

NicoFalco
Mitglied
Mitglied
Beiträge: 63
Registriert: 06.01.2017, 21:22
Wohnort: Berlin

Re: Kerstin mit Tochter (Depression)

Beitrag von NicoFalco »

Hallo Kerstin,

herzlich Willkommen,
ich könnte dir gern von meinem Sohn berichten, in einem geschützteren Bereich.

lg Chris
Ich: 84.5(G), 40.1(VA)
N. 08.2000, ASS, ADS, Borderline, LRS, Allergiker, Asthma,
Falco 03.2010, Frühchen 31ssw, ASS, ADHS, Deutschstörung, Mathestörung, Asthma, Allergiker
*Henry 18.03. - 24.03.*

skerstin
Neumitglied
Neumitglied
Beiträge: 6
Registriert: 11.07.2020, 21:43

Re: Kerstin mit Tochter (Depression)

Beitrag von skerstin »

Hallo Susanne

wir haben einen Erziehungsbeistand, und auch darüber bin ich froh, ihr gegenüber öffnet sie sich. Auch unsre Klinik redet nur von Wohngruppe und damit kann ich mich gar nicht anfreunden, weil ich das für falsch halte. Für mich klingt das immer wie, abschieben und wehe ich als Mutter bin nicht einverstanden, dann drohen sie mit sorgerechtsentzug etc....

skerstin
Neumitglied
Neumitglied
Beiträge: 6
Registriert: 11.07.2020, 21:43

Re: Kerstin mit Tochter (Depression)

Beitrag von skerstin »

Hallo,
meine Tochter bekommt keine Medikamente. Die Ärzte halten das nicht für notwendig.

grace
Stamm-User
Stamm-User
Beiträge: 351
Registriert: 16.08.2012, 15:27

Re: Kerstin mit Tochter (Depression)

Beitrag von grace »

Hallo Kerstin,

Wie begründet denn die Klinik die Idee mit der Wohngruppe und warum bist du so dagegen?

Das mit dem „Abschieben“ ist doch Quatsch und das weißt du sicher auch, du willst deiner Tochter nur helfen und was die Leute dazu sagen kann dir egal sein.

Manchmal gibt es in den Familien festgefahrene Dynamiken die man nur sehr schwer unterbrechen kann weil man es selber gar nicht merkt, etwas Distanz kann helfen sie zu unterbrechen, was sagt denn deine Tochter du der Idee mit der Wohngruppe?

Du brauchst mir natürlich nicht Antworten, es gibt gute Erfahrungen damit Jugendliche mit ähnlichen Problemen mal aus ihrer gewohnten Umgebung rauszunehmen, bevor sie sich dann selber nicht mehr trauen.

Ich wünsche euch alles Gute!

LG

Grace

skerstin
Neumitglied
Neumitglied
Beiträge: 6
Registriert: 11.07.2020, 21:43

Re: Kerstin mit Tochter (Depression)

Beitrag von skerstin »

Hallo Grace,

die Klinik gibt eigentlich nur die Begründung , dass Sophie ständige therapeutische Hilfe braucht...aber sie redet mit keinem, und weigert sich, egal mit welchem Therapeuten oder Psychologen wir einen Versuch gestartet hat.
Ich verstehe schon das mit der Distanz, aber Sophie reagiert auf Veränderungen größerer Art immer , erst Recht, mit Selbstverletzung und heftgeren Depressionen..(Schulwechsel , Wechsel erziehungsbeistand...)

Mich ärgert und ich bin enttäuscht , dass kein Arzt oder Psychologe irgendeinen andren Lösungsansatz hat. Außer, wieder zur Krisenintervention in die Klinik, oder eben Wohngruppe. ich habe einen Termin bei einem andren Kinder-und Jugendpsychiater vereinbart um eine andre Meinung zu hören.

Ich kenne nur Jugendliche und Familien, bei denen eine wohngruppe alles noch schlimmer gemacht hat. Alkohol, Schwangerschaften etc und die Jugendliche sind weggelaufen...höchstens nach 2-3maligem Wechsel der Wohngruppe nach jahrelangem Versuch eben, eine Besserung. Wobei keiner sicher war, ob das an der Wohngruppe oder einfach am "erwachsener werden" lag.

Da sie sehr an ihrem Vater hängt, ich bin alleinerziehend, und der kaum Kontakt hält, wäre das für mich noch eine Möglchkeit. Aber das sieht er natürlich anders, dann hätte er plötzlich Verantwortung.
Ich warte jetzt ab, der Termin beim Psychiater und in 2 Wochen eine neue Psychotherapeutin. Und dann hab ich auch noch versprochen mit ihr eine Wohngruppe anzuschauen. Darum kümmert dich das Jugendamt.

Liebe Grüße
Kerstin

Antworten

Zurück zu „Vorstellungsrunde“