MRT Ja oder nein?

Mit einem besonderen Kind sind Eltern oft Dauergäste beim Kinderarzt. Hinzu kommen Krankenhausaufenthalte und Besuche bei Spezialisten und im Sozialpädiatrischen Zentrum.
Welche Untersuchungen machen Sinn? Wo ist mein Kind in guten Händen? Zahlt die Krankenkasse alle Behandlungen? Fragen über Fragen...

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Annelotte
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Re: MRT Ja oder nein?

Beitrag von Annelotte »

Wir stehen auch vor der Frage, allerdings habe wir bisher keine Diagnose und meine Hoffnung wäre, etwas zu entdecken- oder zumindest etwas schlimmes auszuschließen.

Meinst du, in so einem Fall ist es eher sinnvoll?

Sorry, jetzt lese ich, dass du es genau da empfohlen hast 🥴
🌹
Alexandra2014 hat geschrieben:
14.04.2020, 08:57
Hallo!

Ich bin da auch bei rena. Nur um mal reinzuschauen, würde ich jetzt auf keinen Fall ein MRT machen lassen. Es lässt weder Rückschlüsse auf Progonose, noch Therapie zu. Auch wenn das MRT völlig unauffällig ist, bedeutet dies nicht, dass das Kind weniger schwer betroffen ist und lässt keine genaue Prognose zu (siehe Sinale).

Wir hatten mit 6 Jahren ein MRT ohne Sedierung und ohne Kontrastmittel. Es hat prima geklappt. Es diente aber dem Ausschluss anderer Ursachen (Tumore z.B.) nach mehreren Krampfanfällen. Da macht das Ganze dann auch Sinn.

Gruß
Alex
Annelotte, Mutter von T, J,E und Lillebror (leichte muskuläre Hypotonie, leichte Motorische Entwicklungsverzögerung)- keine Diagnose

Annaliesa
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Re: MRT Ja oder nein?

Beitrag von Annaliesa »

Hallo! Da wir die Untersuchung nun doch durchgeführt haben, wollte ich hier gern darüber berichten. Finde es immer nett, wenn Themen auch Ergebnisse haben. Nach Empfehlung mehrerer Ärzte wenigstens einmal im Verlauf ein MRT durchzuführen, haben wir es vor drei Wochen machen lassen und gleichzeitig Botox gespritzt. Viel gewonnen haben wir dadurch wie schon erwartet nicht. Aber wir wissen nun, dass es keine Blutung, sondern eine PVL ist. Therapeutisch ergibt sich daraus nichts, aber für mich ist Einiges nun schlüssiger. Wir wissen nun, das beide Hirnhälften betroffen sind, die linke Körperseite ist aber dennoch symptomfrei. Das finde ich erstaunlich. Meine Tochter hat die Narkose, als auch den Aufenthalt gut weggesteckt und war sofort wieder topfit. Trotzdem ist es nicht toll, eine Nacht mit Zugang zu schlafen und überhaupt alles über sich ergehen zu lassen. Das muss im Endeffekt jeder selbst entscheiden.
Tochter (Nov/15), 33 ssw, milde beinbetonte Cerebralparese rechts, Schielen, PVL beidseitig

Sinale
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Re: MRT Ja oder nein?

Beitrag von Sinale »

Hallo,

vielen Dank, dass du über das Ergebnis berichtet hast!
Viele Grüße
Sinale

Diagnose: Tetraspastik
Rollstuhlnutzerin

Annelotte
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Re: MRT Ja oder nein?

Beitrag von Annelotte »

Vielen Dank für die Erfahrung. Ich denke, dass es bei uns auch darauf hinauslaufen wird, da mein Sohn am Wochenende eine Bewusstlosigkeit hatte- eventuell war es ein epileptischer Anfall.
Annaliesa hat geschrieben:
11.07.2020, 20:14
Hallo! Da wir die Untersuchung nun doch durchgeführt haben, wollte ich hier gern darüber berichten. Finde es immer nett, wenn Themen auch Ergebnisse haben. Nach Empfehlung mehrerer Ärzte wenigstens einmal im Verlauf ein MRT durchzuführen, haben wir es vor drei Wochen machen lassen und gleichzeitig Botox gespritzt. Viel gewonnen haben wir dadurch wie schon erwartet nicht. Aber wir wissen nun, dass es keine Blutung, sondern eine PVL ist. Therapeutisch ergibt sich daraus nichts, aber für mich ist Einiges nun schlüssiger. Wir wissen nun, das beide Hirnhälften betroffen sind, die linke Körperseite ist aber dennoch symptomfrei. Das finde ich erstaunlich. Meine Tochter hat die Narkose, als auch den Aufenthalt gut weggesteckt und war sofort wieder topfit. Trotzdem ist es nicht toll, eine Nacht mit Zugang zu schlafen und überhaupt alles über sich ergehen zu lassen. Das muss im Endeffekt jeder selbst entscheiden.
Annelotte, Mutter von T, J,E und Lillebror (leichte muskuläre Hypotonie, leichte Motorische Entwicklungsverzögerung)- keine Diagnose

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