Andreas mit Sohn (Balkenmangel nach Barkovich Typ II)

Hier könnt ihr euch und euer Kind bzw. eure Kinder vorstellen.

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Jakob05
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Re: Andreas mit Sohn (Balkenmangel nach Barkovich Typ II)

Beitrag von Jakob05 »

Auch von mir herzlichen Glückwunsch zu Eurer Wundertüte !
In eurer Momentanen Lebensphase ist der Balken nicht wirklich relevant. Alle nötige Anregung und Therapie bekommt Euer Sohn, durch Euch.
Kuscheln, gemeinsam die Welt erkunden, sich bewegen und ganz viel Bindung aufbauen ist alles, was im Moment nötig ist. Jeder Arzttermin
raubt Euch die Zeit ungestört beieinander zu sein.
Wachsam sein und Kontakte knüpfen zu Kinderarzt, SPZ etc. wo teilweise laaange Wartelisten bestehen, ist sicher sinnvoll, aber ein strammes
Therapiekonzept ist im ersten Viertel- bis Halbjahr nicht notwendig. Auch Therapeuten und Ärzte sind auf Euer gutes Auge und Euer Bauchgefühl
angewiesen, um entscheiden zu können, ob alles regelrecht läuft oder ab wann eingegriffen werden muss. Gerade dazu braucht Ihr 3 jetzt erstmal eine
gute Kennenlern- und Bindungsphase und keinen Therapiestress.
Ein Balkenmangel verändert unter Umständen die Art des Lernens, aber nicht die Fähigkeit. Mein Sohn mit Balkenmangel brauchte sehr viel Hilfe bei der
Verknüpfung von Wort, Bild und Echtem. Er konnte nur von Dingen erzählen, wenn ich ihm einen Anker gesetzt hatte, z.B. sind wir mit dem schriftlichen
Zooführer durch den Zoo gelaufen und haben den Affen mit seinem Foto, seinem Wort im Fürher verglichen. Erst dann konnte er anhand des Zooführers zuhause
seine Erlebnisse erzählen. All dies haben wir letzlich selbst im Leben mit ihm herausgefunden und durch Recherchen hier und anderswo jeweils Lösungen
für das gerade anstehende Problem gefunden.
Ich wünsch Euch viel Gelassenheit und Neugier für Euren Weg !
Cordula (65) mit I. (86), M. (88 mehrfachbehindert, HF-Autist), J. (†,* 05, 37.SSW) + K. 10/07 (GS, HD, HG-versorgt, Lordose, Rachenfehlbildung => Tracheostoma...)

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