„Stottern“ bei Kleinkind, 18 Monate?

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Annelotte
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„Stottern“ bei Kleinkind, 18 Monate?

Beitrag von Annelotte »

Lillebror ist unser jüngster Sohn, er hat noch drei Brüder.
Ich kenne Entwicklungsbedingtes Stottern bei allen von Ihnen, meistens so mit 2-4 Jahren.

Lillebror ist nun 18 Monate alt und fängt gerade an zu sprechen . Er spricht etwa 20 Worte (zT auch Laute), was ich für sein Alter völlig ok und gut finde.

Allerdings kommt es häufiger vor, dass er etwas sagen möchte (oder einen Laut machen möchte)- und er dann wie wild versucht den Mund zu formen, aber keinen Laut heraus bekommt.

Das kenne ich in dem Alter von keinem meiner Kinder (was ja nichts heißt)
Ist das „normal“ im Rahmes des Spracherwerbs, weil er noch so unsicher ist?
Oder ist das auffällig?

Ansonsten ist er muskulär hypoton und hat gesteigerte Reflexe in den Beinen. Die Ursache ist bisher nicht bekannt, es wird eine zentrale Hypotonie vermutet. Daher rührt auch meine Frage: ist das etwas, was man mit dem Neirologen besprechen sollte? Oder ist das einfach völlig normal?
Annelotte, Mutter von T, J,E und Lillebror (leichte muskuläre Hypotonie, leichte Motorische Entwicklungsverzögerung)- keine Diagnose

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Regina Regenbogen
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Re: „Stottern“ bei kleinstkind?

Beitrag von Regina Regenbogen »

Annelotte hat geschrieben:
06.03.2020, 19:46
Ist das „normal“ im Rahmes des Spracherwerbs, weil er noch so unsicher ist?
Würde ich erstmal vermuten, besonders, wenn ältere (leicht und schnell redende) Geschwister vorhanden sind. Aber es schadet bestimmt nicht, das Thema beim Neurologen anzusprechen.
Wenn es einen Glauben gibt, der Berge versetzen kann, so ist es der Glaube an die eigene Kraft. (Marie von Ebner-Eschenbach)

Sohn * 01/2003 - Frühkindlicher Autismus mit komorbider ADHS
Sohn * 09/2001 - ADS
Tochter * 04/1998 - nix
Tochter * 08/1989 - Peronaeusparese

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