Benjamin mit Sohn (Autismus-Spektrum)

Hier könnt ihr euch und euer Kind bzw. eure Kinder vorstellen.

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Benjamin-SH
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Benjamin mit Sohn (Autismus-Spektrum)

Beitrag von Benjamin-SH »

Hallo hier lieben,

schön diese Form des Kommunikativen Austausch gefunden zuhaben.

Vielleicht kann mir jemand, den einen oder anderen Tipp geben. :D

Aktuell, habe ich das PB für unsere SB beantragt, weil die verschiedenen Träger im Umland, kein passendes Personalfinden und uns nicht weiterhelfen können.

Ich freu mich von euch zuhören..

Liebe Grüße
Benjamin

Anjali
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Registriert: 15.02.2008, 11:15

Re: Benjamin mit Sohn (Autismus-Spektrum)

Beitrag von Anjali »

Hallo Benjamin,

herzlich willkommen im Forum.

Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.

LG
Anja
Viele Grüße
Anja

Mutter mit Sohn (18 Jahre / Asperger-Autist)

Elianne
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Registriert: 06.03.2020, 12:41

Re: Benjamin mit Sohn (Autismus-Spektrum)

Beitrag von Elianne »

Hallo Benjamin,

als mein autistischer Sohn noch zur Schule ging, habe ich seine Schulbegleiterin auchs mittels der Finanzierungsform Persönliches Budget bezahlt. Durch das Arbeitgebermodell war sie per Arbeitsvertrag bei mir für das gesamte Schujahr (1.8. bis 31.7. des Folgejahres) angestellt und komplett sozialversichert.

Es ist am einfachsten, die Abrechnung an eine Abrechnungsfirma abzugeben. Das Geld dafür ist direkt mit im Budget einkalkuliert. Dann braucht man nur noch am Monatsende das entsprechende Gehalt zu überweisen.

Ich habe die Schulbegleiterin selber gefunden und schon vor ihrem Einsatz in der Schule mit den Besonderheiten meines Sohnes vertraut machen können. Bezahlt habe ich sie dafür mit dem Geld der Ersatzpflege.

Die Schulbegleiterin hatte viel Erfahrung mit Autismus, jedoch keinerlei pädagogische Ausbildung. Trotzdem konnte ich ein gutes Gehalt für sie erwirken, weil ich dem Geldgeber klar machen konnte, dass nicht pädagogische Kenntnisse, sondern Erfahrung mit Autismus das entscheidende Kriterium sind.

Weil kein Leistungsanbieter da ist, der auch noch daran verdienen will, ist das Gehalt für die Schulbegleitung hoch und die Kosten für den Finanzierer des Persönlichen Budgets trotzdem verhältnismäßig gering.

Zudem hat das Wegfallen des Leistungsanbieters den Vorteil, dass die Schulbegleitung dem Arbeitgeber direkt auskunftverpflichtet ist und damit ihre wichtige Funktion als Mittler zwischen Schule und Elternhaus unmittelbar wahrnehmen kann. Mit im Budget einkalkuliert waren daher auch täglich eine halbe Stunde für die Kommunikation zwischen ihr und dem Elternhaus.

Nachteilig kann sein, dass "private" Schulbegleiter von manchen Lehrern als verlängerter Arm der Eltern gesehen und gemobbt werden.

Viel Erfolg und lieben Gruß,
Elianne

GretchenM
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Registriert: 26.01.2016, 18:53

Re: Benjamin mit Sohn (Autismus-Spektrum)

Beitrag von GretchenM »

Elianne hat geschrieben:
06.03.2020, 16:43
Hallo Benjamin,

als mein autistischer Sohn noch zur Schule ging, habe ich seine Schulbegleiterin auchs mittels der Finanzierungsform Persönliches Budget bezahlt. Durch das Arbeitgebermodell war sie per Arbeitsvertrag bei mir für das gesamte Schujahr (1.8. bis 31.7. des Folgejahres) angestellt und komplett sozialversichert.

Es ist am einfachsten, die Abrechnung an eine Abrechnungsfirma abzugeben. Das Geld dafür ist direkt mit im Budget einkalkuliert. Dann braucht man nur noch am Monatsende das entsprechende Gehalt zu überweisen.

Ich habe die Schulbegleiterin selber gefunden und schon vor ihrem Einsatz in der Schule mit den Besonderheiten meines Sohnes vertraut machen können. Bezahlt habe ich sie dafür mit dem Geld der Ersatzpflege.

Die Schulbegleiterin hatte viel Erfahrung mit Autismus, jedoch keinerlei pädagogische Ausbildung. Trotzdem konnte ich ein gutes Gehalt für sie erwirken, weil ich dem Geldgeber klar machen konnte, dass nicht pädagogische Kenntnisse, sondern Erfahrung mit Autismus das entscheidende Kriterium sind.

Weil kein Leistungsanbieter da ist, der auch noch daran verdienen will, ist das Gehalt für die Schulbegleitung hoch und die Kosten für den Finanzierer des Persönlichen Budgets trotzdem verhältnismäßig gering.

Zudem hat das Wegfallen des Leistungsanbieters den Vorteil, dass die Schulbegleitung dem Arbeitgeber direkt auskunftverpflichtet ist und damit ihre wichtige Funktion als Mittler zwischen Schule und Elternhaus unmittelbar wahrnehmen kann. Mit im Budget einkalkuliert waren daher auch täglich eine halbe Stunde für die Kommunikation zwischen ihr und dem Elternhaus.

Nachteilig kann sein, dass "private" Schulbegleiter von manchen Lehrern als verlängerter Arm der Eltern gesehen und gemobbt werden.

Viel Erfolg und lieben Gruß,
Elianne
Hallo,
noch ein Nachteil, der eine Rolle spielen kann: wenn der SB wirklich mal krank ist, wird es schwierig ohne Träger eine Vertretung zu bekommen.
Nur so etwas, das ich leider schon bei Kollegen erlebt habe (bin selbst SB)
Schönen Gruß,
GretchenM

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