ASS-/AD(H)S-Diagnostik in MV

Hier könnt ihr euch über die unterschiedlichsten Therapiemöglichkeiten (Logopädie, Petö, Cranio Sacrale) für eure Kinder austauschen und Fragen rund ums Thema Krankengymnastik und Frühförderung stellen.

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Afina
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Re: ASS-/AD(H)S-Diagnostik in MV

Beitrag von Afina »

Hallo Marina,
MarinaH hat geschrieben:
20.02.2020, 12:45
Ich habe den Eindruck, dass es in ganz Deutschland kaum Stellen gibt, die Autismus gut diagnostizieren können.
Nach meinen bisherigen Recherchen habe ich auch das Gefühl.
MarinaH hat geschrieben:
20.02.2020, 12:45
Und eine Diagnose aus einem anderen Bundesland wird auch von Ämtern nicht unbedingt anerkannt. Das kann bei Therapien schwierig werden, oder wenn es um andere Hilfeleistungen geht.
Stimmt. Das ist wahrscheinlich je nach Region verschieden, oder? Jetzt im Augenblick geht es mir auch noch gar nicht um konkrete Hilfen. Ich wäre nur gern vorbereitet, falls es nach der Einschulung zu Schwierigkeiten kommt - und sei es nur für das Gespräch mit dem Lehrer. Derzeit ist mein Sohn außerhalb komplett angepasst. Im Entwicklungsgespräch in der Kita haben wir von zwei völlig verschiedenen Kindern gesprochen :wink:
MarinaH hat geschrieben:
20.02.2020, 12:45
Leider kenne ich die Kinder- und Jugendpsychiater zu wenig, um sagen zu können, wer was kann.
Ich danke Dir trotzdem für Deine Hinweise :)

Herzliche Grüße
Afina
Afina mit Sohn, 2014, vis. Wahrnehmungsstörung, V.a. ASS

Afina
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Re: ASS-/AD(H)S-Diagnostik in MV

Beitrag von Afina »

Regina Regenbogen hat geschrieben:
20.02.2020, 14:18
Vielleicht kann man dir hier https://www.autismus-mv.de/ weiterhelfen.
Vielen Dank, dort werde ich nachfragen :)

Herzliche Grüße
Afina
Afina mit Sohn, 2014, vis. Wahrnehmungsstörung, V.a. ASS

Afina
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Re: ASS-/AD(H)S-Diagnostik in MV

Beitrag von Afina »

Hallo,
@Paul hat geschrieben:
01.03.2020, 19:21

Im April 2019 10 Tage nach dem Weltautismustag erscheint dann in der OZ ein skandalöser Gefälligkeitsartikel, geschrieben (ich kann den Namen nicht mehr hören)
von einer Jana Schubert.
Den Artikel hatte ich gelesen und bin daher schon mit einer gewissen Erwartungen in das Vorgespräch gegangen. Diese Erwartung wurde allerdings noch weit unterboten ... :(
Afina mit Sohn, 2014, vis. Wahrnehmungsstörung, V.a. ASS

@Paul
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Re: ASS-/AD(H)S-Diagnostik in MV

Beitrag von @Paul »

​Hallo miteinander, wir hatten ja in diesem Forum auch das Thema AAR in Rostock und die dort herrschenden Zustände!

War vor dieser Krise noch mal jemand dort? Im Netz wird jetzt die Website/Domaine - autismusambulanz-rostock.de -

wie Sauerbier zum Kauf angeboten. Wird die nicht mehr gebraucht??? Selbst wen sie das verantwortliche Personal austauschen

würden, würde doch die Domain auch weiterhin benötigt. Wird hier jetzt ganz leise unter Krisenbedingungen abgewickelt?

Merkwürdige Zustände, hat da jemand von Euch irgend eine Erklärung? Auf den Seiten des AV-MV gibt es keine Infos.



Bleibt gesund!



Liebe Grüße

Paul


Juli2020
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Re: ASS-/AD(H)S-Diagnostik in MV

Beitrag von Juli2020 »

Hallo Paul,

ich war mit meinem Sohn vor ca 5-6 Jahren dort zur Diagnostik und fand es eigentlich ganz okay. Als ich dann vorletztes Jahr mit meinem älteren Sohn zur Diagnostik war, war ich richtig geschockt. Es war ein riesen Unterschied zu den Erfahrungen, die ich vorher machte.
Ich habe leider nicht mitbekommen, was dort passiert ist. Könnte mich bitte jemand dazu aufklären?
Sind jetzt bei Frau Dr. Lilie in Wismar und fühlen uns sehr gut aufgehoben.
Ich: Asperger Autismus
R., 2003: Asperger Autismus, ADS; J., 2007: Asperger Autismus, ADS, Störung der Impulskontrolle;
J., 2010: Frühkindlicher Autismus, ADHS; L., 2015 nichtautistisch, aber wahrscheinlich ADHS
:alien: :alien: :alien: :alien: :alien: :alien: :alien: :alien: :alien: :mrgreen:
Es lebe die neurologische Vielfalt :)

Juli2020
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Re: ASS-/AD(H)S-Diagnostik in MV

Beitrag von Juli2020 »

Mir kommt diese Ambulanz auch schon länger suspekt vor. Können uns gern darüber austauschen.
Ich: Asperger Autismus
R., 2003: Asperger Autismus, ADS; J., 2007: Asperger Autismus, ADS, Störung der Impulskontrolle;
J., 2010: Frühkindlicher Autismus, ADHS; L., 2015 nichtautistisch, aber wahrscheinlich ADHS
:alien: :alien: :alien: :alien: :alien: :alien: :alien: :alien: :alien: :mrgreen:
Es lebe die neurologische Vielfalt :)

@Paul
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Re: ASS-/AD(H)S-Diagnostik in MV

Beitrag von @Paul »

Hallo miteinander,

für das schon gesagte, verweise ich auf meine längeren Beiträge auf ASPIES.DE und hier im Forum, wer Details wissen möchte
welchen Stand wir haben (alles kann ich hier nicht schreiben, z.B. unterliegen die Inhalte von Diagnosen einem Veröffentlichungsverbot),kann mich über die
Mailadresse autismus_praxis_mvp@kabelmail.de kontaktieren. Es sieht für mich so aus, als wenn das Problem zwei Seiten hat, die eine kennen wir jetzt aus dem
Presseartikel, sämtliche Patienten die in die Therapie kommen werden neu diagnostiziert und verlieren zu 63% Ihre Diagnosen, das spart jede Menge Geld. Bei wem
das weiß in MVP jeder der schon mal mit Autismus Diagnosen zu tun hatte. Wollen tut das ja wohl keiner. Die andere Seite ist, was passiert eigentlich mit den Patienten
denen die Diagnosen aberkannt werden? Da habe ich eine interessante Beobachtung gemacht. Für die es noch zu wenig Bestätigungen gibt. Vielleicht kann jemand von Euch da helfen?
Den Patienten, die ja nach der "Neudiagnose" nun keine mehr haben 63% , wird eingeredet sie könnten ja eine Persönlichkeitsstörung haben. Dieser Unsinn wandert dann in die Empfehlungsschreiben für die Hausärzte zusammen mit einer Empfehlung die PS an einer Tagesklinik behandeln zu lassen. Die Hausärzte überweisen die Patienten dann an die
Tageskliniken, das ist kein Vorwurf was sollen sie auch sonst tun? Die achtwöchigen Behandlungen an den Tageskliniken müssen dann die Krankenkassen zahlen, die wiederum nicht wissen
das diese Patienten vorher schon an der AAR waren, den das läuft ja alles übers Sozialamt. Genauso ist es mit unserem Jungen geschehen, über Autismus wurde an der TK kein Wort mehr
gesprochen und der Verdacht erscheint auch nicht in deren Diagnosebögen, die man sowieso erst bekommt wen man sie nachdrücklich fordert.
Überweisen darf Frau DR. ja nicht, da sie keine Ärztin ist. Ich hatte schon geschrieben das die Prüfstelle für Heilberufe meine Anfrage nach einer vorliegenden KJP Approbation nicht
beantworten wollte oder eben konnte, frei nach dem Motto, da sagen wir doch lieber gar nichts als etwas Falsches! Ich denke zumindest bis Februar 2019 durfte man ohne KJP Approbation
Kinder nicht behandeln, aber da lasse ich mich gern belehren! (Vielleicht hat sie ja doch eine, wer weiß man bekommt ja keine Antwort)
Auf den Websites die ja jetzt geschlossen sind konnte man noch nachlesen was Fr Dr. denn so vor 2007 gemacht hat und
schau mal einer an wie überraschend, sie war 5 Jahre Stationsleiterin und wo? Na so was, an einer dieser Tageskliniken. Ist ja nicht verboten. Sie ist also bestens mit der TK "vernetzt",
das schöne neue Wort für ???

Bleibt gesund!

Liebe Grüße Paul

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