Irm mit Clara (Verdacht auf Entwicklungsverzögerung)

Hier könnt ihr euch und euer Kind bzw. eure Kinder vorstellen.

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Irm
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Irm mit Clara (Verdacht auf Entwicklungsverzögerung)

Beitrag von Irm »

Nun nach langem Mitlesen und Stöbern möchte ich uns kurz vorstellen.

Ich bin Irm und Mama von drei wunderbaren Töchtern. Unsere Kleinste ist nun 14 Monate alt und unser kleines Sorgenkind.

So richtig fassen lässt sich eigentlich bei ihr nichts. Das heißt unser Kinderarzt war bisher immer völlig entspannt was ihre Entwicklung betrifft. Doch ich merke einfach, dass sie anders ist und habe nun auf Drängen erreicht, dass wir ein Termin zum Schlafentzugs-Bera haben Schlafentzugs-EEG und beim SPZ hab ich zumindest mal unseren Antrag für die Terminvergabe abgegeben.

Aber zuerst kurz zu unserer Kleinen:

Schwangerschaft und Geburt waren völlig unkompliziert. Sie Maus kam zeitgerecht und gesund zur Welt. Nach einigen Wochen hatte sie Verkrampfungen....es sah aus, als würde sie im Mororeflex "stecken bleiben". Diese Verkrampfung trat eigentlich nur dann auf, wenn wir sie auf den Rücken legten und wenn sie frisch gestillt war. Daher wurde im KH die Diagnose Sandifer-Syndrom festgestellt. EEGs waren alle unauffällig.

Die Verkrampfungen haben sich mittlerweile auch verwachsen. Trotz allem bin ich der Meinung, dass sie mit ihrer Entwicklung hinterher hinkt. Jeder sagt mir ich solle sie nicht mit ihren Schwestern vergleichen, die in allen Entwicklungsschritten richtig früh dran waren...aber das fällt so schwer. Auch wird mir in der Krabbelgruppe jedesmal ganz flau, wenn ich andere Kinder gleichen Alters sehe.

Kurz zu ihrer Entwicklung:
Sie hat sich mit ca 5 Monaten gedreht, ist mit 7 / 8 MOnaten Gerobbt und hat aus dem Robben begonnen mit Hochziehen. Freies Sitzen und Krabbeln kam aber erst mit 11 Monaten. Die lief sie zuvor bereits an der Couch entlang und ich dachte, sie würde nie krabbeln.
Sie klettert die Treppen hoch und rückwärts wieder runter. Frei Stehen oder Laufen kann und will sie nicht. Wir gehen 1x die Woche zur Physio und uns wurde auch davon aberaten sie an unseren Händen laufen zu lassen, da sie ihren oberen Rücken besser durch Krabbeln stärkt.
Sie ist ein sehr vorsichtiges Kind und oft auch ängstlich. Aber auch total schmusig und ein kleiner Sonnenschein.

Ihre Sprachentwicklung kam auch sehr spät in Gang. Ihr Zungenband wurde 3x getrennt, da es extrem zu kurz war und lautieren fast unmöglich für sie gewesen sein muss. Somit begann das richtige Lautieren erst ca mit 10-11 Monaten.
Seither machen wir auch Ergo nach Castillo Moralis, was ihr super gut geholfen hat. Sinnvolle Worte spricht sie keine. Sie verwendet ihre eigene Sprache, zeigt auf Dinge und lautiert vor sich hin. Lange dachte ich, sie versteht überhaupt nicht was ich ihr sage....sprich: wo ist denn der Esel/Hund/Ball oder sonst was? - Keine Reaktion. Nicht mal bei Papa oder Mama.
Seltsamerweise reagiert sie aber, wenn ich vor mich hin murmele "Wo ist denn jetzt nur der Ball?!", indem sie ihr Spiel unterbricht und mir den Ball bringt.
So ist es nun, dass sie, wenn sie gut drauf ist mir alle Dinge zeigen kann und sie auch bringt und dann wiederum Zeiten hat, in denen sie mich völlig ignoriert und ich nicht weiß, ob sie mich nicht verstehen will oder nicht kann.

Sie kann auch leider mit Puzzles oder ihrer Kugelbahn überhaupt nix anfangen. Sie schaut zwar gerne Bilderbücher an, ahmt aber keinerlei Tierlaute nach.

Alles in allem ist sie eine absolute Zuckermaus, die leider zwar sehr anstrengend ist (da sie auch nicht viel vom Schlafen hält), aber jedem das Herz erwärmt, der sie ansieht.
Meine Sorgen um sie sind leider nur manchmal so stark, dass sie jede Freude über dieses liebe Kind schwärzen und ich einfach nur tieftraurig bin und Angst vor der Zukunft bekomme.
Ich wüsste gerne wo unsere Reise hingehen wird ...diese Ungewissheit ist zermürbend. Und auf der anderen Seite will ich nicht jammern, denn ich habe hier schon so viele schlimme Schicksale verfolgt und von so unglaublich starken Eltern erfahren, dass mir meine Bedenken fast lächerlich vorkommen.

Nun habe ich doch so viel mehr geschrieben als ich eigentlich wollte.
Jedenfalls freue ich mich dieses Forum gefunden zu haben und wünsche euch eine gute Zeit.
Irm mit Clara Emilia (Entwicklungsverzögert, SI-Störung, Sonnenschein :-) )

melly210
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Re: Irm mit Clara

Beitrag von melly210 »

Hallo :-) Mir ist es ähnich wie dir gegangen. ich hatte ein sehr süßes Kind bei dem jeder dahingeschmolzen ist, aber seine Entwicklung hat mir Sorgen gemacht. Er war so ähnlich unterwegs wie deine Maus, nur sprachlich war er besser. Gezeigt hat er mit 14 Monaten dafür noch nicht. Er hat sich gut entwickelt, kannst ja wenn es dich interessiert gerne meinen Thread lesen. Ich weiß es ist sehr schwierig sein Kind zu genießen wenn man sich Sorgen macht. Mir hat es geholfen mich in die Materie sehr reinzutigern. Ich habe dadurch besser verstanden wie ich ihn gut unterstützen kann, und etwas tun zu können hat mir dei Ohnmacht etwas genommen. Dazu schlagen die Therapien natürlich auch weit besser an wenn man die Konzepte zuhause weiterverfolgt und eben nicht nur die eine Therapiestunde die Woche hat. Vielleicht würde dir das auch helfen ?

Irm
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Re: Irm mit Clara

Beitrag von Irm »

Hallo melly.
Vielen Dank für deine Antwort. Die Sorgen, die du damals beschrieben hast ähneln meinen sehr. Vor allem diese Angst, dass wir vielleicht niemals richtig mit ihr ein Gespräch führen könnten, empfinde ich als sehr belastend.
Unser Ergotherapeut hat mir nun einige Übungen gezeigt, die ich sehr gut mit ihr zu Hause machen kann, um die Wahrnehmung zu fördern. Das machen wir auch brav und du hast Recht, damit fühlt man sich etwas weniger ohnmächtig.
Ich habe oft Schuldgefühle, da ich mich immer frage, ob ich irgendwann in der Schwangerschaft was falsch gemacht habe und ich dafür verantwortlich bin, dass sie eventuell immer eingeschränkt sein könnte.
Wie hat sich denn dein Kleiner bis jetzt entwickelt? Wie alt ist er mittlerweile?
Irm mit Clara Emilia (Entwicklungsverzögert, SI-Störung, Sonnenschein :-) )

Lumoressie
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Re: Irm mit Clara

Beitrag von Lumoressie »

Hallo,

Ich bin eine Pflegemutter von sechs Pflegekindern. Eins habe ich in all den Jahren als Mama gelernt.
Wenn man das Gefühl hat, mit dem Kind stimmt irgendwas nicht, dann stimmt auch irgendwas nicht.
Ich würde weiter Diagnostik betreiben.


Liebe Grüße,
Andrea
Ich, 42
mit 6 Pflegekindern,
20, PTBS
19 ganz gesund
12 FAS, Epilepsie, blind, PEG-frei Dank Notube seit
Pfingsten 2014!!! sakrale MMC
11 hörbehindert, Gesichtsfehlbildung
6 FAS
29 Monate, Spina bifida, Hydrocephalus mit VP-Shunt, Arnold Chiari Typ 2

Irm
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Re: Irm mit Clara

Beitrag von Irm »

Hallo Andrea.
Ja, das glaube ich auch. Ich finde es schlimm, dass man so oft nicht ernst genommen wird und es immer nur heißt:" das kommt schon noch!"
An Diagnostik hab ich bereits einiges angestoßen:
Humangenetik waren wir bereits, stationär in der Neuropädiatrie mit EEGs und Schädel Sono. Alles immer ohne Befund.
Nun kommt die Bera und das Schlafentzugs EEG. Termin im SPZ haben wir noch keinen bekommen.
Physio und Ergo machen wir bereits.
Irm mit Clara Emilia (Entwicklungsverzögert, SI-Störung, Sonnenschein :-) )

Rabia
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Re: Irm mit Clara

Beitrag von Rabia »

Hallo Irm, ich kenne dieses Gefühl, sich Vorwürfe zu machen. Ich frage mich immer wieder, warum ich mich am Tag vor ihrer Geburt nicht einfach in einem Sitzstreik vor die Ambulanz gesetzt habe und darauf bestanden habe, dass sie mich untersuchen (Station hatte mir gesagt, mein Termin finde dort nicht statt, alles sei voll). Aber unter dem Strich bringt es heute nichts mehr. Es ist, wie es ist. Tatsächlich braucht man einfach viel Liebe, Geduld und den Einsatz, alle Förderungsmöglichkeiten abzuklopfen und zu nutzen. Nimm vielleicht wirklich einmal den Dampf heraus in Bezug auf Vergleich mit den Schwestern. Jeder hat sein ganz eigenes Tempo. Liebe Grüße
Rabia (5/77, Musiktherapeutin) mit der besten Tochter der Welt (9/17), Extremfrühchen (24+5) mit PVL und viel Spass und Musik im Leben

NicoleWW
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Re: Irm mit Clara

Beitrag von NicoleWW »

Hallo,

ich denke das liegt alles noch im Rahmen, sie scheint dich ja zu verstehen, auch kleine Kinder haben nicht immer Lust das zu tun was man von ihnen erwartet ("wo ist der Ball").

Meine großen Zwillinge sind beide erst mit ca 16 Monaten gelaufen, die Geschwister alle mit 10-12 Monaten, ich weiß aus dem Bekanntenkreis dass Kinder erst mit 18 Monaten gelaufen sind und auch da der Arzt sagte noch im Rahmen. Mit 14 Monaten müssen die Kinder auch noch nichts verständliches reden können, das ist ganz unterschiedlich wann sie anfangen auch unter Geschwistern muss das nicht gleich sein. Ich habe 5 Kinder die sprachentwicklungsverzögert waren, 1 Kind das mit ca 18-12 Monaten angefangen hat zu reden dann aber gut und 1 Kind mit dem sich mit 14 Monaten schon unterhalten konnte. Ich weiß es ist schwer aber man sollte auch Gecshwister nicht zu sehr miteinander vergleichen.

Das nur mal so zur Beruhigung was die Entwicklung generell angeht. Wenn man aber als Mutter das Gefühl hat da stimmt noch was anderes nicht darf man ruhig dafür kämpfen, dass das abgeklärt wird.

Liebe Grüße
Nicole
Nicole (70, Morbus Bechterew, Asthma) mit

J.M. (92)
J.C. (93)
J.E. (95, ADHS, E80.4)
A.M. (04, F93.3, F98.8, F81,1)
S.F. (04,F84.5, F98.8, J30.3, E80.4, J45.0)
V.L. (07, J45.1, F98.0)
J.K. (07, F84.5, F98.0)

Irm
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Re: Irm mit Clara

Beitrag von Irm »

Hallo Rabia, hallo Nicole!

Vielen Dank für eure Antworten. Es gibt tatsächlich ja extrem große Bandbreiten, wenn es um Entwicklung geht. Es gibt auch Tage an denen kann ich die Sorgen auch recht gut ablegen und mich einfach dran freuen was sie alles kann. Und dann gibt es eben wieder diese anderen Tage.
Meine Töchter sind mir diesbezüglich emotional deutlich voraus. Sie Akzeptieren und Lieben ihre Schwester einfach so wie sie ist. Ohne irgendeine Sorge, ob da vielleicht irgendwas nicht stimmen könnte...nein- sie ist genau so richtig.
Bisher hat kein Arzt oder Therapeut irgendetwas Richtung Verzögerung oder Störung gesagt, aber trotzdem ist es mir wichtig gewisse Dinge einfach noch abgeklärt zu wissen...daher die BERA und das EEG. Am Ende kommt nämlich dann doch was raus und es heißt:" wenn wir das nur mal früher gewusst hätten. "

Aber ihr habt Recht. Ich muss versuchen etwas Druck rauszunehmen und weniger vergleichen. Das macht einen ganz kaputt.
Irm mit Clara Emilia (Entwicklungsverzögert, SI-Störung, Sonnenschein :-) )

Melihcanim
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Re: Irm mit Clara

Beitrag von Melihcanim »

Hallo,

der Aussage von Andrea muss ich widersprechen. Alleine in meinem Umfeld kenne ich drei Mamis die nichts bemerkt haben bis Kinderärzte bestimmte Dinge teilweise erst im Kiga Alter diagnostiziert haben und dann gibt es auch einige überbesorgte Mamis, dessen Kinder am Ende vollkommen gesund sind. Zu diesen zähle ich selber übrigens auch. Erst vor ein paar Wochen habe ich mich noch verrückt gemacht weil mein Sohn noch nicht angefangen hatte auf Dinge zu zeigen was gem Entwicklungstabelle mit spät 14 Mo da sein sollte. Natürlich ist es ein Unterschied ob man Erstlingsmama ist oder nicht. Und wahrscheinlich wäre ich nicht so ängstlich hätten mein Kind und ich nicht das erlebt was wir erlebt haben.

Jedenfalls wurde mir gesagt ich müsse abwarten und die Zeit würde zeigen ob mein Kind die Reanimation nach dem NotKS unbeschadet überlebt hat. Ich sah in den teilweise banalsten Dingen meines Babys neurologische Auffälligkeiten. Letztendlich hat sich mein Sohn in fast sämtlichen Bereichen besser entwickelt als seine gesunden Altersgenossen.

Was du von deiner Tochter beschreibst klingt nach einer absolut altersgerechten Entwicklung. 14 Monate ist das durchschnittliche Alter in welchem Kinder anfangen zu laufen und bis 18 Mo ist ein Kind das läuft absolut im Rahmen, selbst wenn ein Kind erst mit 20 Mo läuft sei es im Rahmen sofern keine anderen Auffälligkeiten vorhanden sind habe ich mir sagen lassen. Dein Kind krabbelt und setzt sich hin und das ist der wichtige Grundstein der gelegt ist für das spätere Laufen.

Deine Tochter hat ein Sprachverständnis wenn sie deine Aufforderung versteht und dass sie deiner Aufforderung nicht immer folgt ist doch völlig normal. Mein Sohn wird in ein paar Tagen 14 Mo alt, er bringt mir sein Ball sein Schnulli usw wenn ich ihn drum bitte, er ahmt Hunde nach wenn man ihn danach fragt und zeigt im Bilderbuch Hund Ball Banane usw auf Nachfrage ABER nur wenn er Lust dazu hat. Wenn er nicht will kannst du fragen und bitten, man wird regelrecht ignoriert, erst recht wenn er gedrängt wird. Die gesunde Tochter meines Cousins konnte erst mit 18 Mo laufen. Die 13 Mo alte Tochter meiner Nachbarin läuft noch nicht aber winkt und klatscht seit sie 9 Mo alt ist was mein Sohn erst vor ein paar Wochen gelernt hat, aber dafür lief er schon mit 11 Mo.

Ich kann dir noch unzählige dieser Beispiele aufzählen um zu verdeutlichen wie individuell jedes Kind eben ist. Aber Fakt ist, deine Maus zeigt nachdem was du beschreibst keine besorgniserregende Auffälligkeit. Möchte dir hiermit Mut machen denn ich selber bereue es mich so lange verrückt gemacht zu haben und wünschte mir gerade in der Säuglingszeit eine Kristallkugel gehabt zu haben um in die Zukunft zu sehen und mehr zu genießen. Und bitte versteh mich nicht falsch aber lass dir professionel helfen sofern diese Ängste nicht weniger werden. Diese habe ich selbst auch gebraucht. Denn eine entspannte Mama ist ein großer Gewinn für ein Kind und dessen Entfaltung.

Alles Gute
Sermin

Irm
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Re: Irm mit Clara (Verdacht auf Entwicklungsverzögerung)

Beitrag von Irm »

Hallo Sermin,

ich danke dir für deine Nachricht. Das macht wirklich Mut. So eine Kristallkugel wär schon was, das stimmt.

Ehrlich gesagt, bin ich schon seit 3 Jahren in Traumatherapie in welcher auch Ängste behandelt werden. Das heißt, es kann durchaus sein, dass ich auch einige Ängste auf meine Kinder projeziere.

Trotz allem ist unsere Clara einfach in so vielen Dingen langsamer, als ich es von ihren Schwestern gewohnt bin. Und das verunsichert mich immer wieder.

Vor allem ihr Sprachverständnis ist für mich so schwer einzuschätzen.

Beispiel von heute:

Ich zeige ihr Bilder im Bilderbuch und frage: Wo ist der Bär, der Ball, usw. Sie nimmt das Buch und schüttelt es zornig umher und wirft es weg.

Okay, dachte ich...probieren wir es mit Schleich-Tieren. Gleiche Fragen: Wo ist das Pferd, das Schaf? usw. Sie ignoriert meine Frage völlig und krabbelt schnurstrackts zu ihrem Lieblingstier, dem Pferd (das ist lustigerweise auch das einzige Tiergeräusch, welches sie macht. Sie ahmt es als Klicken mit der Zunge nach). Alles andere lässt sie links liegen.

Das hat mich dann doch etwas traurig gemacht und meine Sorgen meldeten sich wieder zurück.

Kurz darauf allerdings gehen wir in den 2. Stock zu den großen Geschwistern ins Kinderzimmer. Dort steht sie am Puppenhaus und kruschelt was vor sich hin. Ich stehe hinter ihr und frage, ob sie hui machen (also im Sitzsack schaukeln will). Clara lässt alles liegen und kommt in den Sitzsack gekrabbelt....also hat sie mich ja wohl doch verstanden?
Ebenso frage ich sie, ob sie Musik machen möchte und sie krabbelt zum Klavier, zieht sich hoch und drückt auf die Tasten.

Solche Beispiele machen mich stutzig und dieses Mädchen ist oft für mich ein Buch mit 7 Siegeln....teilweise habe ich solche Angst, dass sie nix versteht vom dem was ich sage und dann merke ich aber wieder in solchen Situationen, dass sie sehrwohl verstehen kann.

Naja...wie du schon geschrieben hast. Es bleibt nur das Abwarten und genau das ist es, was mir so schwer fällt.

Es freut mich jedenfalls sehr zu lesen, dass bei euch alles so gut geworden ist und ich wünsche mir für unsere Maus, dass es hoffentlich auch in solch eine positive Richtung geht.

LG
Irm mit Clara Emilia (Entwicklungsverzögert, SI-Störung, Sonnenschein :-) )

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