Lamictal reduziert

Hier geht es um Epilepsie und die Behandlung verschiedener Epilepsie-Formen mit Medikamenten.

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Michaela.Sandro
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Lamictal reduziert

Beitrag von Michaela.Sandro »

Hallo zusammen, nachdem Sandro 2016/17 mehrmals Krampfanfälle, Sturzanfälle u.ä. hatte, haben wir von Keppra (dadurch Sturzanfälle) auf Lamictal gewechselt, er hat 35 mg morgens und abends bekommen. Seit Mai 2017 ist er anfallsfrei (zumindest sichtbar). Nach einem unauffälligem EEG im Sommer 2019 habe ich langsam runter dosiert (um 5 mg ca. alle 3 Wochen). Bei den 5er-Schritten wurde Sandro extrem unruhig (besonders nachts), hat manchmal das Bett „geflutet“ und war morgens schwer wach zu bekommen, evtl. hatte er Krampfanfälle. Ich habe dann wieder etwas hochdosiert und dann 2,5 mg-Schritte gemacht, seit 10 Tagen sind wir bei 25 mg morgens/abends. Er ist jetzt wieder etwas unruhiger Nachts, überdreht tagsüber, aber (bisher) krampffrei. Meine Frage ist, wie sich die Reduzierung auswirkt, ist es ein „Entzug“, muss man mit höherer Krampfanfälligkeit rechnen und welche Verhaltensweise sind häufig zu beobachten? Das nächste EEG ist für Febr./März geplant, bis dahin soll ich bei 25 bleiben. Ich weiß, dass jedes Kind anders ist, aber vielleicht gibt es typische Merkmale. L. G. Michaela
Michaela alleinerziehend, Teilzeit berufstätig (Bj. 12/67) und Sohn Sandro (19.01.07.) Herz-OP nach Geburt, geistige Behinderung, Diagnose, evtl. ein unbekanntes Syndrom. Er kann laufen, einigermaßen sprechen, PG 4 , 100% SB aber ein Schatz!

Ullaskids
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Re: Lamictal reduziert

Beitrag von Ullaskids »

Hallo,
unsere Tochter hat seit mehr als 10 Jahren Lamictal in einer Zweierkombi mit Orfiril, und Erhöhungen sowie Reduzierungen haben immer seltsame Effekte gehabt. Bei uns wurde die Epilepsie mit Reduzierung schon besser und mit Erhöhung schlechter. Aber auch schon umgekehrt. Irgendwie ist dieses Medikament ein bisschen unberechenbar. Aber nach einigen Wochen hat es sich bei uns dann immer auf den gewünschten Effekt eingependelt.
Viele Grüße,
Ulla mit Tochter (15): Gendefekt, Epilepsie, Skoliose etc.

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