Suche Freundinnen - Kind ist Autist

Kontakte zu anderen Eltern mit besonderen Kindern gewünscht? Kein Problem - Kontaktgesuche könnt ihr hier unter Angabe eurer E-Mail-Adresse einstellen.
Wer möchte, kann auch auf Krabbel- und Spielgruppen für besondere Kinder aufmerksam machen und wichtige Termine (z. B. von Selbsthilfegruppen, Fernsehsendungen über besondere Kinder etc.) angeben.

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Karina123456
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Suche Freundinnen - Kind ist Autist

Beitrag von Karina123456 »

Halli Hallo,

ich bin 31 Jahre alt und mein Kleiner ist 3,8 Jahre alt. Höchstwahrscheinlich autistisch, aber so genau weiß es noch niemand. Man schwankte mal zur verbalen Dyspraxie. Momentan schätzt man eher auf Autismus. Hauptsächliche Einschränkung, er kann nicht sprechen. Mittlerweile wird es langsam besser und er schafft einzelne Wörter auszusprechen (das sind aber erst 5 Stück) seit einigen Wochen. Dafür schreibt er das Alphabet und einige Wörter. Und er lernt Gebährdensprache. Aber seit einigen Wochen hat er angefangen zumindest 5 Wörter zu sprechen. Und übt die Buchstaben des Alphabets auszusprechen. Die ganze Palette an Therapien und Diagnosen und Kliniken und SPZ natürlich schon gemacht aber das brauch ich jetzt gar nicht so genau ausführen. Momentan konzentriere ich mich darauf sprachliche und schriftliche Übungen mit ihm zu machen, das hat Erfolge gezeigt (in den Sprachtherapien bisher nicht diese wurden mit 2,5 Jahren abgebrochen weil die Therapeuten keine Fortschritte sahen). Er isst auch nur bestimmte Lebensmittel. Er geht in einen heilpädagogischen Kindergarten.
Ich suche Freundinnen die ebenfalls Kinder mit Behinderungen haben und vielleicht halbwegs in der Nähe wohnen damit man sich hin und wieder treffen kann, einfach mal zum Austausch und etwas plaudern, etwas gemeinsam unternehmen, jemanden zu haben der einfach Verständnis hat weil er in der selbigen Situation ist. Das Leben ist ein Stück einsamer geworden. Viele Freunde haben sich abgewendet weil sie selbst Kinder ohne Behinderungen haben oder noch keine Kinder und damit einfach nichts zu tun haben wollen.
Er geht in einen heilpädagogischen Kindergarten, das Problem ist man sieht die Eltern nur bei Festivitäten, und das war jetzt nur einmal eine kurze Adventsfeier. Ich habe zwar gemerkt dass 3 weitere Mütter sehr interessiert an einer Freundschaft waren, die suchen offensichtlich auch Anschluss zu Leuten wo es einfach passt und sie nicht verurteilt werden, aber dadurch dass es vorgegebenes Programm gab konnten wir uns immer nur ganz kurz zwischendrin unterhalten. Danach besprachen die Erzieher noch einige Themen einzeln mit den jeweiligen Eltern und danach war es Zeit zu gehen. Irgendwie sind wir dann nicht ins Gespräch gekommen, weil die Erzieherinnen draußen noch mit allen Eltern bis zur Verabschiedung gesprochen hatten. Hat zwar jeder Blickkontakte versucht wie als wären wir Teenager aber irgendwie sind wir nicht dazu gekommen. Irgendwann sind die Kinder dann auch ungeduldig geworgen wegen Hunger und jeder war dann langsam im Aufbruch wie wir auch. Und ich schätze abgesehen von einem Sommerfest in einem halben Jahr wird da jetzt erstmal nichts mehr kommen. Die Kinder werden mit einem Bus in diese Kita gebracht, das heißt man begegnet den Eltern nicht beim bringen oder abholen der Kinder.
Deshalb dachte ich, hier wäre der perfekte Ort um nach Bekanntschaften und Freundschaften zu gucken. Mir ist klar Freundschaften aufzubauen erfordert Zeit die wir ja alle meistens - gerade in unserer Situation mit speziellen Kindern - nicht so haben, aber hin und wieder denke ich sollten wir uns alle Auszeiten nehmen und einfach auch mal Spaß haben. Auch der Kinder wegen. Die Kinder von Therapien und Förderung A-Z zu karren ist zwar sinnvoll, aber das kann ja nicht alles sein. Ich denke vor Allem auch an die Sommerferien, der Kindergarten hat zu für Wochen und ich möchte nicht ständig hier alleine mit Kind sitzen oder alleine in den Zoo gehen etc. Ich habe auch noch einen Mann dazu 😂 Aber der ist ja dann meistens sowieso in der Arbeit. Man könnte sich auch einfach zum Essen treffen und mit den Kindern im Garten entspannen oder auch was cooles unternehmen. Mir gehts vor Allem ausnahmsweise mal hauptsächlich um eine Freundin für mich zum plaudern. Ausnahmsweise mal nicht hauptsächlich ums Kind, sondern auch mal um mich 😊 Ja, unglaublich, aber auch das kann mal vorkommen 😄 Mein Kleiner ist lieb, unproblematisch mit anderen Kindern. Es gab noch nie irgendwelche Gewalttätigkeiten, also kein Hauen, Kratzen oder Beißen oder sonstiges, er ist immer ganz süß zu anderen. Ich bin auch oft mit ihm auf dem Spielplatz, da kommt man super ins Gespräch...aber, da sind keine Kinder mit Behinderungen. Und sobald sie merken nach einem netten Gespräch dass da was ist - nämlich dass er etwas hat (optisch sieht man es ihm nicht an) ja da gehen die immer ganz schnell und man sieht sie nie wieder. Eine Mutter hatte es mal nicht gemerkt und kam dann tatsächlich öfter und wir kamen immer wieder ins Gespräch und tauschten Wohnorte aus, sie kam dann beim Spaziergang mal vorbei, aber da merkte sie dann langsam der Kleine hat was (damals war er erst 2 Jahre alt da fiel das nicht gleich so deutlich auf) und von dem an war das Interesse am Treffen nicht mehr da. Eltern ohne behinderte Kinder suchen eben andere Eltern mit denen sie sich gut verstehen und die Kinder normal miteinander spielen, später wenn sie älter sind vielleicht auch mal übernachten können. Aber sie suchen nicht unbedingt Freundschaften wo deren Kinder behindert sind. Wahrscheinlich würde ich mir auch nicht unbedingt Freundinnen suchen die behinderte Kinder hätten wenn ich selbst keines hätte - wahrscheinlich würden wir das alle nicht wirklich, insofern verurteile ich dieses Verhalten nichtmal weil ich es nachvollziehen kann, da passt eben der Kleine nicht dazu. Fakt ist aber trotzdem, Freundschaften sind toll und die Kinder freuen sich auch wenn mal außer der Reihe jemand zu Besuch kommt oder wenn man in einen Zoo geht, ganz egal welche Behinderungen sie haben, ob geistig oder körperlich oder beides. Wir haben 2 Freundschaften gefunden - auch übers Internet - andere Eltern mit Kindern mit Behinderung, und die Treffen waren super!! Würden wir in der Nähe wohnen würden wir uns wahrscheinlich andauernd treffen, den Kindern hat es auch klasse gefallen. Eine Mutter meinte zu mir, jemanden wie dich bräuchten wir um uns rum dem weil es ihrem Sohn auch gefallen hat. Problem ist nur, die wohnen beide so extrem weit weg dass wir uns kaum treffen können. Machen wir zwar trotzdem, aber 3 Stunden einfache Fahrt und dann wieder zurück ist schon ein bisschen viel. Meiner spricht zwar nicht und demnach hat er natürlich seine eingeschränkten Möglichkeiten in der Kommunikation mit anderen, aber das geht. Im Kindergarten gibt es auch keine Probleme. Ich würde mich jedenfalls freuen :D Wir wohnen in Baden-Württemberg, ich schreibe jetzt natürlich nicht meine Adresse und Telefonnummer öffentlich hier hin, aber wenn das vielleicht halbwegs passt könnt ihr euch gerne melden und wir können uns mit privaten Nachrichten austauschen.
Liebe Grüße und einen schönen Tag 🙂

LovisAnnaLarsMama
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Re: Suche Freundinnen - Kind ist Autist

Beitrag von LovisAnnaLarsMama »

Hallo Karina,
leider wohne ich zu weit weg. Wir haben aber eine ähnliche Konstellation: Kind im HP- Kindergarten, fährt mit dem Bus...

Unser Kiga macht aus den oben genannten Gründen viele Veranstaltungen mit den Eltern. Ausserdem gibt es monatlich ein Cafe, in dem sich die Eltern treffen können, während die Kinder betreut werden. Mir fehlt auch häufig der Abschluß und Austausch mit anderen betroffenen Eltern.
LG
Meine drei kleinen Wunder: Wunderkind (2009), Schneckenkind (2011) und der kleine Bruder (2015): Hemiparese, expressive Sprachenwicklungsstörung, Epilepsie und diverse Baustellen nach Asphyxie/Frühgeburt

Manuela1304
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Re: Suche Freundinnen - Kind ist Autist

Beitrag von Manuela1304 »

Hallo

Ich kann dich verstehen und hatte letztens noch ein Gespräch mit einer Mutter deren Kind auch behindert ist.
Ihr Kind ist so knuffig und lieb und ihm ist egal wie andere Kinder sind. Er spielt einfach mit ihnen, unser Sohn spricht auch nur wenige Worte, hat starke autistische Züge ist blind und global stark Entwicklungsgestört.
Ich kann nachvollziehen das andere nicht so gut an ihn ran kommen aber ihr Sohn ist ganz liebevoll und interessiert an ihm.
Naja trotzdem das er so offen ist, hat er Schwierigkeiten Spielkaneraden zu finden was ich sehr traurig finde.
Es fällt mir auch auf das Mütter von behinderten Kinder anders sind als Mütter nicht behinderter Kinder und jeder in seiner Welt lebt.
Ich für mich kann sagen das ich mich wohler und verstandener fühle unter uns gleichgesinnten.
Die Themen und Erfahrungen passen einfach besser, ich verdreh innerlich immer die Augen ( bitte nicht falsch verstehen :-) ) wenn Muttis Stunden lang diskutieren ob sie lieber Milupa oder Hipp nehmen sollen oder ob man schon mit 7 1/2 Monaten das 8 Monatsgläschchen geben darf usw.
Wenn ich dann anfange was wir alle schon durchhaben, habe ich das Gefühl die hyperventilieren gleich.
Ich muss oft überlegen was ich erzähle da sie es nicht nachvollziehen können oder es sie total gruselt.
Bei Eltern die auch ein behindertes oder krankes Kind haben, habe ich das Gefühl nicht.
Umso älter das Kind wird umso grösser werden die Unterschiede.
Das mit dem heilpäd.Kindergarten, jetzt Schule kenne ich...man kennt die anderen Eltern kaum.
Unser Kindergarten hatte etwa alle 8 Wochen ein Elterncafe angeboten damit man sich mal trifft aber viel besucht wurde es nicht obwohl die kinder extra betreut wurden, total schade.
Ich kenne fast nur Leute deren Kind auch betroffen sind, man kann so sein wie man ist, alle verstehen das die Kinder anders reagieren in verschiedenen Situtationen.
Wir wohnen leider zu weit weg, NRW aber ich hoffe es meldet sich jemand.
Gemeinsam ist vieles leichter.
Kaffeetrinken gehen, oder abends mal ins Kino etc und man kann was gemeinsam mit den Kindern machen, das wäre optimal

Ganz liebe Grüße
Manu

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Engrid
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Beitrag von Engrid »

Hallo,

Du kannst ganz einfach mit den anderen Eltern Eurer Kiga-Gruppe in Kontakt kommen, wenn Du einen Zettel schreibst und den Kiga bittest, den Eltern den in Kopie ins Mitteilungsheft zu legen. Praktikabel ist, erstmal eine WhatsApp-Gruppe zu gründen. Da kann man sich dann ganz leicht verabreden. Die anderen Eltern werden das freudig annehmen.

Übrigens: Autismus und VED schließen sich nicht aus gegenseitig. Wenn Du hier im Forum mal nach „VED“ suchst, findest Du gute Infos. Auf jeden Fall würde ich mich an Deiner Stelle auf die Suche nach einer neuen, passend spezialisierten Logopädin machen. Das macht SEHR viel aus, als Mama kann man hier leider die Fachleute nicht ersetzen.

Grüße
Engrid
mit Sohn vom anderen Stern (frühkindlich autistisch)
"Wir sehen die Dinge nicht wie sie sind, wir sehen sie wie wir sind." (Anais Nin)

Mamatina
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Re: Suche Freundinnen - Kind ist Autist

Beitrag von Mamatina »

Hallo Karina, bin auch aus BaWü, was ja aber sehr groß ist :D. Wir kommen aus dem Enzkreis. Und du?

Grüße, Martina

Britta70
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Re: Suche Freundinnen - Kind ist Autist

Beitrag von Britta70 »

Hallo Karina,
mir hat damals der Elterngesprächskreis der Lebenshilfe Leonberg geholfen. Alle wichtigen Tipps und viel emotionalen Rückhalt habe ich dort erhalten. Die Lebensläufe haben sich dann zwar doch in unterschiedliche Richtungen entwickelt, weil die Behinderungen zu unterschiedlich waren, aber zu einer Mama habe ich regelmäßig Kontakt und die anderen treffe ich gelegentlich in anderen Zusammenhängen. Vielleicht gibt es auch bei dir in der Nähe eine Lebenshilfe?
LG
Britta
Amelie (*05), hypoxischer Hirnschaden durch near-missed SIDS, Z. n. BNS-Epilepsie, Button, Tetraspastik, Tetraparese, cerebral blind, Baclofenpumpe (seit 2013), Hüftluxation links (operiert 2014), starke Skoliose (operiert 2016)

Karina123456
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Re: Suche Freundinnen - Kind ist Autist

Beitrag von Karina123456 »

Hallo ihr Lieben und vielen Dank schonmal für eure Antworten!
Ich bin grade etwas knapp mit der Zeit und halte mich kurz. Das mit dem Zettel ist eine super Idee! Das überlege ich mal ob ich das mache.
Der Kindergarten in dem er ist, ist spitzenklasse und die Eltern scheinen auch super freundlich zu sein, aber die anderen Kinder haben natürlich andere Arten von Behinderungen. Da sind zum Beispiel welche mit Down-Syndrom, die sind ja sozial kompetenter als meiner mit Autismus. Meiner ist immer recht verschlossen und es ist nicht ganz so einfach ihn zum gemeinsamen Spiel mit anderen Kindern zu bewegen. (Höchstwahrscheinlich ist es Autismus, ich guck jetzt wie ich das überhaupt diagnostiziert kriege, wo ich da überall hin muss, weil eigentlich hab ich schon alle Stellen mehrmals durch, weil er nicht so der typische Fall ist, aber langsam mit zunehmenden Alter kristallisiert es sich immer deutlicher raus.) Ich würde mal schätzen es tun sich da mit der Zeit eher die Mütter zusammen mit den Downies, allein aufgrund der Ähnlichkeit von den Behinderungen, weils einfach besser passt. Vielleicht bin ich auch schon etwas verschlossen in dem Punkto, weil ich bisher (er ist ja erst 3) eher Kontakte und Freundschaften hatte mit Eltern deren Kinder keine Behinderungen hatten und es mit der Zeit aufgrund dessen dass er eben anders war, naja da gab es dann mit der Zeit schon Ablehnungen. Und die beiden anderen Elternpaare mit autistischen Kindern, da hat es super geklappt, die Kinder sind so identisch abgesehen von optischen Unterschieden, das könnten die selben Kinder sein, dass diese Eltern einen genau verstehen weil jeder Punkt einfach gleich war. Aber die wohnen weit weg. Als er noch ein Baby war und jünger da war eigentlich noch nichts großartig zu merken, eigentlich erst so ab dem Alter von 12 Monaten, aber selbst da fiel es noch nicht so auf, deutlich wurde es erst ab dem 2. Lebensjahr. Ich schreib allen noch private Nachrichten ^_^ Vielleicht heute Nacht wenn ich dazu komme.
Liebe Grüße

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Engrid
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Beitrag von Engrid »

Hallo Karina,

ich suche mir auch mit autistischem Kind meine Freundinnen nicht nach Behinderung der Kinder, bist Du sicher, dass Du Dich da so einseitig orientieren willst?
Also, klar, ich habe durch meine Vernetzung mit anderen Eltern behinderter Kinder sehr liebe Bekannte und Freundinnen gewonnen, die ich nicht missen möchte. Aber ein Freundeskreis in dem ALLE Kinder mit Behinderung haben, womöglich mit der gleichen Behinderung - das wäre mir zu sehr „in der Bubble“.
Es gibt viele Menschen, die kein Problem mit Deinem Sohn und/oder Deiner speziellen Lebenslage haben werden, auch wenn sie selber Single sind, oder nichtbehinderte Kinder haben, oder ...
Viele haben ja eh mit den Jahren ihr Päckchen zu tragen, sind halt verschiedene Päckchen :wink: alte Eltern pflegen, Finanznöte, Krankheiten, ...

Ich finde es persönlich auch wichtig, dass man mal rauskommt, mal was anderes sieht und hört. Mir tut das gut, ich brauche das.

Und ich hatte hier auch schon oft genug nichtbehinderte Kinder im Haus (zb wg Tochter) die prima mit meinem spleenigen Junior zurechtkamen. Warum auch nicht?

Grüße
Engrid
mit Sohn vom anderen Stern (frühkindlich autistisch)
"Wir sehen die Dinge nicht wie sie sind, wir sehen sie wie wir sind." (Anais Nin)

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Regina Regenbogen
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Re:

Beitrag von Regina Regenbogen »

Engrid hat geschrieben:
14.01.2020, 18:48
Aber ein Freundeskreis in dem ALLE Kinder mit Behinderung haben, womöglich mit der gleichen Behinderung - das wäre mir zu sehr „in der Bubble“.
Ja, mir auch. Zumal ich die Erfahrung gemacht habe (schon vor Jahren), dass sich mein Jüngster am wenigsten mit Kindern verstanden hat, die ebenfalls Autismus hatten, Kinder mit ADHS gingen schon gleich gar nicht. Also da wäre ein gemütliches Plaudern mit den Müttern gar nicht möglich gewesen.

Ich habe mir hier im Forum gute UNterstützung geholt und zeitgleich mich einer Autismus-Selbsthilfegruppe angeschlossen, da haben wir uns 1 x im Monat getroffen für den Erfahrungsaustausch und Vorträge,
Wenn es einen Glauben gibt, der Berge versetzen kann, so ist es der Glaube an die eigene Kraft. (Marie von Ebner-Eschenbach)

Sohn * 01/2003 - Frühkindlicher Autismus mit komorbider ADHS
Sohn * 09/2001 - ADS
Tochter * 04/1998 - nix
Tochter * 08/1989 - Peronaeusparese

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