Interview-Anfrage: Stigma-Erlebnisse (Bachelor-Arbeit)

Hier könnt ihr euch über ADS und ADHS austauschen.

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Tally_123
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Interview-Anfrage: Stigma-Erlebnisse (Bachelor-Arbeit)

Beitrag von Tally_123 »

Hallo an die Runde,

ich bin über das Internet auf das Forum hier aufmerksam geworden und hoffe DU kannst mir behilflich sein.

Ich heiße Chantal, bin selbst auch Mutter von 2 Kindern und derzeit Studentin im Studiengang Heilpädagogik an der Katholischen Hochschule Freiburg. Derzeit schreibe ich meine Bachelor-Arbeit zum Thema

Stigmatisierungs-Erleben von Eltern,
deren Kinder sozial und/oder emotional auffälliges Verhalten zeigen.

Hierfür suche ich betroffene Mütter, die sich gerne bereit erklären ein Interview mit mir zu führen.

Ich dachte ich poste hier einen Aufruf, weil gerade Mütter von Kindern mit ADHS/ADS potenziell über viele Erfahrungen verfügen und berichten können.

Hintergrund ist: In bisherigen Untersuchungen wurden Stigmatisierungsprozesse bezogen auf Eltern eher beiläufig „aufgedeckt", jedoch nicht weiter fokussiert. Eine tiefergehende Auseinandersetzung findet in Deutschland derzeit leider nicht statt, wäre aber wichtig um unterstützende Maßnahmen zu ergreifen.

Das Thema liegt mir sehr am Herzen und ich bin überzeugt, dass hier dringend Nachholbedarf gibt – insbesondere dahingehend die Betroffenen zu Wort kommen lassen. Ich bin sehr dankbar über jeglichen Kontakt und denke, dass gerade aktive Mütter aus Selbsthilfeforen wie diesem hier auch hilfreiche und vielfältige Erfahrungen beisteuern könnten.

Meine Zielsetzung:
Ich möchte herausfinden, was Mütter in Deutschland in Zusammenhang mit ihrem sozialen Umfeld erleben, wenn eines ihrer Kinder über einen längeren Zeitraum auffälliges Verhalten zeigt.
Mich interessiert, was sie erlebt haben, wie sie damit umgehen, welche Folgen damit verbunden sind und was sie sich wünschen würden. Dabei gibt es KEIN „richtig“ oder „falsch“, sondern es geht mir explizit darum, die persönliche Perspektive betroffener Mütter zu beleuchten.

Nun meine Frage:
Könntest du dir vorstellen, ein Interview mit mir zu führen oder kennst du vielleicht aus deinem Netzwerk vielleicht Betroffene, die vielleicht teilnehmen würden und denen denen meinen Aufruf senden könnten?

Gerne können wir auch ganz unverbindlich telefonieren solltest du noch konkrete Fragen haben.

Ablauf:
Das Interview dauert ca. eine Stunde. Wo und wie wir das Gespräch abhalten (telefonisch oder persönlich) können wir gemeinsam festlegen. Deine Angaben werden streng vertraulich behandelt. Das Interview wird auf Tonband aufgezeichnet und anschließend für die wissenschaftliche Arbeit anonymisiert verschriftlicht. Das heißt: Die Arbeit wird keine persönlichen Angaben enthalten, die auf dich oder andere zurückgeführt werden können. Alle namentlichen Angaben zu deiner oder zu anderen Personen sowie zu Orten und Institutionen/Einrichtungen werden aus dem Text entfernt und durch Platzhalter ersetzt.

Über eine Rückmeldung hierzu wäre ich sehr sehr dankbar.
Falls kein Interesse besteht bedanke ich mich trotzdem, dass du dir kurz Zeit genommen hast, diesen Post durchzulesen.

Herzliche Grüße aus Freiburg,

Chantal

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