Casomorphin und Gliadorphin - viele Fragen

Hier könnt ihr Fragen rund ums Thema Ernährung stellen. Usern, deren Kinder über eine Sonde ernährt werden, möchten wir hier ebenfalls eine kleine Austauschplattform bieten.

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Olli_andtheboys
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Casomorphin und Gliadorphin - viele Fragen

Beitragvon Olli_andtheboys » 02.12.2019, 22:45

Hallo zusammen,

Ich bin neu hier und Mama von einem sonderbaren verhaltenskreativen Jungen :) J. (5) ist von Geburt an einfach anders und wir haben viel probiert, gesucht, Bücher gewälzt und uns beraten lassen, aber alle sehen nur das Problem aber keine Lösung. Ich möchte nicht lang erzählen, nur soviel dass ich selbst durch Zufall (!) mit einer caseinfreien Ernährung eine ganze Latte an psychischen Beschwerden losgeworden bin. Es war wie ein Aufwachen aus dem Koma nach 30 Jahren! Wir haben die Diät an J. probiert und er hat eine Wende um 180 Grad gemacht. Und trotzdem gibt es bis heute Baustellen, die uns und dem KiGa im Hinblick auf die Einschulung nächstes Jahr Sorgen bereiten. Es besteht ein leiser Verdacht auf Asperger,Termin beim KJP steht noch an. Wir haben bereits festgestellt dass sowohl er als auch ich mit Gluten ebenfalls so unsere Probleme haben. Und in dem Zusammenhang bin ich auf die Problematik mit den Casomorphinen und Gliadorphinen gekommen.

Dazu habe ich so viele Fragen, ich hoffe so sehr dass ihr mir dabei helfen könnt. Ich bjn für jede Info dankbar, denn ich finde es so wahnsinnig schwer dazu was zu finden. Ist es hier in Deutschland noch nicht angekommen oder warum ist das so schwer?

Wenn ich das über den Urin testen möchte, welches Labor könnt ihr empfehlen? Gibt es da wichtige Unterschiede?

Wir ernähren uns (ohne irgendeine "Diagnose") seit 2 Jahren 100% caseinfrei und glutenarm. Ich möchte meinem Sohn keine Milchprodukte zumuten, die ja für die Testung nötig wären, darum möchte ich das erstmal nur an mir testen. Wie viel Casein und Gluten muss ich wie lange zu mir nehmen um ein sicheres Ergebnis zu bekommen?

Und was mache ich mit dem Ergebnis? Wie vertretet ihr das anderen (zB KiGa oder Schule gegenüber?) Reicht das Ergebnis als solches oder muss ich damit zum Arzt? Ich fürchte das nimmt kein Schulmediziner ernst oder?

Und schließlich. Gibt es eine genaue Bezeichnung dafür? Ich weiß nicht unter welchem Begriff ich genau suchen soll....und: Hab ich das richtig verstanden dass es eine Stoffwechselstörung ist? Und gehe ich richtig in der Annahme dass es 1.vererbt und 2.unheilbar ist? Wie ist der Zusammenhang zu Autismus - gibt es das auch ohne Autismus oder kommt das nur in gemeinsam vor? Ich bin für Buchtipps und Links etc dankbar!

Ich habe einen langen :P thread zu gfcf gefunden aber nicht die Muße gehabt 180 Seiten durchzulesen, ich hoffe das könnt ihr verzeihen. :roll: Ich habe bei dieser Beschreibung der Abbaustörung (?!) endlich mal nach 5 Jahren das Gefühl 'JA das trifft 100% auf mich und ihn zu!! Ich bilde mir das nicht ein!'.

Ich danke euch von Herzen fürs lesen und freue mich über jeden Tipp!
Liebe Grüsse
Olli ('87) mit *16 und *17 im Herzen und zwei Jungs an der Hand
J. ('14) verhaltenskreativer kluger Kopf, in Diagnostik (AAS?HB?)
L. ('18) kerngesunder Sonnenschein

~Der Kopf ist rund damit das Denken die Richtung wechseln kann. (F.Picabia) ~

Angela77
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Re: Casomorphin und Gliadorphin - viele Fragen

Beitragvon Angela77 » 04.12.2019, 15:56

Hallo Olli,
kriegst PN.
LG
Angie
Bene (2008): regressiver Autismus, schwerste expressive Sprachentwicklungsstörung (bei sehr gutem Sprachverständnis!), Bildung von Casiomorphin und Gliadorphin
Vorstellung plus Diäteffekte:
http://www.REHAkids.de/phpBB2/ftopic73493.html

Primär nächtliche Epilepsie im motorischen Sprachzentrum (leider erst erkannt im März 2015!!!)

Olli_andtheboys
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Re: Casomorphin und Gliadorphin - viele Fragen

Beitragvon Olli_andtheboys » 05.12.2019, 21:12

Darüber würde ich mich sehr freuen!! Danke :-)
Olli ('87) mit *16 und *17 im Herzen und zwei Jungs an der Hand
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