Fristen Widerspruch bei Beteiligung MDK

In dieser Kategorie geht es um rechtliche Dinge, Fragen zur Krankenversicherung, Pflegegeld etc.

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SandraV
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Fristen Widerspruch bei Beteiligung MDK

Beitrag von SandraV »

Hallo,

hab eine kurze Frage.
Ich habe Widerspruch bzgl eines Hilfsmittel eingelegt (im August).

Die Krankenkasse hat dies wohl zwecks Begutachtung zum MDK weitergeleitet, dieser wird aber nicht tätig, die Krankenkasse hat wohl schon mehrfach angemahnt.

Muss ich jetzt so lange warten bis er MDK irgendwann mal tätig wird?
Oder muss die Krankenkasse jetzt selbst entscheiden?
Gibt es da irgendwelche Fristen?
Würde gerne vorankommen und wenn es nur die Möglichkeit ist Klage einzureichen.

Lg Sandra

Mellie
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Re: Fristen Widerspruch bei Beteiligung MDK

Beitrag von Mellie »

Hallo Sandra,

für den Widerspruch kann sich die Krankenkasse 3 Monate Zeit lassen. Und selbst wenn es länger dauert, kann man nicht viel machen. Zwar kann mann dann unter Ankündigung eine Untätigkeitsklage beim Sozialgericht einreichen, aber dadurch wird es auch nicht schneller gehen. Ich weiß zu gut, wie es ist, wenn man lange warten muss. :)
Viele Grüße,
Mellie

Kaja
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Re: Fristen Widerspruch bei Beteiligung MDK

Beitrag von Kaja »

Hallo Mellie,
Mellie hat geschrieben:
17.10.2019, 14:49
für den Widerspruch kann sich die Krankenkasse 3 Monate Zeit lassen. Und selbst wenn es länger dauert, kann man nicht viel machen. Zwar kann mann dann unter Ankündigung eine Untätigkeitsklage beim Sozialgericht einreichen, aber dadurch wird es auch nicht schneller gehen. Ich weiß zu gut, wie es ist, wenn man lange warten muss.

ich habe die Erfahrung gemacht, dass eine Untätigkeitsklage (ich kündige sie schon längst nicht mehr an) dazu führt, dass man ganz schnell einen Widerspruchsbescheid erhält, auch wenn die Krankenkasse vorher immer erzählt hat, dass der nächste Widerspruchsausschuss erst Monate später tagen wird.

Viele Grüße Kaja

Mellie
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Re: Fristen Widerspruch bei Beteiligung MDK

Beitrag von Mellie »

Kaja hat geschrieben:
18.10.2019, 20:46
ich habe die Erfahrung gemacht, dass eine Untätigkeitsklage (ich kündige sie schon längst nicht mehr an) dazu führt, dass man ganz schnell einen Widerspruchsbescheid erhält, auch wenn die Krankenkasse vorher immer erzählt hat, dass der nächste Widerspruchsausschuss erst Monate später tagen wird.
Hallo Kaja,

wenn es so ist, wie bei Dir, dann sollte Sandra wohl doch nach den 3 Monaten eine Untätigkeitsklage einlegen. :D
Viele Grüße,
Mellie

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