Klebeelektroden oder Haube EEG?

Hier geht es um Epilepsie und die Behandlung verschiedener Epilepsie-Formen mit Medikamenten.

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BauerM
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Re: Klebeelektroden oder Haube EEG?

Beitrag von BauerM »

Hallo,

@ LovisAnnaLarsMama Hier, danke, kannst du ev genauer beschreiben wie genau die aussehen? Ich kenne nur kurze EEGs, ein 7 Tage habe ich erst.

@ Ullaskids

Danke für die Info. Lustigerweise hatte ich gerade mit einem Prof dort geschrieben, die nutzen die Tosca, ich weiß aber nicht so genau welche, ich glaub die 500er, ka. habt ihr guten Kontakt zu denen? Weil ich bräuchte das Verbrauchsmaterial. ^^ Ich weiß nicht ob ich mir das dort organisieren kann, Heidelberg ist ja sehr bekannt, aber die Erfahrungen gehen sehr auseinander. Da ich dort aber nicht Patient bin, stehen meine Chancen sicher schlechter wie wenn ich es wäre. Ich kann mir halt auch nicht so einfach bei den Kassen aussuchen wohin ich komme.... zumal das auch weit weg von mir ist. Danke jedenfall schonmal für die Info! Wie sehen denn die Dinger aus? Wir reden aber nicht von den "normalen" die jeder Neuro nutzt? Sind dass den solche wie ich verlinkte, weil der Hersteller meint die gehen nicht. Aber ich kenne nur die zum Kleben, oder eben die normalen, die werden aber bei normalen EEGs zwar auch "geklebt" aber ich dachte immer ohne den Gummi halten die nicht? Weil normale habe ich schon. Meine Neurologin bzw beide die hier in der näh sind, machen nur normale EEGs.

@ Inga Hi, danke. Die Fragen von oben würden mich auch interessieren. Es waren also normale Elektroden wie bei einem normalen EEG? Oder einweg wie oben? Also so wie ich das verstand sind die Elektroden in der Haube bereits drinnen, also die rundung drinnen ist kein Stecker für die Elektrode, sondern nur für die Paste. Sieht man den Preis der Haube, ist es mE schon deutlich, dass da die Elektroden schon drinnen sind, nach dem Stecker kommt ja der normale Adapter wie ich es auch beim EEG habe.

@ Erica ich schrieb schon, dass ich es weder selber anlege, noch selber auswerte. Aber die Neurologin kann nur anlegen, was ich da habe. Ich kann ja nun nicht mit ihrem EEG Zuhause schlafen. Ich will sie auch nicht wegen sowas daurend belästigen, ich habe schon ihre Nummer und sie macht das in ihrer Freizeit. Da will ich schon alles vorbereitet haben, so dass ich das dann gleich machen kann. Ich halte nichts davon, dass der Arzt immer ales machen soll. Mir helfen die Antworten sehr und ich bin nicht verwirrt. In einem Blog kann ich nichts frage, ich frage ja hier und berichte nicht. Auf eine Berichterstattung wie das klappt kann ich ja verzichten, dennoch hätte ich fragen und die User helfen mir hier sehr, wie auch bei anderen Fragen. Das ist das erste Forum wo mir bei solchen Fragen im deutschsprachigen Raum geholfen wird. Manchmal muss man eben auch etwas unkonventionell sein. Die ganzen EEGs werden auch dann stationär von einem führenden Prof für Neuroradiologie, ev den führenden in DE, ausgewertet. Das hat schon alles seine Richtigkeit. Nur wie gesagt, ich will hier meine Neurologin nicht überstrapazieren, und mich vorab schonmal informieren, so dass ich ganz gezielt dann fragen kann, das Zeug bestellen kann und wir dann schauen ob das so klappt mit den Ohm.

MFG
Selbst betroffen & beschäftige mich zwar seit 8, bald 30, intensivst mit Psychologie, Neurobiologie, seltenen Erkrankungen und Medizin allg., schreibe zwar viel mit Ärzten & führte Foren dazu, aber ich habe kein Studium! Meine Publikationen wurden privat publiziert! Meine Ideen bitte als Laie verstehen & mit Ärzten absprechen!

LovisAnnaLarsMama
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Re: Klebeelektroden oder Haube EEG?

Beitrag von LovisAnnaLarsMama »

Jetzt habe ich gerade auf einem Foto nachgeschaut- die Elektroden sind schon relativ flach, stehen aber trotzdem leicht hervor. Es kam noch ein Netz und ein Verband drüber- vielleicht merkt man sie dann nicht.
Meine drei kleinen Wunder: Wunderkind (2009), Schneckenkind (2011) und der kleine Bruder (2015): Hemiparese, expressive Sprachenwicklungsstörung, Epilepsie und diverse Baustellen nach Asphyxie/Frühgeburt

Ullaskids
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Re: Klebeelektroden oder Haube EEG?

Beitrag von Ullaskids »

@Inga,
Kann auch sein, dass man keine alkoholische Flüssigkeit brauchte, um den Kleber abzukriegen- ich weiß nur noch dunkel, dass das im KH verwendete irgendwie komisch gerochen hat . Ist aber ja schon lange her.
@BauerM,
wir hatten das letzte EEG vor ca. 10 Jahren, also leider nein.
Viele Grüße,
Ulla mit Tochter (16): Gendefekt, Epilepsie, Skoliose etc.

lisa08
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Re: Klebeelektroden oder Haube EEG?

Beitrag von lisa08 »

Hallo BauerM,

ich glaube, das handhabt jede Klinik anders, je nach dem wo und mit welcher Fragestellung du zum Langzeit-EEG gehst. Ich war vor ca. 1,5 Jahren zum diagnostischem Langzeit-EEG in einem Epilepsiezentrum. Dort waren es wesentlich mehr Elektroden als bei einem "normalen" Ableitung, mein Kopf wurde dafür vermessen, die Elektroden wurden angeklebt mit einem Spezialkleber, es gab keine Haube oder Verband. Die Elektroden wurden mit einer Speziallösung entfernt, die roch wie Nagellackentferner. Gestört haben mich die Elektroden beim Schlafen nicht und ich hatte sie eine Woche durchgängig auf.

LG,
Lisa
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Petra404
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Re: Klebeelektroden oder Haube EEG?

Beitrag von Petra404 »

"Mach bitte Deine eigene Homepage oder Blog, da kannst Dh das alles beschreiben, aber doch nicht hier im Elternforum. Das verwirrt mehr als dass es irgendjemanden hilft."

Danke Erica für deine Worte!
Tochter: 11/14
KCNB1 Gen-Defekt (Mikrozephalie, Epilepsie, Entwicklunsgverzögerung)

Jörg75
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Re: Klebeelektroden oder Haube EEG?

Beitrag von Jörg75 »

Hallo karl,
BauerM hat geschrieben: Aber die Neurologin kann nur anlegen, was ich da habe. Ich kann ja nun nicht mit ihrem EEG Zuhause schlafen.
Nein und doch! Wenn die Neurologin die Untersuchung für sinnvoll und erforderlich erachten würde, dann würdest du von ihr das entsprechende EEG bekommen oder sie würde dich an eine Stelle verweisen, wo du das Ding herbekommst.
BauerM hat geschrieben: und ich bin nicht verwirrt.
Das ist schön, dass du nicht verwirrt bist oder dich nicht verwirrt fühlst. Darum ging es aber auch nicht. Es geht darum, dass du mit einer Vielzahl von Beiträgen hier im Forum andere verwirrst und bei anderen Unsicherheiten auslöst.
Daher bleibt es bei der Bitte, dir ein eigenes Forum/ Blog einzurichten und dort über deine Experimente zu berichten oder deine Frage zu stellen.
BauerM hat geschrieben: Manchmal muss man eben auch etwas unkonventionell sein.
Mag sein - aber vieles von dem, was du machst, geht über ein "etwas unkonventionell" weit hinaus. Es sorgt in einem Elternforum, in dem ohnehin viele Eltern vor einer für sie neuen Situation stehen, verunsichert sind und Hilfestellung brauchen, für weitere Verunsicherung. Dabei wären gerade Hilfe, Unterstützung und Sicherheit bekommen für sie wichtig. Mit vielen deiner Beiträge trägst du gerade dazu nicht bei, sondern zu dem Gegenteil - daher: siehe oben, eigenes Forum/ eigener Blog. Da könntest Du dann auch deine Zielgruppe definieren und dich vor allem an Selbstbetroffene wenden.

Gruß
Jörg
K., *2013, Extremfrühchen (27. +3 SSW), ICP, GdB 100 G aG H B, PS II+/ PG 4
J., *2016, aktuell keine Besonderheiten

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BauerM
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Re: Klebeelektroden oder Haube EEG?

Beitrag von BauerM »

Jörg75 hat geschrieben: Aber die Neurologin kann nur anlegen, was ich da habe. Ich kann ja nun nicht mit ihrem EEG Zuhause schlafen.
Nein und doch! Wenn die Neurologin die Untersuchung für sinnvoll und erforderlich erachten würde, dann würdest du von ihr das entsprechende EEG bekommen oder sie würde dich an eine Stelle verweisen, wo du das Ding herbekommst.
[/quote]

Hallo,

nein ka wie das in DE ist, ein akutes EEg über einen Monat gibt es bei uns nicht. Wenn man da ein 7 Tage EEG im KH alle paar Jahre mal bekommt, dann ist das schon viel. Bei uns sind die Epi Monitor voll. Ka wie das bei euch ist, aber bei uns wird lange nicht jede Untersuchung gezahlt die indiziert ist, alleine weil es an Betten im KH fehlt.

Anyway. Ich bespreche das ja mit meinen Ärzen und kauf mir nicht mal eben so ein EEG. Da ich nur frage, wirds wohl hier kaum jemanden verwirren.

Wenn du konkret ein KH kennst, wo man öfter längere EEGs akut bekommst, dann kann ich damit bei der Kasse das beantragen, Bei uns in Österreich gibt es das nicht, da ich in mehreren Kliniken fragte. Ich kenne auch KH in DE, auch große, das ist es zumindest was ich weiß nicht üblich. Falls du da mehr Infos hättest, würde mir das aber helfen. Danke.

Btw wer sich durch einen Trhead von mir verwirrt fühlt, wo ich einzig und alleine was frage, der kann doch auch einfach nicht klicken... Wenn man sich so leicht verwirren lässt, sollte man auch bei Med Themen wenig im Forum suchen , dann sollte schon der Arzt die ganze Behandlung machen, da Med nunmal etwas komplexer ist. Entweder richtig, oder besser auf den Arzt vertrauen. Ich sehe das eher als Projektion.

MFG
Selbst betroffen & beschäftige mich zwar seit 8, bald 30, intensivst mit Psychologie, Neurobiologie, seltenen Erkrankungen und Medizin allg., schreibe zwar viel mit Ärzten & führte Foren dazu, aber ich habe kein Studium! Meine Publikationen wurden privat publiziert! Meine Ideen bitte als Laie verstehen & mit Ärzten absprechen!

CarolaBerlin
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Re: Klebeelektroden oder Haube EEG?

Beitrag von CarolaBerlin »

Lieber Bauer,
mich jedenfalls verwirren deine Post reichlich.

Wann ein "akutes" EEG über eine Woche oder einen Monat(!) geschrieben wird, bzw. nötig ist, ist wohl eher spekulativ.
Ich denke, Du machst das aus eigenem Interesse und Forscherdrang und nicht aus akutem diagnostischen Handeln. Diese Notfall EEGs sollten akut krampfenden Menschen ( oder ähnlichen Notfallsituationen) vorbehalten sein.
Auch Beatmungsgeräte und BGA-Geräte "vorsorglich" zuhause zu haben ( und CO2-Messung etc.) um vorbereitet zu sein, wenn es nötig wird, halte ich für zu viel.

In einem Forum für Eltern behinderter Kinder möchte ich so eine Vorbereitung für Eventualitäten eigentlich nicht sehen.
Eltern können sich informieren, aber deine Fragen gleiten ins Verwirrende ab ( finde ich).

Sicher muss ich das nicht lesen, tu es aber doch ( fachlich versteh ich es meist) .

Trotzdem lieben Gruß
Carola

BauerM
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Re: Klebeelektroden oder Haube EEG?

Beitrag von BauerM »

CarolaBerlin hat geschrieben:Lieber Bauer,
mich jedenfalls verwirren deine Post reichlich.

Wann ein "akutes" EEG über eine Woche oder einen Monat(!) geschrieben wird, bzw. nötig ist, ist wohl eher spekulativ.
Ich denke, Du machst das aus eigenem Interesse und Forscherdrang und nicht aus akutem diagnostischen Handeln. Diese Notfall EEGs sollten akut krampfenden Menschen ( oder ähnlichen Notfallsituationen) vorbehalten sein.
Auch Beatmungsgeräte und BGA-Geräte "vorsorglich" zuhause zu haben ( und CO2-Messung etc.) um vorbereitet zu sein, wenn es nötig wird, halte ich für zu viel.

In einem Forum für Eltern behinderter Kinder möchte ich so eine Vorbereitung für Eventualitäten eigentlich nicht sehen.
Eltern können sich informieren, aber deine Fragen gleiten ins Verwirrende ab ( finde ich).

Sicher muss ich das nicht lesen, tu es aber doch ( fachlich versteh ich es meist) .

Trotzdem lieben Gruß
Carola
Hallo,

ich mache gar nichts aus Forschungsdrang. Vielleicht ist das nicht ganz klar, aber ich habe eine schwere fast sicher tödliche Krankheit, laut 2 OÄ für Pneumologie sollte ich längst dauerhaft eine NIV haben, bzw das Gerät habe ich, aber ich nutze es nicht. Ich habe mehrfach erhöhte CO2 Werte in den Blutgasen, und ne Azidose ist immer Organschädigend. Das Gerät das ich will, wurde in Linz 1 mal! verschrieben, nachdem ein Kind mehrfach fast gestorben sit und über 3h ins KH musste da CO2 zu hoch, und nein, darauf habe ich schlicht absolut keine Lust. Ich hbe mehr als genug Beschwerden, ich habe schwere Schmerzen, die man vermeiden hätte können, da ich einen Infekte hatte udn 2 mal fast gestorben wäre.

Ich hatte schon ne Atemdepression wo ich 3 Tage durchgeschlafen habe. Da hätte ich ebenfalls eingehen können und 4 mal starke gekrampft, kein klassischer Epi aber ein generalisierter Krampfanfall und einen nachgewiesenen non konvulsiven starken Anfall.

Ich hab mich hier angemeldet, weil ich hier Hilfe suche. Die erhalte ich auch von viele, zum Teil öffentlich, zum Teil auch sehr per PN und das hilft mir. Ich hab sicher nicht nochmal lust mit Blaulicht ins KH gefahren zu werden mit Notarzt der sich nicht sicher ist ob ich die Fahrt überlebe, das reicht mir schon einmal, und die anderen Schüben waren auch Lebensgefährlich, mehrfach. Das brauche ich sicher nicht nochmal.

Das sowas überhaupt nicht "übertrieben" ist, kannst du gerne im Ärzteblatt nachlesen, da hatte man eine so ähnliche Untersuchung (ohne Epi) gemacht, auch mit Spezieller MR Bildgebung. Ein akut EEG wird bei zig Erkrankungen gemacht und macht Sinn, es hat einen diagnostisch hohen Wert.

Wenn wo ein Beitrag verwirrend ist oder sonst was, kann das gerne berichtigt werden, das ist gut, wichtig und richtig. Ist im Wiki doch auch so. Aber ich kämpfe hier ums überleben und es hilft absolut niemanden, wenn wir hier ewig darüber diskutieren, warum ich ein EEG machen will, es sind mehrere Indikationen, nicht nur Herdpotenziale. Ein richtiger Prof für Neurologie der kann in einem EEG, wenn er die Daten hat, sehr viel lesen. Klar sagt normal kein Arzt zum Patient, wir könnten Ihnen helfen, aber die Kasse zahlt es nicht, das hat man mir aber mehrfach ins Gesicht gesagt und sogar wie viel über die Kasse laufen kann, das ist festgelegt und nennt sich Fallpauschale, kannst du einfach Googeln.

Das Geld "was ich Wert bin" soll dann auch in die Untersuchungen investiert werden, die ich nicht selber organisieren kann. Wenn ich 5 Tage im KH liege, wie demnächst, dann muss hier geschaut werden, was kann man in der Zeit machen. Hier ist Geld nicht so das Thema, aber mehr die Zeit. Im ambulanten Bereich gehts aber stark um Geld. Man kann im EEg zB ne Denkstörung durch einen Herd von einem Stroke oder ner Blutung oder anderen abgrenzen. hat man ein akutes EEG, kann man auch ein akutes MRS mit exakter Fragestellung machen, das macht Sinn und kann therapeutisch sehr viel aussagen, siehe Uni Jena. Aus Froschugnsdrang mache ich das nicht, ich mache das weil ich gerne im Sommer in den Urlaub fahren würde, gehen, statt beatmet im Krankenhaus zu liegen und am Erbrochenen zu ersticken.

Das ist gar nicht gegen dich gerichtet, aber einige hier scheinen eine Fixierugn zu haben, das kann gerne ein neutraler Psychologe gegenlesen. Einerseits müsste das erhebliche Leid durch seltene schwere Erkrankungen doch hier bekannt sein, und die Probleme mit den Kassen, die Fallpauschale, wichtige Laborwerte sind zT noch nicht akkreditiert usw usw.

ich habe mehr als genug Schäden durch Ärztepusch und selbst habe ich mir bis heute nicht geschadet. Auf noch mehr Schäden habe ich keine Lust und dieses wilde herumexperimentieren wie das die Ärzte machen, mal das Medi, mal das. Das macht überhaupt gar keinen Sinn, mit EEG, MRS und LP kann man sehr genau gezielt mit Medis vorgehen. Das wird ua auch schon in Studien so gemacht. ich werde mir auch sicher keine Überdruckbeamung geben, nur weil das Leitlinie ist, aber insb in meinen Fall total schädlich.

Ich sitze gerade im Wartezimmer beim Prof der vermutlich in der ganzen EU bei Mitos führend ist, ich ahbe einen Termin beim Prof in 2 Monaten der auch EU weit für eine andere Erkrankung führend ist. Die Ärzte geben mir nichts aus Spaß diese Termine, sondern weil ich nachweisen konnte, dass durchaus Behandlungsoptionen bestehen, und solange diese bestehen, will ich diese auch abgeklärt haben. Wenn man dann sagt, man kann nichts machen, man soll sich palliativ betreuen lassen, dann ist das auch ok und für mich verständlich. Aber zuvor sicher nicht.

LG
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JanaSnow
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Registriert: 18.02.2010, 11:01

Re: Klebeelektroden oder Haube EEG?

Beitrag von JanaSnow »

Sehr geehrter Herr Bauer oder Karl,

einerseits verstehe ich, dass man manchmal nach jedem Strohhalm greift.
Sie schreiben, sie möchten gerne überleben. Es geht Ihnen also nicht um einen einfachen Austausch aus purem Interess, sondern auch um handfeste Tipps für Ihre eigene dringliche Behandlung.

Ehrlich. REHAkids schreibt auf seiner Homepage:
Ich zitiere:
...REHAkids richtet sich an alle, die mit besonderen Kinder zu tun haben - von leicht entwicklungsverzögerten oder körperbehinderten bis zu schwerbehinderten bzw. mehrfachbehinderten Kindern, Babys und Jugendlichen .
Als Mutter oder Vater eines behinderten Kindes steht man anfangs recht hilflos vor einem unüberwindlich scheinenden Berg von Problemen. Sowohl rechtlicher Natur wie z.B. die Beantragung einer Pflegestufe , eines Behindertenausweis oder der Hilfsmittelversorgung für das behinderte Kind. Aber auch emotionale und soziale Probleme wollen gelöst werden.
Zitatende.

Es geht hier um besondere KINDER. Die Behandlung und Diagnostik bei Kindern ist oftmals abweichend von dem Weg, der für Erwachsene geeignet ist. Medikamente wirken teilweise anders, andere Hilfsmittel sind wirkungsvoll oder überhaupt auf dem Markt, wirklich gute Spezialisten arbeiten in anderen Krankenhäusern, ...

Darum fände ich es in IHREM Interesse hilfreicher, Sie tauschen sich in einem Formum oder ähnlichem mit erwachsenen Betroffenen oder Angehörigen erwachsener Patienten aus.
Ja, Sie bekommen hier viele Tipps, dafür ist REHAkids bekannt und dafür schätze ich es von Herzen. Hier darf man auch mal Fragen stellen, die nicht zwingend mit Kindern zu tun haben und das ist gut so (denke ich).
Dennoch: Viel gezielter könnte meiner Ansicht nach ein Austausch für Sie wirken, wenn mehr "Erwachsenenerfahrungen" gebündelt wären - obgleich solche auch hier natürlich zahlreich vertreten sind.

Alles Gute für Sie

Jana

Gesperrt

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