Langzeitstillen ein no go?

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Jolichen
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Re: Langzeitstillen ein no go?

Beitragvon Jolichen » 09.09.2019, 08:28

Liebe grace
Vielen dank für deine Antwort. Grundsätzlich ist gegen langzeitstillen nach 1-2 jahre nichts auszusetzen solange das kind es möchte und es auch noch braucht jedes kind ist anders und entscheidet selbstständig. Natürlich ist mit steigendem Alter erforderlich dass man in der Öffentlichkeit immer dezenter auftritt sollte ein stillen erforderlich sein, warum eigentlich? Auch wenn das kind schon sehr alt ist sollte die mutter doch nicht das gefühl haben etwas falsches zu machen, es geht ihn diesem alter ja nicht mehr ausschliesslich um das "Ernähren" sondern um Geborgenheit und sicherheit.

Liebe Yvonne
Vielen dank auch dir für deine Antwort und Erfahrung. Ich bin voll bei dir ausser dem punkt infekte. Jeder hat mir gesagt dass wenn ich das kind stille es einen nestschutz hat,etc... Leider ist meiner da eine Ausnahme mit 3 monate hatte er seinen ersten krupp anfall mit blau anlaufen und einen Atemstillstand nach verschlucken von erbrochenem. Seither kämpft er mehrmals mit obstruktive bronchitis und mehreren krupp Anfälle man geht sogar davon aus dass er ein Belastungs Asthma entwickelt wie sein grosser bruder. Beschwerden kommen vor allem bon Verwandte und meinem Ehemann. Lg

Liebe sheila lass dich nicht beeiren du bist toll und für euch passt es.

Liebe Tina
Es freut mich dass ihr eine schöne und harmonische Stillzeit hattet. Ich bin gespannt ob ich auch zu den langzeitstillende gehören darf..

Liebe Silvia und Iris
17 monate ist doch auch eine schöne zeit.
Also sollte mein Kind mit 4 jahre noch stillen wollen ist für mich eines klar, nämlich dass ich ihm Diskretion beibringe. Er soll lernen dass er sich nicht einfach "bedienen" kann wenn er gerade möchte sondern dass mami gerne mit ihm zuhause das machen würde oder donst so diskret und zurückgezogen wie möglich in der Öffentlichkeit, wie geschrieben geht es in diesem Alter nicht mehr ausschliesslich um das Ernähren.
Lg
G. geboren 11.05.16, leistungs Asthma, krupp anfälle und obstruktive bronchitis, sonst gesunder Sonnenschein.
A. geboren 18.10.18, leistungs Asthma, krupp Anfälle und obstruktive bronchitis, sonst ein gesunder Sonnenschein

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GretchenM
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Re: Langzeitstillen ein no go?

Beitragvon GretchenM » 09.09.2019, 12:09

Hallo,

Ich habe mein Kind drei Jahre gestillt, am Anfang wirklich ständig alle halbe Stunde und dauergenuckel - allerdings dann ein Jahr lang nur noch nachts bzw im letzten halben Jahr nur noch einmal morgens und nicht tagsüber und garantiert nicht unterwegs.
Es war eher ein sehr in die Länge gezogenes Abstillen und tagsüber gab es keine "Selbstbedienung" wie es hier manche beschrieben haben.
Ich habe dann selbst die Grenze gezogen weil ich schon fand, dass er anfängt sich sonst für ein Baby zu halten.
Wir haben dann ein "Großer JungeFest" mit Kuchen und Kerzen gefeiert und er war stolz wie Oskar weil er jetzt groß war. Es gab dann kein Problem und er erinnert sich nicht mehr daran (ist elf)

Ich finde Langzeitstillen gut aber jeder hat seine eigenen Grenzen.

Schönen Gruß,
GretchenM

Jolichen
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Re: Langzeitstillen ein no go?

Beitragvon Jolichen » 09.09.2019, 12:18

Hallo gretchen
Mei ist das ein süsser text, " ein grosser junge fest" wie toll und liebevoll das ist. Daumen hoch für dich
Ein dauernuckeln habe ich schon früh unterbunden, meine brust ist kein nuggi, wie wir auf schweizerdialekt sagen. Ich finde gut dass es für euch bis dahin gepasst hat.
Sei lieb gegrüsst
G. geboren 11.05.16, leistungs Asthma, krupp anfälle und obstruktive bronchitis, sonst gesunder Sonnenschein.
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Katja-87
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Re: Langzeitstillen ein no go?

Beitragvon Katja-87 » 09.09.2019, 12:31

Jolichen hat geschrieben:Es braucht dir nicht leid zu tun melly ich glaube ich bin dazu geboren irgendwie ziehe ich immer kritik an wie motten das licht. ich glaube die anderen leute merken meine Unsicherheit und sehen mich als leichtes opfer.
Lg


Hallo,

das kenne ich. Früher war ich auch immer sehr unsicher und habe viel und zum Teil sehr böse Kritik bekommen. Mittlerweile versuche ich mich nicht mehr verunsichern zu lassen, höre auf mein Bauchgefühl und stehe zu meinen Entscheidungen. Dadurch mache ich mich weniger angreifbar. Ich versuche die Meinungen anderer zu verstehen und akzeptieren, das anzunehmen, was für mich passt, aber auch auf meine eigenen Fähigkeiten als Mutter und Mensch zu vertrauen. Es ist zwar nicht immer einfach sich nicht verunsichern zu lassen, aber so hilft es mir persönlich mit böser Kritik umzugehen.

Viele die so böse kritisieren sind meistens mit sich selber unzufrieden. Das liegt dann nicht an mir und sollte auch nicht mein Problem sein.
Oft muss ich dann an das Lied von den Ärtzen „ Lass die Leute reden“ denken :wink:

Hoffe konnte dir ein bisschen weiter Helfen

LG

Jolichen
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Re: Langzeitstillen ein no go?

Beitragvon Jolichen » 09.09.2019, 12:40

Liebe katja
Das lied kenne ich gar nicht. Es freut mich dass du deine Stärke gefunden hast.
Lg
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Re: Langzeitstillen ein no go?

Beitragvon maikeb » 09.09.2019, 13:32

Lasst Euch doch nicht reinreden. Du machst, was für Euch gut ist. Fertig.

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Regina Regenbogen
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Re: Langzeitstillen ein no go?

Beitragvon Regina Regenbogen » 09.09.2019, 14:02

Jolichen hat geschrieben:Beschwerden kommen vor allem bon Verwandte und meinem Ehemann. Lg


Du solltest dir wirklich ein wenig Selbstbewustsein aneignen. Und vielleicht mal ein klärendes Gespräch mit deinem Ehemann führen.
Wenn es einen Glauben gibt, der Berge versetzen kann, so ist es der Glaube an die eigene Kraft. (Marie von Ebner-Eschenbach)

Sohn * 01/2003 - Frühkindlicher Autismus mit komorbider ADHS
Sohn * 09/2001 - ADS
Tochter * 04/1998 - nix
Tochter * 08/1989 - Peronaeusparese

grace
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Re: Langzeitstillen ein no go?

Beitragvon grace » 09.09.2019, 14:09

Hallo,

Also das kann man drehen und wenden wie man will, aber es bleibt der Fakt das hier große Kinder wie Babies und Säuglinge behandelt werden und das ist den Kindern gegenüber entwürdigend!

Ich frage mich auch wo da die Grenze nach oben ist? Was passiert wenn das Kind sich dann eben nicht mit 5 Jahren von selbst abstillt? Kommt es dann als Stillkind in die Schule? Was ist wenn es mal bei Freunden/Oma/Tante übernachtet? Kommt dann Mamma kurz vor dem einschlafen zum stillen vorbei damit es ja nur genügend Geborgenheit bekommt? Ich habe von Kindern gehört die noch mit 10 Jahren gestillt wurden...

Dem Argument „das ist mein Kind und ich entscheide nach meinem Bauchgefühl“ kann man natürlich nichts entgegensetzen, es überzeugt mich aber nicht.

Und damit es klar ist: ich beziehe mich auf gesunde und stramme Kinder die schon über Zwei Jahre alt sind; bei gesundheitlichen Problemen, Gedeihstörungen, gravierenden Allergien usw. sieht die Sache anders aus und da kann ich nicht mitreden.

LG

Grace

GretchenM
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Re: Langzeitstillen ein no go?

Beitragvon GretchenM » 09.09.2019, 14:32

Hallo grace,

I ganz ehrlich finde ich schwierig was du da schreibst. Die Diagnosen für meinen Sohn habe ich erst bekommen als er acht war. Ich habe immer auf mein Bauchgefuhl gehört und ja, auch eine Grenze gesehen. Später wurde mir gesagt, daß lange Stillen wäre gerade in seinem Fall gut gewesen (aus diversen Gründen)Fakt ist aber auch, dass ich eben nur mein Bauchgefuhl hatte und das eindeutig richtig war.
Ich halte es übrigens für einen Mythos das Kinder bis zum 10. Lebensjahr gestillt werden. Ich kenne eine Menge Langzeitstiller aber keinen der noch einen Grundschüler stillt.
Schönen Gruß,
GretchenM

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Jolichen
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Re: Langzeitstillen ein no go?

Beitragvon Jolichen » 09.09.2019, 17:16

Liebe regina
Da hast du recht, mein mann hat vor allem in der Öffentlichkeit mühe da ja meine brüste gesehen werden könnte. Was ja aber auf ein Minimum reduziert wird durch tragetuch oder still kleidung.
Lg

Liebe grace
Jeder darf seine Meinung frei vertreten, vielen dank das du dies in meinem tread tust.
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