Bundesteilhabegesetz ab 2020

Unsere Kinder werden älter, verlassen die Schule und auch oft das Elternhaus. Wie sehen die Perspektiven für behinderte Jugendliche und junge Erwachsene aus? Wo können sie arbeiten? Wo finden sie geeignete Wohnformen? Hier können sich Eltern austauschen und informieren!

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monika61
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Re: Bundesteilhabegesetz ab 2020

Beitrag von monika61 »

Hallo Senem,

schau mal hier:
viewtopic.php?f=58&t=135808&p=2183601#p2183601

LG
Monika

Senem
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Re: Bundesteilhabegesetz ab 2020

Beitrag von Senem »

Hallo Monika,

vielen Dank.
Gruß

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Elisabeth 512
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Re: Bundesteilhabegesetz ab 2020

Beitrag von Elisabeth 512 »

Ja das hat sich schon geändert. Man darf mehr Geld besitzen.Und auch mehr verdienen im Monat.

Zudem wird das Gehalt des Partners nicht angerechnet das war bis jetzt auch so.

Alles andere wird sich finden was sich ändert usw.

Senem
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Re: Bundesteilhabegesetz ab 2020

Beitrag von Senem »

Hallo,

ich persönlich weiß nicht was ich vom BTHG halten soll.

Hoffe einfach das Beste und postitive.
Gruß

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Jengin
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Re: Bundesteilhabegesetz ab 2020

Beitrag von Jengin »

Hallo zusammen, ich schließe mich heute euch mal an, denn ich hatte heute auch einen Beitrag zum neuen Bundeteilhabegesetz hier eingefügt. Auch wir werden gerade mit allem überrollt und keiner weiß so richtig Bescheid! Hier mein Text von heute .......Hallo zusammen. Wer kennt sich von Euch mit dem neuen Bundesteilhabegesetz aus. Folgende Situation. Meine Tochter 33 lebt seit 2007 in einem Wohnheim für Blinde! Bezahlt wurde der Wohnheimplatz bisher von der LVR. Das Pflegegeld ( Pflegegrad 5), das Blindengeld)sowie die komplette Grundsicherung, hat das LVR vereinnahmt. Was auch nie als Problem angesehen worden ist, von unserer Seite aus. Nun erreicht mich heute ein neuer Mietvertrag aus dem Wohnheim mit einer Auslistung an Kosten von ca. 1200,- den wir unterschreiben sollen. Ohne jegliche Aufklärung wer nun für diese Kosten aufkommen soll/wird. –Wir sind die gesetzlich bestimmten Betreuer vom Gericht aus. Unsere Tochter wird bald 34 sie bezieht für sich Grundsicherung, und sollte doch eigentlich vom Gesetz her als eigenständige Person angesehen werden. Wir sollen nun für die Kosten aufkommen, auch für die Bekleidungskosten wird uns ein Betrag genannt den wir deckeln müssten. Das kann es doch nicht sein oder. Sicherlich wir sind bisher für unsere Tochter Unterhaltspflichtig gewesen gegenüber der LVR. Das haben wir auch all die Jahre bezahlt, das war der Pauschbetrag von ca. 60,- Euro monatlich. Aber zu was sind wir noch verpflichtet und vor allem wie lange noch. Wir sind vom Gesetz her nur noch ihre Betreuer. Es kann doch nicht sein, das man jetzt von jedem Betreuer erwartet diese Kosten zu bezahlen. Hat das vielleicht einer hier auch so in einem ähnlichen Fall erlebt. Vor kurzem habe ich im Internet gelesen bezüglich einer Unterhaltspflicht, dass man diese nur noch zu zahlen hätte, wenn man über 100 000 Euro jährlich verdienen würde. Das haben wir natürlich, wie vermutlich viele andere Eltern auch nicht. Was kommt jetzt vielleicht auf uns zu ?
lieben Gruß Angela( 1962)

mit Jennifer (1986) Frühgeburt in der 28 SSW schwerstmehrfachbehindert , Blind, Epilepsie, PHD versorgt, PEG,Skoliose, Spastik.

Gina (1993) Kleinhirnzyste inoperabel, Ataxie, Gleichgewichtsstörung, Sprachprolematiken, Lernbehinderung,Knick-Senk-Plattfuß

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SophiaR
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Re: Bundesteilhabegesetz ab 2020

Beitrag von SophiaR »

Hallo zusammen,

ich habe eine allgemeine Frage zum Mittagessen in der Werkstatt ab 01.01.2020:

Darf die Werkstatt dafür einen Pauschalbetrag pro Monat berechnen - egal wie oft man tatsächlich am Mittagessen teilnimmt? (Nichtteilnahme wegen Krankheit, Urlaub usw.)? Oder muss sie "Buch führen" und darf nur für die teilgenommenen Mahlzeiten einen Beitrag kassieren - unabhängig davon, ob man sich das Geld (teilweise oder vollständig) über den Mehrbedarf bei der Grundsicherung zurückholen kann?

VG, Sophia
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monika61
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Re: Bundesteilhabegesetz ab 2020

Beitrag von monika61 »

Hallo Sophia,

bei uns wird wohl ein elektronisches Menüerfassungssystem eingeführt.
Die Teilnahme am Mittagessen wird mithilfe eines Kartenlesesystems
dann an der Essensausgabe registriert.


LG
Monika

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Re: Bundesteilhabegesetz ab 2020

Beitrag von bettina_mal3 »

bei uns wird pro mahlzeit abgerechnet.
betrifft uns aber nicht wirklich,da meine tochter eh nur ganz ganz selten dort isst.Wir stellen jetzt schon um und ich gebe ihr für Mittags eine extra dose mit.Abends essen wir eh alle gemeinsam warm
Liebe Grüße von Bettina(Rheuma,ADHS)
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Senem
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Re: Bundesteilhabegesetz ab 2020

Beitrag von Senem »

Hallo,

hätte noch eine Frage zum BTHG.

Hat das BTHG auch irgendwelche Vorteile für Menschen die in einer Einrichtung leben? Bis jetzt habe ich nicht das Gefühl, das es vom Vorteil ist :? :roll:

Und kann mir jemand was zur Vermögensgrenze schreiben?
Gruß

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SophiaR
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Re: Bundesteilhabegesetz ab 2020

Beitrag von SophiaR »

Hallo Monika, hallo Bettina,

vielen Dank für Eure Antworten.

Mir geht es darum, ob es rechtlich in Ordnung ist, dass ein Pauschalbetrag gefordert wird - mir kommt es einfach ungerecht vor (mein Sohn profitiert von der Pauschale, da er selten krank ist).

VG, Sophia
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