1 Klasse und Hausaufgaben

Hier könnt ihr euch rund ums Thema Autismus austauschen.

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MarcelundMama
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1 Klasse und Hausaufgaben

Beitragvon MarcelundMama » 26.08.2019, 19:43

Hallo!

Marcel besucht seit 1 woche die erste Klasse einer Grundschule als I Kind mit Schulbegleiter und zieldifferntiertem Unterricht.
Nun hat er diese erste Woche hinter sich und war auch jedan Tag nach der Schule sehr geschafft, so dass er auch sehr viel geschlafen hat und auch sehr viel zu verarbeiten hatte, was er mit "Ausrastern" sondergleichen zu Hause kund getan hat.
Bereits seit dem ersten Schultag bekommen die Kinder Hausaufgaben, was ich jedoch in der ersten woche für Marcel als absolut zu viel hielt, denn wir haben ja noch 2x in der Woche nachmittags Logo und Ergo. Ich bin der Meinung, das hier erstmal eine regelmäßige Struktur/Routine für Marcel entstehen muss, bevor es nachmittags noch den zusätlichen Punkt Hausaufgaben gibt. Obendrein kommt noch die Diagnose ADHS die die Hausaufgaben am Nachmittag nicht unbedingt erleichtert. Aufgrund der ADHS haben wir heute ein Rezept für Elvanse erhalten, damit Marcel erstmal überhaupt zu "Ruhe" kommt und mit den schulischen Anforderungen zurcht kommt.
Nun habe ich heute von Marcels Klassenlehrerin die "Aufforderung" bekommen, dass es nach einer Woche "Eingewöhnung" nun an der Zeit ist auch die Hausaufgaben zu erledigen.
Sehe ich das als Mutter falsch, dass es derzeit dafür noch viel zu früh ist und auch noch der denkbar schlechteste Zeitpunkt? Marcel ist absolut nicht bereit sich nachmittags hinzusetzen, schmeisst mir die Hausafgaben vor die Füße und rastet aus - ich bin der Meinung dass ihn das derzeit noch zu sehr überfordert - es ist alles viel zu viel. Sehe ich das richtig? Oder "schone" ich da mein Kind zu sehr? Ich möchte ihn zwar fordern und fördern (und selbstverständlich soll und muss er Pflichten wie Hausaufgaben erledigen- nur alles nacheinander), ohne ihn dabei jedoch zu überfordern. Meiner Meinung nach sollten wir doch erstmal abwarten, wie das Elvanse wirkt und wie sich alles in Marcels Alltag eingefügt hat um dann noch einen Schritt weiter zu gehen und den Punkt Hausaufgaben zu einem festen Zeitpunkt mit auf den Tagesplan zu setzen. Oder was meint Ihr?

Gruss!

Jo
Joanna (49) & Marcel (11.2011) ASS Diagnose Juni 2014 und ADHS im Januar 2018 als "Sahnehäubchen" oben drauf... ;o)

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Engrid
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Beitragvon Engrid » 26.08.2019, 20:02

Hallo Jo,

ich gehe mal von meinem Kind aus: es wäre gut, ihm auch Hausaufgaben zu geben, wenn die anderen Kinder welche bekommen. Sonst baut sich eine „Gewohnheit“ bzw eine Regel auf, die schwer wegzukriegen ist - beim Junior wäre das so.
Absolut wichtig wäre aber, dass die Hausaufgaben locker (!) schaffbar sind, also minimale (!) Anforderungen am Anfang. (Es reicht ja anfangs, wenn Verweigerung droht, zb, ein Klettkärtchen an die richtige Stelle zu kletten.)
Wenn Ihr eine TEACCH-geschulte Schulbegleiterin habt, dann könnte die ihm ja entsprechende Mappenaufgaben machen, die ihn NICHT überfordern, sondern die er positiv sieht - da musst Du dann auch nicht dabei sein, denn die sind selbsterklärend (TEACCH-Prinzip).

Grüße
Engrid
mit Sohn vom anderen Stern (frühkindlich autistisch)
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MarcelundMama
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Re: 1 Klasse und Hausaufgaben

Beitragvon MarcelundMama » 26.08.2019, 20:45

Hallo Engrid!

Ja, mit der "Gewohnheit" hast Du vollkommen Recht. Leider sind die Hausaufgaben in den jeweiligen Büchern (Karibu) zu finden, so dass man da nichts "anpassen" kann und diese sind für Marcel (derzeit?) zu schwer z.B. Muster nachzeichnen (null Konzentration = er gibt sich null Mühe und kritzelt irgendetwas einfach mal hin), oder Wörter (Bilder) die sich reimen miteinander verbinden z.B. Haus, Maus, Baum - Marcel hat da null Konzentration um überhaupt erstmal genau zuzuhören usw.. Es ist echt sehr mühselig ihn überhaupt erstmal an den Schreibtisch zu bekommen (schrei, schlag, randalier...) und dann seine Fokus darauf zu lenken, dass wir jetzt mal am Tisch "spielen".
Heute war mal eben einer dieser Tage wo nix ging und ich mit Tritten in die Rippen und Fausthieben überall hin von meinem Vorhaben " wir machen jetzt mal Hausaufgaben" erfolgreich abgebracht wurde.
Mir ist klar, dass das keine (Dauer-)Lösung ist, aber ich habe keine "Lust", dass mir mein Kind erneut 2 Rippen bricht, die gerade noch abheilen (er hat mir vor 3 Wochen, als ich ihn wecken wollte und auf der Bettkante saß, so einen starken Tritt verpasst, dass es "knirschte" und ich nicht atmen konnte bzw nur unter starken Schmerzen, im Krankanhaus wurde dann ein zweifacher Rippenbruch diagnostiziert), weil ich mit ihm etwas machen möchte, was er gerade nicht möchte. Deshalb auch das Elvanse, Risperidon findet der Arzt derzeit "zu hart" vom möglichen Nebenwirkungsspektrum her zumal das Elvanse, seiner Erfahrung nach, auf zweierlei Art wirkt nämlich auf die Konzentration und auch auf die Aggressionen und man somit bestenfalls zwei Fliegen mit einer Klatsche schlagen kann.

Das Thema Aggressionen steht nämlich schon sehr lange bei uns im Raum, allerdings wollte das neue SPZ erstmal alle Untersuchungen abschliessen um dann zu handeln (zumal wir dachten/hofften, dass es evtl auch eine Phase sein könnte).

Gruss!

Jo
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MamaMonika0912
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Re: 1 Klasse und Hausaufgaben

Beitragvon MamaMonika0912 » 26.08.2019, 20:52

Ich habe mit meinem ASS+ADHS Sohn die Erfahrung gemacht, dass Hausaufgaben niemals direkt nach der Schule gemacht werden können. Er braucht einfach viel Zeit sich zu erholen. Allerdings brauchte er immer schon wenig Schlaf. So war es bei uns regelmäßig der Fall, dass er seine Hausaufgaben zwischen 17.00 Uhr und 19.30 Uhr gemacht hat, für Proben gelernt hat er z.T. erst ab 20.00 Uhr. Bis dahin hatte er sich genug erholt um zumindest für wenige kleine Häppchen aufnahmefähig zu sein. Trotzdem waren bei uns die Hausaufgaben auch jahrelang ein Thema. Es war sehr anstrengend für mich immer den richtigen Moment abzupassen, wenn er mal aufnahmefähig war. Zu jedem anderen Zeitpunkt hatten wir nur Geschrei und der Rest des Tages war gelaufen. Erst Mitte der dritten Klasse hatte er sich so weit daran gewöhnt, dass es kein Spießrutenlauf mehr war. Ich finde aber es hat sich gelohnt, in der 4. Klasse waren sie für ihn eine Selbstverständlichkeit und wirklich kein Thema mehr.
Ich fürchte allerdings, dass es ab diesem Schuljahr wieder von vorne anfängt, da sich durch den Schulwechsel alle Abläufe ändern werden und erst wieder Routine reinkommen muss. Ohne Routine läuft es bei uns leider niemals rund.
Trotzdem wäre es grundsätzlich von großem Vorteil mit der Lehrerin zu sprechen. Die meisten Kinder kompensieren ja in der Schule was das Zeug hält und die Lehrer verstehen überhaupt nicht warum das zu Hause nicht genauso läuft. Da ist sehr viel Aufklärungsarbeit zu leisten und ich musste die Erfahrung machen, dass das auch nicht bei allen Lehrern von Erfolg gekrönt ist. Ein Versuch ist es aber immer wert!

melly210
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Re: 1 Klasse und Hausaufgaben

Beitragvon melly210 » 26.08.2019, 21:07

Ich würde auch sagen, wenn die anderen Kinder Hausaufgaben bekommen, dann er auch. Am Anfang kurz und einfach, aber eben so daß er sich an die Struktur gewöhnt. Das Thema mit der Aggression bei deinem Sohn hatten wir glaube ich schon mal in einem anderen Thread, es ist aber hier dasselbe Spiel: er ist jetzt noch klein, und ihr müsst JETZT die Strukturen so schaffen, daß mit ihm auszukommen ist ohne daß er physisch derart heftig attackiert. Ihm immer nur nachgeben damit er ja nicht ausrastet ist sicher nicht der richtige Weg. Er hat vermutlich schon lange gemerkt, daß er mit der Androhung von physischer Gewalt gut durchkommt. Das ist auch insofern problematisch, als er sich wenn er das dann ev. mal später nicht nur bei dir sondern auch bei Anderen macht ganz schnell richtig große Probleme einhandeln kann. Ich würde auch beim SPZ definitiv darauf drängen, daß ihr Begleitung und Erziehungshilfe bekommt.

MarcelundMama
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Re: 1 Klasse und Hausaufgaben

Beitragvon MarcelundMama » 26.08.2019, 21:31

Hallo!

zuerst zu "MamaMonika…": ja, das mit der Routine ist bei uns auch sehr wichtig und auch der richtige Zeitpunkt bzw diesen abzupassen, ebenso das extreme Kompensieren in der Schule: wenn die Schulbegleitung mir nach der Schule immer kurz erzählt wie es gelaufen ist habe ich das Gefühl, wir sprechen über ein anderes Kind...

und zu "melly…": ich gebe nicht nach, nur weil ich seitens meines Sohnes körperliche Gewalt erfahren habe, ganz im Gegenteil, er hat nur für den jeweiligen Moment Ruhe vor mir, denn was ich verlange muss gemacht werden, früher oder später und dessen ist er sich sehr bewusst und sagt das auch. Die heutigen Hausaufgaben musste er dann eben später machen, statt nochmal im Garten im Pool zu planschen. Daher verstehe ich umso weniger, warum er körperlich derart ausfällig wird, denn bisher hat ihm dieses Verhalten stets nur Nachteile gebracht wie z.B. kein von ihm gewünschtes Spielzeug zu bekommen, der Weg in Richtung Kino wurde von mir sofort mit einer Kehrtwende abgebrochen, der MC Doof Besuch findet nicht statt, sein heiss geliebtes Tablet ist dann "weg", die Michael Jackson CD (er ist geradezu fanatisch wenn es um Michael Jackson geht) "verschwindet" usw... Da bin ich dann schon rigoros und unnachgiebig, also nix mit "Mutti gibt nach, wenn ich haue und ich bekomme so meinen Willen"

Gruss!

Jo
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Angela77
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Re: 1 Klasse und Hausaufgaben

Beitragvon Angela77 » 26.08.2019, 21:57

Hallo Jo,
ich habe hier einen Sohn, der zwar nicht körperlich aggressiv ist, aber lieber eine negative Konsequenz in Kauf nimmt (und zwar völlig gleichgültig, obwohl es Lieblingssachen sind), als eine Entscheidung zu treffen, die er nicht möchte. Man hat hier den Eindruck, dass er bewusst abwägt, was ihm was Wert ist.
Unser UK-Berater meint, Bene sei zusätzlich zu seinem Autismus (und ADHS) auch noch eine autonome Persönlichkeit. Vielleicht ist es bei euch ähnlich, was die Nichtreaktion auf Konsequenzen (die es hier natürlich trotzdem ebenfalls weiterhin gibt) betrifft.
LG
Angie
Bene (2008): regressiver Autismus, schwerste expressive Sprachentwicklungsstörung (bei sehr gutem Sprachverständnis!), Bildung von Casiomorphin und Gliadorphin
Vorstellung plus Diäteffekte:
http://www.REHAkids.de/phpBB2/ftopic73493.html

Primär nächtliche Epilepsie im motorischen Sprachzentrum (leider erst erkannt im März 2015!!!)

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Re: 1 Klasse und Hausaufgaben

Beitragvon svennie » 26.08.2019, 22:43

Hallo Jo,
ich kenne das Hausaufgabenthema sehr gut aus eigener Erfahrung. Mein Sohn hat zu Beginn der ersten Klasse ganz genau so reagiert und war zu keinen Hausaufgaben bereit, es gab fast täglich Diskussionen, Geschrei etc. Auch jetzt sind die Hausaufgaben Dauerthema und es geht nie ohne Überredungsmanöver. Zwei Tipps, die ich ausprobiert habe: auch wir hatten Ergo und Logo, dh zwei Termine in derWoche nachmittags. Das war definitiv ihm und auch mir zu viel. Ich habe daher das weniger wichtige (Logo) gecancelt und wir machen seitdem nur noch Ergo. Das bringt schon mal mehr Entspannung. Außerdem könntest Du vielleicht ausprobieren, ob er sich auf einen Timer einlässt- zB 30 min spielen, dann Hausaufgaben (Max 20 min). Bekommt er in der Zeit die Hausaufgaben nicht hin, könntest Du einen Vermerk machen. Vielleicht ist mit Elvanse die Konzentration nachmittags bei ihm besser. Bei uns wirkt es leider nachmittags nicht mehr, aber das ist ganz unterschiedlich. LG,
Svenja
Sohn 10/2011: Asperger, hyperkinetische Störung, umschriebene Entwicklungsstörung der motorischen Funktionen, PG 2

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Beitragvon Engrid » 27.08.2019, 00:17

Hallo,

ich bin keine, die beim Junior aus Angst „nachgibt“, aber sich abzuarbeiten bringt auch nichts. Hausaufgaben als Machtkampf funktionieren nicht und kosten zuviel Energie.
Jahrelang haben wir zuhause keine Hausaufgaben gemacht, weil es IMMER eskaliert ist. An der Förderschule GEnt und so, wie Junior lerntechnisch gestrickt ist, war das aber auch nicht so wichtig.
Trotzdem war es für mich verblüffend zu sehen, dass das Problem schlagartig gelöst war, als Junior Hausaufgaben bekam, die er in sehr kurzer Zeit und vollständig selbständig machen kann, und die ihn nicht frustrieren (also zb ohne händisches Schreiben/Malen), sondern wo es nur ums Lösen, Zuordnen, ums richtig Kletten ging. Nachdem dann die grundsätzliche Abscheu vor Hausaufgaben weg war, und er sogar Spaß dran fand (wg Erfolgserlebnissen), gingen dann auch Aufgaben zum Schreiben.

Direkt nach der Schule würde das hier übrigens auch nicht funktionieren. Eher abends.

Und anpassen kann man die Aufgaben natürlich, muss man auch unbedingt bei einem so speziellen Kind. Er bekommt dann eben ganz andere, etwas das er gut lösen kann. Wenn Ihr schon eine HP als SB habt, dürfte das doch kein Problem sein??


So aggressiv wird mein Sohn übrigens nur in der Überforderung. Das scheint mir bei Marcel auch zu passen, da ist es dann eben egal, was hinterher für Konsequenzen drohen, wenn der Frust so riesig ist, wenn die Aufgabe auf die Art gar nicht geht, oder die Hausaufgabe die schulische Überforderung in den heimischen Schutzraum importiert.

Grüße
Engrid
mit Sohn vom anderen Stern (frühkindlich autistisch)
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Beitragvon Engrid » 27.08.2019, 00:31

Nachtrag:
Leider sind die Hausaufgaben in den jeweiligen Büchern (Karibu) zu finden, so dass man da nichts "anpassen" kann und diese sind für Marcel (derzeit?) zu schwer z.B. Muster nachzeichnen
Nochmal ganz klar: Hausaufgaben, die zu schwer sind, gehen einfach gar nicht. Hake da bitte nach und bleib dran.

@Melly: Du hast ein nichtautistisches Kindergartenkind, sprachlich fit, vermutlich auch nicht in dem Maß zu Aggression (wg Überforderung, kommunikivaten Defiziten oder fehlender Impulskontrolle) neigend wie zb Junior oder Marcel? Da lesen sich so „Ratschläge“ wie
Begleitung und Erziehungshilfe
usw halt nicht so gut ...
Engrid
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