Gesetzl. Krankenkassenwechsel, aber zu welcher Krankenkasse?

In dieser Kategorie geht es um rechtliche Dinge, Fragen zur Krankenversicherung, Pflegegeld etc.

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LunaBluna
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Gesetzl. Krankenkassenwechsel, aber zu welcher Krankenkasse?

Beitragvon LunaBluna » 03.08.2019, 13:41

Hallo zusammen,

wir überlegen zur Zeit, ob wir die gesetzliche Krankenkasse wechseln. Es sollte eine mit Geschäftsstellen in NRW sein.Weiterhin wäre uns eine Medizinhotline wichtig, bei denen man Ärzte ans Telefon bekommen kann. DIe haben wir schon mehrmals genutzt.

Wichtig sind uns noch weitere Sachen wie:
Kundenservice, Erreichbarkeit in Geschäftsstellen, Kundenzufriedenheit, Übernahme von Ostepathie

Kann mir jemand von euch eine gute Krankenkasse empfehlen?

Vielen Dank!

PS: Wenn ihr es nicht gerne hier offen schreibt, könnt ihr mich auch gerne per PN vertraulich kontaktieren.
Danke!

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kati543
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Re: Gesetzl. Krankenkassenwechsel, aber zu welcher Krankenkasse?

Beitragvon kati543 » 03.08.2019, 20:48

Hallo,
es ist vielleicht hilfreich, wenn du schreibst, mit welcher Kasse du weniger zufrieden warst.
Ich versuche es mal mit unserer GKV (BARMER):
Osteopathie - wird lediglich im Rahmen des Bonusprogramms bezuschusst
Geschäftsstellen - in fast jeder Stadt vorhanden, habe ich noch nie gebraucht - per Post, Telefon, Mail geht alles direkter und schneller
Kundenzufriedenheit und -service - ich denke, hier hat jede Kasse ihre Macken. Man muss halt sehen, an welcher Stelle man diese genau akzeptieren kann. Perfekt ist keine Kasse.
Medizinhotline - eine Teledoktor-Sprechstunde gibt es 24h täglich, der auch gegenüber der Kasse der Schweigepflicht unterliegt

Nachteile:
- Problemchen bei der Verhinderungspflege
- wirklich ständige Widerholungsbegutachtungen für den PG (trotz Bestandsschutz und angeborener Behinderung + Gendefekt)
- Verzögerungstaktiken - ich warte teilweise fast 1 Jahr bis die waschbaren Betteinlagen genehmigt sind
- absolute Unfähigkeit einen rechtsmittelfähigen Bescheid auszustellen (Bescheide gibt es gar nicht, dafür bekommt man Tonnenweise Papier zugeschickt als Information, besteht man auf einen Bescheid, kommt irgendein komisches selbst zusammengehämmertes Schreiben)

Ich habe gar keine Probleme mit der Krankenkasse, dafür ist die Pflegekasse nicht so prickelnd - nur bei unseren Kindern ist die nicht so irrelevant.

LG
Katrin
Katrin (Epilepsie)
O. (Frühk. Autismus (HFA), Sprachentwicklungsstörung, Ptosis, Hypotonie, AVWS, LRS, Vd. Valproatembryopathie)
D. (geistige Behinderung, Frühk. Autismus, Epilepsie, Esstörung, Trigonoceph., Hypertonie, Opticushypoplasie, Amblyopie, Mikrodeletion 3p26.3, Vd. Valproatembryopathie, Z.n. Schädelbasisfraktur)

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Re: Gesetzl. Krankenkassenwechsel, aber zu welcher Krankenkasse?

Beitragvon LunaBluna » 04.08.2019, 11:01

Wir sind jetzt in einer Betriebskrankenkasse und überlegen den Wechsel. Wichtig wäre uns wirklich eine Geschäftsstelle vor Ort, dass man persönlich vorbeischauen kann, wenn mal was nicht so läuft.
Große Kassen direkt vor Ort wären die:
DAK
AOK
Barmer
TK

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Re: Gesetzl. Krankenkassenwechsel, aber zu welcher Krankenkasse?

Beitragvon MiriamP » 04.08.2019, 23:03

Hallo,
die Sachbearbeiter der TK vor Ort haben heute keinerlei Entscheidungsbefugnisse. Sie können Anträge lediglich entgegen nehmen und an die "Kompetenzzenten" weiterleiten.

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Regina Regenbogen
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Re: Gesetzl. Krankenkassenwechsel, aber zu welcher Krankenkasse?

Beitragvon Regina Regenbogen » 05.08.2019, 06:15

LunaBluna hat geschrieben:Wir sind jetzt in einer Betriebskrankenkasse und überlegen den Wechsel. Wichtig wäre uns wirklich eine Geschäftsstelle vor Ort, dass man persönlich vorbeischauen kann, wenn mal was nicht so läuft.


Was denkst du, wird besser mit persönlichen Vorsprachen? Wir sind seit über 20 Jahren bei einer BKK, die keine Geschäftsstelle vor Ort hat und es hat immer alles super geklappt. Das einzige, was mich wirklich gestört hat, ist, dass unsere BKK die Osteopathie aus dem Zuschussprogramm genommen hat im letzten Jahr.
Wenn es einen Glauben gibt, der Berge versetzen kann, so ist es der Glaube an die eigene Kraft. (Marie von Ebner-Eschenbach)

Sohn * 01/2003 - Frühkindlicher Autismus mit komorbider ADHS
Sohn * 09/2001 - ADS
Tochter * 04/1998 - nix
Tochter * 08/1989 - Peronaeusparese

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Re: Gesetzl. Krankenkassenwechsel, aber zu welcher Krankenkasse?

Beitragvon LunaBluna » 05.08.2019, 09:02

Ich denke, wenn man persönlich vorsprechen kann, kann man leichter mal "auf die Füße treten" wenn mal was nicht so läuft, da persönlich vor Ort. Bei einer Filiale weiter weg, bleibt mir immer nur das Telefon um Kontakt aufzunehmen. So kann man leichter abgewimmelt werden, m. M. n.

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Re: Gesetzl. Krankenkassenwechsel, aber zu welcher Krankenkasse?

Beitragvon Regina Regenbogen » 05.08.2019, 09:33

Meine BKK hat gar keine Filiale, die arbeiten nicht mit NIederlasungen. Auf die Füße treten war bislang nicht nötig, schon gar nicht ein persönliches Erscheinen und abgewimmelt worden bin ich noch nie. Alles konnte per Telefon, Email oder auch online über deren Homepage umgehend geklärt und schnell geregelt werden. Für mich war das eine wahnsinnige Erleichterung gegenüber dem Zirkus, den meine vorherige Krankenkasse regelmäßig veranstaltet hat und dadurch erst mein persönliches Erscheinen notwendig machte.
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Re: Gesetzl. Krankenkassenwechsel, aber zu welcher Krankenkasse?

Beitragvon Christiane81 » 06.08.2019, 09:14

Moin,

Ich bin seit meiner Geburt bei der Knappschaft versichert, benötige allerdings keinerlei Hilfsmittel o.ä. Blöd war nur einmal, als die "nette Dame" bei der Hotline sagte, nach einer Sprunggelenks-OP solle ich doch bitteschön mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Hause fahren, Bezuschussung gäbe es nicht. Ansonsten bin ich sehr zufrieden. Ostheopatie wird bis zu 3x p.a mit 50Euro bezuschusst, es gibt diverse Sonderleistungen, Bezuschussung von Sportkursen, Aktivurlauben etc.
Als ich wegen der OP Schienen und so ein Zeug brauchte und das Sanitätshaus Zicken machte (und ich trotz kompletter Übernahme durch die KK Zuschüsse zahlen sollte) wurde ich sehr gut beraten und das Problem für mich gelöst. Bis jetzt bin ich sehr zufrieden und es wurde alles an Physio etc. anstandslos bezahlt.

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Re: Gesetzl. Krankenkassenwechsel, aber zu welcher Krankenkasse?

Beitragvon JasminsMama » 06.08.2019, 11:00

Hallo,

wir sind bei der TK und (fast immer) sehr zufrieden.

Klar muss(te) ich auch dort für einiges kämpfen aber im Großen und Ganzen sind wir sehr zufrieden.

LG
Sandra
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Jasmin Marie 05/02 globale Entwicklungsverzögerung, vis. Wahrnehmungsstörung, Lernbehinderung, starke Hyperopie rechts, hochpathologisches EEG (Besserung seit Jan. 12),
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***Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht***

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Re: Gesetzl. Krankenkassenwechsel, aber zu welcher Krankenkasse?

Beitragvon LunaBluna » 06.08.2019, 14:09

Hat jemand Erfahrungen mit der DAK machen können?
Gerne auch per PN. Danke


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