Noch keine Diagnose

Hier könnt ihr euch über ADS und ADHS austauschen.

Moderator: Moderatorengruppe

BauerM
Stamm-User
Stamm-User
Beiträge: 254
Registriert: 04.01.2019, 15:22

Re: Noch keine Diagnose

Beitragvon BauerM » 30.08.2019, 09:30

Ich finde die 3 Punkte, die BauerM da auflistet, ja durchaus aufschlußreich und gut, aber wie soll ich z.B. gegen mangelnde Impulskontrolle wegen ständiger Mißverständnisse "konsequent" vorgehen?
Hallo Lisa,

also ich kann leider aktuell auch nur begrenzt darauf eingehen, aber die 6 Säulen des Selbstwertgefühls kennst du vielleicht? Ist von Branden und hat vielen die ich kenne geholfen: https://www.amazon.de/Die-S%C3%A4ulen-S ... 3492237673 Für mich war das zu wenig radikal, ich bevorzuge schnellere intensivere und radikalere Lösungen, für mich, wenn es um (wie ich es nenne) psycho-Modulation geht. Das geht dann Richtung Konfrontationstherapie und intensiv-psychlogische Konditionierung. Hoch effektiv, aber nicht ungefährlich und vorallem habe ich keine Erfahrung mit Kindern, ausschließlich mit Erwachenen, jungen Erwachsenen die ich alle im Laufe der Jahre gut kennengelernt habe. Der jüngste war 13, aber geistig halt schon weit entwickelt. Brandens Methode ist auch, im vergleich zu dem "normalen" Psychozeug, effektiver.

Zu Impulskontrolle.

Das scheint ja kein ADHS Symptom zu sein. Ganz grundsäzlich, ADHS und Autismus ist immer schwer, weil Autisten sind oft hochbegabt und langweilen sich dann in der Schule und das wird dann oft als Aufmerksamkeitsdefizit fehlinterpretiert. Diese krasse fehlende Impulskontrolle, bzw der Affekt, ist meiner Meinung nach nicht mit ADHS vereinbar. Rein neurobiologisch. Aber wenn man ganz ehrlich ist, Psychiatrie ist keine exakte Wissenschaft, als ADHS ist halt mehr so ein Sammelbegriff, darum wirkt auch Ritalin bei einigen ADHSlern gut, bei anderen führt es zu fürchterlichen NW. Das zeigt einfach, dass die Diagnose klinisch gestellt wird.

Es ist ja erstmal schon sehr lobenswert, dass du dich intensiv mit den Problemen deines Kindes befasst. Das kenne ich gar nicht von vielen Eltern, meist führt dieses Verhalten dazu, dass die Eltern den Kindern gegenüber aggressiv oder herablassend werden.

Ich sehe hier 2 Komponenten.

1.) Impulskontrolle. Es kommt zu einem Impuls. Da ich deinen Sohn und die Geschichte nicht kenne, kann ich nur spekulativ auf deinen Beitrag antworten. Grundsäzlich ist immer die Frage, woher ein Impuls kommt. Oft sind diese ankonditioniert, Konditionieren bedeutet ein Reiz wird mit einer Emotion/ Impuls neuronal verknüpft. Kommt es zu den Reiz, das nennt man dann Trigger, kommt es zu dem Impuls/ Gedanken. Man müsste also schauen, ob ein ganz bestimmter Reiz da ist, oder ob es einfach "aus dem heiteren Himmel" kommt. Bei PTBS ist es so, dass bei Soldten nach dem Krieg ein klirren oder so ausreicht und schon sind sie, im Gedanken, wieder an der Front. Diese Trigger muss man dann erkennen, vermeiden, oder "überlagern" also "neu konditionieren". Diese anderen Tricks die es da gibt, halte ich für wenig sinnvoll, wenn es sich nicht um "leichte" Trigger handelt wie bei Alkoholikern. Das sind auch "harte" die lassen sich dann aber durchaus behandeln. Was bekannt ist, ist, dass bei einigen serotoninerge Substanzen zu einer Besserung führen, sie sind "Impulsstabilisierend" also SSRi, aber die haben auch NW und wie sich das bei Kindern auswirkt weiß ich nicht. 5 HTP hilft bei einigen, aber das kann die Herzklappen schädigen, auch wenn es rezeptfrei erhältlich ist. Also den Spiegel kontrollieren lassen.

Zur neu Konditionierung kann ich jetzt zu wenig sagen, da ich weder die Trigger kenne, noch je mit dem Sohn geschrieben. Das ist sehr schwer, ich kenne es ausschließlich, dass ich mit Menschen direkt Kontakt habe. Liegt das Problem am Selbstwert, zB, muss man eben diese radikaler angehen.

Autosuggestion oder Suggestion hilft sehr gut, wenn man es richtig macht. Das ist eben der Punkt. Eine Studie kam zu dem Schluss, dass Affirmationen nicht helfen, das ist Unsinn, man kann damit Menschen kaputt machen, oder extrem aufbauen. Hier muss man aber entweder viel Erfahrung haben, die haben Psychologen meist nicht, die helfen halt zu reflektieren, oder "mir jemanden zu reden der einen nicht verurteilt" (ist ja nun nicht normal bei psychisch Kranken -Stigmata...), das hilft, aber wirklich Ahnung von der Psyche haben leider wenige. Wer sich sehr gut auskannte, war Milton Erikson. Das war wohl der mWn "Guru" bei Hypnose und hat viel zu Individualpsychologie geschrieben. Ich weiß das deshalb, da ich dazu auch mal ein Buch angefangen habe. Hier lag der Schwerpunkt darauf, wie Neurobiologie (genetisch, sowie reaktiv) sowie die Psyche interagiert und damit die Persönlichkeit formt. Habs aber eh nicht fertig geschrieben.

Jedenfalls, Psychologen sind sehr unterschiedlich und man muss auch manchmal länger suchen, bis einer passt. Das hat nun nicht wirklich per se was mit Inkomptenz der Psychologen zu tun, aber jeder arbeitet "anders" wie ein Schlüssel und der Patient ist das Loch. Das muss eben passen und leider muss man da öfter zu mehr.

Sofern sich ein bestimmter Trigger ausmachen lässt, lässt sich auch dieser vermeiden oder umkonditionieren.

Das andere was sich hier rausliest ist eine leicht affektive paranoide(?) psychotische Komponente. Das kann absolut rein psychisch sein ("normale" leichte episodische Paranoia) oder psychiatrisch. Aber das kann ich hier nicht beurteilen, da ihr ja die Diagnose Autismus habt, wart ihr ja schon bei Fachärzten denen das Problem sicher geschildert wurde. Hier würde ich aber nichtmal beim Verdacht eingreifen.

Wichtig ist auch einfach, dass man bestimmte Dinge lernt zu akzeptieren. Also einerseits durchaus sehr intensiv die Probleme löst, andererseits aber ein "versagen" (so wird es sich für den Sohn anfühlen) sozusagen lernt hinzunehmen, ihm die "Kraft" auf die Psyche nehmen, sozusagen das Versagen entwerten, damit es das Selbstwertgefühl nicht entwertet.

Auf 0815 Standartzeug muss ich vermutlich weniger eingehen, da es ja bekannt ist. Forschritte loben, positive Suggestionen, ggf Affirmationen, die ganze Palette halt was es da gibt. Aber nehmen wir nur noch eines, die Affirmationen. Die emotionale Intensität ist hier der Schlüssel und die Begründung, ich schreib dazu mal folgendes zum Konditionierungseffekt:


Intensität * Häufigkeit (und dauer) + Begründung = Konditionierungseffekt

Hier steht das Plus dafür, dass wenn 1&2 ausreicht, oder nur 1, dass die Begründung fehlen kann. Bei Häufigkeit reicht sogar der Faktor 1 (zB PTBS ist eine negative Konditionierung).

Am meisten kann man bei der Begründung machen, die Intensität zu steigern ist nicht einfach, wenngleich aber immer am Effektivsten.

Vielleicht hilft dir das etwas, ich weiß leider etwas abstrakt geschrieben, wüsste aber nun nicht wie ich das besser komprimiert formulieren kann.

MFG
Selbst betroffen & beschäftige mich zwar seit 8, bald 30, intensivst mit Psychologie, Neurobiologie, seltenen Erkrankungen und Medizin allg., schreibe zwar viel mit Ärzten & führte Foren dazu, aber ich habe kein Studium! Meine Publikationen wurden privat publiziert! Meine Ideen bitte als Laie verstehen & mit Ärzten absprechen!

Werbung
 
RikemitSohn
Stamm-User
Stamm-User
Beiträge: 719
Registriert: 20.09.2015, 23:25

Re: Noch keine Diagnose

Beitragvon RikemitSohn » 30.08.2019, 09:47

Hallo BauerM,

kannst du dich bitte vonThreads über Adhs fernhalten, denn du hast keine Erfahrung damit. Du unterstellst und mutmasst und bringst damit Eltern durcheinander. Angeblich liest du viel und kombinierst dann. Leider sind viele deiner Rückschlüsse falsch.

LG Rike
Mama mit Sohn 2004 ADHS und HB

BauerM
Stamm-User
Stamm-User
Beiträge: 254
Registriert: 04.01.2019, 15:22

Re: Noch keine Diagnose

Beitragvon BauerM » 30.08.2019, 09:49

Ich geh nur mal ganz kurz noch auf eine Möglichkeit ein, es gibt ja verschiedene. leider gibt es mein Forum nicht mehr, da hatte ich dbzgl Leitfäden geschrieben und es waren zig Erfahrungsberichte drinnen. Zwar ein anderes Thema, aber es ging ua auch um Impulskontrolle und das läuft bei allen gleich ab.

1.) Wenn die Situation passiert ist, genau aufschreiben warum, wie es ablief und wie es sich normalisiert (manchmal findet man Trigger die einen "Schub" durchbrechen, selbst dann, wenn man die nicht selbst erzeugt hat, man kann "positive Trigger" auch aufbauen). Macht man das immer und immer wieder, findet man oft "Muster" da sit wie bei den Profilern die arbeiten hier, im Vergleich zu Psychologen, extremst genau und jedes noch so kleine Zwinkern wird festgehalten. So extrem muss man das nun nicht machen, aber mal grob damit man weiß wo man steht. Findet man einen Trigger, baut man damit einen Glaubenssatz, wie gesagt ich gehe jetzt hypothetisch auf das Problem ein, da ich es zu wenig kenne, nur um meine Methode etwas aufzuzeigen.

-> Trigger= Affekt (zB dass der Bruder das letzte igw rausnimmt).

So der Sohn geht an die Decke. Hier ist dann ein Krisenmanagment notwendig.

Krise vorbei. Sohn schämt sich, es tut ihm leid, es untergräbt das Selsbtwertgefühl, was somit dem Trigger dann Nährboden gibt. Jetzt sind Vorwürfe völlig falsch, das finde ich schon sehr lobenswert, dass ihr das angeht und das mi Psychologen besprecht. Ich kenne das nur von denen, die es hatten, die dann im Internet nach Lösungen suchten und da wars meist genau umgekehrt. Was hier hilft ist, dem Kind klar zu machen, sofern es das schon verstehen kann, dass es eine neurobiologische Handlung ist, und er somit "kein schlechter Mensch/ schwacher Mensch" ist, sondern das er eben stark ist, alleine weil er die Kraft hat das Fehlverhalten zu erkennen, was nicht alle schaffen. Man zeigt also zuerst wie Impulse erkennt, dann wie man darin agiert (was extremst schwer ist, da spreche ich aus Erfahrung), dann aber auch, wie man danach gleichzeitig nicht das "man kann nichts machen" konditioniert, im weiteren aber trotzdem die Schuld/ das Versagen aushebelt. Ist jetzt blöd ausgedrückt, aber vielleicht versteht man was ich meine.

Also ein Satz zB der hilft wäre:

Es sit keine Schande zu fallen, sofern man immer wieder aufsteht Im Gegenteil, wer trotz des Fallens immer wieder aufsteht, ist stark. und je öfter er aufsteht, desto stärker ist er. Dann als "Beweise" dass es etwas bringt immer wieder aufzustehen Erfolgsberichte suchen oder hat was banales wie dei Glühbirne, oder der Motor von Ford, wo es hies das geht nicht, und dann klappte es doch

Diesen Glaubenssatz dann immer wieder und wieder und wieder und wieder als "Seelenahrung" wie ich es bezeichne "zuführen" am besten ist natürlich ein individual suggestiver/ ggf autossugestiver Text. Dieser kann auch in "Trance" appliziert werden, auch kann man in Trance/ Hypnose Impulskontrolle ankonditionieren, aber Hypnotiseure die das wirklich können, kenne ich jetzt keine. ich kenne nur Menschen die selbst in Trance / Hypnose gefallen sind, so wie ich das machte, aber nicht bei anderen. Dazu muss ich aber sagen, dass ich selber auch nicht bei einem Hypnotiseur war. Vielleicht gitb es gute, die sich auch auf Kinder spezialisiert haben. Sonst kann man halt so am Lagerfeuer, mit Trance Musik, im Flackerlich, länger hineinblicken (Achtung Augen, Augentropfen) und wenn das Kind anfängt zu "dämmern" also in "natürliche Trance fällt" suggestive (positive) Texte zuführen.

Das sind jetzt nur mal grobe Ideen. Wie ihr sicher schon gemerkt habt, Psychologie ist nicht so einfach. Gerade Individualpsychologie.

Vielleicht hilft euch das ja ein bisschen.

MFG
Selbst betroffen & beschäftige mich zwar seit 8, bald 30, intensivst mit Psychologie, Neurobiologie, seltenen Erkrankungen und Medizin allg., schreibe zwar viel mit Ärzten & führte Foren dazu, aber ich habe kein Studium! Meine Publikationen wurden privat publiziert! Meine Ideen bitte als Laie verstehen & mit Ärzten absprechen!

BauerM
Stamm-User
Stamm-User
Beiträge: 254
Registriert: 04.01.2019, 15:22

Re: Noch keine Diagnose

Beitragvon BauerM » 30.08.2019, 10:11

Hallo BauerM,

kannst du dich bitte vonThreads über Adhs fernhalten, denn du hast keine Erfahrung damit. Du unterstellst und mutmasst und bringst damit Eltern durcheinander. Angeblich liest du viel und kombinierst dann. Leider sind viele deiner Rückschlüsse falsch.

LG Rike
Halo Rike,

es war ja eine direkt an mich gerichtet Frage, darauf antworte ich dann sofern ich Zeit habe nach besten Wissen und Gewissen. Wenn was falsch ist, wäre es im Interesse des Forums dies anzuführen und zu begründen. Nur zu sagen das ist falsch, ist wenig hilfreich, das schrieb ich schon einmal. Ich habe zwar kein ADHS und kein Kind mit ADHS, aber Kontakte persönlich, also mit Eltern mit Kindern mit ADHS und mit ADHSlern, was anderes hat ein Psychologe auch nicht. Der hat in der Regel auch weder ADHS, noch ein Kind mit ADHS. Die grundlegenden neurobiologichen und psychologischen Vorgänge sind aber gleich, egal welche Krankheit, ebenso wie die daraus resultierenden Probleme. Ich hab auch keine Erfahrung mit einer Sexualpräferenz, wo man keinen orgasmus mit einem Menschen haben kann, sondern nur mit Gegenständen. Laut Psychologen und Psychiatern unmöglich zu verändern, wie Big 5, aber dennoch wandte sich vor einigen Jahren jemand mit dem Problem an mich, damals noch in einem Forum, der dann nach den Leitfäden arbeitet. Laut seinen Psychologen "Schwachsinn" "unseriös" etc pp... hätte es nicht funktioniert, würde ich ihn nicht als Beispiel anführen. ich habe jedoch auch nie behauptet das es klappt oder nicht, ich hab nur Modelle/ Ideen angeführt, die er dann selber umsetzte. Siehe da. Jetzt hat er Frau und Kind und sich das völlig wegkonditioniert. Wenn du irgend einen Psychologen fragst, naja 1 Prof ist mir bekannt der das mittlerweile anders sieht, aber sonst irgend einen, es werden die alle agen, Sexualpräferenz/ Fetische usw sind nicht veränderbar. Das gleich wird dir jeder sagen wenn du fragst ob du Introvertiertheit verändern kansnt, ist Big 5, kann man nicht verändern.

Wenn die Psychologen sagen man kann es nicht verändern, weil man es nicht verändern kann, und es dann nicht das war, wenn es verändert wurde, dann frage ich mich, wo derjenige den Erfahrung gesammelt hat, denn das Argument an sich ist hier nicht zu halten. Man kann nämlich gar nicht wissen, ob man was verändern kann oder nicht, wenn man es gar nicht versucht. Wenn es dann wer anders versucht, es schafft, dann zu sagen er hatte das nicht, weil er es geschafft hat ist wenig hilfreich

Ich habe aber meinen Ansatz eh hier grob angeführt. Sofern nicht direkt noch eine Frage an mich gerichtet ist, oder etwas das nicht stimmt berichtigt wird, habe ich auf die schnelle meinen nsatz ja angeführt. Nur Lisa hat mich ja angefragt, insofern habe ich darauf, da es gerade geht, auch geantwortet.

In der Psychologie ist es im übrigen oft so, dass unterschiedliche Menschen/ Patienten/ Ärzte verschiedene Ansichten haben, die gar nicht zwingend sich widersprechen müssen. Ein "richtig" und "falsch" wie in anderen med Bereichen gibt es hier so nicht immer, oft auch ne Grauzone und vieles weiß man einfach nicht, selbst wenn es als Wissen dargestellt wird.

MFG
Selbst betroffen & beschäftige mich zwar seit 8, bald 30, intensivst mit Psychologie, Neurobiologie, seltenen Erkrankungen und Medizin allg., schreibe zwar viel mit Ärzten & führte Foren dazu, aber ich habe kein Studium! Meine Publikationen wurden privat publiziert! Meine Ideen bitte als Laie verstehen & mit Ärzten absprechen!

Lisaneu
REHAkids Urgestein
REHAkids Urgestein
Beiträge: 1886
Registriert: 27.01.2017, 08:24

Re: Noch keine Diagnose

Beitragvon Lisaneu » 30.08.2019, 17:14

Hallo BauerM,

kannst du dich bitte vonThreads über Adhs fernhalten, denn du hast keine Erfahrung damit. Du unterstellst und mutmasst und bringst damit Eltern durcheinander. Angeblich liest du viel und kombinierst dann. Leider sind viele deiner Rückschlüsse falsch.

LG Rike
Hallo Rike,

ich habe BauerM ausdrücklich um seine Einschätzung gebeten. Ob sie hilfreich ist, oder nicht, entscheide ich selbst. Wenn es so gewaltig störend ist, dass BauerM "keine Ahnung" hat dann eröffne ich unter "Allgemein" einen eigenen Thread, wo ich (und wer sonst noch will) weiter diskutiere. Ich schreibe lieber öffentlich als per PN, weil es andere vielleicht auch interessiert, und ich traue jedem hier zu, seine eigenen Schlüsse zu ziehen.
Sohn 3/2010 hochfunktionaler Asperger-Autist + ADHS
Sohn 7/2012, gehörlos + kurzsichtig + frühkindlicher Autist
Mama und Papa stark kurzsichtig (Kommentar eines Optikers: Wie habt ihr euch überhaupt gefunden?)

Lisaneu
REHAkids Urgestein
REHAkids Urgestein
Beiträge: 1886
Registriert: 27.01.2017, 08:24

Re: Noch keine Diagnose

Beitragvon Lisaneu » 30.08.2019, 18:06

@BauerM: ich habe einen neuen Thread im User-Cafe eröffnet. Dort kopiere ich das, was in unserer Diskussion relevant ist, rein, und ich antworte auch dort. Ich hoffe mal, dass sich niemand mehr gestört fühlt.

Lg Lisaneu
Sohn 3/2010 hochfunktionaler Asperger-Autist + ADHS
Sohn 7/2012, gehörlos + kurzsichtig + frühkindlicher Autist
Mama und Papa stark kurzsichtig (Kommentar eines Optikers: Wie habt ihr euch überhaupt gefunden?)

BauerM
Stamm-User
Stamm-User
Beiträge: 254
Registriert: 04.01.2019, 15:22

Re: Noch keine Diagnose

Beitragvon BauerM » 30.08.2019, 19:04

Wenn es so gewaltig störend ist, dass BauerM "keine Ahnung" hat dann eröffne ich unter "Allgemein" einen eigenen Thread, wo ich (und wer sonst noch will) weiter diskutiere. Ich schreibe lieber öffentlich als per PN, weil es andere vielleicht auch interessiert, und ich traue jedem hier zu, seine eigenen Schlüsse zu ziehen.
Hi Lisa,

hab den Thread gesehen. Ja leider ist das ein mir bekanntes Phänomen, aber ich kann da auch nichts machen, egal wie ich mich ausdrücke. Die einen freuen sich und sind dankbar über die Infos, die anderen fühlen sich sofort gestört. Im ADHS sind zumindest auch per Pn manche interessiert, aber öffentlich will sich da scheinbar niemand äußern. Besonders schade finde ich es, wenn dann jemand einen Erfolg erzielt,egal bei was jetzt (ADHS ist kein Schwerpunkt von mir, dann schon eher Autismus, aber ist ja das selbe Problem), trauen sich viele nicht öffentlich darüber zu schreiben. Ich glaube das verzerrt auch das Bild wenn man in den Foren nach Erfahrungen sucht.

Öffentlich hab ich halt insofern das Problem, dass ich auch keine Beiträge aus Emails oder PNs reinkopieren kann, das wäre ja ein Vertrauensbruch wenn sich jemand privat an mich wendet. Aber ich denke auch so, dass jeder selber entscheiden kann was er wie einschätzt. Es gibt zwar natürlich immer User die andere "beschützen" (oder so) wollen, aber diese Bevormundung finden auch die wenigsten prickelnd.

Im übrigen finde ich es auch völlig ok wenn man Thesen von mir angreift, ein bisschen Polemik wäre auch ok, weil man so immer prüfen kann ob man sich nicht doch wo irrt und so auch jedem Leser alle Sichten offenliegen. Was mir nur komisch vorkommt ist, wenn behauptet wird alles ist falsch, aber die Begründung dann ... ist , oder man hätte keine Zeit diese zu liefern.

MFG
Selbst betroffen & beschäftige mich zwar seit 8, bald 30, intensivst mit Psychologie, Neurobiologie, seltenen Erkrankungen und Medizin allg., schreibe zwar viel mit Ärzten & führte Foren dazu, aber ich habe kein Studium! Meine Publikationen wurden privat publiziert! Meine Ideen bitte als Laie verstehen & mit Ärzten absprechen!


Zurück zu „Krankheitsbilder - ADS/ADHS“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 5 Gäste