Verdienstausfall Höhe???

In dieser Kategorie geht es um rechtliche Dinge, Fragen zur Krankenversicherung, Pflegegeld etc.

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Jervis
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Verdienstausfall Höhe???

Beitragvon Jervis » 29.07.2019, 11:54

Hallo liebes Forum,

wegen einer stationären Reha unserer Tochter habe ich den Verdienstausfall bei der KK gefordert.
Die Kasse schreibt nun,dass die Höhe begrenzt sei und sie deshalb höchstens den Betrag fue r Krankengeld auszahlen kann und daher auch nur ein Teilbetrag erstattet wird.

Ist das korrekt???

Ich dachte es wird immer der komplette Verdienstausfall uebernommen???

Ich finde nichts dazu.....

Danke fue r Eure Unterstützung.
Gruss
Jervis
Tochter 6 J mit ICP beinbetont links, beide Hände

Wendlas Zwillinge
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Re: Verdienstausfall Höhe???

Beitragvon Wendlas Zwillinge » 29.07.2019, 13:03

Wir waren im Januar zur stationären Reha, Kostenträger war aber die Rentenversicherung. Es gab das volle Nettogehalt von der Rentenversicherung als Verdienstausfall.
G. und K., Zwillingsjungs, geboren 2016 bei 28+1
G.: Z. n. Hirnblutung 1.-2. Grades, untergewichtig, motorisch entwicklungsverzögert, chronische obstruktive Bronchitis
K.: extrem infektanfällig, deswegen aktuell kein Kitabesuch möglich


Hier ist unsere Vorstellung: phpBB2/ftopic132685.html

Anna-Nina
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Re: Verdienstausfall Höhe???

Beitragvon Anna-Nina » 29.07.2019, 13:16

Hallo,
mein Mann geht auch immer mit ins KH. Wir haben bisher immer das volle Netto bekommen.

Vielleicht gibt es aber einen Höchststatz (ist beim Elterngeld ja auch so). Ich würde diesbezüglich nochmal genauer nachfragen telefonisch.

LG
Anna

JanaSnow
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Re: Verdienstausfall Höhe???

Beitragvon JanaSnow » 29.07.2019, 13:22

Hallo,

bei der Deutschen Rentenversicherung steht:


Es wird bei der Begleitperson der Verdienstausfall in Höhe des Nettoarbeitsentgelts bis zur Beitragsbemessungsgrenze der Rentenversicherung erstattet. Auch für diesen Zeitraum notwendige freiwillige Beiträge zur sozialen Absicherung können erstattet werden. Zusätzlich können die Reisekosten für die An- und Abreise der Begleitperson übernommen werden. Voraussetzung hierfür ist ein Antrag, in welchem insbesondere die medizinische Erforderlichkeit der Begleitperson dargelegt wird.

Entsprechendes gilt bei der Rehabilitation von Kindern, sofern diese von einer erwachsenen Person begleitet werden müssen.

Ich VERMUTE, wenn die Reha von der Krankenkasse bewilligt wurde gilt ähnliches. Wenn das Gehalt also über der Beitragsbemessungsgrenze liegt, kann nicht alles erstattet werden. Sonst: Nettoarbeitsentgelt zuzüglich eventueller freiwilliger Beiträge zur sozialen Absicherung.



LG
Jana


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