Sicherer Schlaf bei langem KH-Aufenthalt

Mit einem besonderen Kind sind Eltern oft Dauergäste beim Kinderarzt. Hinzu kommen Krankenhausaufenthalte und Besuche bei Spezialisten und im Sozialpädiatrischen Zentrum.

Welche Untersuchungen machen Sinn? Wo ist mein Kind in guten Händen? Zahlt die Krankenkasse alle Behandlungen? Fragen über Fragen...

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Manuela1304
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Re: Sicherer Schlaf bei langem KH-Aufenthalt

Beitragvon Manuela1304 » 24.07.2019, 12:55

Hallo
Ich kenne das Problem, damals konnte sich unser Sohn zwar gerade mal drehen was er aber sehr selten tat, aber das Krabblerbett war keine gute Lösung für uns.
Ich musste ihn ständig beruhigen und konnte nach Stunden nicht mehr stehen, das über Wochen ist nicht haltbar gewesen.
Raus nehmen ging aufgrund von zig Schläuche sehr schlecht.
Ich hab beim durchgehenden bettgitter ein bettdeckenbezug drüber gesteckt, so konnte er nicht durch die gitter rutschen.
Hat super geklappt, vieleicht eine möglichkeit für euch dann kann er sich schlechter hochziehen.
Es ist zwar nicht DIE Lösung aber ggf besser als jetzt.
Möglicherweise haben die ein Bett was durchgehende bettgitter hat.

Ganz liebe Grüsse
Manu

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Anna-Nina
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Re: Sicherer Schlaf bei langem KH-Aufenthalt

Beitragvon Anna-Nina » 24.07.2019, 13:15

Hallo Sara,

unseren gibt es so nicht mehr (war von Toys- r- us). Aber der hier ist auch 50 cm hoch:

https://www.lidl.de/de/reer-sleep-n-kee ... 24QAvD_BwE

Müsste man halt noch auf die länge achten, dass wenn du zwei auf jede Seite machst kein Spalt irgendwo entsteht. Dh. die sollten mind. 1m lang sein.

LG
Anna

Anton09
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Re: Sicherer Schlaf bei langem KH-Aufenthalt

Beitragvon Anton09 » 24.07.2019, 14:39

Hallo,
wäre eine Art "Alvantor Bettüberdachung" was für euch?
Gibt es bestimmt in verschiedenen Ausführungen.
Meine Freundin hat ein Modell aus Amerika, was die immer ins KH-Bett stellen und ihr Junge ist schon 12 und ziemlich fit körperlich.
Wir selbst nehmen in der Not unseren Beckengut zur Fixierung.

Traurig, wenn die KK solche sinnvollen Hilfsmittel für einen gewissen Zeitraum ablehnt.
Kannst ja die Pflege nicht auf dem Boden machen, nur damit das Kind nicht abstürzt.

Wir wünschen euch schnell eine optimale Lösung fürs Bettproblem und alles Gute.

LG Frauke
Anton 30.01.2009, Therapie-refraktäre Epilepsie, fokal kortikale Dysplasie - epilepsiechirurgische Resektion, Shunt, Button, schwere psychomotorische Entwicklungsretardierung, zentrale Bewegungsstörung, interstitielle Duplikation im Xq-21.1 Gen, VNS-Implantation, PG 5 - ein Sonnenschein zum Verlieben

Sabine1970
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Re: Sicherer Schlaf bei langem KH-Aufenthalt

Beitragvon Sabine1970 » 24.07.2019, 15:10

Hallo Sarah,

ist das eine Kinderklinik wo ihr aufgenommen seid ?
Sprich doch bei der nächsten Visite den Chefarzt oder den Oberarzt zu diesem Thema an. Wie ist hier die Haftungsfrage ? Was ist, wenn etwas passiert und das besondere Kind lag in einem nicht gesichertem Bett obwohl bekannt ist, dass er Einschränkungen hat ?
Niemand kann von Dir erwarten, dass Du obwohl Begleitperson ( wenn ich das richtig verstanden habe) 24 Stunden die Überwachung übernimmst.
Und auch zur Verwaltung würde ich schlappen und das Problem schildern. Gut möglich, dass es dort eine Bettenkammer gibt, wo ein passendes Bett herumsteht.
Ich wünsche Euch alles Gute und drücke die Daumen,
LG Sabine

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Re: Sicherer Schlaf bei langem KH-Aufenthalt

Beitragvon Rosi vD » 24.07.2019, 17:01

Hallo,

warum mietet die Klinik kein geeignetes Bett ?
Das ist doch durchaus üblich , sicher im ITS Bereich.

Von bariatrischen Betten bis ventilierten Sandmatratzen...warum kein geeignets Kinderbett ?

Frag doch mal nach.

Grüsse,
Rosi

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Re: Sicherer Schlaf bei langem KH-Aufenthalt

Beitragvon NickiMK » 24.07.2019, 19:26

Hallo !
Wir haben in unserer Kinderklinik auch über eine Stiftung bzw einen Förderverein 2 Lukasbetten finanziert bekommen. Wir von der Pflege finden diese Betten super. Vielleicht wäre das ein Vorschlag für die Klinik, als Dauerlösung.
https://www.freistil.com/unsere-produkt ... lukas-136/

LG und alles Gute für euch !
Nicole

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Re: Sicherer Schlaf bei langem KH-Aufenthalt

Beitragvon sarah2017 » 24.07.2019, 20:15

Ihr Lieben!

Ihr seid alle totale Spitzenklasse, so viele liebe Antworten hätte ich nicht erwartet! Dankeschön!

Ich bin im Moment ziemlich bei D. (und seinem kleinen Bruder, 8 Monate) eingespannt, also seid mir bitte nicht böse wenn ich erst morgen oder übermorgen ausführlich antworte..

Lg und einen schönen Abend noch
Sarah

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Re: Sicherer Schlaf bei langem KH-Aufenthalt

Beitragvon CarolaBerlin » 24.07.2019, 23:27

Liebe Sarah,

das Krankenhaus ist in der Pflicht euch ein passendes, sicheres Bett zu geben. Zur Not müssen sie ein Pflegebett ausleihen.

LG Carola

sarah2017
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Re: Sicherer Schlaf bei langem KH-Aufenthalt

Beitragvon sarah2017 » 25.07.2019, 13:18

Hallo ihr Lieben!

Wir drehen uns ein wenig im Kreis hier und im Endeffekt läuft es meiner Meinung nach darauf hinaus, dass das KH kein Geld ausgeben möchte.

Das Krankenhaus vertritt die Meinung, dass sie mit dem kleinen Krabblerbett (60x120cm Liegefläche) ja eine adäquate sichere Unterbringung für D. haben. Dass er sich überall stößt und schlecht schläft (bei unserem 1,5 wöchigen Versuch das Krabblerbett zu nutzen) wird damit abgebügelt, dass könne nicht sein. Die Nachtschwestern hätten gesagt er schläft gut und die Herzfrequenz ist nicht angestiegen in der Nacht. Ich habe aber tagsüber gesehen, was er für Augenringe hatte und wie knatschig er schon vor dem Mittagessen war. (Zum Verständnis : ich bin nachts nicht hier, sondern nur von wenn er wach wird morgens bis er abends schläft. In der Nacht kümmere ich mich um unseren 8monatigen Kleinen).
Unser Wunsch nach einem größeren Bett mit hohem Gitter sei eine Sondermaus.

Ein Bett leihen kostet tatsächlich 185 Euro pro Woche, die Wartezeit auf ein Spenderherz kann schnell 2 Jahre betragen. Kurz überschlagen ist kaufen eigentlich günstiger für das KH und sie können es nach D. weiter verwenden.

Die Fixdecke darf ich nicht verwenden, da man dort nicht direkt die Pumpe sehen kann, die durch D.s Bauch an das Herz angeschlossen ist. Aus dem selben Grund fällt auch die Bettüberdachung raus.

Die Oberärztin möchte gerne unser eigenes Pflegebett umbauen und 600km weit transportieren lassen. Wer das bezahlen soll ist unklar. Die Krankenkasse sicher nicht und ich bestimmt auch nicht.

Wir sind übrigens in einem Herzzentrum, dass sowohl Kinder als auch Erwachsene betreut.

In der Verwaltung war ich noch nicht. Das steht für morgen vormittag auf dem Plan.

Um die Stiftung kümmere ich mich dann direkt auch mit.

Ich danke Euch ganz herzlich für die vielen lieben Tipps!

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Kristiina
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Re: Sicherer Schlaf bei langem KH-Aufenthalt

Beitragvon Kristiina » 26.07.2019, 13:08

Wäre denn ein Krabblerbett mit 70 x 140 cm Liegefläche eine Lösung? Oder auch schon zu klein?

LG,
Morgenstern
2 tolle Söhne, 4/2008- gesund, und 5/2010-vermutlich ADHS, Diagnostik läuft.


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