Zustand nach Meningitis und Impfung FSME

In dieser Rubrik könnt ihr euch über diverse Krankheitsbilder austauschen - z. B. Skoliose, Kyphose, Cerebralparese usw.

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kafe
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Zustand nach Meningitis und Impfung FSME

Beitragvon kafe » 22.06.2019, 08:46

Hallo ihr Lieben, heute möchte ich mich nochmal an euch wenden und hoffe auf Antworten.

Wie schon mal beschrieben hatte meine Tochter eine schwere Virusmeningitis mit Kleinhirnbeteiligung. Auch wurde ein Chromosomendefekt festgestellt.

Nun meine Frage: Wir leben in einem FSME-Hochrisikogebiet. Meine Tochter ist Viel draußen, jedoch lasse ich sie nicht in hohes Gras und in den Wald wegen Angst vor FSME. ImNachbardorf haben wir aktuell einen Fall von FSME. Gibt es jemandenoch im Forum, dessen Kind auch eine Meningitis hatte und später FSME geimpft wurde?

Danke schon im Voraus.

Liebe Grüße Katrin

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Sheila0505
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Re: Zustand nach Meningitis und Impfung FSME

Beitragvon Sheila0505 » 22.06.2019, 10:16

Hi Katrin, meine Kinder sind zwar FSME geimpft aber ohne diesen Background.

Wir wohnen auch in einem Hochrisikogebiet und wollte nur kurz etwas anderes anschneiden und zwar: hast du von (Bio-)- Kokosöl als wirksames Mittel gegen Zecken gehört?
Bei uns schwören alle darauf, in den Waldkindergärten sind sie ebenso davon überzeugt.
Die Mistviecher mögen die enthaltende Laurinsäure nicht leiden und Eltern welche täglich mit ihren Kindern in Wald und Wiese unterwegs sind, sagen, dass sie keine einzige Zecke mehr hatten mit dem Öl.
Eine Garantie ist es sicherlich nicht, aber wohl doch ein gutes Mittel.

Ich schreibe dir das nur, falls du dieses Antizeckenmittel noch nicht kennst, denn bis du weißt ob dein Kind geimpft werden kann, wäre das vllt eine gute Möglichkeit, Zeckenbisse bis dahin zu vermeiden.
Mit dem Öl hatten wir auch noch keine Zecke. Ohne Öl jedoch schon hin und wieder.
Erst vor zwei Wochen kam unser Sohn mit einer Zecke heim, da war er Fußballspielen und ich hatte ihn nicht „eingeölt“.


Liebe Grüße, Sheila

Ullaskids
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Re: Zustand nach Meningitis und Impfung FSME

Beitragvon Ullaskids » 22.06.2019, 10:51

Hallo,
du solltest dich dazu ärztlich beraten lassen und nichts auf Meinungen in einem Forum geben.
Vielleicht beim Gesundheitsamt?
Jedenfalls kann ein impferfahrener Arzt dir sagen, was die Bestandteile der Impfung sind und wo im Körper sie wechselwirken, oder auch nicht. Eventuell ist es ja auch wichtig mit einzubeziehen, was für konkreter Virusinfekt die Meningitis ausgelöst hat. „Erfahrungen“ von anderen nutzen dir da wenig.
Viele Grüße,
Ulla mit Tochter (15): Gendefekt, Epilepsie, Skoliose etc.

kafe
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Re: Zustand nach Meningitis und Impfung FSME

Beitragvon kafe » 22.06.2019, 10:53

Hallo Sheila,
erstmal Danke für deine Antwort.

Ja, ich Creme sie auch mit Kokosöl ein und sprühe ätherische Öle. Aber da in der Umgebung jedes Jahr jetzt wieder ein FSME-Fall ist wird mir das jetzt zu gefährlich.

Die Ärzte mit denen ich gesprochen habe sind alle für eine Impfung. Die Homöopathen sagen, mein Kind hatte damals keinen Virus sondern einen Impfschaden.

Sarah würde jedoch so gerne mit ihrem Papa in den Wald gehen, aber meine Panik lässt es nicht zu. Aber ich denke sie sollen doch Kind sein und raus in den Wald. Mir ist auch klar dass man trotzdem jeden Abend absuchen muss wegen Borreliose.

Die Angst vor einem Impfschaden besteht jedoch auch.

LG Katrin

kafe
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Re: Zustand nach Meningitis und Impfung FSME

Beitragvon kafe » 22.06.2019, 10:58

Hallo Ulla,
Auch Danke für deine Antwort..
ich habe mich schon beraten lassen und alle plädieren zu ja.

Ich wollte hier im Forums nur wissen ob eventuell jemand ist, dessen Kind auch eine Meningitis hatte und danach geimpft wurde.

Der Virus ist damals nicht ausfindig gemacht worden. Wir wissen nur dass es viral bedingt War, aber sonst nix.

LG Katrin

Susanne Th.
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Re: Zustand nach Meningitis und Impfung FSME

Beitragvon Susanne Th. » 22.06.2019, 12:38

Hallo Katrin,

unser Sohn hatte nach Geburt eine Meningitis und Enzephalitis, allerdings bakteriell bedingt. Dies hat er nur sehr knapp überlebt, mit körperlicher Einschränkung (Spastik).
Es stand für uns außer Frage, ihn gegen alles impfen zu lassen, was möglich ist, auch gegen FSME. Die erste Impfung bekam er mit sechs Jahren (heute impft man schon früher), mit einem Impfstoff, den man aufgrund der Nebenwirkungen nicht mehr verwendet. Heutige Impfstoffe sind noch sehr viel sicherer.
Bis heute, er ist längst erwachsen, ist er "durchgeimpft", wie alle in unserer Familie. Außer ab und an leichte Schmerzen an der Impfstelle, hat er bei keiner Impfung irgendwelche Nebenwirkungen gehabt, auch nicht nach den FSME- Impfungen.

Wir wollten uns die schrecklichen Ängste und Sorgen um das Leben unseres Sohnes nicht noch einmal antun. Wogegen man impfen kann, wird geimpft- immer in Absprache mit den behandelnden Ärzten natürlich...
Meine Angst vor FSME in einem Hochrisikogebiet wäre erheblich größer, als vor einem äußerst seltenen (!) Impfschaden...

LG
Susanne

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Re: Zustand nach Meningitis und Impfung FSME

Beitragvon Anne-Katharina » 22.06.2019, 13:40

Ich bin ein ehemaliges Meningitiskind, aber schon sehr lange erwachsen.
Mein Meningitisauslöser war eine Mumpserkrankung, also Viruserkrankung. Ich bin gegen FSME geimpft, hatte schon einen Zeckenborreliose.
Ich habe keine Nebenwirkungen von der Impfung gehabt.
Aber ob man das vergleichen kann? Bei mir ist die Erkrankung schon 40 Jahre her.
lG und alles Gute
Anne
Zustand nach Pankreatitis, Meningitis und 15 OP´s, Multiple Sklerose

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Alexandra2014
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Re: Zustand nach Meningitis und Impfung FSME

Beitragvon Alexandra2014 » 22.06.2019, 13:54

Hallo!

Die Homöopathen sagen, es sei ein Impfschaden? Wie kommen sie darauf? Was sind das für Homöopathen? Ärzte oder Heilpraktiker? Wenn Ärzte, was für Ärzte?

Sorry, aber solche Aussagen finde ich echt schwierig, wenn sie so dahin gesagt werden, weil sie nichts bringen, außer Verunsicherung...

Gruß
Alex
R. *12/2007, Autismus-Spektrum-Störung, okzipitale Epilepsie mit Ausbreitung nach frontozentral

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Re: Zustand nach Meningitis und Impfung FSME

Beitragvon RikemitSohn » 22.06.2019, 14:07

Hallo Katrin,

auf Homöopathen würde ich nicht hören. Das sind keine Ärzte und in der Regel stehen sie Impfungen sehr kritisch bis komplett ablehnend gegenüber. Das wäre für mich keine vernünftige Basis für Überlegungen. Suche dir Ärzte, die sich gut mit Impfungen auskennen.

LG Rike
Mama mit Sohn 2004 ADHS und HB

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kafe
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Re: Zustand nach Meningitis und Impfung FSME

Beitragvon kafe » 22.06.2019, 14:20

Susanne: Danke für deine Antwort. Unsere Tochter hatte die Meningitis mit Kleinhirnbeteiligung mit 2 1/2 Jahren. War komplett auf null. Musste Alles neu erlernen. Sie ist sonst auch geimpft. Bisher hat sie Alles gut vertragen. Ende Juli haben wir einen Termin zur ersten Impfung und ich lasse mich gleich mit impfen. So wäre es jetzt mal angedacht. Wird schon gut gehen.

Anne: Auch Danke für deine Antwort.

Alex: Es waren ein Heilpraktiker. Unsere Tochter hat mit Hilfe der Homöopathie sehr große Fortschritte gemacht. Aber ich denke der Mittelweg Schulmedizin/Homöopathie ist der ideale. Und du hast recht: Es hat uns sehr verunsichert und wir bzw. ich überlege jetzt die zweite Saison und hab richtig Panik. Nach der Impfung kehrt endlich Beruhigung ein.Danke auch dir.

Rike: Ja. Ich habe sehr viel auf Homöopathie gesetzt und wie gesagt es hat uns sehr geholfen. Aber manchmal muss es einfach was schulmedizinisches sein.

Ich wünsche euch allen ein schönes und erholsames Wochenende


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