Zustand nach Meningitis und Impfung FSME

In dieser Rubrik könnt ihr euch über diverse Krankheitsbilder austauschen - z. B. Skoliose, Kyphose, Cerebralparese usw.

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Alexandra2014
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Re: Zustand nach Meningitis und Impfung FSME

Beitragvon Alexandra2014 » 22.06.2019, 19:06

Hallo Katrin,

auf Homöopathen würde ich nicht hören. Das sind keine Ärzte und in der Regel stehen sie Impfungen sehr kritisch bis komplett ablehnend gegenüber. Das wäre für mich keine vernünftige Basis für Überlegungen. Suche dir Ärzte, die sich gut mit Impfungen auskennen.

LG Rike
Es gibt auch Ärzte, die schwerpunktmäßig Homöopathie anbieten. Daher erstmal die Frage, um wen oder was es sich handelt! :wink:

Gruß
Alex
R. *12/2007, Autismus-Spektrum-Störung, okzipitale Epilepsie mit Ausbreitung nach frontozentral

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Alexandra2014
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Re: Zustand nach Meningitis und Impfung FSME

Beitragvon Alexandra2014 » 22.06.2019, 19:26

Alex: Es waren ein Heilpraktiker. Unsere Tochter hat mit Hilfe der Homöopathie sehr große Fortschritte gemacht. Aber ich denke der Mittelweg Schulmedizin/Homöopathie ist der ideale. Und du hast recht: Es hat uns sehr verunsichert und wir bzw. ich überlege jetzt die zweite Saison und hab richtig Panik. Nach der Impfung kehrt endlich Beruhigung ein.Danke auch dir.
Ich kenne mich mit der Ausbildung von Heilpraktikern ziemlich gut aus und weiß, was da zum Teil für Leute sitzen, die dann nach der (Über-)Prüfung, in der sie (nur) nachweisen müssen, dass sie wichtige, schlimme Krankheiten erkennen können, auf Patienten losgelassen werden.
40jährige Elektriker, die für zwei Jahre einmal (!) pro Woche, 8 Stunden in der Schule sitzen und lernen, wie sie niemanden „umbringen“...
Wenn man Glück hat, hat der Heilpraktiker, bei dem man sitzt, wenigstens vorher schon mal in einem medizinischen Beruf gearbeitet, z.B. als Krankenpfleger oder wenigstens Physiotherapeut. Wenn man Pech hat, ist es der Elektriker, die Kosmetikerin oder der frühere Obi-Verkäufer...
Dass euer Heilpraktiker dann auch noch aus dem Nichts heraus behauptet, es handele sich um einen Impfschaden, passt für mich ins Bild!
Absolut unprofessionell. Auf diese Meinung würde ich gar nichts geben!

Eure behandelnden Ärzte, die die komplette Krankengeschichte deines Kindes und dein Kind kennen, raten zur Impfung.
Ich denke, euch - vor allem dir - ginge es nach der Impfung besser. Deine Gedanken kreisen ja tagtäglich darum...

Gruß
Alex
R. *12/2007, Autismus-Spektrum-Störung, okzipitale Epilepsie mit Ausbreitung nach frontozentral

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AlexMama2006
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Re: Zustand nach Meningitis und Impfung FSME

Beitragvon AlexMama2006 » 22.06.2019, 20:22

Hallo, ein Familienangehöriger hatte FMSE mit Meningitis. Er hatte sich wegen der Impfung erkundigt und ihm wurde wegen möglicher Komplikationen abgeraten.

Ich würde eine Titerbestimmung auf FMSE machen lassen (vielleicht war es das ja bei euch auch und es besteht eine Immunität) und mich dann nochmals beraten lassen.

LG AlexMama
AlexMama (*1971, ADHS, ME/CFS, Fibromyalgie, Lumboischialgie)
Alex (*2006, ADS, AWVS, Emotionale Störung des Kindesalters, Chronische Schmerzstörung, Asthma Bronchiale mit Allergien, Hypothyreose, Hochbegabung, unregelmäßiger Schulbesuch, schwerbehindert)

Theodor1
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Re: Zustand nach Meningitis und Impfung FSME

Beitragvon Theodor1 » 22.06.2019, 21:08

Hallo,

mein Ältester hatte zweimal eine Virusmeningitis. Einmal im Alter von 4 und 7 Jahren. Beide wurden durch Punktion bestätigt. Ich habe auch einigen riesigen Respekt vor Zecken und er durfte auch nicht jeden Ausflug mitmachen. Diese Angst habe ich auch bei meinen anderen Kindern. Vor dem Impfen habe ich auch großen Respekt. Er wurde mit 9 Jahren gegen FSME geimpft. Unser Kinderarzt war sogar ein Anthroposoph. Es konnte sich keiner erklären warum unser Großer gleich zweimal den Virus hatte. Unser Kinderarzt schlug sogar die Impfung vor. Vertragen hat er sie sehr gut.

Viele Grüße
Theodor

melly210
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Re: Zustand nach Meningitis und Impfung FSME

Beitragvon melly210 » 22.06.2019, 21:53

Ich würde auch sagen, wenn der Titer negativ ist, dann impfen. Wenn nicht, dann ggf nochmal mit Impfspezialisten beraaten.

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Re: Zustand nach Meningitis und Impfung FSME

Beitragvon kafe » 22.06.2019, 22:08

FSME wurde damals in der liquorpunktion ausgeschlossen

melly210
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Re: Zustand nach Meningitis und Impfung FSME

Beitragvon melly210 » 23.06.2019, 14:26

FSME wurde damals in der liquorpunktion ausgeschlossen
Na dann könnt ihr bedenkenlos impfen.

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Rita2
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Re: Zustand nach Meningitis und Impfung FSME

Beitragvon Rita2 » 23.06.2019, 15:11

Hallo,

wie alt ist deine Tochter eigentlich?

FSME verläuft bei Kindern so gut wie immer harmlos und es kommt (fast) nicht zu bleibenden Schäden oder Todesfällen. Das Impfrisiko ist bei Kindern aber größer.
Daher sollte man eher sich als Erwachsenen impfen lassen und nicht die Kinder.
Diese Aussage war die Aussage vom zuständigen beim Landesgesundheitsamt in Stuttgart.

Wenn ein Hirnschaden vorhanden ist, ist das Impfrisiko bei der FSME-Impfung deutlich erhöht.

Viele Grüße
Rita
Rita mit Sohn *Dezember 1995, ohne Diagnose,
cerebrale Koordinations- und Tonusregulationsstörung mit Zehenspitzengang, kognitive und sprachliche Entwicklungsstörung, süßer Bengel


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