Meine Tochter provoziert und terrorisiert uns mit ihren Zwängen

Hier könnt ihr euch rund ums Thema Autismus austauschen.

Moderator: Moderatorengruppe

Artemisia
Mitglied
Mitglied
Beiträge: 13
Registriert: 20.02.2018, 07:01
Wohnort: Berlin

Meine Tochter provoziert und terrorisiert uns mit ihren Zwängen

Beitragvon Artemisia » 02.06.2019, 14:30

Hallo,
meine Tochter (4,5 Jahre) zeigt momentan ein sehr provokantes Verhalten, bei dem ich nicht weiß, wie ich darauf reagieren soll. Vielleicht hat jemand einen Tipp für mich?
Sie hat neuerdings das Kneifen für sich entdeckt und macht das nun andauernd, wenn ihr etwas nicht passt. Ich sage ihr, dass sie das lassen soll und wenn es zu heftg wird, dass sie dann in ihr Zimmer gehen muss aber sie macht es immer wieder und guckt mich dabei auch direkt an (erwartet also, dass ich reagiere).
Wenn ich ihr drohe, sie ansonsten ins Zimmer zu bringen sagt sie, dass sie da (also bei uns) bleiben möchte, kneift direkt auf diese Aussage hin aber wieder. Ebenso sagt sie in letzter Zeit häufig, dass sie etwas möchte und wenn man es ihr gibt, sagt sie "nein" obwohl sie es eigentlich doch haben möchte. Dieses Verhalten macht mich total kirre weil ich quasi erraten muss, was sie nun wirklich will, da sie zeitweise das Gegenteil von dem sagt, was sie meint.
Sie zwingt mich mit ihrem Verhalten, ihr permanent Aufmerksamkeit zu schenken und wenn ich das nicht tue, flippt sie aus. So geht es z.B. auch wenn sie etwas sagt und ich nicht sofort darauf reagiere. Dann brüllt sie gleich los wie ein kleiner Tyrann. Ebenso, wenn ich nicht das sage, was sie von mir erwartet. Sie will oft, dass ich bestimmte Phrasen wiederhole oder einen bestimmten Satz sage und wenn ich mich weigere artet es irgendwann so aus, dass sie völlig hysterisch wird und gar nicht mehr zu beruhigen ist. Sie sagt mir dann aber auch nicht, was sie von mir will sondern ist nur zufrieden wenn ich von allein darauf komme, welches komplexe Ritual sie nun vollführen möchte. Das kann z.B. so etwas sein wie mit einem bestimmten Tuch die Wangen abzuwischen und dabei in einem bestimmten Tempo bis drei zu zählen. Zwischendurch legt sie das Tuch dann aber wieder weg, so dass man denkt, sie will etwas anderes und dabei erwartet sie dann eigentlich, dass ich das Tuch wiederhole, sagt dies aber nicht sondern ich muss es erraten! :twisted:
Ich fühle mich von diesem Kind offengesagt extrem terrorisiert. Sie schaut mich ganz auffordernd an und dann denke ich schon "oh, jetzt muss ich schnell xy sagen, sonst eskaliert es" und das passiert echt ständig also nicht nur in ganz bestimmten Situationen oder so. Sehr gerne macht sie das auch, wenn ich mich gerade mit jemand anderem unterhalte, wodurch sie natürlich jedes Gespräch zunichte macht und andauernd für schlechte Stimmung in der ganzen Familie sorgt. Es kann doch nicht sein, dass ich "Angst" vor ihrer Reaktion habe, wenn ich nicht schnell genug das tue, was sie will. Das geht in meinen Augen einfach nicht und sie muss lernen, dass ich nicht permanent auf sie reagieren kann. Das Problem ist: Sie lernt es nicht...
Wenn ich negatives Verhalten ignoriere artet es vollkommen aus und es gibt Gebrüll bis zur absoluten Erschöpfung. Wenn ich auf sie eingehe steigern sich ihre Zwänge und Macken bis zu dem Punkt, an dem ich vollkommen handlungsunfähig bin weil ich nur noch damit beschäftigt bin ihre Befindlichkeiten zu bedienen.
Irgendwie schafft sie es immer die Geduld ihrer Mitmenschen überzustapazieren, bis man so sauer ist, wie man es überhaupt nicht für möglich gehalten hätte, dass man es werden kann.
Wie geht ihr mit so etwas um?
Ich nehme mir immer vor ruhig und gelassen zu bleiben aber sie macht mich echt so fertig, dass ich es nicht schaffe.
Und selbst wenn ich vor Zorn schon in die Tischplatte beiße und sie anbrülle, kommt sie noch an und will ihre Forderungen durchsetzen.

Anjali
REHAkids Urgestein
REHAkids Urgestein
Beiträge: 2753
Registriert: 15.02.2008, 11:15

Re: Meine Tochter provoziert und terrorisiert uns mit ihren Zwängen

Beitragvon Anjali » 02.06.2019, 15:23

Hallo,
vorerst ein paar Verständnisfragen (ich habe gerade leider nicht genug Zeit, eine ausführliche Antwort zu schreiben):
Drohst du deiner Tochter lediglich damit, das sie in ihr Zimmer gehen muss oder zieht ihr wiederholtes Kneifen auch tatsächlich diese Konsequenz nach sich.? Vielleicht „wünscht“ sie sich in diesen Momenten tatsächlich eine Auszeit?

Sagst du ihr „nur“ was sie nicht tun soll, oder sagst/zeigst du ihr vielleicht auch, was sie stattdessen tun kann/soll?
Viele Grüße
Anja

Mutter mit Sohn (18 Jahre / Asperger-Autist)

Anjali
REHAkids Urgestein
REHAkids Urgestein
Beiträge: 2753
Registriert: 15.02.2008, 11:15

Re: Meine Tochter provoziert und terrorisiert uns mit ihren Zwängen

Beitragvon Anjali » 02.06.2019, 19:23

Ich hoffe ,es ist in Ordnung, wenn ich hier zwei Beiträge aus Ellas Blog verlinke:

https://ellasblog.de/von-zwaengen-und-anderen-raetseln/

https://ellasblog.de/stefanie-ueber-ihr ... on-teacch/
Viele Grüße
Anja

Mutter mit Sohn (18 Jahre / Asperger-Autist)

Kaati
Stamm-User
Stamm-User
Beiträge: 250
Registriert: 25.03.2017, 22:36

Re: Meine Tochter provoziert und terrorisiert uns mit ihren Zwängen

Beitragvon Kaati » 02.06.2019, 20:38

Hallo,
Also wir hatten das was ihr mit kneifen habt mit hauen , ganz schlimm und es tritt immer noch mal wieder auf.
Was Anja geschrieben hat kenne ich auch gut. Und es hat bei uns gut funktioniert. Diese herausfordernde Verhalten war oft ein Zeichen das unsere L. Nicht mehr konnte und auch nicht mehr wiste wie er da raus kommen sollte.
Also bei uns ist es die Lösung dieSituation zu verlassen zu sagen das ( bei uns hauen) nicht geht und verboten ist. wir haben da , für das Verständnis , passende Metakom Karten vorbereitete. Kennst du Metakom Karten/ Bilder? Wenn nicht du kannst dir Bilder im Internet runterlasen oder auch ( so wie wir) gleich die ganze DVD kaufen.
Und dann bestimmen wir/ ich was als nächstes gemacht wird. Ins Zimmer gehen. Buch Pause im Bett unter der Scheren Decke , Oder Pause im Schaukelsack mit Lieblingsmusik und Kuscheltier. Dabei geht es nicht darum das es sich doof und als Strafe an fühlt denn unsere L. macht das aus Verzweiflung der Überforderung.
In der ersten Zeit hat er sehr dagegen rebelliert aber er hat schnell gelernt das unsere Idee ihm gut tut.
Und wie du schreibst nicht aufgeregt sein. Denn das merken unsere Kinder sofort. ( und ja ich weis wie schei.. schwer das ist)

Das mit dem nicht sagen und falscher Antwort und raten sollen gibt es hier auch. Dazwischen geredet wird hier auch immer noch.
An guten Tagen können wir darüber reden das das nicht geht ( unser Sohn ist aber auch schon 6 Jahre, mit 4,5 habe ich das noch hingenommen den mit der besonderen Wahrnehmung war da noch nichts zu machen) aber wir sind weit davon weg das es klappt....
Auch da kann unsere Sohn oft nicht mehr und braucht Anleitung was er als nächstes machen kann.
Es hört sich so an als wenn ihr noch mehr Kinder habt? ( Ich hatte gerade nicht die Zeit nach zulegen wie du euch vorgestellt habt. )
Wir haben nur L. Und wir müssen unsere Alltag schon sehr auf ihn einstellen damit wir hier alle klar kommen.
Und wir machen mit diesem Verhalten gute Fortschritte denn es bringt nichts immer gegen Windmühle zu laufen.
Wir haben schon länger festgestellt wenn unser Kind glücklich ist kann er gut dazu lernen. Und glücklich bedeutet nicht ständig überfordert zu sein.
Unsere Kinder sind nun mal besonders.
Ich hoffe ich konnte dir einige Anregungen und Ideen mitgeben.

Lg Kaati
L. 2.4.13 Autismus Spektrum
Frühkindlicher Autist
________________________
Nicht alle Kinder lernen das Gleiche zur gleichen Zeit auf die gleiche Weise
(Kath Walter)

NickiS
Mitglied
Mitglied
Beiträge: 78
Registriert: 14.09.2010, 09:26

Re: Meine Tochter provoziert und terrorisiert uns mit ihren Zwängen

Beitragvon NickiS » 02.06.2019, 21:13

Vorweg, ich weiß nicht, ob dies auch bei Autisten funktioniert, aber probieren könntest du es mal.

Ich gehe bei Kindern grundsätzlich davon aus, dass sie so ein Verhalten nur deshalb an den Tag legen, weil sie etwas frustriert, wütend macht, überfordert oder ähnliches. Ich glaube, dass Kinder ihren Eltern gegenüber eigentlich nie feindselig gesonnen sind und etwas nur tun, um sie zu ärgern. Ind wenn ich so ein Verhalten sehe, dann ist das für mich eine Art Hilfeschrei und ich überlege- ganz kurz- was dahinter stecken könnte und versiche, mich in das Kind hinein zu versetzen. Wenn es mich dann kneift würde ich ganz ruhig sagen sagen "Aua!" Und dann mitfühlend vielleicht " du bist ganz schön sauer/wütend/frustriert, oder?" Und dann auf die Reaktion warten. Wenn es nochmal kneift, habe ich es falsch verstanden und ich würde es anders probieren, vielleicht mit " Aua, das tat weh. Wolltest du mir weh tun? Magst du ei machen (streicheln)?" Aber in einer ganz ruhigen und mitfühlenden Art. So dass das Kind merkt, ich nehme es ernst. Nicht drohen, oder ähnliches. Das ist für das Kind extrem ungewohnt, bei uns hat das grandios funktioniert. Selbst, als mein Sohn mich sprachlich noch nicht verstanden hat. Aber da die Haltung eine ganz andere war, ist das nach und nach bei ihm besser geworden. Mein Sohn hat mich anfangs gerne gehauen, wenn er frustriert war, und da hab ich das genau so angewendet. Später hatten wir die Situation, dass er mit allem was greifbar war um sich geworfen hat, wenn er wütend war. Und das war echt happig. Müsli aus der Schüssel flog durch die Gegend, die Schüssel selbstverständlich auch, alles, egal was, was greifbar war. Und manchmal bin ich auch ausgerastet, aber meistens habe ich zugesehen, dass er etwas greifbar hatte, was keinen Schaden angerichtet hat, oder ich habe sie ihm schnell in die Hand gedrückt, bevor er etwas zerbrechliche nehmen konnte. Und ich fand es wichtig, dass er seine Wut rauslassen konnte, deshalb habe ich ihm gesagt," wie bist du wütend, brauchst du noch etwas?" und habe ihm noch etwas gereicht. Meist war dann aber schon gut. Und ich habe es verstanden. Wenn wir wütend sind, können wir das anders regulieren, aber warum soll ein Kind seine Eut nicht auch rauslassen können, solange dabei nichts kaputt geht und nichts zu schaden kommt. Wichtig ist hierbei aber, dass du dabei ehrlich bist, sonst merkt das Kind das sofort. Und das ist manchmal gar nicht so einfach.

Alles Liebe,
NickiS
Nicki mit großem (2009) und kleinen Sonnenschein (2015): beide mit Snyder-Robinson Syndrom
_____________________________________________________________________________
"Gras wächst auch nicht schneller, wenn man daran zieht."

Benutzeravatar
Engrid
REHAkids Urgestein
REHAkids Urgestein
Beiträge: 14059
Registriert: 24.10.2011, 10:36

Beitragvon Engrid » 02.06.2019, 21:56

Hallo,

die von Anja verlinkten Beiträge sind gut, und sagen eigentlich das wesentliche.
Ich gehe ja immer von meinem Kind aus: So ähnliches, herausforderndes Verhalten hatten wir früher auch, und auch heute noch kommt sowas immer wieder, aber nicht mehr so krass. Das Kind sucht in der Überforderung, in der Reizüberflutung, im Chaos (das kann auch zb schmerzhaft empfundene Strukturlosigkeit sein, oder Erlebnisse von Auswärts, ...) Halt. Wenn ich als Mutter kein Fels in der Brandung bin (also nicht 100% klar, sicher, souverän, „bei mir“), dann wird Junior zwangsläufig versuchen, selber Klarheiten zu schaffen, Grenzen zu setzen. Das sind dann seine Kontrollzwänge, und solche Übergriffigkeiten, mit denen man zuverlässig beim Gegenüber früher oder später einen Reaktion hervorruft.
Ich setze also Struktur, Wohlwollen und Sicherheit dagegen, wenn Junior so drauf kommt. Und versuche, den Auslöser zu finden (also zb, wenn jemand in der Einrichtung oder beim Fahrdienst nicht gut mit ihm umgeht, oder Junior Zahnweh hat oder Wachstumsschmerzen, ...).

Was hier auch eine Rolle spielt: Junior ist im Grunde sehr sozial, will sich auf jemand beziehen. Wenn grade alles schwierig ist, dann stellt er einen Gleichklang her („Mitschwingen“) indem er mich so lange nervt, bis ich genauso gestresst bin wie er. Klingt vielleicht verrückt, ist aber offenbar nicht nur bei uns so ...
Wenn ich VON IHM genervt bin, muss ich gut aufpassen, dass wir da nicht im gegenseitigen Mitschwingen in die Teufelsspirale kommen. Bzw dass er nicht innerlich völlig verzweifelt wird, weil er sich abgelehnt fühlt (er VERSTEHT sowas nicht, aber er FÜHLT es ganz genau - und das gibt es bei Autisten nicht selten).


Ich schaffe das übrigens nur, wenn ich auch ausreichend Auszeiten habe und gut auf mich selber achte.

Grüße
Engrid
mit Sohn vom anderen Stern (frühkindlich autistisch)
"Wir sehen die Dinge nicht wie sie sind, wir sehen sie wie wir sind." (Anais Nin)

rena99
REHAkids Urgestein
REHAkids Urgestein
Beiträge: 1690
Registriert: 28.04.2012, 16:34

Re: Meine Tochter provoziert und terrorisiert uns mit ihren Zwängen

Beitragvon rena99 » 03.06.2019, 11:44

Hallo,

ich kann auch nur bekräftigen, was Anja verlinkt und Engrid beschrieben hat.

Zwänge sind immer ein (langfristig ungeeignetes) Mittel für den Betroffenen, sich Sicherheit zu verschaffen, Unbehagen und Ängste abzubauen. Von daher ist es sehr wichtig, Sturktur und Sicherheit zu liefern. Bei einem noch so kleinen Kind, indem man schaut, was Stress auslösen kann und da eventuell Programm herausnimmt (weniger ist mehr) und indem man selber ganz klar und deutlich ist. Da ist die von Engrid beschriebene Negativspirale aus gestresster Mutter und gestresstem Kind besonders gefährlich. Ganz wichtig als Grundsatz: Zwänge nicht für das Kind ausführen. Du kannst nicht beeinflussen, was das Kind sagt, aber du kannst beeinflussen, was du selbst sagst. Und da würde ich meine Sprache sehr flexibel halten, immer wieder unterschiedlich Ausdrücke einflechten und mich nicht darauf einlassen, bestimmte Wortwendungen oder Satzkonztruktionen zu verwenden. Dabei muss man aber bestimmt und freundlich bleiben. Damit kann man aber nur sehr langsam anfangen, wenn sich die Situation schon verfestigt hat. Je unaufgeregter man selber bleiben kann, desto einfacher für das Kind auf Dauer.

Mach dir immer klar, dass das Kind dich nicht ärgern will. Es ist eine (Ab)Reaktion auf eigenen Stress und von daher ist es mit dem "sie muss das lernen" nicht so einfach. Natürlich kann man neben dem "Stress vermeiden", versuchen, andere Formen des Stressabbaus zu finden, z.B. Bewegungsangebote (Mini-Trampolin). Manchmal haben Kinder in dem Alter auch noch gar kein richtiges Zeitgefühl. Wenn du dich beispielsweise unterhalten willst, könntest du versuchen, deine Tochter das a) zu sagen: "Ich möchte mich jetzt mit meiner Freundin unterhalten", und b) ihr einen Eindruck vermitteln, wie lange das wohl dauert: "Das dauert so lange wie Zähneputzen". Alles, was unabsehbar ist (wie z.B. ein Gespräch), ist aus Kindersicht unkontrolliert und kann Ängste auslösen. Natürlich muss man auch hier nach und nach Flexibilität haben, d.h. "Das dauert so lange wie Zähneputzen, vielleicht aber auch länger, ich sage dir dann noch mal Bescheid."

Ich hoffe, die Idee ist klar geworden.

LG
Rena
Rena mit Tochter (V.a. Autismusspektrumsstörung, Zwangsstörung)
"Jeder Zwang ist Gift für die Seele." (Ludwig Börne)

SimoneChristian
Stamm-User
Stamm-User
Beiträge: 806
Registriert: 12.04.2014, 18:46

Re: Meine Tochter provoziert und terrorisiert uns mit ihren Zwängen

Beitragvon SimoneChristian » 03.06.2019, 14:04

Hallo Artemisia!

Zum einen kann ich meinen Vorschreiberinnen nur zustimmen.
Zum anderen möchte ich aber auch noch ein paar Gedanken ergänzen.

Wäre es möglich, dass deine Tochter sich bestimmtes Verhalten im Kindergarten abgeschaut hat (und jetzt evtl. testet, ob es zu Hause immer die gleiche Reaktion gibt)?
Wie wird in der Betreuung außerhalb der Familie generell mit "Fehlverhalten" umgegangen? Liebevoll oder ruppig? Konsequent oder inkonsequent?
Lernt deine Tochter, wie sie positiven Kontakt mit anderen Kinder aufnehmen kann? Und wie sie mit Frust umgehen kann, wenn das trotz all ihrer Bemühungen nicht gelingt?
Sind Anforderungen in ihrem Alltag klar formuliert oder häufig missverständlich?

Zum Thema "Zeit sichtbar machen":
Neben Eieruhren, Sanduhren, Time-Timer und normaler analoger Wanduhr hat sich hier die Zeiteinheit "bis ich xy aus getrunken habe" bewährt.

LG
Simone
C. (*9/11) Sprachentwicklungsverzögerung, Regulationsstörungen des Kindesalters
atypischer Autismus (Diagnose 07/15)


Zurück zu „Krankheitsbilder - Autismus“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: Google [Bot] und 8 Gäste