Marie mit K. (Entwicklungsverzögerung)

Hier könnt ihr euch und euer Kind bzw. eure Kinder vorstellen.

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Marie_Mietz
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Marie mit K. (Entwicklungsverzögerung)

Beitragvon Marie_Mietz » 15.05.2019, 13:24

Hallo!

Ich heiße Marie, bin 28 Jahre alt, und habe zwei Kinder im Kleinkindalter.
Meine Tochter ist vier Jahre, mein Sohn knapp 1 ½.

Und wegen meiner Tochter bin ich hier.
Sie ist „nur“ motorisch entwicklungsverzögert, dazu noch sehr klein und leicht ( 100 cm, 14 kg) , geistig und sprachlich aber völlig fit.
Aufgefallen dass sie „anders“ ist ist uns schon relativ früh, sie wollte nicht auf dem Bauch liegen, brachte sich mit Hilfe einer Rumpfbeuge ins Sitzen, zog sich nirgendwo hoch, robbte nicht, krabbelte spät (mit ca. 15 Monaten), und lief mit 19 Monaten endlich frei.
Aber es gab wie gesagt kein Hochziehen, sie ging vom Sitzen ins Krabbeln und vom Vierfüßler in den Stand.
Die Kinderärztin fand das nicht besorgniserregend, die Tagesmutti zu der K. seit sie ein Jahr alt war ging aber umso mehr. Ihr fiel auch auf dass es Probleme mit der Feinmotorik gab; es fehlte sowohl die Koordination als auch die Kraft.
Für mich war K. bis dahin zwar langsam, aber normal. Ich hatte ja keine Vergleichsmöglichkeiten, sie war mein erstes Kind.
Physio hatten wir zwischendurch schon mal verschrieben bekommen, mussten aber wieder abbrechen da K. nur brüllend an mir klebte und sich auch nach dem 20. Besuch nicht von mir lösen wollte. Übers Klötzchen in ein Häuschen stecken (von meinem Schoß aus) sind wir nie hinausgekommen.

Die Tagesmutti drängte weiter, ihr Sohn war selbst Patient in einem SPZ, und schließlich stellte uns auch unsere Kinderärztin eine Überweisung dorthin aus.
Inzwischen war K. schon fast zwei Jahre, deutlich zugänglicher, aber mit zunehmender Sprache eben auch nie um eine Ausrede verlegen („Nein, ich schaue lieber nur zu.“ „Darauf habe ich keine Lust, ich mach jetzt was anderes.“ „Ich hüpfe nicht, ich laufe lieber.“ usw)
Im SPZ wurde dann ein schwacher Muskeltonus, eine Beidhändigkeit, eine Übergelenkigkeit und leichtes Untergewicht festgestellt.
K. geht zur Physio und zur Ergotherapie, sie hat trotz alledem noch deutliche Schwierigkeiten beim Malen (sie kann den Stift nicht effektiv einsetzen), Schneiden, Kleben, sich an- und ausziehen (Knöpfe, selbst Druckknöpfe gehen gar nicht, Reißverschluss manchmal), Essen (Löffel okay, Gabel schwierig, Messer noch unmöglich)…
Sie rennt zwar, fällt aber häufiger als der Durchschnitt, Klettern ist anstrengend, Hüpfen klappt nun super, balancieren auch, Treppen werden seeeehr langsam in Angriff genommen, und da der Mund ja niemals still steht ist es mit dem Konzentrieren eher schwer ;)
Im Allgemeinen lässt K. sich sehr schnell ablenken, ihre Gedankensprünge sind hektisch und man muss sie bei einer Tätigkeit öfter mal „ermahnen“; da dauert das Schuhe anziehen beim Abholen schonmal 26 Minuten (dann habe ich geholfen, der kleine Bruder wurde ungeduldig) oder das Ausmalen eines kleines Kästchens 40 Minuten.
Geduld kennt K. leider auch nicht, das macht auch das Üben mit ihr schwierig.

Für euch sind das sicher alles Peanuts, ich habe hier schon ein bisschen quer gelesen und weiß dass K. eigentlich ein fast gesundes Mädchen ist, und darüber bin ich auch wirklich wirklich froh!!...aber dann denke ich an ihre Zukunft; vor allem die Schulzeit. Die wird für so ein hibbeliges „tollpatschiges“ und „unsportliches“ Kind sicher nicht leicht.
Im Kindergarten ist das alles noch vertretbar, da herrscht auch kein Zwang, aber in absehbarer Zeit wird das anders werden. Ich möchte das K. ein glückliches und selbstbewusstes „großes“ Mädchen wird!

Manchmal zerrt es auch an den Nerven…vor allem wenn es ums Essen geht. K. ist empfindlich wenn es ums Kleckern und sich vollschmieren geht, da sie aber Probleme beim Verwenden von Besteck hat passiert das nun mal öfter.
Also ist sie gefrustet, schreit rum, und isst schließlich gar nichts.
Nichtmal Brot geht, schon gar nicht geschmiertes.
Pizza ist die Hölle.
Klar füttere ich sie dann, nebenbei koordiniere ich noch den kleinen Bruder (der zwar manierlich isst, dafür aber genug anderen Blödsinn veranstaltet), und ich selbst? Esse gar nichts.
Oder später.

Mir ist klar dass K. das alles nicht mit Absicht macht, aber wenn ich früh mal wieder Zeitdruck habe und sie statt sich anzuziehen (nur Jacke und Schuhe) nur rumsitzt und jammert und der kleine Bruder zeitgleich heult weil er auch keinen Bock hat…

Im Kindergarten ist sie selbstständiger, und ich sage mir dann auch dass es normal ist zu Hause erstmal „die Sau“ rauszulassen und sich ein bisschen betüddeln zu lassen, nur dann brüllen eben zwei Kinder synchron wie kleine Berserker weil ich einfach nicht vier Hände habe, und nach sechs Stunden Büro (+ zwei Stunden Rumgefahre zu Kindergarten und Tagesmutti) krieg ich echt die Krise!

Wie gesagt, eigentlich Peanuts, und ich weiß ja auch das es besser wird, aber momentan ist es einfach belastend.

Ich muss vielleicht noch erwähnen dass ich hochsensibel bin.
Das macht es nicht unbedingt leichter.

Trotz alledem liebe ich meine Kinder abgöttisch, auch den kleinen Bruder der eigentlich nie geplant war ;)

Was mich nur manchmal auch „nervt“, dieses Schönreden von Bekannten/Verwandten.
„Guck wie sie läuft, die ist völlig normal.“
„Guck, sie hat den Ball gefangen, ihr macht euch zu viele Sorgen.“
„Das wird alles noch!“ (ja, tut es, weil wir sie fördern und daran arbeiten, das passiert nicht so nebenbei)
Natürlich meinen sie es nur nett, aber zumindest bei manchen schwingt so ein „ihr macht euch selbst den Stress, ihr seid selbst Schuld wenn ihr zu den Terminen rennt“ etc mit.
Da darf ich mich dann wie die hysterische Mutter fühlen die ihr armes eigentlich gesundes Kind quält.

Das war jetzt aber viel Text…

Danke fürs Leben ;)

Marie

Angela77
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Re: Marie mit K. (Entwicklungsverzögerung)

Beitragvon Angela77 » 15.05.2019, 13:44

Hallo Marie,
ich kann dich sehr gut verstehen. Neben meinen behinderten Kind war mein Mädel als Klein- und Kitakind genau wie deines. Gelaufen ist sie sogar erst mit 26 Monaten, fing aber schon vorher mit der Krankengymnastin an in ganzen Sätze lautstart zu diskutieren: "Waaas? Schon wieder klettern? Muss das sein?" Feinmotorik ein Graus, hibbelig war sie ohne Ende, ABER schulisch ging es dann doch sogar so gut, dass sie die ersten beiden Jahre in einem Jahr machen musste, weil geistig sehr fit und gleichzeitig so unaufmerksam war keine gute Kombi. Schreibenlernen war allerdings ein Kampf :(((
Ich habe sie vor kurzem auf ADHS testen lassen, aber die Diagnose gab es nicht. Sie scheint zwar aufmerksamkeitsgestört, hat aber weder schulische noch soziale noch irgendwelche psychische Probleme (außer einer grottigen Frustrationstoleranz). Erklärt werden unsere noch bestehenden "Alltagsprobleme" damit, dass sie für die Motorik so viel Kraf braucht, dass für die Aufmerksamkeit wenig Raum bleibt. Das ist bestimmt auch ein Teil der Wahrheit :D ...

Aber ja, sie ist bzw. war SEHR anstrengend, manchmal sogar anstrengender als mein behindertes Kind, v.a. weil beide volle Aufmerksamkeit brauchen bzw. wollen und MEIN Reiezfilter auch nicht der beste ist .... Ich weiß nicht, ob es dich tröstet: Es wird sich bessern, aber es braucht Zeit. Meine Tochter ist nun neun und entwicklet sich plötzlich sprunghaft in Punkto Selbstständigkeit. Mein Rat: Versuche JEDE Gelegenheit zur Stille zu nutzen... Es zehrt sonst zu sehr.
LG
Angie
Bene (2008): regressiver Autismus, schwerste expressive Sprachentwicklungsstörung (bei sehr gutem Sprachverständnis!), Bildung von Casiomorphin und Gliadorphin
Vorstellung plus Diäteffekte:
http://www.REHAkids.de/phpBB2/ftopic73493.html

Primär nächtliche Epilepsie im motorischen Sprachzentrum (leider erst erkannt im März 2015!!!)

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Re: Marie mit K. (Entwicklungsverzögerung)

Beitragvon melly210 » 15.05.2019, 19:39

Hallo :-) Ich verstehe dich auch sehr gut. Mein Sohn (4) ist ebenfalls einer der grade mal so ein bischen was hat. Muskelhypotonie und Wahrnehmungsstörungen, aber ein intelligenter Knopf. Grobmotorisch ungeschickt und ermüdet schnell. Feinmotorik ein Graus. Dank visueller Wahrnehmungsstörung kann er nicht puzzlen oder komplexere Gebilde aus Bausteinen bauen. Hat aber zb mit 3 sinnerfassend die digitale Uhr abgelesen. Dh er hat gewusst wann der Papa heimkommt und wie lange es bis dahin noch ca dauert

Außenstehenden fällt wenn sie nicht vom Fach sind nichts auf. Er entwickelt sich auch Dank permanenter Förderung durch uns und erstklassiger Therapeutin sehr gut.

Aber ja, es ist anstrengend und kostet wahnsinnig viel Kraft.

JuliaPetra
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Re: Marie mit K. (Entwicklungsverzögerung)

Beitragvon JuliaPetra » 16.05.2019, 10:35

Hallo Marie, mein Sohn ist 4. Hat Probleme in der Fein- u. Grobmotorik. Muskelprobleme. Kann mittlerweile klettern. Hüpfen will er nicht. Er probiert aber immer mehr aus. Sprechen kann er teilweise 3 Wort-Sätze, aber sehr unverständlich noch. Sprachverständnis ist noch schlecht. Kognitiv gibt es auch Probleme. Er soll ein bis 1.5 Jahre zurück sein. Momentan macht er gerade einen Entwicklungssprung. Jeden Tag klappt auf einmal mehr. Lt. Logopädin soll er vielleicht Dyspraxie haben. Das muss aber noch bestätigt werden. Ich finde gut mal zu lesen, dass es anstrengend ist. Ich zweifle nämlich manchmal an mir. Er kann sich mittlerweile anziehen und ausziehen, aber auch das dauert. Toilette interessiert ihn nicht. Wir versuchen gerade massiv Toilettentraining auch im Kindergarten. Er hat Physiotherapie, Logopädie und Ergotherapie. Bei uns ist es auch so, dass viele sagen, ach, der ist nur hinterher und macht euch keine Sorgen oder guck jetzt kann er das doch schon usw. Ja, aber wo ich mir Sorgen drum mache....was passiert, wenn er zur Schule soll? Es ist noch bisschen Zeit, aber Gedanken macht man sich trotzdem. Er kann sich gut Wege merken. Wenn er einmal zum Beispiel einen Weg im Urlaub ans Meer gegangen ist, finde er den sofort wieder oder auch in fremden Gebäuden finde er Wege zum Kinderarzt, obwohl er nur einmal da war. Orientierung hat er meiner Meinung nach sehr gut. Das konnte er schon mit 2 komischerweise gut. Bei uns fällt außenstehenden nur auf, dass er schlecht spricht- Der Rest ist für die halt normal und bisschen langsamer. Er ist auch erst mit 20 Monaten frei gelaufen. Ich bin gespannt wie es weiter geht und hoffe für ihn, dass er in der Schule dann einen guten Anschluss schafft. Im Kindergarten hat es sehr gut geklappt.

Was er nicht macht ist Dreirad fahren bzw. Pedale treten- Da überlege ich immer, hat er die Kraft nicht oder ist er zu faul? Fahren eure Kids Dreirad? oder schon Fahrrad oder irgendwie was mit Pedalen?

Zum Schluss: bei uns hat damals auch die Tagesmutter gedrängt, was ich unpassend fand, da mein Sohn von uns schon selbst im SPZ, beim Pädaudiologen etc. angemeldet war und das wusste sie. Wir haben nämlich selbst gemerkt, dass was nicht so gut war und wollten ihm damit helfen.

Grüße
Julia

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Re: Marie mit K. (Entwicklungsverzögerung)

Beitragvon AnnalenaO » 16.05.2019, 13:11


Was er nicht macht ist Dreirad fahren bzw. Pedale treten- Da überlege ich immer, hat er die Kraft nicht oder ist er zu faul? Fahren eure Kids Dreirad? oder schon Fahrrad oder irgendwie was mit Pedalen?
Hallo Julia!
Ich glaube nicht daran dass Kinder aus Faulheit Dinge nicht tun. Mir wurde auch immer wieder gesagt mein Sohn wär nur zu faul und würde schon machen wenn er keine Hilfe mehr von mir bekommen würde. Ich hab da nie dran geglaubt und letztendlich habe ich auch Recht behalten. Es wurde dann später eine motorische Dyspraxie diagnostiziert. Pedale konnte er zb auch sehr lange nicht bedienen, bei ihm lag es daran dass er die Bewegung nicht koordinieren konnte. Er wollte schon sehr gerne, es hat aber einfach nicht geklappt. Ich hab es dann immer mal wieder mit ihm ausprobiert und die Füsse geführt, irgendwann hat es dann geklappt. Da war er knapp 6 (er ist da auf dem Fahrrad mit Stützrädern gefahren, aus dem Dreiradalter war er da schon raus). Kann sein dass es deinem Sohn an Kraft fehlt oder er bekommt es vielleicht auch nicht koordiniert, dass er zu faul ist halte ich für den unwahrscheinlichsten Grund.
Liebe Grüsse, AnnalenaO
Sohn 5/2009 Asperger Syndrom
Tochter 10/2012 Topfit

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Re: Marie mit K. (Entwicklungsverzögerung)

Beitragvon JuliaPetra » 16.05.2019, 13:36

Hallo AnnalenaO, du hast recht. Faulheit wird es bestimmt nicht sein. Was er gerne machen will (wollte er schon mit 2-3 Jahren) Kettcar fahren. Ich werde -glaube ich- doch eins kaufen. Dann kann er das probieren. Das mit dem koordinieren, dass es vielleicht nicht klappt, daran denke ich aber manchmal auch nicht. Zwischendrin habe ich immer versucht ihn anders zu behandeln und alles zu verstehen oder ihn zu verstehen und vor allem, was ich im nachhinein schlimm finde, immer kam das was er nicht macht und nicht kann zum Vorschein. Das mache ich nicht mehr. Mein Sohn ist so wie er ist und so ist er gut! Er liebt Musik und spielt verschiedene Instrumente. Jetzt besucht er eine Musikschule. Das macht ihm sehr Spaß. Er singt auch Lieder nach. Kinderlieder und im Radio singt er Lieder mit- Da klappt es auch mit den Wörtern. Das finde ich toll für ihn.

Grüße
Julia

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Re: Marie mit K. (Entwicklungsverzögerung)

Beitragvon Melonie_0708 » 16.05.2019, 14:15

Hallo Marie,

ich habe zwar keine Erfahrung, wie es später ein mal sein wird, aber ich hoffe auch ganz sehr, das unsere Maus einen großen Teil aufholen wird. Sie ist 2,5 Jahre und auch stark entwicklungsverzögert, dazu kommt eine Muskelhypotonie. Sie kann noch nicht frei laufen, reden auch nicht, macht aber trotzdem immer wieder kleine Fortschritte. Bisher gibt es keine Diagnose, Schädel-MRT und Genetik ist unauffällig. Wir stehen im Moment vor der Entscheidung ob HP-Gruppe im Kindergarten oder I-Platz in ihrer jetzigen Gruppe. Ab dem Alter von 9 Monaten bekommt sie Physio, seit einem Jahr Frühförderung. Waren im Feb./März zur Reha, was ihr wirklich auch sehr, sehr viel geholfen hat. Das kann ich nur weiterempfehlen.

Ich drücke euch weiterhin die Daumen.
Marie 12/2016 Muskelhypotonie und Entwicklungsverzögerung noch ohne Diagnose

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Re: Marie mit K. (Entwicklungsverzögerung)

Beitragvon melly210 » 16.05.2019, 14:16

Hallo AnnalenaO, du hast recht. Faulheit wird es bestimmt nicht sein. Was er gerne machen will (wollte er schon mit 2-3 Jahren) Kettcar fahren. Ich werde -glaube ich- doch eins kaufen. Dann kann er das probieren. Das mit dem koordinieren, dass es vielleicht nicht klappt, daran denke ich aber manchmal auch nicht. Zwischendrin habe ich immer versucht ihn anders zu behandeln und alles zu verstehen oder ihn zu verstehen und vor allem, was ich im nachhinein schlimm finde, immer kam das was er nicht macht und nicht kann zum Vorschein. Das mache ich nicht mehr. Mein Sohn ist so wie er ist und so ist er gut! Er liebt Musik und spielt verschiedene Instrumente. Jetzt besucht er eine Musikschule. Das macht ihm sehr Spaß. Er singt auch Lieder nach. Kinderlieder und im Radio singt er Lieder mit- Da klappt es auch mit den Wörtern. Das finde ich toll für ihn.

Grüße
Julia
Zum Kettcar/Gocart: wir haben letztens mit viel Glück ein Kettcar um 15 Euro gebraucht ergattert. Ein hochwertiges von Ferbedo, Neupreis über 160 >Euro, also kein Schrott. Ansich leicht für ein Gocart/Kettcar. Mein Sohn kann es mit seinen 4 aber trotzdem noch nicht treten, weil ihm dafür die Kraft fehlt. Das Gocart ist obwohl es ein leichtes ist erheblich schwerer als ein Dreirad, und daher braucht man auch viel Kraft zum treten. Wir denken er wird es erst nächstes oder übernächstes Jahr treten können. Aktuell fährt er es wie ein Bobbycar, also mit den Füßen. Demnach, wenn es dir nur ums treten lernen geht ist ein Dreirad für einen Vierjährigen besser.

JuliaPetra
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Re: Marie mit K. (Entwicklungsverzögerung)

Beitragvon JuliaPetra » 16.05.2019, 15:13

Hallo Melly210, danke für den Tipp

Grüße
Julia

Callalina
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Re: Marie mit K. (Entwicklungsverzögerung)

Beitragvon Callalina » 16.05.2019, 21:00

Hallo Marie,

viele dieser Probleme hatten wir auch.
Google mal Kiss-Kidd Syndrom (nichts schlimmes) für die Grobmotorik.

Anziehen, Knöpfe, Treppe steigen fällt schwer oder geht nicht.
Da sind wir jetzt drauf gekommen, dass sie in die Ferne zwar gut sieht, aber nicht in der Nähe. Beobachte das mal oder lass es "vorsorglich" von einem guten! Augenarzt abklären.

LG Callalina
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