Marie mit K. (Entwicklungsverzögerung)

Hier könnt ihr euch und euer Kind bzw. eure Kinder vorstellen.

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Saabina
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Re: Marie mit K. (Entwicklungsverzögerung)

Beitragvon Saabina » 01.06.2019, 00:03

Hallo Callalina,

Ja, mir geht es darum, was ich zu Hause tun kann, um mein Kind zu fördern....ich möchte nicht mehr warten.

Ich will aktiv werden...woher weiss ich, was mein Kind da braucht. Wie arbeite ich logopädisch daheim?

Ich habe mir überlegt, ob ich am Kühlschrank, verschieden Bildkarten(Fotos) hinhänge, mit Essensachen drauf.

Dann kann mir Moritz so ein Kärtchen bringen und ich kann ihm dann das dargestellte Essen (Wienerle, Wassermelone, ...), aushändigen und es benennen.

--》 ginge das in Richtung unterstütze Kommunikation? Oder muss ich noch etwas beachten?

ODER:
Wattepusteball: Wattebausch ins gegnerische Tor pusten...Wäre doch etwas für die Mundmotorik? Gilt es hier etwas zu beachten?

Gebärdensprache:
Kann ich da eigene Gebärden erfinden oder wäre es doof, weil es ein "normiertes System" gibt, damit die Kinder sich auch ausserhalb der Familie verständigen können?

Oder:

Scherenführerschein:
Längststreifen erstmal frei beschneiden um ein Gefühl für die Schere zu bekommen.

Dann vorgezeichnete Linien entlang abschneiden (unterschiedliche Schwierigkeitsstufen)--》klappt aber nicht gut, da Moritz sehr eigensinnig ist...

Dazu auch meine nächste Frage:
Wie gehe ich mit der Eigensinnigkeit meines Kindes um?
Obiges Beispiel von Marie war das Bilderbuch vom Kind erzählen lassen.

Wie mache ich das z.B.beim Laufrad fahren.
Er will Laufrad fahren, steigt auf, geht ein paar Schritte, lässt es fallen und fertig...soll ich dann einfach abbrechen oder???

Und beim VED: wie unterscheiden sich da die Übungen von den anderen? Gibt es hier auch etwas, das ich zu Hause machen könnte?

Gibt es hierzu denn schon einen Thread?
Übungen für zu Hause? Tipps/Tricks/Anregungen/Ideen?

Auf die Idee beim SPZ nach einer Therapeutenliste zu fragen, bin ich gar nicht gekommen...Danke!

Lg Sabina

Ps: ich hoffe es erschlägt Euch nicht...ich fühle mich da irgendwie hilflos und planlos.

Die Heilpädogogin meinte, ich solle einfach...weniger tun. Das kann und will ich aber nicht. Es muss ja nicht wie in der Schule sein, man kann ja Dinge auch spaßig umsetzen....

Wir haben auch so ein Kasperletheater, das habe ich noch nicht gemacht, weil ich in so etwas ziemlich schlecht bin...aber wenn ich es aufbaue und Moritz agieren lasse, dann wäre es doch so wie beim Bilderbuch? Ich könnte, Dinge vom Kaufmannsladen nehmen und "Kasperl geht einkaufen spielen" oder "Kasperl im Garten"

Wäre so etwas förderlich? Zum Sprechen bekomme ich ihn dadurch ja nicht...aber er könnte spielen und lautieren und ich 3 Früchte benennen, die er mir dann vom "Baum pflückt"...?
Sabina mit
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JuliaPetra
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Re: Marie mit K. (Entwicklungsverzögerung)

Beitragvon JuliaPetra » 03.06.2019, 11:42

Hallo, es stimmt, es ist schwierig. Die meisten sagen abwarten. Ich habe einfach immer wieder gefragt. Die Logopädin die mein Sohn betreut bietet kein Elterntraining an. Das macht eine andere. Es gibt wenige. Wenn bei euch @ Sabina, das nur im SPZ angeboten wird und man da Patient sein muss (wie in Hannover) frag doch mal in den Arztpraxen, ob jemand was für die Eltern anbietet- Bei dem Logopäden oder oder wenn ihr schon einen habt. Ich habe den PukkiKurs gemacht und ich muss sagen, ich habe viel zu viel ERWACHSEN gedacht. Ich denke das passiert vielen Eltern. So nach dem Motto das Kind versteht mich schon. Nein, das Kind hat eine andere Entwicklung, was logisch ist- Das Kind muss noch lernen! Das Gehirn sich entwickeln. Ich habe durch Pukki erst mal gelernt, mein Sohn ist gut so wie er ist und er lernt in seinem Tempo. Kurze Sätze sind richtig- Das wurde im Pukki auch genannt. Deck den Tisch. Hier ein Teller. Wenn dann noch mal. Teller, drauf zeigen und auf den Tisch zeigen und wenn er es hingestellt hat auf den Tisch, dann sagen, super auf dem Tisch. Deutlich und langsam sprechen. Ich habe gemerkt, dass ich schnell redet und auch was verschlucke. Was sehr wichtig in dem Kurs war, wenn ein Kind was falsch sagt, nicht sagen, das ist falsch, sondern zum Beispiel, wenn ein Kind sagt Hund und es ist eine Katze, dann sagen, oh ein Hund. Dann noch der macht wau wau. Die Kinder sollen viel selbst machen. Beim Buch ansehen, das Kind machen lassen- Das Kind soll was versuchen zu zeigen und zu sagen und erst später die Eltern. Vorlesen erst, wenn das Kind es versteht. Unser hat nämlich die Worte nicht verstanden. Bücher mit Themen aussuchen, die das Kind interessieren. Ich habe nämlich gedacht, egal, Kinderbuch ist immer interessant. Tja, war nicht so. Unser Kind mag Musik. Ich habe Kinderbücher über Musik und Instrumente gekauft und schon war Interesse da- momentan ist es Feuerwehr und Feuerwehrmann Sam wie auch Petterson und Findus. Keine Angst vor Gebärdensprache haben- Gebärden einsetzen. Viel zeigen. Fotos an den Kühlschrank machen. Was isst das Kind am liebsten. Foto zeigen und sagen wir holen den Käse nun. Mit dem Strohhalm trinken lassen- Spiele mit pusten machen- Seifenblasen, aufblasen- Zunge rausstrecken (ich weiß eigentlich nicht gut, aber für die Mundmotorik wichtig). Gesicht streicheln. Die Kinder sollen ihr Gesicht fühlen. Musik. Viel singen. Kinderlieder- Blickkontakt- Wenn möglich, das Kind ansehen- Wenn möglich meine ich, dass das Kind es auch macht- manche Kinder meiden Blickkontakt. Egal, was das Kind tut, immer benennen- Draußen zum Beispiel- Du sitzt im Sand. Eine Schaufel in deiner Hand. Sand rieselt aus deiner Hand. Zeigen. Ist zwar zeitintensiv, aber es hilft. Das reden in kurzen Sätzen und verständlich und im Kindton oder halt so, dass es ein Kind mit wenig Wortschatz versteht war für mich schwierig. Es klappt aber und nun singt er schon eine Strophe von seinem Schlaflied abends mit. Ich hoffe, das hilft ein wenig. Der Kurs ist natürlich viel komplexer. Grüße Julia

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Re: Marie mit K. (Entwicklungsverzögerung)

Beitragvon JuliaPetra » 03.06.2019, 11:54

@Sabina- Es gibt Gebärdensprache nach GUK und Deutsche Gebärdensprache etc. Geht euer Kind in den Kindergarten? Frag da mal was die nutzen- Es gibt auch APP´s. Bei meinem Sohn ist es so, dass er nicht die Gebärden übernimmt, sondern dann versucht das Wort zu sagen- Mein Sohn will zum Beispiel nichts mit treten machen- Dreirad oder Fahrrad meine ich da- Da habe ich die Ansage nicht zwingen, kommt später. Also lass ich ihn noch. Schade, aber mit Zwang wird es bestimmt eh nichts- Watte pusten ist Mundmotorik. Mir wurde noch gesagt, der Kindergarten oder die Therapeuten sind fürs lernen da. Die Eltern zu Hause um Ruhe zu haben, Spaß und Liebe. Da soll keine Art lernen angefangen werden. Erst habe ich das nicht verstanden, weil ich meinem Kind als Mutter auch etwas beibringen will. Jetzt mache ich das anders. Wir gehen zum Spielplatz und er ist mutiger und klettert und wagt vieles was früher nicht so war. Also, ich freue mich, er sich auch und das reicht mir. Neulich hat er sich beim Einkaufen ein Skateboard ausgesucht und ich dachte, da geht er nie drauf. Wollte das nicht kaufen und er hat im Laden schon geübt sich drauf gestellt mit meiner Hilfe. Also, doch gekauft und nun übt er mit mir und allein!!! Er balanciert auch mittlerweile. Da mache ich manchmal mit. Oft will er das aber zeigen und allein machen. Dann lass ich ihn allein. Wir sind viel draußen. Er will kein Sport in der Halle machen- So versuche ich mit Laufrad fahren und drauße sein Sport zu haben mit ihm. Musikschule macht er nun mit! Wollte er vorher auch nicht- Alles was fremd war, da hatte er viel Angst und geweint.- Es scheint nun anders zu sein. Ich musste lernen zu warten, bis mein Sohn so weit ist! Ich wollte auch viel viel mehr- Gerade. dass er spricht. Wo ích aufgehört habe zu überlegen und zu fordern von ihm kam es als wenn der Knoten geplatzt ist- Vielleicht hilft das auch-

Was VED ist und wo Unterschiede liegen...da wäre ich auch noch dankbar über Infos-

Grüße
Julia

Saabina
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Re: Marie mit K. (Entwicklungsverzögerung)

Beitragvon Saabina » 08.06.2019, 14:19

Hallo Julia,
Danke für Deine ausführlichen Antworten!
Da ist einiges drin, was ich besser gestalten werde!
Gerade das in Erwachsene-muster fallen, passiert mir immer mal wieder und das viel und schnell sprechen.


Unser Kindergarten nutzt keine Gebärden. Es gibt sprachauffällige Kinder, aber keines so stark, wie Moritz...Daher werde ich jetzt einfach mit den wichtigsten anfangen und die müssen dann halt übernommen werden; weil warten kann ich nicht mehr, Moritz treibt voran.

Es freut mich, dass Dein Sohn so grosse Fortschritte macht! Glaubst Du, dass er (Musikschule) jetzt mitmacht, weil er selbstbewusster und -sicherer geworden ist?


Ich unterstütze meinen auch in seinen Bedürfnissen, nach Montessori und marte meo (das begleitende beschreiben von Dingen die er tut...hast Du oben auch schon erwähnt). Zwar kann ich ihm die vorbereitete Umgebung nur begrenzt ermöglichen (Platzmangel), aber das was machbar ist, setze ich um. Und ihm tut es gut.

LG Sabina
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Re: Marie mit K. (Entwicklungsverzögerung)

Beitragvon JuliaPetra » 09.06.2019, 10:02

Hallo Sabina, ja, da er ein wenig reden kann, ist er mutiger finde ich und da er sich besser motorisch verhalten kann ist auch mehr Mut als Angst mittlerweile da. Da aber der Kindergarten auch viel macht bzw. die Therapeuten, denke ich, dass er dadurch sehr viel aufgeholt hat. Musikschule begeistert ihn. Er liebt alles was mit Musik zu tun hat. Ich finde das sehr schön- Er versucht auch die anderen zum mitmachen zu motivieren. Er hat schon den Spitznamen Entertainer weg. Er singt morgens für die Kinder im Kindergarten oder macht da Musik mit seiner Gitarre/Akkordeon. Das darf er auch. Ich bin gespannt, wie es weiter geht. Momentan habe ich ein gutes Gefühl. Das kommt auch dadurch, dass ich für mich versuche was über Entwicklung, entwicklungsverzörgert etc. rauszufinden // zu lernen und eben langsamer zu sein und das Erwachsene runter zu fahren, wenn ich mit meinem Sohn zusammen bin. Einfach mal Spaß haben und nicht immer nur Regeln und Verbote aufstellen. Klar muss er lernen und in der Gesellschaft auch mal angepasst sein, aber halt nur dann wenn man muss. Es gibt auch viel Freizeit und Freiheit- Er ist noch so klein. Andere denken da bestimmt anders.- Was er jetzt nicht lernt, lernt er nicht mehr, aber ich denke, ich lerne das ganze Leben weiter und nicht nur von 0 - 14 oder 20 und dann bin ich ein fertiger Mensch. Ich denke man versteht mich wie ich das meine. Was mir auch hilft ist Austausch mit anderen und Seminare. Mein Mann ist da nämlich eher so ach das kommt schon alles noch. Das kann ich nicht. Bisschen helfen oder fördern möchte ich schon. Wenn euer Kindergarten das nicht macht musst du leider alles selbst machen. Eine Freundin von mir hat nun auch das Dilemma, dass ihr Sohn aus dem Kindergarten vor Ort weg muss und mit Bus dann in einen anderen gefahren wird, der ein Sprachheilkindergarten ist. Ich glaube so glücklich ist sie nicht damit, aber da der kl. Junge auch mit 4 nicht richtig spricht oder halt ganz komisch muss er nun in Therapie. Logopädie hatte er schon seid 2 Jahren. Montessori kenne ich bzw. habe ich schon etwas darüber gelesen- Marte meo kenne ich nicht.
Ich wünsche ein schönes Pfingswochenende Grüße Julia

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Re: Marie mit K. (Entwicklungsverzögerung)

Beitragvon Saabina » 09.06.2019, 13:38

:D Das ist schön, dass er sich mit seiner Begabung einbringen kann und das es die anderen annehmen.

Vor allem, dass Du es erkannt hast und ihn dahingehend förderst.

Wir wünschen Euch auch ein schönes und gesegnetes Pfingsten.
Lg :icon_sunny:
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Re: Marie mit K. (Entwicklungsverzögerung)

Beitragvon melly210 » 09.06.2019, 13:50

Julia, ich finde es richtig und wichtig, daß du ihn nicht zwingst sich den ganzen Tag anzupassen. Das ist sehr, sehr anstrengend für die Kinder. Da ist es super, wenn sie nach dem Kindergarten, wo sie sich anpassen müssen, Ruhe haben. Sonst mündet das leicht in Überforderung und Verweigerung.

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Re: Marie mit K. (Entwicklungsverzögerung)

Beitragvon JuliaPetra » 18.06.2019, 18:11

Hallo, kennt hier jemand die Klinik Werscherberg Bissendorf (AWO). Die ist nur für Kinder mit Sprachproblemen soweit ich dazu was gelesen habe. Also keine Kids mit Autismus werden wohl aufgenommen? Kinder bis 8 - 10 Jahren mit einem Entwicklungsstand von mindestens 3 Jahren. Falls jemand damit gute Erfahrung gemacht hat würde mich das interessieren.
Danke. LG Julia

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Re: Marie mit K. (Entwicklungsverzögerung)

Beitragvon Saabina » 23.06.2019, 14:18

Callalina hat geschrieben:Hallo Sabina,
unsere Tochter hat mit 12 Monaten schlagartig das Reden aufgehört.
Da es nach einer 6-Fach Impfung war, dachte ich auch mal, es könnte davon kommen. Liest man ja auch oft.
Doch seitdem jetzt VED diagnostiziert wurde und die Therapie nach KoArt erfolgt, machen wir auch in der Sprache große Sprünge.
Sehr auffällig bei ihr war, dass sie keine Wörter mit al in der Mitte nicht sprechen konnte. So wurde aus hallo (haggo). Das g setzt sie gerne ein. Seit 2 Tagen klappt endlich das hallo :)
Probleme auch mit M. Aus Maus wird Laus und Oma wird zur Oga.
Mit den Übungen Mi-Ki-Mi-Ki wird das hoffentlich auch bald. Ki ist kein Problem, aber das Mi.
Man muss halt feste üben und dran bleiben.

Mit Absencen und Epilepsie kenne ich mich gar nicht aus.
Hab darüber doch schon vieles hier im Forum gelesen.

Super, dass du so schnell einen Termin beim Chiropraktiker bekommen hast.
Auch dass du wegen Notfall Termin wegen Schlafentzugs EEG so dahinter bist.
Toll, du bist da wie ich.
Alles abklären lassen was einem das Mama Bauchgefühl sagt und bei Terminen hartnäckig sein.

Die Schulbegleiterin kenne ich noch nicht. Wird im Juni eingeteilt. Mir wurde aber schriftlich eine passende zugesichert.
Da wird es dann Zeitnah ein Gespräch mit der Schulbegleiterin, der Lehrerin, der Inklusionsberatung und mir geben.

Gestern waren wir nochmal in der Augenklinik. Sie hat keine Tiefenwahrnehmung. Darum auch sehr langsam und vorsichtig beim Treppe runter gehen.

Das hört sich jetzt alles so easy an :)
Nein, war es nicht.
Man muss sich selber informieren und für so manches Recht kämpfen.

Wäre super, wenn du nach eurem Termin Anfang Juni berichten würdest.

LG Callalina



Hallo Callalina,

ich wollte Dir mal berichten.
Wir waren mittlerweile zweimal beim Osteopathen und werden wahrscheinlich noch weitermachen.

Beim ersten mal war es sehr anstrengend, da Moritz sehr viel geschrien hatte.

Aber als wir dann nach Hause gingen:
- wir kamen am Hbf vorbei und er wollte zum 1. Mal (!) den Zügen zu schauen beim rein fahren und abfahren. Das war früher nie so.
- daheim brachte er mir sofort (!) ein Bilderbuch, damit ich ihm vorlese!!! Ich habe tatsächlich mehrere Seiten geschafft.
- er ist seitdem auch Brot, was davor nicht der Fall war
- er ist nicht mehr so verbissen, sondern "lockerer"
- Hörbücher hört er sich nun gerne an

Sprachlich hat sich noch nicht viel getan. Aber dennoch sind Fortschritte da. Manche sind wieder zurückgegangen, manche sind geblieben.

Bei der zweiten Sitzung ist der Osteopath ein gutes Stück weiter gekommen...ich sehe hier jetzt keine Veränderungen, aber ich warte und beobachte noch und wir werden definitiv noch weiter machen.

Was aber war, dass er nachts schreiend aufgewacht ist, Augen verdreht hatte etc=epileptischer Anfall? Wurde im Kh per EEG nicht bestätigt, wir werden Ende Juli ein MRT machen und weiter schauen.

Vielleicht verarbeitet da auch etwas nach der osteopathischen Behandlung oder hat sich etwas gelöst? Ich weiss es nicht, werde es beim Osteopathen mal mit in den Bericht anmerken.

Zusätzlich haben wir Ende Juli einen Termin bei einer konstitutionellen Homöopathin gemacht und werden mal sehen, wie hier geholfen werden kann.

Also, etwas passiert definitiv! In Worte zu fassen, ist es schwierig. Da er vom "Auftreten" einen Sprung gemacht hat, weiss nicht wie ich es beschreiben soll.

Wurde die Schulbegleitung mittlerweile eingeteilt? Falls ja, passt es? Zumindest wünsche ich es Euch!

Und was könnt Ihr im Bereich der Tiefenwahrnehmung machen? Gibt es da Möglichkeiten oder Hilfsmittel, die Deiner Tochter hier helfen?

Liebe Grüsse Sabina
Sabina mit
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