Übergangskosten bei Wechsel von ambulant zu stationär betreuten Wohnungskosten

Unsere Kinder werden älter, verlassen die Schule und auch oft das Elternhaus. Wie sehen die Perspektiven für behinderte Jugendliche und junge Erwachsene aus? Wo können sie arbeiten? Wo finden sie geeignete Wohnformen? Hier können sich Eltern austauschen und informieren!

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AnnaLuisa
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Übergangskosten bei Wechsel von ambulant zu stationär betreuten Wohnungskosten

Beitragvon AnnaLuisa » 14.05.2019, 09:22

Hallo zusammen,

beim Wechsel vom ambulant betreutem Wohnen mit eigener Wohnung in ein Wohnheim, kam es zum zeitlichen Überlapp. Der Mietvertrag der Wohnung lief nach Aufnahme ins Wohnheim noch 3 Wochen weiter. Es ist nachvollziehbar, dass das Sozialamt nun die Mietzahlung für die 3 Wochen zurück fordert, in denen bereits das stationär betreute Wohnen stattfand.

Aber wer übernimmt solche Kosten? Sie können jetzt gerade so vom Sparguthaben bezahlt werden. Ist aber schon sehr "hart", wenn das wenige was da ist, dafür zu benutzen.
Eine spätere Aufnahme ins stationäre Wohen schied leider aus.

Danke und Gruß,
AL

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Inge
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Re: Übergangskosten bei Wechsel von ambulant zu stationär betreuten Wohnengskosten

Beitragvon Inge » 14.05.2019, 15:42

Vielleicht findest du über den Link hier Argumentationsgrundlagen, auch wenn es um die Doppelmiete bei einem Umzug in eine "normale" Wohnung geht: https://www.focus.de/politik/gerichte-i ... 51876.html

Sie ist anders als die andern, und ihre Sprache geht weit an uns vorbei.
Doch wenn sie lächelt, lächelt sie mit Leichtigkeit dir dein ganzes Herz entzwei.

'Sommerkind' von Wortfront


Viele Grüße
Inge

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Re: Übergangskosten bei Wechsel von ambulant zu stationär betreuten Wohnengskosten

Beitragvon AnnaLuisa » 17.05.2019, 21:59

Vielen Dank Inge! Das ist ein guter Ansatz!
LG,
AL

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Inga
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Re: Übergangskosten bei Wechsel von ambulant zu stationär betreuten Wohnengskosten

Beitragvon Inga » 17.05.2019, 22:46

Hallo,

darf ich dazu eine Frage stellen, die mich einfach mal so interessiert.
Wenn ein Mensch aus einer Einrichtung auszieht, wird der Platz zum letzten eines Monats gekündigt. In die Wohnung zieht man dann zum 1. des Monats, wo verbingt man die Nacht dazwischen und wo stellt man sein Hab und Gut ab?

Wir hatten den Fall bei Danielo. Da wir uns als seine Familie sehen und er Mieter einer Wohnung in unserem Haus ist, war es bei uns ganz klar, dass er früher rein kann!
Aber was machen Heimbewohner, die in eine "fremde" Wohnung ziehen und nicht bei der Familie / Freunde unterkommen können?

Gruß, Inga
Michelle 02 Apert-Syndrom & Epi
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Betreuer von Danielo '96 und Steven '98

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