Arztwechsel am SPZ?

Mit einem besonderen Kind sind Eltern oft Dauergäste beim Kinderarzt. Hinzu kommen Krankenhausaufenthalte und Besuche bei Spezialisten und im Sozialpädiatrischen Zentrum.
Welche Untersuchungen machen Sinn? Wo ist mein Kind in guten Händen? Zahlt die Krankenkasse alle Behandlungen? Fragen über Fragen...

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AnnaHi
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Arztwechsel am SPZ?

Beitragvon AnnaHi » 07.05.2019, 15:32

Hallo zusammen,

hat jemand von euch Erfahrung mit Arztwechsel im SPZ?

Kurz zur Erklärung: Wir sind aufgrund von P’s extremer Frühgeburt direkt ans SPZ der Charite angegliedert worden. Mit unserer betreuenden Ärztin dort haben wir nie ein gutes Kommunikationsniveau gefunden. Sie macht teilweise (zumindest nach meinem laienhaften Gefühl) eher Aussagen nur nach Aktenlage ohne Zuzuhören und geht kaum bis gar nicht auf Fragen ein. Kommunikation mit anderen Ärzten findet nur über uns statt. Anfangs haben wir darüber hinweggesehen, weil wir dachten, dass die Termine wahrscheinlich eher weniger werden. Mittlerweile stellt sich aber aufgrund der Diagnose (die plötzlich im Brief aufgetaucht ist und nie im Gespräch direkt bei/nach der Untersuchung mitgeteilt wurde) spast. Hemiparese links heraus, dass wir wahrscheinlich doch noch länger und häufiger Termine im SPZ haben werden. Zudem häufen sich negative Anspielungen anderer Ärzte wenn der Name fällt. Geschickt. Also kurz: wir fühlen uns nicht besonders gut aufgehoben. Anders sieht es mit dem Physio-Team der Charite aus, das sehr bemüht und kommunikativ ist.
Ich weiß, dass die SPZs zumindest in Berlin extrem ausgelastet sind und wir wahrscheinlich auch eher ein milder Fall sind. Daher will ich auch nicht zu viel Aufheben machen. Ist jemand von Euch schon mal wegen schlechter Kommunikationsbasis mit dem Wunsch, den betreuenden Arzt zu wechseln, ans SPZ herangetreten?

Danke und viele Grüße
Anna
Anna mit L. (11/2016 Sternenkind) und P. (11/2016) ehem. Extremfrühchen (27+3) spast. Hemi li

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Elisabeth85
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Re: Arztwechsel am SPZ?

Beitragvon Elisabeth85 » 07.05.2019, 16:17

Hallo Anna,

ich habe dir eine PN geschickt :wink:

Viele Grüße,
Elisabeth
Theo *2016, schwere Mehrfachbehinderung durch Gehirnfehlbildung, Epilepsie, Tracheostoma mit nächtlicher Beatmung, PEG, freundlich und fröhlich

susilein70
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Re: Arztwechsel am SPZ?

Beitragvon susilein70 » 07.05.2019, 20:04

Hallo Anna,

wir haben innerhalb des SPZ auch schon den Arzt gewechselt. Nach dem ersten Termin habe ich mich wie die schlechteste Mutter gefühlt (war gerade mit dem 2. Kind schwanger und wollte nach der ersten dramatischen Schwangerschaft nicht noch einmal dasselbe mitmachen. Da war ich eher aufs "Brüten" konzentriert. :) ) Beim nächsten Termin hatte ich extra eine Erzieherin als Begleitung dabei, das hat gar nicht interessiert. Der Arzt hat dann empfohlen die Orthesen nachts zu tragen, ging gar nicht. Über die orthopädische Sprechstunde wusste er auch nicht Bescheid. Da habe ich mir den nächsten Termin bei einem anderen Arzt geben lassen. Habe auch gesagt, dass ich mit dem anderen Arzt nicht zufrieden war. Das war kein Problem.

Viele Grüße Susilein
Susi mit Robert (11.2002, 32. SSW, Hemiparese, Entwicklungsverzögert, Epilepsie )

AnnaHi
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Re: Arztwechsel am SPZ?

Beitragvon AnnaHi » 08.05.2019, 21:38

Hallo Susilein,
Danke für die Antwort. Vielleicht stelle ich es mir auch viel schwerer vor als es ist und wir versuchen es einfach :-)
Viele Grüße
Anna
Anna mit L. (11/2016 Sternenkind) und P. (11/2016) ehem. Extremfrühchen (27+3) spast. Hemi li


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