Open petition für individuelle Impfentscheidungen

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Angela77
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Open petition für individuelle Impfentscheidungen

Beitragvon Angela77 » 26.04.2019, 20:32

Hallo zusammen,

ich habe lange überlegt, ob ich das hier posten soll oder nicht, denn ich möchte als Mutter, die ihre Kinder lieb und gerne geimpft hätte, an dieser Stelle KEINE weiteren Diskussion Pro und Contra Impfungen auslösen.

https://www.openpetition.de/petition/on ... mpfpflicht


Dennoch möchte ich euch auf eine Petition gegen eine Impflicht zugunstenINDIVIDUELLER Impfentscheidungen verweisen und um eure Unterschrift bitten, falls euch die Logik dieser Petition - veröffentlicht von 600 Ärzten für individuelle Impfentscheidungen ( NICHT gegen Impfungen generell, die Ärzte impfen durchaus auch mit Mehrfachimpfstoffen) - aus medizinischen und rechtlichen Gründen nachvollziehbar erscheint.

Da ich 1998 selbst einen nach dem Infektionsschutzschutzgesetz anerkannten Impfschaden erlitten habe und in beiden Herkunftsfamilien sich autoimmunologische und neurologische Erkrankungen häufen, habe ich mich auf Empfehlung eines schulmedizinschen Impffstoffexperten gegen die Impfung meiner Kinder entschieden (was in unserem Fall z.B. auch heißt, dass wir mit Fieber nicht im Kinderarztwartezimmer, sondern im Auto warten, um andere Kinder vor uns zu schützen).

Nachdem ich bis zur Anerkennung meines Impfschadens zehn Jahre prozessieren musste (und das obwohl schon der erste Amtsarzt sagte: Es ist offensichtlich, was passiert ist! Frag sich nur, wer bezahlen muss" ) wird mir persönlich Angst und Bange, was auf meine Familie zukonmmen könnte, wenn die Impflicht doch kommen sollte.
Klar wird es Ausnahmeregelungen geben, aber die Vorstellung, ggf. jahrelang Prozesse führen zu müssen, um meine Kinder zu schützen, macht mir große Angst.
Denn ich bin mit Sohnemanns Baustellen wirklich seit Jahren mehr als ausgelastet ....
Nochmal: Ich bin herzlich froh, um jeden der seine Kinder impfen lässt. Auch ich würde es ohne meine Vorgeschichte jederzeit tun.
Aber: Falls der ein oder andere meine Sorge - und vor allem die Sorge, die z.T. auch von Experten des RKI äußern, nämlich dass sich eine Masernimpfpflicht sogar gesellschaftlich kontraproduktiv auswirken könnte - nachvollziehen kann, dann bitte ich herzlich um eine Unterschrift, auch wenn die 50.000 mutmaßlich in den nächsten Stunden erreicht werden. Jede Stimme mehr ist wichtig.
In Schweden konnte die Einführung von Pflichtimpfung auf diesem Wege sogar verhindert werden.
LG
Angie
Bene (2008): regressiver Autismus, schwerste expressive Sprachentwicklungsstörung (bei sehr gutem Sprachverständnis!), Bildung von Casiomorphin und Gliadorphin
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kati543
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Re: Open petition für individuelle Impfentscheidungen

Beitragvon kati543 » 26.04.2019, 21:19

Hallo,
ich bin in der DDR geboren, einem Land, welches die Impfpflicht kannte. In meinem SV-Ausweis wurde vermerkt, dass ich von der MMR - Impfung aus gesundheitlichen Gründen immer zurückgestellt wurde. Ich war damals nicht zufällig akut krank. Epilepsie galt damals als Grund, diese Impfung nicht zu geben. Selbst die DDR wusste schon, dass es Ausnahmen von der Impfpflicht geben muss. Einen Prozess hat es NIE gegeben. Das hat mein Facharzt (Neurologe) einfach so bescheinigt.
Impfpflicht heißt nicht, dass jedes Kind ungesehen geimpft wird. Impfpflicht heißt, man will vermeiden, dass es wie bisher diese Masernpartys gibt und die darauffolgenden ernsten Erkrankungen und Todesfälle. Dass es bei diesen Partys nicht zu schlimmeren Fällen kommt, hängt bisher grösstenteils mit an der damaligen Impfpflicht der DDR ... ironischerweise.
Ich bin FÜR individuelle Impfentscheidung. Aber wenn normalerweise vernünftige Menschen meinen, sie müssten das Leben ihrer Kinder und das anderer Menschen aufs Spiel setzten, indem sie Masernpartys veranstalten, bin ich FÜR Impfpflicht.
LG
Katrin
Katrin (Epilepsie)
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D. (geistige Behinderung, Frühk. Autismus, Epilepsie, Esstörung, Trigonoceph., Hypertonie, Opticushypoplasie, Amblyopie, Mikrodeletion 3p26.3, Vd. Valproatembryopathie, Z.n. Schädelbasisfraktur)

Sheila0505
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Re: Open petition für individuelle Impfentscheidungen

Beitragvon Sheila0505 » 26.04.2019, 22:06

Bin da schon sehr bei Katrin. Das nun die Impfpflicht wieder heißes Thema geworden ist, ist dem fatalem Trend verschuldet, impfbare Kinder alternativ oder erst gar nicht Impfen zu lassen. Und die Werbetrommel hierfür rühren die Impfkritiker/-gegner zuhauf, sodass sie diesen Trend zudem aktiv unterstützen. Bspl Masern und 95% als Zielsetzung bzgl Impfquote hinsichtlich einer Eradikation: Ohne Weiteres kann man die unimpfbaren Menschen mitragen, denn wir haben einen Puffer von 5%.
Die Werbetrommelrührer bzgl Impfkritik sind diejenigen, welche den Risikokindern hinsichtlich Impfbarkeit - metaphorisch gesprochen - ins Fleisch schneiden.
Tatsache ist nun mal: Wir können nicht Däumchendrehen, so wenn die Impfquoten hier und da peu à peu zurückgehen und es immer wieder größere Masernausbrüche gibt, weil mancherorts die Impfquoten schlichtweg nicht ansatzweise erreicht werden.
Solange es um mich herum "gefühlt" (?) immer mehr Familien gibt, welche auf Impfungen gänzlich verzichten oder maßgeblich verspätet und unzureichend Impfen lassen, bekommt diese Petition sicherlich keine Unterschrift von mir. Auch wenn ich grundsätzlich nicht für eine Impfpflicht bin - weil ich die Gefahren durchaus anerkenne und Zwang per se für eine Ungute Lösung halte- so habe ich mir manchmal doch eine Impfpflicht herbeigewünscht, insbesondere dann, wenn man mit so manchem "Impfkritiker" ins "Gespräch" kommt.
Und nein: Ich möchte nicht gezwungen sein, ungeimpfte Kinder von Impfverweigerern (Verweigerer hat nichts mit Risikokinder hinsichtlich der Impfbarkeit zu tun) in der Kita meines Kindes dulden zu müssen.

Denn MEIN Kind betrifft ein NICHTIMPFEN DRITTER ebenso, es geht uns ALLE etwas an.

Angela77
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Re: Open petition für individuelle Impfentscheidungen

Beitragvon Angela77 » 26.04.2019, 22:53

Hallo Ihr Zwei,
danke für eure Beiträge.
Ich kann eure Argumente gut verstehen und würde auch gerne jedem Impfgegner (ohne medzinischen Gründen) zu seinem bzw. meinem Glück "zwingen", schließlich gefährder er ja auch ohne Not MEINE Kinder.
Aber ich mache mir schon zumindest Sorgen, ob ich meine Tochter wirklich ohne Prozess aktiv schützen kann, da sie zwar seit Geburt motorische Entwicklungsverzögerungen hat, aber eben GsD keine manifeste Epilepsie.
Ich selbst habe meine Anerkennung als Impfopfer nur als "Vergleich zu Ihren Bedingungen" bekommen, als die Beweislanst erdrückend wurde, weil der Richter kein Urteil sprechen wollte, da das in die Statistik gekommen wäre.
Es besteht, wahrscheinlich zu Recht, eine riesige Angst, den an sich sehr sinnvollen Impfgedanken zu beschädigen, wenn man einräumt, dass die Impfung eben doch in seltenen Einzelfällen gefährlich sein kann ...Genauso wie es aktuell in Deutschland in ebenfalls sehr seltenen Fällen zu Tod durch Masern kommen kann. Ich hatte sogar mal eine Kollegin, die durch einen masernbedingte Erkrankung in der Kindheit ertaubt ist. Meine eigenen Masern verliefen ebenfalls sehr schwer als Kind ... Wie mans macht, kann es schief gehen :cry: Es ist zum Heulen!
Ich sehe allerdings auch ein Problem darin, dass echte Impfgegner bei einer Impflicht zur Not Impfpässe von entsprechenden Ärzte einfach fälschen lassen könnten. Da der Masernimpfstoff bei einem kleinem Prozentsatz nicht anschlägt, könnte man das nicht mal beweisen :twisted: - das heißt, sie würden bei Ausbrüchen sogar unbehelligt zur Schule gehen :twisted: und ggf. noch mehr Leuten gefährden als heute. Von daher wäre es mir auch aus diesen Gründen lieber, es bliebe bei der alten Regelung. Und last, but not least: Mir tun natürlich auch die Kinder der Impfgegner selber leid! Aber anderseits: es gibt auch andere elterlichen Verhaltensweisen in der Schwangerschaft und Kindheit, die das Leben eines Kindes massiv schädigen können (z.B. Alkohol oder Nikotinmissbrauch). Da schaut der Gesetzgeber - LEIDER! - auch weg .... und die die Zahl der Schadensfälle ist aktuell erheblich größer als bei Masern. Ich will euch aber nicht umstimmen. Es geht mir nur noch mal um die Erklärung meines Dilemmas :wink:
LG
Angie
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die_Jule
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Re: Open petition für individuelle Impfentscheidungen

Beitragvon die_Jule » 27.04.2019, 09:53

Hallo,

ich bin gerade im Stress und habe daher nur kurz einen Blick auf die Petition werfen können.
Diese wurde erstellt von "Ärzte für Individuelle Impfentscheidung e. V.“. In deren Vorstand findet sich Michael Friedl. Bin mal kurz auf dessen Internetseite gewesen. Ich würde ihn, vorsichtig gesagt, als "impfkritisch" bezeichnen.
Er verlinkt unter anderem zu impf-info.de, eine Seite, die ganz konkret anti-vaxx ist.
Nope, keine Unterschrift von mir, ich lasse mich nicht von Impfgegnern unter dem Gewand der "individuellen Impfentscheidung" benutzen.

Ich würde es super finden, wenn eine Impfpflicht nicht nötig wäre, aber gerade aufgrund von Leuten wie diesen, die nach meinem -zugegebenermaßen kurzen- Blick hinter dieser Petition zu stehen scheinen, bewegen wir uns wohl in eine Richtung, wo wir sie brauchen werden.

Liebe Grüße
die Jule
neugierige Jura-Studentin mit Interesse an Familienrecht, Betreuungsrecht, Verfahrenspflegschaften/-beistandsschaften
und mit großem Piraten (10/2011) und kleinem Osterei (3/2016).

Angela77
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Re: Open petition für individuelle Impfentscheidungen

Beitragvon Angela77 » 27.04.2019, 10:13

Hallo Jule,
danke für deinen Beitrag.
ganz kurz, wir haben morgen Familienfest.
Ich habe noch nicht nach den Hintergründen dieser Ärzte gegoogelt, nur nach den dort medizinisch und juristisch verlinkten Argumenten geschaut. Diese scheinen mir sehr schlüssig.
Es scheint für mich eher so zu sein, dass die Politiker und - teilweise auch die Presse - sehr einseitig dikutieren und eine aktive Masernhysterie beschwören, um "ihre" Impfpflicht durchzusetzen. Das ist auf jeden Fall auch eine Art Manipulation ... und sie wirkt, weil sie mit starken Emotionen arbeitet. Die Petion und der offene Brief scheinen mir hingegen sachlich formuliert.

Liebe Grüße
Angie, die frühestens heute Abend zum Antworten kommt.
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Ullaskids
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Re: Open petition für individuelle Impfentscheidungen

Beitragvon Ullaskids » 27.04.2019, 11:05

Hallo Angie,
wenn landläufig von „Impfpflicht“ die Rede ist, ist das doch immer arg verkürzt dargestellt. Gerade Menschen mit individuellen Dispositionen wie du sind davon explizit ausgenommen.

Das heißt, du profitierst sehr davon, wenn diese Pflicht für andere gilt!

Die wenigen Impfgegner, die so weit gehen würden, kriminell zu werden, um der Impfung zu entgehen (Fälschen von Dokumenten IST kriminell und wird strafrechtlich verfolgt), sind dann keine Gefahr mehr, wenn die zahlreichen Impfskeptiker und „Impffaulen“ geimpft sind und die Impfquote einen Herdenschutz erzeugt.
Viele Grüße,
Ulla mit Tochter (15): Gendefekt, Epilepsie, Skoliose etc.

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Re: Open petition für individuelle Impfentscheidungen

Beitragvon HeikeLeo » 27.04.2019, 12:44

Hallo Alle,

das Problem sind weniger die Impfkritiker oder Impfgegner, sondern eher die „Impffaulen“. Bei uns im Haus waren vor Jahren zwei Kinder an Masern erkrankt - die Mutter war begeisterte Impfbefürworterin. Man hatte die Kinder schlichtweg vergessen. DAS sollte nicht passieren. Dagegen hilft aber nicht eine Impfpflicht, sondern die sorgfältige Umsetzung der gegebenen Rechtslage.

Gerade, was Impfungen betrifft, ist die wissenschaftliche Datenlage für eine Impfpflicht sehr sehr dünn - gerade, wenn es um doch recht kleine Fallzahlen geht, wie bei Masern.
Wahrscheinlich haben wir alle schon das Debakel der Schwinegrippeimpfung vergessen.

Liebe Grüße
Heike

Manuela1304
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Re: Open petition für individuelle Impfentscheidungen

Beitragvon Manuela1304 » 27.04.2019, 12:55

Hallo

Ich denke das die Impfpflicht nicht bedeutet das alle ohne Rücksicht auf Verluste durch geimpft werden, es wird eh individuell gestaltet sein.
Ein Kind mit einem schlechten Immunsystem wird sie weiterhin nicht bekommen, kein Arzt wurd sich trauen für einen ggf Tod des Kindes verantwortlich zu sein.
Bei unserem Sohn ist immer wieder die Impfung verschoben worden da er zu krank war.
Das wird in Zukunft auch so sein.
Selbst bei gesunden Kinder wird nicht geimpft wenn sie Fieber haben, die Ärzte passen da schon auf ( hoffe ich mal... )

Man darf Impfgegner nicht zu viel Spielraum geben, sonst finden die 1000 Gründe warum ihr Kind nicht geimpft werden dürfen
Das schadet wieder rum den Kindern die Krankheitsbedingt nicht geimpft werden dürfen.

Es tut mir leid das du einen Impfschaden erlitten hast und so hart um die Anerkennung kämpfen musstest.
Ich hatte einen Patienten der extrem schwer auf eine grippeschutzimpfung reagiert hat, ihm ging es schnell wieder gut aber erschrocken war ich trotzdem darüber.
Er hatte keine grippe sondern hat sehr schwer neurologisch drauf reagiert.

Das Thema wird immer Menschen spalten, da jeder seine feste Meinung dazu hat.
Impfungen hat so viele Leben gerettet

Ganz liebe Grüsse
Manu

Kerstin + Benjamin
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Re: Open petition für individuelle Impfentscheidungen

Beitragvon Kerstin + Benjamin » 27.04.2019, 16:21

Hallo,

ich bin Ärztin und Mitglied in dem Verein Ärzte für individuelle Impfentscheidung. und natürlich habe ich die Petition schon lange unterschrieben.

ich finde die Seite impf-info.de sehr gut, weil viele sachliche und vor allem gut recherchierte Informationen bereit gestellt werden. Denn viele Zahlen, die in den Medien veröffentlicht werden, stimmen nicht.

Es gibt KEINEN Anstieg von Maserninfektionen in Deutschland seit Anfang des Jahrtausends, die Impfquote der ersten Masernimpfung liegt in Deutschland kontinuierlich bei 97% bei Eintritt ins Schulalter. Damit haben 95% aller Geimpften einen guten Impfschutz. und diese Impfquote liegt höher als in vielen Ländern mit Impfpflicht. In den USA ist schon seit langem Impfpflicht, die kommen nicht über 92 % Impfquote für Masern. Außerdem gibt es Studien, die eine nachlassende Impfbereitschaft zeigen, wenn eine Impfpflicht eingeführt wird. Das wird auch von den Vorsitzenden des Robert-Koch-Instituts und dem Vorsitzenden der STIKO anerkannt, so dass sogar diese eine Impfpflicht ablehnen.


ich zitiere Zahlen, die von der WHO und dem RKI offiziell veröffentlicht werden!!!

viele Grüße
Kerstin-Mara
Kerstin Mara (*1971) mit Benjamin (*12/03), anerkannter Geburtsschaden, Cerebralparese, Entwicklungsverzögerung, Dystrophie bei Eßstörung, Schlafstörung, posttraumatische Belastungsstörung, PEG 4/07 bis 7/13, aber ein zufriedener, fröhlicher Kerl

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