Fragen zu Umgang mit JA bei Antrag nach §35a

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Regina Regenbogen
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Re: Fragen zu Umgang mit JA bei Antrag nach §35a

Beitragvon Regina Regenbogen » 11.09.2019, 06:20

Wir mussten jedes Jahr einen Weiterbewilligungsantrag stellen, damit die Therapie für ein weiteres Jahr bewilligt wurde. Die Therapeuten wussten das natürlich und haben immer zeitnah einen entsprechenden Entwicklungsbericht geschrieben, den ich dann mit dem Antrag ans Amt geschickt habe.
Wenn es einen Glauben gibt, der Berge versetzen kann, so ist es der Glaube an die eigene Kraft. (Marie von Ebner-Eschenbach)

Sohn * 01/2003 - Frühkindlicher Autismus mit komorbider ADHS
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Tochter * 08/1989 - Peronaeusparese

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Michaela44
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Re: Fragen zu Umgang mit JA bei Antrag nach §35a

Beitragvon Michaela44 » 11.09.2019, 11:05

Wir müssten zwar keinen offiziellen Verlängerungsantrag stellen, aber ein paar Wochen vor dem Hilfeplangespräch bekam ich einen Trägerbericht zum Stand der Dinge und wo noch Therapiebedarf besteht. Den habe ich dann beim JA abgegeben und beim HPG stand dann schon fest, dass die Therapie verlängert wird.

Zur amtsärztlichen Untersuchung mussten wir nicht mehr, nachdem ich argumentiert habe, dass Autismus angeboren ist und somit nicht weggeht UND ich das JA darauf aufmerksam gemacht habe, dass sie uns drei Ärzte zur Auswahl geben müssen, die sie dann zu beauftragen haben. Das wollten/konnten sie nicht. ;-)
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HeikeLeo
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Re: Fragen zu Umgang mit JA bei Antrag nach §35a

Beitragvon HeikeLeo » 11.09.2019, 11:25

Liebe Sophie,
Ist das normal so, oder müssen wir damit rechnen, für jede Verlängerung erneut kämpfen zu müssen?
normalerweise sollte es glatt weiterlaufen. Wir haben aber leider erleben müssen, dass wir für jede Verlängerung kämpfen mussten. Bei uns war aber das Sozialamt/Eingliederungshilfe zuständig.

Liebe Grüße
Heike

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Re: Fragen zu Umgang mit JA bei Antrag nach §35a

Beitragvon Leasanne » 14.09.2019, 12:42

Hallo,

nach jahrelanger Zusammen"arbeit" mit dem Jugendamt ignoriere ich dieses einfach. Wenn ich was brauche, dann melde ich mich dort, sachlich, bestimmt und klar. Ebenso verhalte ich mich in HPGs. Ich richte mein Wort I. d. R. an Betreuer und Lehrer, antworte, wenn der SB mich etwas fragt, kurz und knapp und vor allem: ich versuche, auf gar keinen Fall emotional zu werden, wobei wir als Eltern, die einzigen in so einem Gespräch sind - neben unseren Kindern - die das Recht haben, emotional zu reagieren. Alle anderen haben in Gottes Namen fachlich kompetent ihren Job zu machen. Punkt. Das fordere ich immer wieder freundlich bestimmt ein, meist genauso oft wie ich die Rechtsgrundlage fordere.
Ansonsten versuche ich die SB außen vor zu halten. Ausser beim HPG sieht sie mich nicht. Ich telefoniere nicht mit ihr und mache alles nur schriftlich. Anrufe von Seiten der SB wimmel ich mit den Worten: "Keine Zeit, muss arbeiten" und der Forderung nach etwas Schriftlichen ab.
Berichte, Gutachten, Stellungnahmen etc gehen erst an mich und ich leite sie entsprechend weiter, gffs. mit geschwärzten Textstellen. Geht dann doch mal ein Bericht "versehentlich" direkt an das JA, dann geht der Sachverhalt direkt an den DSB und ein Schreiben raus, dass die in in diesem Bericht gemachten Informationen aufgrund von rechtswidriger Aneignung nicht verwendet werden dürfen. Notfalls muss das über einen RA laufen. Soweit kam es bei uns aber noch nicht.
Liebe Grüße
Leasanne
_________________________________________
Eva (*’76), Burn-out, alleinerziehend
Jonas (*’95), Lutz (*’02), ASS, ADHS, Dyskalkulie, extreme Knick-Senk-Füsse, Skoliose, seit 2019: LQTS, Til (*’05) extrem nervendes Pubertier

Leasanne
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Re: Fragen zu Umgang mit JA bei Antrag nach §35a

Beitragvon Leasanne » 14.09.2019, 12:43

Hallo,

nach jahrelanger Zusammen"arbeit" mit dem Jugendamt ignoriere ich dieses einfach. Wenn ich was brauche, dann melde ich mich dort, sachlich, bestimmt und klar. Ebenso verhalte ich mich in HPGs. Ich richte mein Wort I. d. R. an Betreuer und Lehrer, antworte, wenn der SB mich etwas fragt, kurz und knapp und vor allem: ich versuche, auf gar keinen Fall emotional zu werden, wobei wir als Eltern, die einzigen in so einem Gespräch sind - neben unseren Kindern - die das Recht haben, emotional zu reagieren. Alle anderen haben in Gottes Namen fachlich kompetent ihren Job zu machen. Punkt. Das fordere ich immer wieder freundlich bestimmt ein, meist genauso oft wie ich die Rechtsgrundlage fordere.
Ansonsten versuche ich die SB außen vor zu halten. Ausser beim HPG sieht sie mich nicht. Ich telefoniere nicht mit ihr und mache alles nur schriftlich. Anrufe von Seiten der SB wimmel ich mit den Worten: "Keine Zeit, muss arbeiten" und der Forderung nach etwas Schriftlichen ab.
Berichte, Gutachten, Stellungnahmen etc gehen erst an mich und ich leite sie entsprechend weiter, gffs. mit geschwärzten Textstellen. Geht dann doch mal ein Bericht "versehentlich" direkt an das JA, dann geht der Sachverhalt direkt an den DSB und ein Schreiben raus, dass die in in diesem Bericht gemachten Informationen aufgrund von rechtswidriger Aneignung nicht verwendet werden dürfen. Notfalls muss das über einen RA laufen. Soweit kam es bei uns aber noch nicht.
Liebe Grüße
Leasanne
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