Verdienstausfall während Gipsbett

In dieser Kategorie geht es um rechtliche Dinge, Fragen zur Krankenversicherung, Pflegegeld etc.

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Maike_82
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Verdienstausfall während Gipsbett

Beitragvon Maike_82 » 16.03.2019, 22:12

Liebe Foristen,

wie es aussieht, wird unsere Tochter im Herbst an der Hüfte operiert werden. Während des stationären Aufenthaltes im Krankenhaus und/oder später in der Reha steht mir als Begleitperson ja Erstattung des Verdienstausfalls zu. Aber wie sieht es in den 4-6 Wochen aus während sie zu Hause im Gipsbett liegt und betreut und gepflegt werden muss? Da kann ich ja ebenso wenig arbeiten gehen. Muss ich für diese Zeit Pflegezeit beantragen? Aber dafür gibt es ja keine Lohnersatzleistungen, sondern nur die Weiterzahlung der Sozialversicherungsbeiträge. Wovon lebe ich dann? Das zinslose Darlehen will ich nicht beantragen.

Hinzu kommt, dass ich momentan einen bis Herbst befristeten Arbeitsvertrag habe. Sollte ich bis dahin keine Entfristung erreichen, muss ich mich arbeitslos melden. Da ich wegen der OP, dem Gipsbett und der Reha für mind. 3 Monate nicht vermittelbar bin, steht mir vermutlich gar kein ALG 1 zu, sondern ich müsste gleich ALG II beantragen. Aber das ist fraglich wie bedürftig ich bin, da mein Lebensgefährte recht gut verdient (Bedarfsgemeinschaft) und wir ein paar Rücklagen (Bausparverträge) haben. Wegen drei Monaten Pflegezeit möchte ich die aber nicht kündigen müssen...

Kennt sich da jemand aus oder hat das selber schon mal durch?
Viele Grüße, Maike

M *09/2015, Zustand nach FMTS und schwerer Asphyxie; ICP, Epilepsie, Mikrozephalie, globale Entwicklungsstörung; Pflegegrad 4, 100% GdB aG, G, H & B

H *10/2017 ausgeglichene, tiefenentspannte Knutschkugel

Unsere Vorstellung: https://www.REHAkids.de/phpBB2/viewtopi ... highlight=

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