Vojta, Bobath oder doch etwas ganz anderes?

Hier könnt ihr euch über die unterschiedlichsten Therapiemöglichkeiten (Logopädie, Petö, Cranio Sacrale) für eure Kinder austauschen und Fragen rund ums Thema Krankengymnastik und Frühförderung stellen.

Moderator: Moderatorengruppe

Sofielein
Mitglied
Mitglied
Beiträge: 22
Registriert: 25.09.2018, 10:24

Vojta, Bobath oder doch etwas ganz anderes?

Beitragvon Sofielein » 16.03.2019, 06:00

Hallo ihr Lieben!
Ich weis, es ist ein leidiges Thema und es gibt wohl keine richtige Antwort darauf. Dennoch würde es mich freuen, wenn ihr mir mit euren ganz persönlichen Erfahrungen etwas weiterhelft.
Meine Tochter ist gerade ein Jahr alt geworden. Seit sie ca. 7 Monate alt ist turnen wir nach Vojta. Die Pysiotherapeutin im SPZ hat sich damals ganz klar für diese Therapieform ausgesprochen. Emma kann sich nun drehen, rollen und robben. Den Handstütz oder das freie Sitzen kann sie noch nicht. Sie hat mittlerweile eine bessere Körperspannung und kann z.B. angeleht in einem festen Stillkisten recht gerade sitzen. (Das machen wir aber nie lange.) Oft stütz sie sich dann seitlich leicht mit dem Ellenbogen ab. Ich habe den Eindruck dass es zwar einerseits die Kraft ist, andererseits aber vor allem auch ihr schlechter Gleichgewichtssinn, der sie gerade daran hindert in andere Positionen als die Bauch oder Rückenlage zu kommen. Sie ist insgesamt immer recht wackelig unterwegs.
Ich denke dass die Vojta-Therapie sehr viel gebracht hat um unsere Maus dahin zu bringen, wo sie jetzt ist. Allerdings habe ich nun den Eindruck, dass es vielleicht besser wäre nun etwas anderes - vielleicht eher ganzheitlicheres - auszuprobieren. An sich ist die Vojta-Therapie - so wie ich es verstanden habe, bitte korrigiert mich - ja hauptsächlich dazu gut, das Drehen und Kriechen "anzustoßen" und eine gewisse Körperspannung aufzubauen. Unsere Kleine hat außerdem Wahrnehmungsprobleme und hier greift die Vojta-Therapie ja nicht wirklich an. Zudem ist sie nun sehr interessiert an allem neuen und evlt. wäre es gut, mehr spielerisch zu üben?
Prinzipiell könnten wir ja auch die Vojta-Therapie weiterführen und zusätzlich etwas anderes machen, allerdings wird das einfach viel zu viel, da viermal am Tag Vojta schon echt eine Aufgabe ist - auch wenn es mittlerweile Gott sei Dank ganz ohne Weinen geht! Unser Schatz ist echt tapfer!

Vielen Dank schon einmal für Eure Anregungen und allen ein schönes Wochenende!
Liebe Grüße, Melanie

Werbung
 
Michaela.Sandro
Stamm-User
Stamm-User
Beiträge: 623
Registriert: 25.08.2008, 21:07
Wohnort: Köln

Beitragvon Michaela.Sandro » 16.03.2019, 11:39

Hallo Melanie, bei Sandro wurde irgendwann von Vojta zu Padovan gewechselt und das war bei ihm echt super. Vielleicht kannst du Vojta von vier auf zwei reduzieren, finde 4 mal schon sehr viel. Vojta ist eine gute Therapie, aber irgendwann nicht mehr effektiv, das muss aber die Therapeutin einschätzen. L. G. Michaela
Michaela alleinerziehend, Teilzeit berufstätig (Bj. 12/67) und Sohn Sandro (19.01.07.) Herz-OP nach Geburt, geistige Behinderung, Diagnose, evtl. ein unbekanntes Syndrom. Er kann laufen, einigermaßen sprechen, PG 4 , 100% SB aber ein Schatz!

Katja_S
REHAkids Urgestein
REHAkids Urgestein
Beiträge: 2497
Registriert: 15.01.2009, 12:47
Wohnort: B.-W.

Beitragvon Katja_S » 16.03.2019, 12:21

Hallo Michaela,
wir sind damals auch von Vojta zu Padovan und Bobath gewechselt. Das lag aber vor allem auch daran, dass ich E. bei den Vojta-Übungen nicht mehr festhalten konnte und er dann mit 1 1/2 Jahren endlich robben (bzw. sich mit den Händen nach vorne ziehen konnte) und ich den Eindruck hatte, dass er jetzt auch mehr selbst mitarbeiten kann. Außerdem wurde das Vojtaturnen immer mehr zum Frust für mich, weil ich immer den Eindruck hatte, ich mache zu wenig, obwohl ich schon 2 x am Tag 25-30 min für die Vojtaübungen gebraucht habe :shock: und unsere KG immer meinte, dass ich ja eigentlich 4 x mit ihm turnen solle. Ich wollte mein Kind aber auch nicht den ganzen Tag nur therapieren oder füttern (haben für alle Mahlzeiten extrem lange gebraucht) und andere Termine gab es ja auch noch. Hut ab, dass du das 4 x am Tag schaffst :D .
Padovan machen wir seither in unseren Intensivtherapiewochen in Baiersbronn und ich selbst mache die Übungen ansonsten zu Hause mit meinem Sohn (ca. 5 x die Woche, was für die Therapeuten völlig ok ist und für uns gut machbar), Bobath wird bei der regelmäßigen Physiotherapie (1 x die Woche) zu Hause gemacht (und siele Sachen davon macht man ja automatisch im Alltag).
Wir haben damals ursprünglich nicht so sehr wegen der Motorik mit Padovan angefangen, sondern wegen den großen Ess- und Trinkproblemen meines Sohnes (ist ja eigentlich auch eine Logopädieform, zu der eben auch das Turnen gehört)., es bewirkt bei ihm aber auch motorisch viel.

Im Prinzip musst du entscheiden, was für euch der richtige Weg ist. Vielleicht wäre ja eine Mischung von Bobath und Vojta eine Möglichkeit? Sprich doch mal mit eurer Physiotherapeutin, vielleicht kann sie ja paralell ja noch andere Übungen mit deiner Tochter machen. Ist sie auch Bobath-Therapeutin?

Und nicht falsch verstehen, ich verteufle Vojta nicht! Ich bin überzeugt, dass es meinem Sohn in der 1. Zeit viel gebracht hat (da lag er ansonsten nur in Froschstellung auf dem Rücken), aber irgendwann hat es für uns eben nicht mehr gepasst.

Ich hoffe, ihr findet die für euch richtige Mischung :D

Viele Grüße
Katja
Katja mit E. (geb. April'08), Frühchen 26. SSW, Hirnblutungen, Hydrocephalus (Shunt-versorgt), gehörlos (2 CIs), Epilepsie, geistige und körperliche Behinderung

Martina78
Stamm-User
Stamm-User
Beiträge: 874
Registriert: 30.09.2012, 21:41

Bobath

Beitragvon Martina78 » 16.03.2019, 21:18

Hallo,
Wir haben ca 1,5 - 2 Jahre Vojta gemacht und ich bin sicher, dass es viel gebracht hat, wollte aber dennoch irgendwann noch zumindest eine andere Therapieform ausprobieren. Wir haben dann eine Zeitlang, einmal die Woche Die Vojta-therapeutin und einaml eine Bobath-Therapeutin aufgesucht und das zuhause Vojta-turnen runtergefahren, ich galub erstmal zweiml täglich, irgendwann bin ich dann ausgestiegen, weil es mir einfach auch irgendwann zuviel war. Wie du schreibst, kann ich mir Bobath gut für euch vorstellen, da es ja spielerisch ist, da könnte man die Neugier gut ausnutzen.
Ich fand die doppelte Variante für den Übergang optimal und es war auch kein Problem mit der Krankenkasse. Muss halt nur auf dem einen Rezept stehen "KG ZNs nach Bobath" und auf dem anderen "KG ZNS nach Vojta".
LG
Martina
Martina mit Julia (*1/2012), Pachygyrie und Epilepsie, Pflegegrad 5. Seit 6/15 sehr erfolgreich Ketogene Diät. Kann kurze Strecken laufen. Plus Neuankömmling Franziska (*12/16).
"Das Schicksal mischt die Karten, und wir spielen." (Schopenhauer)

Unsere Vorstellung: http://www.REHAkids.de/phpBB2/viewtopic ... highlight=

Maike_82
Mitglied
Mitglied
Beiträge: 81
Registriert: 08.10.2016, 20:17
Wohnort: Großbeeren

Beitragvon Maike_82 » 16.03.2019, 23:47

Hallo Melanie,

unsere Ärztin aus dem SPZ hat auch von Anfang an Vojta gepredigt und so haben wir von der 3. Lebenswoche an bis zum zweiten Lebensjahr täglich fleißig Vojta geturnt - ohne große Erfolge allerdings. Einige Fortschritte gab es, als wir das ganze mit Bobath ab dem 7. Lebensmonat kombiniert hatten. Beides 1x die Woche in der Praxis und ansonsten mehrmals täglich zu Hause. Zusätzlich hatten wir noch Ergotherapie. So richtig gezündet hat aber alles nichts.
Als Marlene zwei Jahre alt wurde, waren wir bei einem (sehr erfahrenen) Orthesentechniker, der nach einer Ganganalyse die Hände über dem Kopf zusammenschlug und meinte, Marlene müsse sobald wie möglich mit funktioneller Krankengymnastik anfangen und auf die Beine kommen, sonst wäre die Hüfte mangels Belastung (zu dem Zeitpunkt konnte sie sich nur drehen) bald völlig deformiert. Daraufhin haben wir mit konduktiver Förderung/Petö und Muskelaufbau mit Galileo angefangen (3x die Woche 1,5 Stunden in der Praxis und mehrmals die Woche zu Hause) und sie hat tolle Fortschritte gemacht. Zusätzlich hat sie noch 1x die Woche Reittherapie und 1x die Woche manuelle Therapie, um die von der Spastik verursachten Blockaden zu lösen. Ich habe mittlerweile von mehreren gehört, dass Vojta tatsächlich nur etwas für die ersten Lebensmonate ist.
Trotz Marlenes toller Fortschritte kam die Therapie zu spät, die Hüfte ist leider unwiderruflich beschädigt und sie muss jetzt bald operiert werden.
Außerdem haben wir zu spät mit dem Botox angefangen. Wir haben uns lange dagegen gesperrt, weil uns die Vorstellung total Angst gemacht hat, einem Kleinkind Nervengift zu spritzen. Nun wissen wir aber, dass ihr das viel Mühe erspart hätte beim Krabbeln lernen etc. (Spastik ist armbetont, deswegen kommt sie nicht richtig in den Handstütz). Hätten wir sie bereits mit 9 Monaten gespritzt (damals Empfehlung der Bobath-Therapeutin), hätte sie ganz "normal" krabbeln lernen können, jetzt muss sie das mit 3,5 Jahren mühevoll nachholen und die Arme sind bereits so stark betroffen, dass sie trotz Botox und regelmäßigem Dehnen nicht mehr in die vollständige Streckung kommt.
Das ist auch das, was mich ein wenig ärgert. Wegen dieser ständigen Vojta-Propaganda hat uns nie jemand umfassend darüber aufgeklärt, was darüber hinaus wichtig ist, um die Spastik zu lindern. Das haben wir alles erst nach und nach über andere Informationsquellen herausgefunden, da war dann aber schon vieles im Argen.

Wie gesagt, Vojta hat durchaus seine Daseinsberechtigung, vor allem am Anfang. Aber irgendwann ist es zu wenig und muss kombiniert werden oder nicht mehr das Richtige und muss ersetzt werden, meine Erfahrung zumindest.

Liebe Grüße, alles Gute und viel Erfolg!
Viele Grüße, Maike

M *09/2015, Zustand nach FMTS und schwerer Asphyxie; ICP, Epilepsie, Mikrozephalie, globale Entwicklungsstörung; Pflegegrad 4, 100% GdB aG, G, H & B

H *10/2017 ausgeglichene, tiefenentspannte Knutschkugel

Unsere Vorstellung: phpBB2/viewtopic.php?t=124607&highlight=

SandraHet
Mitglied
Mitglied
Beiträge: 14
Registriert: 05.07.2018, 20:20
Wohnort: Bodenheim

Beitragvon SandraHet » 17.03.2019, 10:08

Wow ich bekomme gerade echt ein schlechtes Gewissen wenn ich lese wie oft ihr turnt. Naja momentan waren wir außer Gefecht gesetzt, weil unsere Kleine erkältet war mit Husten, da ist nix mit Vojta turnen.
Ich möchte niemand angreifen bitte nicht falsch verstehen, aber geht ihr auch arbeiten? Ich habe so das Gefühl das bei uns die Luft raus ist wenn wir zu Hause sind.
Die kleine wird im Mai 2 Jahre und ist bis 15 Uhr in der Betreuung. Gehen einmal die Woche zur Physio und haben noch Augenfrühförderung.
Klar wir machen einiges spielerisch, trotz Rumpfhypotonie liebt sie momentan ihr Schaukeltier. Vielleicht wäre sowas auch was für euch für den Gleichgewichtssinn. Es gibt auch dieses Wobbelboard wo man die Kids drauflegen kann.
Lg sandra

Sofielein
Mitglied
Mitglied
Beiträge: 22
Registriert: 25.09.2018, 10:24

Beitragvon Sofielein » 18.03.2019, 06:13

Hallo an Alle!

Danke für eure Antworten!
Maike, genau wie du beschreibst geht es mir momentan! Ich habe das Gefühl, dass wir das Augenmerk einfach zu viel auf Vojta legen und es jetzt wo sich unsere Maus so gut entwickelt hat und so viel Neugier zeigt einfach nochmal an der Zeit ist, die Therapie zu überdenken! Und ich werde da wohl einfach auf mein Gefühl hören bzw. einfach mal ausprobieren...
Und ja, Sandra, ich gehe auch arbeiten, was es natürlich nicht einfacher macht, die Therapie durchzuhalten. Gott sei Dank habe ich insgesamt viel Unterstützung von der Familie, die auch mit unserer Kleinen turnt. Umso mehr überlegt man sich aber natürlich auch, ob es das wert ist! Ich möchte ja vor allem Mama sein und nicht nur Therapeutin. Viele Therapeuten verlieren es denke ich auch aus den Augen, dass Eltern auch Eltern sein wollen und sollen! Sie fordern dann sehr sehr viel von uns ein!
Ich werde heute in der Physiotherapie gleich die Gelegenheit nutzen, das einmal zu besprechen!

Einen guten Start in die Woche und liebe Grüße,
Melanie

Benutzeravatar
Engrid
REHAkids Urgestein
REHAkids Urgestein
Beiträge: 13823
Registriert: 24.10.2011, 10:36

Beitragvon Engrid » 18.03.2019, 07:18

Hallo Melanie,

mit den verschiedenen Physiotherapien kenne ich mich gar nicht aus, das vorab. Aber weil Du schreibst, sie hat auch Wahrnehmungsstörungen, und dass das Gleichgewicht ein Problem ist: Es gibt in der Ergotherapie und der Physiotherapie die „Sensorische Integration“ nach Jean Ayres, das ist ein - inzwischen gut verbreiteter - Ansatz, wo die Förderung der Körperwahrnehmung im Mittelpunkt steht, und wo es sehr gute Erfolge gibt. Wichtig ist allerdings, dass Du nicht die nächstbeste Praxis nimmst, sondern eine wirklich gute suchst.

Grüße
Engrid
mit Sohn vom anderen Stern (frühkindlich autistisch)
"Wir sehen die Dinge nicht wie sie sind, wir sehen sie wie wir sind." (Anais Nin)

Benutzeravatar
Jakob05
REHAkids Urgestein
REHAkids Urgestein
Beiträge: 2452
Registriert: 27.10.2005, 17:22
Wohnort: Rhein-Main

Beitragvon Jakob05 » 18.03.2019, 11:33

Hallo Melanie,
ich finde du hast ein gutes Gespür für Eure Bedürfnisse und klingst sehr bewusst. Dann solltest du deine Gedanken auch in die Tat umsetzen. Nach meiner Erfahrung ist Bauchgefühl der sicherste Indikator und so arbeiten wir seit Jahren nur noch nach Bedarf. Immer eine Therapie zur Zeit als Block von einigen Monaten intensiv und dann etwas anderes. Logo, Ergo, Physio, Galileo,.... das klappt sehr gut. Neben KiGa oder Schule geht das sowieso nicht anders.
JEDE Therapie kann nur ein Anstoss sein. Um das dort gelernte richtig zu verankern ist es wichtig dieses auch erproben und anwenden zu können. Nur dann gelangt es ins Langzeitgedächtnis ! Dazu braucht es Zeit und Langeweile! Warum sollte ein Kind sich drehen, aufrichten oder Klötzchen stapeln, wenn ständig jemand sich mit ihm beschäftigt ?
Wir legen auch immer wieder mehrmonatige Therapiepausen ein, sprechen die mit den Therapeuten ab und bekommen dann relativ zeitnah auch wieder neue Termine. Das bringt oft richtig viel.
Wichtig finde ich dabei aber, das Ganze nicht aus den Augen zu verlieren, die Pausen ebenso bewusst zu machen wie die Therapien. Genau zu beobachten wohin die Entwicklung geht und rechtzeitig wieder einzugreifen.
Nicht immer muss es eine echte Therapie sein. Ein Kinderchor ist Sprachtherapie, Klavierspiel Ergo. Schaukeln verbessert das Gleichgewicht und die Rumpfmuskulatur ebenso wie Babyschwimmen.

@SandraHet: Ja, auch mit diesem Therapieprogramm kann man berufstätig sein und Geschwisterkinder mitversorgen. Auch ohne Oma etc.
Cordula (65) mit I. (86), M. (88 mehrfachbehindert, HF-Autist), J. (†28.07.05,*02.08.05,37.SSW) + K. 10/07 (GS, HD, Rachenfehlbildung,Tracheostoma)

Werbung
 
r.bircher
Stamm-User
Stamm-User
Beiträge: 790
Registriert: 12.09.2005, 09:17
Kontaktdaten:

Beitragvon r.bircher » 18.03.2019, 19:49

Hallo zusammen

Die Methodenkriege die da teilweise herrschen sind kompletter Schwachsinn. Welche Methode das die Richtige ist, hängt von vielen Faktoren ab. Entwicklungsstand, Nächste mögliche Entwicklungsschritte, Beeinträchtigung, Charakter des Kindes, usw. Es kann auch durchaus Sinn machen Methoden zu mischen. Was aber in den allermeisten Fällen falsch ist, sich auf eine Methode einzuschiessen. oder andauernd zu wechseln.

Und du liegst natürlich vollkommen richtig, dass es vielleicht mal Zeit für einen Wechsel ist. Vojtha hilft super im einprogrammieren der grundlegendsten Bewegungsmuster. Dein Kind arbeitet aber schon an etwas komplexeren Sachen, da ist Vojta nicht mehr sehr hilfreich. Da ist in dem alter Bobath sicher eine gute Wahl. Denn Bobath zielt auf die Koordination ab.

Was meint die Physio dazu. Vielleicht hätte sie den Wechsel der Methode eh auch geplant.

Gruss Raphael
-------------------------------------------------------------------
Meine Vorstellung
Mein Blog
100m Sprint in Regensdorf (CH)


Zurück zu „Krankengymnastik, Frühförderung und andere Therapien“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast