WfbM: Länger als 6 Wochen krank, was passiert dann?

Unsere Kinder werden älter, verlassen die Schule und auch oft das Elternhaus. Wie sehen die Perspektiven für behinderte Jugendliche und junge Erwachsene aus? Wo können sie arbeiten? Wo finden sie geeignete Wohnformen? Hier können sich Eltern austauschen und informieren!

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Mellie
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WfbM: Länger als 6 Wochen krank, was passiert dann?

Beitragvon Mellie » 11.03.2019, 16:54

Hallo,

was würde passieren, wenn mein Sohn in der WfbM im Berufsbildungsbereich länger als 6 Wochen krank geschrieben wird? Bisher gibt es nur Ausbildungsgeld von der Arbeitsagentur für Arbeit und keinen Lohn seitens der WfbM.
Viele Grüße,
Mellie

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Tina&Andi
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Beitragvon Tina&Andi » 11.03.2019, 19:12

Hallo Mellie,

wenn ein der Werkstatt länger wie 6 Wochen krank sind, werden wir abgemeldet und sind nicht mehr in der Massnahme drin.

Bei über 6 Wochen kein Lohn.

Bei Berufsbildungsbereich denke gibt es keine Lohn, sondern die Grundsicherung sprint in Regel ein.
Außen bei Menschen wo nicht klar erwerbsgemindert sind. Bin mir nicht ganz sicher. Frag mal nochmal nach.

LG
Tina
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IlonaN
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Beitragvon IlonaN » 12.03.2019, 07:55

Hallo Mellie,
wichtig ist auch zu wissen das die Krankenversicherung dann wieder über Familienversicherung laufen muß, weil das Kind dann nicht mehr selbst versichert ist.
Ich 1961 Ösophagusatresie
Großfamilie mit leibl.Kindern/Ado-Kind und Pflegekindern mit FASD, ADHS, Autismus, Bindungsstörung mit Enthemmung ,Asthma, Neurodermitis u.v.m.

Mellie
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Beitragvon Mellie » 12.03.2019, 10:11

Hallo ihr zwei,

wegen der Krankenkasse war ich auch schon am überlegen. In die Familienversicherung möchte ich meinen Sohn nicht mehr haben. Bin ja froh gewesen, dass er die Krankenkasse wechseln konnte. Da er Grundsicherung bezieht, hoffe ich, dass das Amt dann die Kosten möglicherweise übernehmen wird. Aber hoffentlich tritt dieses Szenario nicht ein und ich kann meinen Sohn dazu bringen wieder in die WfbM zu gehen.  8) Die 6 Wochen zählen wohl auch, wenn sie nicht am Stück sind, aber er wegen derselben Krankheit innerhalb eines Jahres noch einmal krank geschrieben wird, oder?
Viele Grüße,

Mellie

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Beitragvon IlonaN » 12.03.2019, 10:23

ja das zählt leider so.
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Beitragvon Mellie » 12.03.2019, 15:22

IlonaN hat geschrieben:ja das zählt leider so.


Hallo,

das habe ich mir fast gedacht. :)
Viele Grüße,

Mellie

Rita2
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Beitragvon Rita2 » 12.03.2019, 18:16

Hallo,

aber der Arzt hat ja einen gewissen Spielraum, was er als Grund für die Krankheit angibt. Vielleicht läßt es sich so erreichen, daß verschiedene Zeiten doch nicht zusammengerechnet werden.

LG
Rita
Rita mit Sohn *Dezember 1995, ohne Diagnose,
cerebrale Koordinations- und Tonusregulationsstörung mit Zehenspitzengang, kognitive und sprachliche Entwicklungsstörung, süßer Bengel


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