Pflegestufe immer neu beantragen?

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Larissa2017
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Pflegestufe immer neu beantragen?

Beitragvon Larissa2017 » 09.03.2019, 16:46

Hallo ich habe eine Frage,
Meine Tochter jetzt 15 Monate bekommt Pflegestufe 2. Uns wurde damals gesagt das mit 18 Monaten das ganze neu berechnet wir da je punkte wie Mobilität vorher nicht berücksichtigt werden könnten. Wie ist das aber jetzt muss ich jetzt nochmal ganz von neuen Pflegegeld beantragen oder kommen die auf meinem ch zu, haben wir dan nochmal einen Besuch? Weis das jemand von euch?
Wir leben in Bayern und sind bei der Novitas bkk versichert

Danke schön mal im vorraus
Lara mit Leia
Leia (20.11.2017) starker Blutverlust daduch Sauerstoffmangel, HIE, Microcephalie, Entwicklung ungewiss

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s.till
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Beitragvon s.till » 09.03.2019, 16:54

Hallo Lara,

unser Sohn hat als er 6 Monate alt war seine Pflegestufe bekommen. Wir mussten nichts mehr neu beantragen. Der MDK hat sich zu einem neuen Begutachtungstermin gemeldet.

Im Pflegegutachten müsste stehen, ob eure Stufe befristet ist oder unbefristet und eine Wiederholungsbegutachtung zu einem bestimmten Datum vorgeschlagen wird.
Ist sie befristet, dann musst du neu beantragen ansonsten meldet sich der MDK zur Wiederholungsbegutachtung.

LG Susanne
M *2010 Frühchen der 27SSW, Pneumothorax, Meningitis, diverse RSV Infektionen, Pneumonien, dystroph, kleinwüchsig, stimulationsbedürftige Apnoen, Verhaltensauffälligkeiten, Wahrnehmumgsstörung, V.d. auf Autismus, Koordinationsstörung, PEG/PEJ seit 07/16 weg 😀 Pflegegrad 4 und SBA von 80% G,B,H.
B*2008 ADS

Johannes2016
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Beitragvon Johannes2016 » 09.03.2019, 20:22

Hallo,
Also bei uns war es so, daß wir automatisch mit 18 Monaten zurück gestuft wurde, da die Pflegestufe vor 18 Monaten immer eins höher berechnet wird, da vieles ja noch nicht zu berücksichtigen ist.
Wir haben das auch erst nicht gewusst und haben dann die Rückstufung so hingenommen. Erst bei der nächsten Sozialrechtlichen Beratung haben wir die Höherstufung beantragt. Die Dame vom MDK kam und hat alles wieder aufgenommen.
LG Andrea
Andrea (*76), Peter (*74) mit Paul (*12) und Johannes (*16), PVL dadurch ICP mit Rumpfhypotonie und Tetraspastik, Wahrnehmungsstörung, Sehverarbeitungsstörung und viel zu blasse Sehnerven, Epilepsie

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Beitragvon Luuri » 10.03.2019, 02:17

Hallo,

Wir hatten das gerade. Also ich habe die KK angerufen und nach einem Höherstufungaantrag gestellt. Allerdings kam der MDK dann zu früh, das Kind muss mindestens 18 Monate alt sein, sonst kann die erneute Prüfung nicht durchgeführt werden, bzw. Macht keinen Sinn.
Eigentlich sollte man von der KK ein Schreiben diesbezüglich bekommen. Haben wir allerdings nicht.
Deswegen rufe dort an, schildere die Situation, dass ab 18 Monaten auch die Mobilität mit beachtet wird und dass der Termin kurz nach dem 18 LM gesetzt werden soll. Dann können die neuen Pflegegrade berechnet werden:)

Maximalen Erfolg!
LG
F. 26.08.2017 IVH 2-3. Grades links im Mutterleib, Hydrocephalus, shuntversorgt, entwicklungsverzögert, fokale Epilepsie, V.a. Hemiparese rechts

Steffi 1
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Beitragvon Steffi 1 » 10.03.2019, 16:59

Hallo Larissa 2017,

Bei uns war es so, dass unsere Tochter auch mit 15 Monaten begutachtet wurde und Pflegegrad 1 bekommen hat. Aufgrund der unter 18 Monate wurde sie auf Pflegegrad 2 erhöht. Mit 18 Monaten ist sie dann auf 1 runtergestuft worden. Uns hatte man aber seitens der Pflegekasse gesagt ,das nur alle 6 Monate begutachtet wird. Man kann zwar vorher eine Neubegutachtung beantragen, muss diese aber im Falle ,das das Kind in Pflegegrad 1 bleibt, den Gutachter selber bezahlen ( aus eigener Tasche). Daher haben wir die 6 Monate abgewartet bis unser Kind 21 Monate war. Wir konnten nicht einschätzen ob es mit dem Motorikblock für Pflegegrad 2 reicht.

Mfg Steffi

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Beitragvon Steffi 1 » 10.03.2019, 17:53

Oh wieder vergessen :oops: wir sind privat versichert. Weiß nicht ob es sonst anders ist.
Mfg Steffi

Mama Ursula
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Beitragvon Mama Ursula » 11.03.2019, 17:40

Hallo,

ich werde im 18. LM, den Antrag auf Höherstufung stellen und den MDK- Termin so legen, dass er nach dem Stichtag ist, falls nicht ohnehin nach Aktenlage entschieden werden kann.

Die MDK Kosten selber tragen, musste ich noch nie und habe ich in der GKV noch nie gehört. Allerdings auch in der PKV nicht. :?

Vielleicht war es nur ein Blöff. Hast Du denn die gesetzliche/ vertragliche Grundlage dafür schriftlich mitgeteilt bekommen?

Grüßle
Ursula
Kinderkrankenschwester mit Fachweiterbildung Palliativ Care und Außerklinische Beatmung.
Pflegemutter von Jessy (16 J., schwerster Hirnschädigung wegen Sauerstoffmangel), kl.Bub (1 Jahr mit schwerster Hirnschädigung, Reflux, Spastisch-steife Knie), 2 gr. Jungs - ausgezogen.

Larissa2017
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Beitragvon Larissa2017 » 11.03.2019, 18:06

Danke für die vielen Antworten, ich werde in nächster Zeit einfach mal bei meiner kk nachfragen..
Schonen Abend euch allen noch
Leia (20.11.2017) starker Blutverlust daduch Sauerstoffmangel, HIE, Microcephalie, Entwicklung ungewiss

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Steffi 1
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Beitragvon Steffi 1 » 13.03.2019, 21:18

Hallo Ursula,

Ich antworte Mal noch auf deine Anfrage.
Nachdem wir den Antrag auf Begutachtung bei der Pflegekasse eingereicht haben, kam ein Schreiben zurück in welchem es heißt:
Hinweis:
Da noch keine sechs Monate seit der letzten Feststellung vom ..... vergangen sind, können wir die Untersuchungskosten nicht übernehmen, sofern keine höhere Pflegebedürftigkeit festgestellt wird.

Keine Paragraphen angegeben. Bei uns war auch strittig wann die 6 Monate zu laufen beginnen. Compass sagt Antragstellung, Pflegekasse beruft sich auf ihre Tarifbedingungen und sagt letztes Gutachten. Hatte dafür aber schon ein Thema eröffnet. Wir haben es jetzt erst nach den 6 Monaten abgeschickt.

Wir wollten das Risiko des selbst zahlens nicht eingehen.

Einen schönen Abend euch allen.


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