Frage zu Tagesförderstätte gründen

In dieser Kategorie geht es um rechtliche Dinge, Fragen zur Krankenversicherung, Pflegegeld etc.

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Silvia & Iris
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Beitragvon Silvia & Iris » 11.03.2019, 07:33

Hallo,

ich bin da ja auch in einer Therapiestätte, die vor etwa 22 Jahren durch eine Elterninitiative ins Leben gerufen wurde...
Inzwischen ist das ganze durch das Land gefördert und gestützt, da es die einzige Form dieser Unterstützung ist... - Inzwischen gibt es auch etwa 5 verschiedene Lokalitäten, die miteinander arbeiten und hier von der Frühförderung über Diagnostik und Therapie, Intensivförderwochen, bis hin zu Tagesstätten für Erwachsene alles mögliche anbieten, auch Familienberatung...

- das ist innerhalb von 22 Jahren entstanden, gewachsen, hat sich entwickelt... - und da es einmalig ist, wird es auch vom Land unterstützt... daher gibt natürlich auch das Land Auflagen welches Klientel dort betreut und aufgenommen werden darf... - jede Medaille hat 2 Seiten...

Angefangen hat das ganze mit einem Therapieangebot für 6 Kinder... - die dort dann ihre Zeit verbrachten... - statt Schule... "nicht becdhulbar" ...

LG
Silvia
Liebe Grüße
Silvia
Tochter *03/2003, PCH, HG-versorgt, ein Sonnenschein
Sohn *03/2006 AVWS + was so dazu gehört

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Angela77
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Beitragvon Angela77 » 11.03.2019, 10:46

Hallo Rouven,
habe vor Jahren mal mit einer Frau gesprochen,
die das hier:
http://www.autismus-rnk.de/
als Elterninitiave aufgezogen hat.
Sie hilft bestimmt gerne weiter :D
LG
Angie
Bene (2008): regressiver Autismus, schwerste expressive Sprachentwicklungsstörung (bei sehr gutem Sprachverständnis!), Bildung von Casiomorphin und Gliadorphin
Vorstellung plus Diäteffekte:
http://www.REHAkids.de/phpBB2/ftopic73493.html

Primär nächtliche Epilepsie im motorischen Sprachzentrum (leider erst erkannt im März 2015!!!)

Rouven
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Re:

Beitragvon Rouven » 21.03.2019, 12:30

RA Philip Koch hat geschrieben:Hallo Rouven,

vielleicht wäre es bei solch einem Projekt ganz sinnvoll, sich frühzeitig umfassend anwaltlich beraten zu lassen.

Beste Grüße

Philip


Hallo,
ja das ist es sicher kostet aber bestimmt auch viel Geld und man muss auch erstmal einen Anwalt finden der sich damit auskennt.
Das Problem ist einfach das es für Kinder wie unseres nichts gibt nach der Schule. Die zwei Tagesförderstätten die wir hier haben sind voll und haben Wartelisten. Eine Werkstatt kommt nicht in Frage. Also wohin mit dem Kind wenn die Schule zu ende ist?

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Re:

Beitragvon Rouven » 21.03.2019, 12:33

Inge hat geschrieben:Hallo Rouven,
warum möchtest du selbst eine Tagesförderstätte gründen? Gibt es bei Euch keine entsprechende Einrichtung? (gerne auch PN, falls du das nicht öffentlich schreiben willst)

Hallo,
ja leider gibt es bei uns nichts was für so schwer behinderte Kinder nach der Schulzeit in Frage kommt.
Also Werkstätten gehen nicht und Tagesförderstätten haben wir zwei mit ich meine insgesamt 18 Plätzen die voll sind.
Also wohin mit dem Kind wenn die Schule zu ende ist? Daher die Überlegung etwas ins Leben zu rufen. Wir sind nicht die einzigen Eltern die das Problem haben. Schöne Grüße Rouven

Rouven
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Re:

Beitragvon Rouven » 21.03.2019, 12:35

Engrid hat geschrieben:Hallo,

vielleicht ist das hier interessant:
https://www.stiftung-uhlebuell.de/wp-co ... derung.pdf
https://lea-wohnhaeuser.de/2017/05/17/das-ist-lea/


Ich stelle mir das sehr kompliziert vor, es als Elterninitiative auf die Beine zu stellen; ich finde es toll, dass Du den Elan hast, und freue mich, wenn Du uns hier auf dem laufenden hältst.

Grüße

Danke schön , den Elan habe ich eigentlich zur Zeit nicht wirklich aber wenn die Schule zu Ende ist soll mein Kind ja auch weiterhin Sozialkontakte und Förderung haben. So muss ich mich ja zumindest mal erkundigen was möglich wäre.
Schöne Grüße Rouven

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Re: Frage zu Tagesförderstätte gründen

Beitragvon Inge » 21.03.2019, 18:40

Hallo Rouven,

frage doch mal bei der Schule und bei dem zuständigen Sozialhilfeträger nach, wie er sich die Zukunft der betroffenen Familien vorstellt.
Gibt es bereits eine Bedarfsumfrage zu Tagesförderstätten-Plätzen? Üblicherweise machen das die Einrichtungsträger in Zusammenarbeit mit den Schulen. Damit kann dann eine Planung stattfinden.

Sie ist anders als die andern, und ihre Sprache geht weit an uns vorbei.
Doch wenn sie lächelt, lächelt sie mit Leichtigkeit dir dein ganzes Herz entzwei.

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Viele Grüße
Inge

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Re: Frage zu Tagesförderstätte gründen

Beitragvon Rouven » 24.03.2019, 20:21

Inge hat geschrieben:Hallo Rouven,

frage doch mal bei der Schule und bei dem zuständigen Sozialhilfeträger nach, wie er sich die Zukunft der betroffenen Familien vorstellt.
Gibt es bereits eine Bedarfsumfrage zu Tagesförderstätten-Plätzen? Üblicherweise machen das die Einrichtungsträger in Zusammenarbeit mit den Schulen. Damit kann dann eine Planung stattfinden.

Hallo,
danke aber bei uns gibt es seit drei Jahren keine Plätze. So lange bekomme ich das bei den Abgängern jedenfalls schon mit. Die Schule hat da auch keinen Rat die Kinder vom letzten Jahr durften alle ein Schuljahr verlängern in der Hoffnung das die Eltern doch noch was finden aber leider nichts.
Wir haben halt nur dir wenigen Plätze und die sind voll und die Warteliste lang. Bleibt irgendwie nichts übrig wohin nach der Schule...

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Re: Frage zu Tagesförderstätte gründen

Beitragvon Inge » 25.03.2019, 19:17

Hallo Rouven,

wenn du noch andere Eltern in der gleichen Situation kennst, dann geht gemeinsam zu der Schulleitung und/oder zum Kostenträger der vorhandenen Tagesförderstätten und forciert eine Bedarfsumfrage in der Region. Ansonsten würde ich bei dem Kostenträger schriftlich nachfragen, welche Optionen er zur Unterstützung der betroffenen Familien anbietet.

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Inge


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