Altersvorsorge als Pflegender- wie macht Ihr das ?

In dieser Kategorie geht es um rechtliche Dinge, Fragen zur Krankenversicherung, Pflegegeld etc.

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PaulaW
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Altersvorsorge als Pflegender- wie macht Ihr das ?

Beitragvon PaulaW » 07.03.2019, 07:55

Ihr Lieben,

wie macht Ihr das mit der Altersvorsorge, wenn Ihr u.a. wegen der Pflegetätigkeit nicht arbeiten könnt ?

Natürlich lege ich etwas Geld an die Seite monatlich, aber gibt es für uns
eine gute Beratungsstelle ?

Danke und
liebe Grüsse

Paula
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lisa schrenk
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Beitragvon lisa schrenk » 07.03.2019, 09:52

Hallo Paula,

von einer Beratungsstelle speziell für Pflegende weiß ich leider auch nix. Aber die Verbraucherberatung bietet an, Verträge zu untersuchen und für die Altersvorsorge zu beraten.

Ich habe neben der Beiträge der Pflegeversicherung zur Rente einen Riestervertrag. Auch wenn die nicht sie Superrendite anbieten, lohnt es sich wegen der Zulagen (175,00 € für dich und 185,00 bzw. 300,00 € je Kind). Wenn du nichts verdienst, reicht es, wenn du 60,00 €/Jahr einzahlst, um die Zulagen zu bekommen. Ist nicht viel, aber geschenkt.

Es gibt auch Finanzberatungen speziell für Frauen. In Köln/Bonn z.B. die Dr. Upgang AG.

Vielleicht vereinbarst du mit dem Vater, dass er für dich in eine Rentenversicherung einzahlt. Unter www.test.de kann du dir gute Versicherungen anzeigen lassen.

Liebe Grüße

Lisa
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MichaelK
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Beitragvon MichaelK » 07.03.2019, 12:13

Hallo,

bei mir läuft es genau so, wie bei Lisa. Also neben den Rentenpunkten für die Pflege von der Pflegekasse hab ich den Riestervertrag.

Schwieriges Thema, weil man bei so langen Zeiträumen nie weiß, wie sich die staatliche Rentenpolitik da entwickelt.

Bei mir ist es nicht mehr so lange bis zur Rente (3 oder 4 Jahre). Da kann ich eh nicht mehr viel Anderes anfangen. Wüsste aber nun auch nicht, wie man es richtig macht.
Ich hab jetzt aktuell was über 40 Punkte, die "Rente mit 63" schaffe ich nicht mehr, da fehlen 2 Jahre Anrechnungszeit, werde wohl dann trotzdem mit 63 meine Rente nehmen mit 10 Prozent Abschlag.

LG Michael
Michael für den Liebling der Familie: Lars, geb 04/03 Lumbale Spina bifida mit HC (v-p-Ableitung), Arnold-Chiari-Malformation Typ 2
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Beitragvon lisa schrenk » 07.03.2019, 14:44

Hallo,

außerdem arbeite ich noch Teilzeit. Mehr als eine halbe Stelle ist aber nicht drin. :roll:

Liebe Grüße

Lisa
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Beitragvon heidipet » 08.03.2019, 09:20

Hallo,
Dank dieses Forums habe ich auch einen Riestervertrag (LVM). Kann man nichts bei verlieren, die Beiträge (mittlerweile ca 75€/Jahr) sind nicht viel, dafür erhält man aber die volle Zulage. Sollte sich etwas Grundlegendes ändern, kann man den Vertrag beitragsfrei stellen, sprich einfach ruhen lassen, bis irgendwann das Rentenalter erreicht ist.
Je nach Summe und dann gültiger Rechtslage gibt es verschiedene Möglichkeiten bei der Auszahlung.

Gruß
Heidi
Gruß
Heidi

kati543
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Beitragvon kati543 » 08.03.2019, 15:27

Hallo,
ich denke, je älter man wird desto sinnloser ist es eigentlich, etwas für die Rente zu tun. Der Effekt ist dann einfach nur noch minimal, bzw. man braucht große Beträge um kleinste Renten zu erreichen.
Zu meinen frühen Jugendsünden gehört eine fondgebundene Rentenversicherung.
Heute fast ganz neu läuft Riester...
...Und natürlich die übliche staatliche Rente.
Alles in Allem ist das gar nicht so wenig. Ich werde definitiv nicht mehr machen.
Allerdings haben wir auch noch ein selbstbewohntes Grundstück und Haus - was auch irgendwie Teil der Rente sein kann.
Dann kommt natürlich mein SBA noch dazu. Ich gehe so schnell wie möglich in Rente. Bedingungen erfülle ich bisher alle.
LG
Katrin
Katrin (Epilepsie)
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D. (geistige Behinderung, Frühk. Autismus, Epilepsie, Esstörung, Trigonoceph., Hypertonie, Opticushypoplasie, Amblyopie, Mikrodeletion 3p26.3, Vd. Valproatembryopathie, Z.n. Schädelbasisfraktur)


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