Lifter als Zweitversorgung für Zu Hause?

Unsere Kinder werden älter, verlassen die Schule und auch oft das Elternhaus. Wie sehen die Perspektiven für behinderte Jugendliche und junge Erwachsene aus? Wo können sie arbeiten? Wo finden sie geeignete Wohnformen? Hier können sich Eltern austauschen und informieren!

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Ilona*H
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Lifter als Zweitversorgung für Zu Hause?

Beitragvon Ilona*H » 06.03.2019, 14:37

Hallo,
wir haben im November 18 einen Lifter beantragt. Anfang Februar 19 haben
wir einen bekommen. Nun hat sich derzeit ja unsere Situation geändert.
Mein Sohn ist im Januar in eine Einrichtung gezogen. Die haben nun auch für
ihn einen Lifter beantragt. Die KK hat
nun geschrieben, dass es definitiv keine Zweitversorgung von Hilfsmitteln
gäbe, es sei denn es ist lebensnotwendig wie z.B. Atemgeräte.

Da ich ihn jedes Wochenende hole und auch einige
Zeit in den Ferien, bräuchte ich ja auch für zu Hause einen Lifter.

Gibt es wirklich keine Zweitversorgung. Hat jmd. sonst noch Tipps, was
ich in diesem Fall machen könnte?

LG
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Senem
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Beitragvon Senem » 06.03.2019, 14:44

Hallo Ilona*H,

normalerweise sind in den Einrichtungen solche Lifter bereits vorhanden.
Bei uns ist es jedenfalls so. Wir haben sogar Toilettenstühle und spezielle Betten.

Warum es bei euch nicht der Fall ist, kann ich nicht verstehen. Meiner Meinung nach muss die Einrichtung den Lifter zur Verfügung stellen.

Eigendlich bin ich auch der Meinung, das Zweitversorgungen nur dann genehmigt werden sollten, wenn es anders nicht geht oder wie eben bei Atemgeräten.
Gruß

Selbstbetroffen mit einigen Baustellen

Ilona*H
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Beitragvon Ilona*H » 06.03.2019, 20:40

Nein, Senem, es gibt dort keine Lifter.
Vielleicht weil die anderen Läufer sind.
Der Vorgänger meines Sohnes hat den
Lifter mitgenommen, da es seiner war.
LG
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Yvonne und Kjeld
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Beitragvon Yvonne und Kjeld » 06.03.2019, 21:27

Hallo Ilona,

mit eurem Problem habe ich bisher keine Erfahrung, aber ich würde dennoch Widerspruch einlegen und das ganze entsprechend begründen. Falls möglich würde ich mir von der Einrichtung auch schriftl. geben lassen, wieviel dein Soh ndurchschnittlich zu Hause ist und das beim Widerspruch mit einreichen.
Unser Zwerg hat ja auch einen Zweitversorgung für den Kindergarten mit einem Therapiestuhl, weil das Ding ja viel zu sperrig ist, um es tagtäglich durch die Gegend zu fahren, dann sollte das mit einem Lifter doch auch möglich sein.

Ich wünsche dir viel Erfolg.

LG Yvonne
Enya *08.14 gesund
Kjeld *03.16 globale Entwicklungsverzögerung, Wahrnehmungsstörungen, Brille, Hörgerät, Epilepsie, insgesamt auf dem Stand eines ca 18-20Monate alten Kindes PG4, GdB100
Svea *10.18 gesund

*Martina*
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Beitragvon *Martina* » 06.03.2019, 23:47

Hallo Ilona,
wir haben ein ähnliches Problem.

In unseren getrennten Haushalten haben wir als Eltern keinen Lifter, obwohl er dringend nötig wäre, aber in der Wohnsituation nicht zu benutzen ist. Nachdem Jakob nun in einer Einrichtung ist, hat diese auch angefragt, ob wir für Jakob einen Lifter bei der PK beantragen könnten. Habe ich auch gemacht. Wir bekamen eine Absage mit der Begründung, wir würden einen bekommen - eine Pflegeeinrichtung müsse sich aus ihren finanziellen Töpfen bedienen. Bis auf eine andere Bewohnerin ist auch Jakob der einzige Nichtläufer...

LG
Martina
Martina mit Jakob (schwerst mehrfachbehindert, 16 Jahre), Pauline (22 J.), Sophie (21 J.)

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Beitragvon ManuelaH85 » 07.03.2019, 11:22

Hallo,
Ich kann auch nur sagen das Lifter Sache der Einrichtung ist. Der muss für solche sachen selbst sorgen. Genauso wie für Betten wenn es dann ein teures Kinderpflegebett ist hat er pech gehabt. Oder er nimmt auch wenn es bitter ist keine Bewohner auf die extra Hilfsmittel benötigt un Versorgt werden können.
Lg
Manuela
Ich Erzieherin in einer WG für Erwachsene, selbst als Kind kleine Start Schwierigkeiten mit Zwillingsbruder durch O² Mangel eine Sonderedition zum liebhaben.


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