Sonderschule / SBBZ Emotionale und Soziale Entwicklung

Integrative Kindertagesstätte oder Sonderkindergarten? Kann mein Kind die Regelschule schaffen oder muss es doch eine Sonderschule besuchen? Hier dreht sich alles um Kindergarten- und Schulbesuch.

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SusanneSusi
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Sonderschule / SBBZ Emotionale und Soziale Entwicklung

Beitragvon SusanneSusi » 02.03.2019, 20:06

Hallo,

Ich habe schon seit längerem immer mal hier rein gelesen und mich nun angemeldet, um diesen Beitrag (und bestimmt zukünftig noch weitere) verfassen zu können.

Es geht um unser Mittelkind (9 Jahre, derzeit 3. Klasse Regelgrundschule, Diagnosen: Störung des Sozialverhaltens und IQ 125, grenzwertige aber noch "normale" Ergebnisse in Tests zur visuellen Wahrnehmung, LRS, und Hyperaktivität). Die Gruppensituationen in Kindergarten und Schule sind ihm noch nie leicht gefallen, er eckt schnell an, testet die Grenzen anderer massiv aus, ist von Veränderungen stark verunsichert, stört zum Teil sehr stark den Unterricht aber auch in den Pausen das Spiel der anderen, verweigert Mitarbeit, wird aggressiv/hat Wutanfälle und verletzt dann auch andere oder zerstört Gegenstände u.a.).

Nachdem sich die Situation im 2. Halbjahr nach mehreren Lehrerwechseln massiv zugespitzt hat, hat er seit Anfang der 3.Klasse eine SB und es lief im Herbst viel, viel besser, seit Januar ist aber wieder ganz ganz schwierig. Die SB wird in ihren Bericht für das anstehende HPG schreiben, dass er deutlich mehr Stunden bräuchte (10 kommt sie aktuell, es ist eine Ganztagsschule).

Nun war auch die Begutachtung durch eine Sonderpädagogin (im Rahmen der im Juli beantragten Festellung des sonderpädagogischen Förderbedarfs). Er wird, so die Gutachterin, den Anspruch auf ein sonderpädagogisches Bildungsangebot mit Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung bekommen. Sie empfiehlt den Wechsel in ein entsprechendes SBBZ.

Die Situation an der jetzigen Schule ist derzeit nicht tragbar. Lange Zeit hat die Klassengemeinschaft ihn mitgetragen, er war trotz allem gut integriert. Das kippt nun. Er ist, egal was passiert sehr häufig der Schuldige für Kinder und Erwachsene. Die KL ist überfordert, sie ist bemüht ihn zu unterstützen, weiß aber oft nicht wie bzw will/muss ja auch den anderen Kindern in der Klasse gerecht werden. Ein Schulwechsel ist aus unserer Sicht unumgänglich.

Nun ziehen wir im Frühjahr um, dann wäre eine andere Grundschule zuständig.

Es gibt als zwei Hauptoptionen: Wechsel in die neu zuständige Grundschule mit Einzelintegration (voraussichtlich wäre 3 Stunden eine SP vor Ort) und Versuch die Stunden Zahl der SB zu erhöhen. Die SB müsste dann wechseln. Oder Wechsel an ein SBBZ ESENT.

Was die SP über "ihr" SBBZ erzählt hat uns prinzipiell angesprochen. Eine Besichtigung findet hoffentlich nächste Woche statt.

Nun habe ich aber ein Riesenproblem damit: Die Entfernungen und damit verbundenen Fahrzeiten in Kombination mit den verpflichtenden Nachmittagsgruppen an mindestens 4,wahrscheinluch eher 5 Tagen würden dazu führen, dass mein Kind unter Woche quasi keine Familienzeit mehr hat bzw nur zu Zeiten (morgens, ums Abendessen herum), die eher wuselig und stressig sind bei uns. Auch gäbe es unter Woche keine Möglichkeit Freunde privat zu treffen, was die sozialen Kontakte sind, die ihm leichtfallen und ihm gut tun. Und nicht zuletzt: Wie regelt man da Arzttermine (Augenarzt, Zahnarzt, Kieferorthopäde, Vorsorge beim Kinderarzt) und Therapietermine (Gruppentherapie mit fixem Termin alle 14 Tage, sowie Einzeltherapie wöchentlich am Nachmittag)?

Also: gäbe es die Option auf diese Schulen ohne Nachmittagsgruppen, wäre ich da sehr offen für, aber so? Ich will mein Kind nicht nur zum Abendessen sehen (nach dem Abendessen ist meist wenig Zeit, da die 2-Jährige mich braucht, da wird er dann auch eh nicht mehr kotaktbereit sein, wie es einschätze - - und die restliche Zeit lesend im Zimmer verbringen).

Ein zweites Thema, worüber ich mir Gedanken mache ist, wie es schulisch weitergeht. 2 der 3 SBBZ bieten ab Klasse 5 einen Werkrealschulzweig an, das entspricht der alten Hauptschule. Das geht aus meiner Sicht auf keinen Fall. Das 3. hat immerhin einen Realschulzweig und eine Außenklasse in einer Gemeinschaftsschule. Das ist aber auch das mit der (wahrscheinlich) längsten Fahrzeit. Eine Besichtigung ist dort erst möglich, wenn das JA uns dort hat auf die Warteliste setzen lassen. Mit dem JA werden wir nächste Woche sprechen. Es kann aber wohl auch sein, dass man die Fahrtkosten nur zum nächsten SBBZ bezahlt bekommt? Das wäre dann das dritte, noch recht neue.

Welche Erfahrungen habt ihr mit diesem Förderschwerpunkt? Kennt jemand evtl eins "unserer" SBBZ in Weinheim, Sinsheim oder Neckargemünd? Wie denkt ihr über die Nachmittage? Öder hat noch jemand eine andere Idee?

Ich hoffe, ihr könntet mir folgen (es ist ganz schön lang geworden). Danke im Voraus für eure Antworten.

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SandyErgo
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Beitragvon SandyErgo » 02.03.2019, 22:45

Obwohl ich weder zu den genannten SBBZ etwas sagen kann, noch euch wirklich einen Rat dazu geben kann > schätzt euch glücklich, dass ihr euch ggf. für eine solche Schule entscheiden könnt.

Bei uns gibt es kaum Förderschulen SE. Wir haben das Glück, dass unser Sohn eine Förder-Grundschule mit diesem Schwerpunkt besuchen darf. Im Moment sind wir am Kämpfen, dass er trotz vermutlicher LRS-Diagnose dort bleiben darf > bei uns hier gibt es spezielle LRS-Klassen. Denn er ist erst vor 1,5 Jahren dahin gewechselt.
Wie es nach der Grundschule dann aber weitergeht - steht leider noch in den Sternen. Es gibt nur 1 weiterführende Förder-Oberschule (mit Haupt- und Realschulzweig) in vertretbarer Nähe > wäre dann aber auch mind. 1 h mit dem Taxi (Öffis kann man vergessen). Die 2. ist für die harten Fälle (Schulverweigerer, ....) - und die Regelschule mit Integration ist eigentlich für ihn nicht machbar. Haben zwar noch knapp 2 Jahre Zeit, aber gerade mit dem Thema LRS im Hintergrund muss man da sich jetzt doch schon mal darüber Gedanken machen.

Ich glaube, in eurem Fall würde ich es evtl. erstmal versuchen, wie es mit Unterstützung an der neuen Grundschule klappt. Vielleicht besser als gedacht? Die Option, auf eines der SBBZ zu wechseln, bleibt euch dann immer noch.
Die Nachmittagsgruppen - sind die nur im Grundschulbereich verpflichtend oder dann auch später ab Klasse 5 auch?
Ich denke mal, dass Problem ist zusätzlich noch, dass solche SPPZ meistens eher in Richtung HS, als Realschule oder sogar gymnasiale Anforderung gehen. Und Unterforderung ist bei eurem Sohn ja auch nicht unbedingt ratsam >> kenne das gut von meinem Sohn, der ähnliches Verhalten wie euer Sohn an einer L-Schule an den Tag gelegt hat, bis man sich überlegt hat - das er da vielleicht unterfordert ist.


LG
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mit Tochter 11/06 FG 30+6 (nach HELLP-Syndrom) Kombinierte umschriebene Entwicklungsstörung mit noch leichter Sprachentwicklungsstörung, Hämochromatose (homozygot C282T im HFE-Gen)
und Sohn 08/09 FG 34+1 ADHS und kombinierte umschriebene Entwicklungsstörung mit starker Betonung der aktiven Sprache

SusanneSusi
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Beitragvon SusanneSusi » 02.03.2019, 23:00

Die Nachmittagsgruppen sind auch ab der 5. Klasse verpflichtend, ja. Das SBBZ mit dem Realschulzweig ist ca 25 km entfernt, Fahrtzeit mit dem PKW ohne Berufsverkehr ca. 30 Minuten. Mit dem Sammeltransport gehe ich von mindestens einer Stunde aus. Öffentlich mindestens 1,5 Stunden.

Das nächste SBBZ ist ca 20km entfernt und vermutlich weniger abhängig vom Berufsverkehr. Aber eben ohne Realschule.

Wir scheuen den Schulwechsel auf eine andere Regelschule. Er hat ja auch jetzt schon eine SB. Ich kann mir nicht so recht vorstellen, dass 2 oder 3 Stunden zusätzliche SP sooo viel bringen. Zumal er vor allem auch in den Pausen Unterstützung braucht.

SandyErgo
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Beitragvon SandyErgo » 03.03.2019, 00:26

Aber für etwas müsst ihr euch ja leider entscheiden :? .

Wenn ihr eine Regelschule eigentlich ausschließt - bleiben ja nur die SBBZ.
Und wenn man so nach deiner Beschreibung schaut > bleibt ja eigentlich nur das eine mit dem Realschulzweig übrig. Denn mit dem IQ in Richtung Hauptschule , dass kann eigentlich nur noch mehr Probleme geben, aufgrund von permanenter Unterforderung > ach mensch, in eurer Haut möchte ich nicht stecken.

Bezüglich der Fahrstrecke > wenn ihr begründen könnt, warum er gerade das SBBZ mit Realschulzweig und nicht das mit Hauptschulorientierung besuchen soll/muss - dann sollte es mit der Finanzierung eigentlich kein Problem sein.
Das mit dem ganzen Tag unterwegs sein, dass kenne ich von meiner Tochter auch - morgens 6.30 Uhr raus und an schlechten Tagen erst gegen 16 Uhr wieder da. Wir hatten zum Glück keine Therapien während des Besuchs dieser Schule.
Bezüglich Therapien - in manchen Förderschulen ist es möglich, dass Therapien in den Schultag integriert werden können. Leider arbeiten die Schulen dann aber oftmals mit bestimmten Therapeuten zusammen > "fremde" werden leider nur selten akzeptiert. Vielleicht wäre das zumindest bei Einzeltherapien möglich, bei Gruppe eben nicht. Aber, vielleicht ist es auf Nachfrage möglich - ihn zumindest an diesem Nachmittag zu befreien > da die Therapie nicht verschiebbar ist und ja auch nur aller 14 Tage.
Bei Arztterminen habe ich dann, wenn möglich versucht, diese in die Ferien zu legen > sonst möglichst randständig - morgens als erstes >> damit Kind noch in die Schule kann oder nachmittags spät, dass es nur wenig vom Nachmittagsprogramm verpasst. Wenn das nicht gerade jede Woche 2 mal passiert >> ihr seid bestimmt auch nicht die einzigsten mit diesem Problem.


LG
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Beitragvon SusanneSusi » 03.03.2019, 00:57

Ich rechne mit ca. 6:30 bis ca. 18h - - die Nachmittage gehen bis 16:30.

Wie funktioniert das bei Arztterminen am Rand des Schultages dann mit dem Transport?

In den Ferien haben hier viele Arztpraxen sehr eingeschränkt geöffnet. Und ein Therapeutenwechsel macht so gar keinen Sinn.

Klar wir müssen uns entscheiden. Bis vor ein paar Wochen sind wir noch fest davon ausgegangen, dass er mit SB an der jetzigen Schule bleibt... Jetzt überschlagen sich die Ereignisse und wir sind massiv überfordert mit der Entscheidung.

Ausschließen tun wir gar nichts. Es fühlt sich halt nach einer Entscheidung zwischen Pest und Cholera an.

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Beitragvon SandyErgo » 03.03.2019, 01:24

Das ist natürlich extrem lang.

Die Förderschulen meiner Kids sind aufgrund fehlender Hortbetreuung in den Schulen (Hortplätze der jeweiligen Stadt nicht für Auswärtige) - die erfolgt hier im Heimatort in einer "Förderhortgruppe" - nur Halbtagsschulen > einmal bis 11/12/13 Uhr je nach Unterrichtsschluss (FS SE) - ohne Zusatzangebote - und 14 Uhr (FS L) mit einer AG pro Woche.

Liegt aber wahrscheinlich auch am Konzept der Schulen bei euch - hab mir mal eine der von dir genannten im I-Net angeschaut >> was die neben dem Unterricht anbieten - alle Achtung. Die sind eben der Meinung, eine ganzheitliche Betreuung ist wichtig, deshalb auch die vielen Angebote neben dem Unterricht.
Du sagst, eure SP oder SB??? kommt von einem der SBBZ. Kann die euch nicht vielleicht sagen, wie das an der Schule so geregelt ist. Ob Therapien in den Schulalltag integriert werden könnten (Frage ist natürlich, ob eure Therapeuten in der Einzel mitmachen würden).

Bezüglich Transport bei Terminen
1. bei einmaligen Terminen (Arzt) - in diesem Fall bringe ich meine Kinder selbst hin oder hole sie ab
2. bei regelmäßigen Terminen (Therapie) - hängt es von der Organisation des Fahrdienstes (Amt) ab. Bei meinem Sohn fährt der gleiche Fahrdienst zu 3 unterschiedlichen Zeiten > da könnte man es unter der Hand klären, dass er ein anderes Taxi der Firma nimmt, wenn Platz frei. Da bei euch vermutlich aber alle zur gleichen Zeit losfahren, wäre das ja auch keine Option. Ob da ein Einzeltransport gerechtfertigt wäre :?: :?: - würde vermutlich auch auf eigenes Fahren rauslaufen >>>> hängt aber stark von den jeweiligen Behörden, Kreisen, BL ab.
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Beitragvon SusanneSusi » 03.03.2019, 08:19

Die Nachmittagsgruppen sind halt teilstationäre Tagesgruppen nach §32, kein Hort. Ich finde das so krass, dass man dazu verpflichtet wird. Und dass es mal wieder so unterschiedlich ist in den Bundesländern.

Die Sonderpädagogin, die das Gutachten schreibt kommt von einem der SBBZ, quasi dem dritten (also weder das nächste noch das mit Realschule). Der habe ich die Fragen bzgl Flexibilität bei den Nachmittagen gefragt, sie wusste das nicht genau, aber hat vermittelt, dass wir uns die Schule nächste Woche ansehen können und auch mit der Leitung der Tagesgruppen sprechen können.

Das die Therapeutin 1 Stunde fährt halte ich für ziemlich ausgeschlossen.

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Engrid
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Beitragvon Engrid » 03.03.2019, 08:30

Hallo,

Zumal er vor allem auch in den Pausen Unterstützung braucht.
Wenn das wirklich so ist, dann sollte man da vielleicht noch genauer hinschauen, das sollte sich doch mit einer guten Struktur, mit einer guten Schulbegleitung lösen lassen? Die Pausen und generell unstrukturierte Situationen sind ja oft das schwierigste für die Kinder mit sozial-emotionaler Problematik ...
Was hat denn die SB da bisher gemacht?

Grüße
Engrid
mit Sohn vom anderen Stern (frühkindlich autistisch)
"Wir sehen die Dinge nicht wie sie sind, wir sehen sie wie wir sind." (Anais Nin)

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Beitragvon SusanneSusi » 03.03.2019, 08:45

Wenn Sie da ist, gab es bisher wenig(er) Probleme. Was sie genau tut weiß ich nicht.

Es gibt jedenfalls einen klaren Zusammenhang zwischen Konflikten in den Pausen und Verhalten im Unterricht.

Die SB ist halt 10x 45 Minuten in der Woche da. Im Ganztag also durchschnittlich 2 Schulstunden von 9 pro Tag. Sie kommt 2x in die Mittagspause statt in den Unterricht. In den Vormittagspausen ist sie eher nicht da.

Letztlich sind alle unstruktierierten oder weniger strukturierten Situationen problematisch. Also zb auch offene Unterrichtsformen, freie Spielzeiten am Nachmittag, Religionsunterricht.

Ich denke, ein Teil(!) der Problematik rührt daher, dass es eine Ganztagsschule ist. Wechsel auf eine Halbtagsschule wäre durch den Umzug jetzt möglich (letzten Sommer hatten wir es erfolglos ohne Umzug probiert). Wäre aber mit Wechsel der SB verbunden und wir haben Angst, dass es schiefgeht und er dann nochmal wechseln muss. Ihm wird schon der erste Wechsel sehr sehr Schwert fallen. Alle seine Freunde sind in seiner Klasse. Sozialen Kontakt zu anderen Kindern hat er abgesehen davon nicht.

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Beitragvon Alexandra2014 » 03.03.2019, 09:00

Hi!

Schließe mich Engrid an. Mein Kind hatte in der Regelgrundschule eine Vollzeit-SB, also während des Unterrichts, in den Pausen. Ich habe Kind morgens an sie übergeben und mittags wieder von ihr abgeholt.

Ganz ehrlich? Ich würde mein Kind unter diesen Voraussetzungen, mit diesen langen Zeiten außer Haus plus Fahrt, in dem Alter, nicht an ein SBBZ schicken. Er kommt ja quasi nur noch zum Schlafen nach Hause. Es kann auch gut sein, dass das zu neuen Problemen führt, weil dein Sohn das nicht aushält.
Mein Kind war von 7:15 bis 16:45 außer Haus und das ging schon gar nicht. Wir haben dann nach vier Monaten nochmal die Schule gewechselt, wechseln müssen.

Ich würde also auch auf jeden Fall die neue Regelgrundschule bevorzugen. Dann muss eben eine Vollzeit SB bewilligt werden. Das Amt rät übrigens gerne schnell zur Förderschule, weil diese mit Transport noch kostengünstiger für sie ist, als eine SB. :wink:

Gruß
Alex
R. *12/2007, Autismus-Spektrum-Störung, okzipitale Epilepsie mit Ausbreitung nach frontozentral


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