Regelschule - wie 'besonders' darf mein Kind sein?

Integrative Kindertagesstätte oder Sonderkindergarten? Kann mein Kind die Regelschule schaffen oder muss es doch eine Sonderschule besuchen? Hier dreht sich alles um Kindergarten- und Schulbesuch.

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mel1220
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Beitragvon mel1220 » 01.03.2019, 20:06

Hallo,

auch wenn du mich jetzt nicht leiden magst muss ich es trotzdem schreiben.
Wir haben auch eine „Special Edition“ was die Schule angeht. Junior ist schwer traumatisiert und hat ADHS
Wir sind seit gut einem Jahr mit ihm bei der Psychotherapie.
Was ich gelernt habe ist, dass unsere Kids mit ihren „Tics“ meist aus Not heraus handeln. Wir sind beim SPZ seit 4 Jahren mind 1 x im Jahr.
Darf ich fragen warum ihr dort abgebrochen habt?
Junior haben wir nach Weihnachten zurück in die erste Klasse um ihm den Druck zu nehmen. Das lernen ist bei euch ja nicht das Thema, trotzdem sehe ich Parallelen.
Wir haben mit der Schule zusammen das AOSF Verfahren angestossen um Junior auf Förderbedarf prüfen zu lassen im sozial emotionalen Bereich. Aktuell warten wir noch auf das Gutachten, es wird aber darin stehen dass eine Schulbegleitung empfohlen wird. Die selbe Empfehlung haben wir vom SPZ.
Worauf ich aber eigentlich hin will ist die „Not“ nochmal ins Spiel zu bringen.
Und so leid es mir tut muss ich auch schreiben dass die Lehrer, eine piepsende Uhr, etc. nicht die Not und all ihre Auswirkungen lindern können indem sie essen, trinken und Toilette takten.
Da geht es um viel mehr.
Ich hoffe meine offenen Worte sind O.K., denn ich verstehe auch deine Not bezgl Job. Aber vielleicht wäre eine andere Schule oder Betreuungsform auch ein Ansatz.

Liebe Grüße
Mel

Michaela44
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Beitragvon Michaela44 » 01.03.2019, 20:56

Hallo , ihr Lieben - erst mal viiiiiielen Dank für die tollen Ratschläge- ich finde sie durchweg spitze und werde überlegen, was ich zuerst angehe . Als Wichtigstes - ich weiß , dass der lange Zeitraum viel zu lang für mein Kind ist , und dass da auch eine der Wurzeln liegt, aber ich kann das leider nicht ändern . Ich habe ( mit 50 ) als Umschulung nach langer Krankheit gerade eine Ausbildung begonnen , inklusive langem Fahrtweg - und das als letzte Haltestelle vor einer winzigen Rente . Ich habe zwei junge Mädchen , die ihn zwei mal pro Woche früher abholen - einmal geht er mit einem Freund , aber selbst das ist eigentlich schon zu lange und „ Chaos „ - jemanden , der innerhalb der Woche regelmäßig helfen könnte , haben wir nicht . Die Schule sehe ich zwiegespalten , die Lehrerin der ersten zwei Jahre war ziemlich blöd , ich habe schon nach neuen Schulen geguckt . Die Lehrerin der dritten ist eigentlich sehr lieb bemüht , aber so richtig erkennen , wo er seine Schwierigkeiten hat , tun sie nicht , weil er extrem gut kompensiert und dort den pfiffigen kleinen Schlaukopf gibt . Für mich ist diese doppelte Situation am schwierigsten zu managen , weil er dort alles schluckt , nichts zeigt und zuhause dann sehr raus lässt ( Zwänge , Stereotypien, Schlafstörungen und Schulangst. Ich hätte längst gewechselt, wenn er nicht dort im dritten Jahr endlich sowas wie einen Freud gefunden hätte , und er sich mit wechseln generell sehr schwer tut . Wir sind ab Montag nach sechs Jahren Pause zur neu Diagnostik im Spz und ich werde das als Beispiel unbedingt anführen . Die Lehrerin hat mich gerade angemailt , um unter anderem gute Besserung zu wünschen, da konnte ich nur sagen , Danke , aber eigentlich war es nur Durst und Hunger und er tobt schon wieder , l g an euch alle Kasi
Wurde dein Sohn schon mal auf Autismus untersucht? Ich finde sein Diagnosesammelsurium und seine Probleme geradezu typisch für Autisten. SPZ sind meistens nicht fachkompetent bezogen auf Autismus, auch wenn sie es anders sehen. Viele Familien hier im Forum haben im SPZ bezogen auf Autismus schlechte Erfahrungen gemacht.
Asperger Autistin
mit neurodiverser Familie

melly210
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Beitragvon melly210 » 01.03.2019, 22:19

Hallo ich möchte mich gern den anderen anschließen was die Änderung der Betreuungssituation/Betreuungszeiten angeht. Hallo, ich habe auch einen Sohn der Wahrnehmungsstörungen und eine Muskelhypotonie hat, sehr schlau ist und super. Er ist 4. Bei meinem Sohn ist es auch so, daß ihn das ganze kompensieren sehr, sehr viel Kraft kostet. Er hat immer schon ein höheres Ruhebedürfnis gehabt als andere Kinder. Aktuell holen wir ihn um 13 Uhr vom Kindergarten ab (teilweise eine Babysitterin), und das reicht vollkommen. Er geht dort super gern hin, aber es ist auch sehr anstrengend für ihn. Den restlichen Tag will er dann gar nichts mehr machen. Nur ausruhen und ein bischen für sich spielen.

Ich denke es würde dir und deinem Sohn viel Druck nehmen, wenn ihr die Nachmittage anders regeln könntet. Du sagst an 2 Tagen wird er von Babysittern abgeholt ? Wie klappt das, passt das für ihn ? Wenn das klappt, ist das vielleicht ausbaufähig so daß ihn zb 3 x eine Babysitterin holt, 1x du und 1x dein Mann ?

Ich verstehe absolut, daß die Ausbildung für dich wichtig ist, und ich weiß was private Kinderbetreuung kostet, nur nach dem was man so per Ferndiagnose sagen kann würde ich meinen dein Sohn zeigt dir deutlich, daß er überfordert ist. Wenn man das übergeht, kann das auf Dauer zu noch deutlich größeren Problemen führen. Dann kann Schulversagen, Aggression etc ppp dazukommen.

Kasi
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Beitragvon Kasi » 01.03.2019, 22:20

Um nicht falsch verstanden zu sein - seine Not sehen wir , - kennt ihr sicherlich alle - dieses dauernde abwägen- bis wohin geht es noch .. und das Spz „
Abgebrochen haben wir damals nicht , war über ein Jahr Diagnostik, danach zwei Jahre ergo , Beratung etc , i Kita , in denen er sich so gut entwickelt hat , dass er zum Teil völlig unauffällig mitgeschwommen ist , auch in sich ruhend und zufrieden war , trotz kleiner gebliebener Macken und Auffälligkeiten . Ende der zweiten Klasse hat uns dann langsam das Problem wieder eingeholt , da die Anforderungen und der Stress steigen . Wir sind mit dem kinderarzt oft im Austausch , auch über die psychische Komponente Schule und gehen deshalb auch nochmal zur Diagnostik- adhs steht im Raum , SI hat er als gesicherte Diagnose und natürlich denke ich auch an Autismus ( was mit 2 ausgeschlossen wurde) - ist eine der Fragestellungen , und unser Spz arbeitet wohl mit einer Autismusstelle zusammen - wir kümmern uns Step by step, und wenn er die Schule wechseln muss , wird er das tun , aber mir ging es heute tatsächlich um Alltagstipps - und auch einfach die Frage, ob andere diese Probleme auch haben und wie sie damit umgehen .
mit Tochter 7/1990 Allergien,Asthma
und Sohn 7/ 2010 Sensorische Intergationsstörung, Reizregulationsstörung,Aufmerksamkeitsstörung

RikemitSohn
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Beitragvon RikemitSohn » 01.03.2019, 22:29

Hallo,

zu deinem Problem kann ich sagen, dass ich das bei meinem Sohn auch kenne. Bei ihm ging und geht es auch um Essen und Trinken. Bis zur weiterführenden Schule hatten wir kein Problem, da die Mahlzeiten immer als Gruppe eingenommen wurden. Zu Hause habe ich das im Auge gehabt.
Ab der fünften wurde es schwierig, denn er hat im Schulalltag nicht darauf geachtet und keine Ruhe gefunden. Und leider ist das Problem geblieben. Hat er Nachmittagsunterricht, kommt er oft nach Hause und hat weder gegessen noch getrunken und ist meist auch nicht auf die Toilette gegangen. Da er das Alles gut wegsteckt, habe ich ziemlich schnell den Druck rausgenommen und akzeptiere es so.
Zu Hause achte ich dann auf genügend Nahrungsaufnahme trotz seines Alters.

LG Rike
Mama mit Sohn 2004 ADHS und HB

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Engrid
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Beitragvon Engrid » 02.03.2019, 08:14

Hallo Kasi,

ich schließe mich den anderen an.
dieses dauernde abwägen- bis wohin geht es noch ..
Bitte beziehe in die Überlegungen ein, dass die Überlastung beim Kind sich über die Jahre ansammelt. Wenn es dann eskaliert, ist viel kaputt (zB Stichwort Schulverweigerung), insofern würde ich raten, jetzt nicht an seine Belastungsgrenze zu gehen, sondern auch wenn es organisatorisch schwierig wird, ihm JETZT ausreichend alltägliche Entlastung zu verschaffen.
Das Kompensieren, das "Masking" der eigenen Schwierigkeiten und Besonderheiten, die permanente Anstrengung im Sozialen und Organisatorischen und in der Reizverarbeitung kostet mehr Kraft, als man von außen sieht. Das gilt jetzt erstmal auch für Nichtautisten mit Wahrnehmungsbesonderheiten, wobei ich auch finde, da klingt doch sehr viel nach Autismus.
Wenn es also irgendwie doch geht, verkürze ihm den Schultag. Und mache jetzt, in guten Zeiten, eine vernünftige Diagnostik, denn falls es mal schwieriger werden sollte, ist das die Grundlage für schnelle Hilfe (FALLS er autistisch ist).


Und noch ganz konkret: Den 10-Schlucke-Tipp von Kurtine finde ich ein sehr gutes Beispiel, das muss alles sehr konkret sein, damit es hilft. Und Visualisierung kommt oft auch im Kopf viel besser und langfristiger an als gesprochener Text. Also mit Bildern arbeiten beim Erklären, und solche auch als Erinnerungskrücken nehmen und damit "im Kopf verankern". Und ich würde auch sonst versuchen, ihm Strukturierungshilfen zu geben, wo es Sinn macht. Vielleicht mal gucken ins Buch "Praxis TEACCH. Regelschule" (oder so ähnlich :oops: ), da sind praktische Ansätze drin. Und mal mit ihm sprechen, wie und wo er sich im Schulalltag vielleicht mal herausnehmen kann.

Grüße
Engrid
mit Sohn vom anderen Stern (frühkindlich autistisch)
"Wir sehen die Dinge nicht wie sie sind, wir sehen sie wie wir sind." (Anais Nin)

Anjali
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Beitragvon Anjali » 02.03.2019, 09:03

Hallo,
Mein Sohn hatte jahrelang in der Schule absichtlich nichts getrunken, weil er es unbedingt vermeiden wollte, dort auf die Toilette gehen zu müssen.
Ein Toilettengang hätte die gewohnten Pausen-Abläufe durcheinandergebracht und ihn bei Zimmerwechseln etc unnötig aufgehalten und aus dem Konzept gebracht.
Bei ihm war das Nichttrinken sozusagen Teil seiner „Überlebenstrategie“ für den Schulalltag.

Gerade bei Kindern, die unter Ängsten und Zwängen leiden ( mein Sohn ist davon mal mehr, mal weniger betroffen), dreht sich auch vieles um Kontrolle bzw. die Furcht vor Kontrollverlust.
Viele Grüße
Anja

Mutter mit Sohn (18 Jahre / Asperger-Autist)

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Alexandra2014
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Beitragvon Alexandra2014 » 02.03.2019, 09:18

[...], aber mir ging es heute tatsächlich um Alltagstipps - und auch einfach die Frage, ob andere diese Probleme auch haben und wie sie damit umgehen .
Ja, wir kennen das Problem auch, schon seit Kindergartentagen...
Das erste Jahr ging sie deswegen nur drei Stunden, ab dem zweiten Jahr tageweise auch nachmittags zwei Stunden. Über Mittag war sie aber immer Zuhause und hatte ihre Ruhe.

In der Schule bis zur dritten Klasse nur bis Mittag, danach gab es einen langen Tag pro Woche bis 15:15 Uhr. Am Folgetag war sie meist noch nicht zu gebrauchen, so anstrengend war es für sie.

Dann gab es einen Schulwechsel. Die neue Schule bot nur Ganztag, plus über eine Stunde Fahrt (einfache Strecke).
Mein Kind ist daran fast zerbrochen. Sie saß auch Zuhause nur noch „depressiv“ rum, hat nicht mehr gespielt, nicht mehr gelacht, jeden Morgen vor der Schule geweint, jeden Tag in der Schule geweint.
Da es so nicht weitergehen konnte, gab es ein Gespräch in der Schule. Trotz der weiten Strecke, habe ich sie dann jeden Mittag abgeholt und siehe da, mein Kind blühte wieder auf, war wieder fröhlich. Die Fahrzeit machte ihr aber weiterhin zu schaffen.

So gab es nur vier Monate später einen erneuten Schulwechsel. Die Schule ist jetzt nur 10 Minuten enfernt, aber eigentlich auch Ganztag.
Wir haben sie von Anfang an mittags abgeholt und ganz langsam gesteigert. Nach einem halben Jahr waren wir bei zwei langen Tagen. Aber es ist eben auch eine Förderschule, die sehr auf Essen, Trinken und Toilettengänge achtet. Die Klassen sind klein (und ziemlich ruhig), es sind zwei Lehrer und eine I-Kraft in der Klasse - also kein Vergleich zur Regelschule.

Autismus wurde bei uns übrigens mit knapp drei Jahren im SPZ auch ausgeschlossen. Bei der erneuten Diagnostik in der Autismusambulanz, war Kind dann aber sehr deutlich voll im Spektrum.

Ich verstehe deine Gründe für die Ausbildung, aber im Moment ist dein Sohn der Leidtragende.
In vielen Ausbildungsberufen ist es inzwischen möglich, die Ausbildung halbtags zu absolvieren. Vielleicht wäre das eine Möglichkeit...? Sprich doch mal mit dem Berater beim Arbeitsamt.

Gruß
Alex
R. *12/2007, Autismus-Spektrum-Störung, okzipitale Epilepsie mit Ausbreitung nach frontozentral

Ayden
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Beitragvon Ayden » 03.03.2019, 10:47

Liebe Kasi,
ich kann mich Alex nur anschließen.

Unsere Kleine hat (3. Klasse Regelschule ohne I Status, kognitiv fit) ein genetisches Energieproblem und trägt ein den ganzen Tag ein schmerzhaft drückendes Oberkörperkorsett.

Deshalb hat sie eine Schulverkürzung und geht nur 4 Unterrichtsstunden zur Schule. Unterrichtet wird sie - logischer Weise - zielgleich, sie muss also den verpassten Stoff zu Hause nacharbeiten.

Wenn sie länger in der Schule wäre, bekäme sie aufgrund der puren (rein körperlichen) Erschöpfung und der dann zunehmenden Schmerzen zunächst eine körperliche Fehlhaltung mit einer für sie letztendlich tödlichen Skolioseprogredienz aber durch die Schmerzen letztendlich auch bestimmt alle möglichen Verhaltensauffälligkeiten, die sich dann wunderbar wieder zu irgendwelchen Diagnosen zusammenfassen ließen, wenn man die konkrete Ursache ignorieren würde.

Bitte daher aus meiner Sicht Vorsicht : Reaktive Verhaltensauffälligkeiten sollten nicht (Über-)´diagnostiziert´ werden, sondern die dazu führenden Situationen (Bei Deinem Sohn vermutlich die Ganztagsbeschulung) zunächst möglichst abgestellt werden!

Denn: Die Therapien für die dann (fälschlicher Weise) diagnostizierten `Verhaltensstörungen´ würden im 2. Schritt ja natürlich nicht greifen können, da die Ursache ja eine andere ist.

Natürlich kann auch bei Stressreduktion tatsächlich noch eine Autismusspektrumstörung über bleiben, aber erst einmal solltet ihr versuchen, den offensichtlich bereits als symptomverstärkend wahrgenommenen Überlastungsstress im Ganztag zu reduzieren.

Klar ist das schwer, wenn Du gerade eine Ausbildung begonnen hast, aber wenn Dein Kind `auseinanderfällt´ wirst Du die Ausbildung so wie so nicht unbeschwert zu Ende bringen können.

Das Problem Trinken und Toilettengänge hatten wir in der ersten Klasse auch, aber nicht, weil unsere Kleine die Bedürfnisse sensorisch nicht wahrnahm, sondern weil unsere Tochter wegen ihrer Medikamente regelmäßig bestimmte Mengen trinken muss, auch ohne Durst!, und weil beim Toilettengang andere Kinder regelmäßig auf die Trennwände kletterten, um sich über unsere Tochter mit ihrem Korsett und den damit verbundenen Verrenkungen beim Poabwischen zu amüsieren.

Beim Trinken hat, wie Kurtine es sagte, die Ritualisierung (am Anfang unter einbindung der Lehrerin) geholfen, beim Toilettengang letztendlich erst die beim Wechsel in die 3. Klasse (ist mit einem Schulgebäudewechsel verbunden) baulich andere Toilettensituation.

Vielleicht gibt es für Deinen Sohn auch Gründe, über die er ggf. nur ungerne berichtet, in der Schule nicht auf die Toilette zu gehen?

Viel Glück!!!!!

LG, Ayden

Anjali
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Beitragvon Anjali » 03.03.2019, 11:28

Ich selbst habe vor einigen Jahren eine dreijährige Ausbildung/Umschulung in einen kaufmännischen Beruf in Teilzeit durchlaufen (vermittelt über das Arbeitsamt).
Meine Mitschülerinnen waren allesamt Frauen mit Kindern, die Alterspanne reichte von Mitte Zwanzig bis Mitte Fünfzig.
Für mich war diese Art der Ausbildung ideal, weil sich die Unterrichts- und Praktikumszeiten auf die Vormittagsstunden beschränkten.
Die Nachmittage hatten wir zur freien Verfügung.
D.h., wir konnten uns zu Hause unsere Hausaufgaben- und Lernzeiten selbst einteilen.
Viele Grüße
Anja

Mutter mit Sohn (18 Jahre / Asperger-Autist)


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